{"id":363389,"date":"2025-08-22T03:16:14","date_gmt":"2025-08-22T03:16:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/363389\/"},"modified":"2025-08-22T03:16:14","modified_gmt":"2025-08-22T03:16:14","slug":"lehrerin-seit-16-jahren-krankgeschrieben-gericht-amtsarzt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/363389\/","title":{"rendered":"Lehrerin seit 16 Jahren krankgeschrieben \u2013 Gericht: Amtsarzt"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Eine Lehrerin aus dem Ruhrgebiet, die seit \u00fcber 15 Jahren krankgeschrieben ist, darf nach einer Entscheidung des nordrhein-westf\u00e4lischen Oberverwaltungsgerichts jetzt von einem Amtsarzt untersucht werden. Damit best\u00e4tigten die obersten NRW-Verwaltungsrichter die Sicht des Landes. Das hatte als Dienstherr der Frau die Untersuchung im April 2025 angeordnet, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob die Beamtin wieder dienstf\u00e4hig ist.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Dagegen war die Frau vor das Verwaltungsgericht D\u00fcsseldorf gezogen. Sie hatte die Anordnung nach so vielen Jahren als nicht nachvollziehbar kritisiert. Es sei unverst\u00e4ndlich, warum der Antragsgegner nach nunmehr 16 Jahren krankheitsbedingter Dienstunf\u00e4higkeit jetzt noch die Veranlassung sehe, die Antragstellerin untersuchen zu lassen, hatte die Frau zur Begr\u00fcndung angegeben. Nach einem so langen Zeitablauf k\u00f6nne das Land nicht wissen, welche Umst\u00e4nde, welcher Vorfall oder welches Ereignis der Untersuchungsanordnung zugrunde lag.\n            <\/p>\n<p class=\"\">Lesen Sie auch: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lebenswelten\/beruf-karriere\/artikel\/mehrheit-der-arbeitnehmer-haelt-sich-fuer-burn-out-gefaehrdet-46462183\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Mehrheit der Arbeitnehmer sieht Burn-out-Gefahr bei sich<\/a><\/p>\n<p>            Eingriff in Pers\u00f6nlichkeitsrechte?<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Zus\u00e4tzlich kritisierte die Beamtin, dass eine psychische Untersuchung einen Eingriff in ihr Pers\u00f6nlichkeitsrecht darstelle. All diesen Punkten aber folgten die OVG-Richter nicht und best\u00e4tigten die Entscheidung aus der Vorinstanz. Zwar sei die jahrelange Unt\u00e4tigkeit in dem Fall in der Tat nicht nachvollziehbar, hei\u00dft es in dem nicht anfechtbaren Beschluss vom 12. August, der erst jetzt bekannt wurde und in der Entscheidungsdatenbank des Landes NRW abrufbar ist.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die Untersuchung sei aber dennoch gerechtfertigt, entschied der 6. Senat des OVG. Die Untersuchung diene dazu, Klarheit \u00fcber den Gesundheitszustand zu bekommen. Das sei auch die F\u00fcrsorgepflicht des Dienstherrn. Zum Wohle der Allgemeinheit werde so auch sichergestellt, dass nur dienstf\u00e4hige Beamte arbeiten und nicht dauerhaft ohne Gegenleistung bezahlt werden.\n            <\/p>\n<p class=\"\">Lesen Sie auch: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/lebenswelten\/geld-verbraucher\/artikel\/in-der-pension-weiter-arbeiten-diese-regelungen-gelten-fuer-beamte-46419040\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_self\" rel=\"noopener\">Nach der Pensionierung weiter arbeiten: Das m\u00fcssen Beamte wissen<\/a><\/p>\n<p>            Psychische Probleme<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Die Frau leistete seit 2009 keinen Dienst mehr. Laut der ersten Krankschreibungen litt sie an psychischen Problemen. Anschlie\u00dfend lie\u00df sie sich immer krankschreiben, ohne dass das Land eingriff. Das sei zwar unverst\u00e4ndlich, so das Gericht, aber f\u00fcr die Entscheidung sei das unerheblich.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Mehrere Medien hatten \u00fcber die Entscheidung des OVG berichtet.\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Lehrerin aus dem Ruhrgebiet, die seit \u00fcber 15 Jahren krankgeschrieben ist, darf nach einer Entscheidung des nordrhein-westf\u00e4lischen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":362656,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1831],"tags":[14745,3364,29,3405,30,1209,1243,45023,52587],"class_list":{"0":"post-363389","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-duesseldorf","8":"tag-aktenzeichen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-duesseldorf","12":"tag-germany","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-urteil","15":"tag-verwaltungsgericht-duesseldorf","16":"tag-verwaltungsrecht"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115070250889716357","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/363389","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=363389"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/363389\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/362656"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=363389"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=363389"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=363389"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}