{"id":363489,"date":"2025-08-22T04:16:10","date_gmt":"2025-08-22T04:16:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/363489\/"},"modified":"2025-08-22T04:16:10","modified_gmt":"2025-08-22T04:16:10","slug":"verkehrswende-in-europa-grenzueberschreitend-bleibt-fliegen-guenstiger-als-bahnfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/363489\/","title":{"rendered":"Verkehrswende in Europa: Grenz\u00fcberschreitend bleibt fliegen g\u00fcnstiger als Bahnfahren"},"content":{"rendered":"<p>22.08.2025 \u2013 In der Urlaubssaison hat Greenpeace mal wieder einen Blick auf die europ\u00e4ische Verkehrswende geworfen. In einer aktuellen <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.de\/publikationen\/20250806_Hoeher_schneller_teurer.pdf?utm_campaign=verkehr&amp;utm_source=www.greenpeace.de&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=press-release\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Studie<\/a> vergleicht die Umwelt- und Menschenrecht-NGO 142 Flug- und Bahnrouten in 31 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. Die Bahn liegt auf Inlandstrecken zwar h\u00e4ufig vorn, grenz\u00fcberschreitend ist jedoch die Flugverbindung meist g\u00fcnstiger. Das muss sich \u00e4ndern, fordert Greenpeace.<\/p>\n<p>Grenz\u00fcberschreitend hat Fliegen preislich die Nase vorn<\/p>\n<p>Auf den meisten grenz\u00fcberschreitenden Strecken in Europa ist Fliegen weiterhin g\u00fcnstiger als Bahnfahren. Die Bahn ist insgesamt auf 66 von 142 Strecken die g\u00fcnstigere Option. Von Deutschland aus gesehen sind Reisen nach Polen, Tschechien, \u00d6sterreich und Belgien am h\u00e4ufigsten g\u00fcnstiger mit der Bahn zu erreichen. Frankreich, Spanien, Gro\u00dfbritannien und Italien k\u00f6nnen hingegen mit dem Flugzeug deutlich g\u00fcnstiger bereist werden. Auf grenz\u00fcberschreitenden Strecken in Frankreich, Spanien und Gro\u00dfbritannien waren Z\u00fcge bis zu 95 Prozent teurer als Fl\u00fcge.<\/p>\n<p>Alle untersuchten Routen verbinden internationale St\u00e4dte mit Flughafen und Bahnhof, die unter 1500 Kilometer auseinander liegen. F\u00fcr die Untersuchung wurden neun verschiedene Buchungs- und Reisezeiten einbezogen, um einzelne Spitzen auszugleichen.<\/p>\n<p>Klimaschonende Bahn mit Abgaben belastet<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Unterschied zwischen Bahnfahren und Fliegen besteht auf der Strecke K\u00f6ln \u2013 Manchester. Ein kurzfristig gebuchtes Bahnticket kostet hier mit rund 300 Euro 15-mal mehr als ein Flugticket mit 20 Euro.<\/p>\n<p>\u201cEs ist absurd, dass Reisende in Europa mit \u00fcppigen Subventionen und Steuerausnahmen ins klimasch\u00e4dliche Flugzeug gedr\u00e4ngt werden, w\u00e4hrend die klimaschonende Bahn mit zig Abgaben belastet wird\u201d, sagt Lena Donat, Greenpeace-Verkehrsexpertin. \u201cWer klimafreundlich mit der Bahn reist, sollte daf\u00fcr immer und \u00fcberall weniger zahlen als f\u00fcrs Fliegen.\u201d<\/p>\n<p>Preise n\u00e4hern sich leicht an<\/p>\n<p>Zuletzt hatte Greenpeace die Routen 2023 untersucht. Seither hat sich die Preisdifferenz leicht angen\u00e4hert. Das liegt daran, dass Bahnverbindungen etwas besser und Billigfl\u00fcge \u00fcber Drehkreuze wie London oder Dublin verringert wurden.<\/p>\n<p>\u201cDie etwas besseren Zahlen f\u00fcr Zugfahrten sind ein kleiner Hoffnungsschimmer\u201d, so Donat. \u201cViele Menschen w\u00fcrden lieber mit dem Zug in den Urlaub fahren, scheitern aber an fehlenden Anbindungen, komplizierten Buchungen und \u00fcberh\u00f6hten Preisen. So werden sie in das klimasch\u00e4dlichste Verkehrsmittel gedr\u00e4ngt, w\u00e4hrend in S\u00fcdeuropa die W\u00e4lder brennen, \u00fcber die sie fliegen.\u201d<\/p>\n<p>Greenpeace fordert, klimafreundliche und bezahlbare Reisen zu erm\u00f6glichen. Der Ausbau des Schienenverkehrs mit europ\u00e4ischen Direktz\u00fcgen, weniger Steuern auf Zugfahrten und eine faire Besteuerung von Fl\u00fcgen, angefangen mit einer Ticketsteuer f\u00fcr Business- und First-Class-Fl\u00fcge k\u00f6nnten ein Anfang sein. jb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"22.08.2025 \u2013 In der Urlaubssaison hat Greenpeace mal wieder einen Blick auf die europ\u00e4ische Verkehrswende geworfen. 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