{"id":363576,"date":"2025-08-22T05:02:10","date_gmt":"2025-08-22T05:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/363576\/"},"modified":"2025-08-22T05:02:10","modified_gmt":"2025-08-22T05:02:10","slug":"operieren-bevor-es-zum-bruch-kommt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/363576\/","title":{"rendered":"Operieren, bevor es zum Bruch kommt"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wissen\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_wissen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wissen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 22.08.2025, 06:30 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/autor\/pamela-doerhoefer-cy9420bb4.html\" title=\"Zur Autorenseite von Pamela D&#xF6;rh&#xF6;fer\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" d=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pamela D\u00f6rh\u00f6fer<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Ein prophylaktischer Eingriff bei Patientinnen und Patienten von Osteoporose kann helfen, die Knochensubstanz am Oberschenkel wieder aufzubauen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Frankfurt \u2013 Mit Osteoporose verh\u00e4lt es sich wie mit vielen Erkrankungen, die schleichend fortschreiten: Meist sp\u00fcrt man anfangs nichts davon. So wie auch Krebs oder Alzheimer zuweilen \u00fcber Jahre hinweg keine Beschwerden bereiten, macht sich Osteoporose oft erst dann bemerkbar, wenn die Knochen bereits sehr fragil geworden sind und es <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wissen\/bleibt-nicht-einem-bruch-11822430.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;schlimmstenfalls zum Bruch gekommen ist&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/wissen\/bleibt-nicht-einem-bruch-11822430.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:40}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">schlimmstenfalls zum Bruch gekommen ist<\/a>. \u201eLeider ist es immer noch so, dass die meisten Patienten \u2013 oft \u00e4ltere Menschen \u00fcber 75 \u2013 erst dann kommen, wenn sie sich etwas gebrochen haben\u201c, sagt Andreas Seekamp, Direktor der Klinik f\u00fcr Orthop\u00e4die und Unfallchirurgie am Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39063324-modell-eines-menschlichen-oberschenkelknochens-QVBG.jpg\" loading=\"lazy\"   height=\"859\" width=\"1100\" alt=\"3-D-Modell eines menschlichen Oberschenkelknochens\"\/>Der Oberschenkel beherbergt den l\u00e4ngsten und st\u00e4rksten Knochen im menschlichen K\u00f6rper. \u00a9\u00a0Imago\/Depositphoto<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Und nicht selten bedeutet so ein Bruch im h\u00f6heren Alter dann eine dramatische Z\u00e4sur: Viele Patientinnen und Patienten kommen\u00a0nicht mehr richtig auf die Beine und sind auf Hilfe angewiesen; durch Osteoporose bedingte Frakturen z\u00e4hlen zu den h\u00e4ufigsten Gr\u00fcnden\u00a0f\u00fcr Pflegebed\u00fcrftigkeit. <\/p>\n<p>Frauen sind fr\u00fcher und h\u00e4ufiger von Osteoporose betroffen als M\u00e4nner<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Obwohl ein betr\u00e4chtlicher Anteil der \u00e4lteren Menschen durch die chronisch verlaufende, sich stetig verschlechternde Erkrankung des Skelettsystems gef\u00e4hrdet ist, kennen nur die wenigsten ihr\u00a0pers\u00f6nliches Risiko. Allgemein gilt: Frauen sind fr\u00fcher \u2013 teilweise bereits mit Beginn der Menopause um das 50. Lebensjahr herum \u2013 und h\u00e4ufiger betroffen als M\u00e4nner. Ab einem Alter von 65 hat etwa ein Viertel der Frauen Osteoporose entwickelt, bei gleichaltrigen M\u00e4nnern sind es nur sechs von 100.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Mit Mitte 70 leidet etwa die H\u00e4lfte der weiblichen und etwa ein Drittel der m\u00e4nnlichen Bev\u00f6lkerung unter der Erkrankung, die mit einem <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/ratgeber\/gesundheit\/kommt-nicht-knochendichte-10949317.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Verlust an Dichte und Ver&#xE4;nderungen in der inneren Struktur der Knochen&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/ratgeber\/gesundheit\/kommt-nicht-knochendichte-10949317.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:15,&quot;storyElementCount&quot;:40}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verlust an Dichte und Ver\u00e4nderungen in der inneren Struktur der Knochen<\/a> einhergeht. Erst im h\u00f6heren Alter gleichen sich die Zahlen an, \u00fcber 80 sind bei beiden Geschlechtern rund drei Viertel betroffen.<\/p>\n<p>Risiko per Urin- oder Bluttest ermitteln<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Lange war eine Messung der Knochendichte per Dual-Energie-R\u00f6ntgenabsorption die einzige M\u00f6glichkeit, den Zustand der Knochen zu ermitteln. Seit einiger Zeit l\u00e4sst sich ein m\u00f6gliches Risiko nun auch per Urin- oder Bluttest fr\u00fchzeitig erkennen \u2013 und dann gegensteuern. Das noch relativ junge Verfahren basiert auf Forschungen zur Zusammensetzung von Korallen \u2013 und der Erkenntnis, dass ebenso wie in den Meeresbewohnern auch im menschlichen K\u00f6rper drei verschiedene Kalzium-Isotope (unterschiedlich schwere Kalzium-Teilchen) vorkommen. \u201eAus dem Verh\u00e4ltnis von zwei dieser drei Kalzium-Isotope l\u00e4sst sich ablesen, ob eine krankhafte Entwicklung im Gange ist und ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr eine Osteoporose besteht\u201c, erkl\u00e4rt Seekamp. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Warum Kalzium als Marker? Charakteristisch f\u00fcr Osteoporose ist ein Missverh\u00e4ltnis von Kalzium-Aufbau und Kalzium-Abbau im Knochen. Der Gesamtwert von Kalzium k\u00f6nne aber auch bei Osteoporose normal sein, sagt der Mediziner, weshalb herk\u00f6mmliche Blut- oder Urintests nicht geeignet seien: \u201eSie zeigen eine m\u00f6gliche negative Bilanz des Kalzium-Stoffwechsels nicht auf.\u201c Der neuartige Test hingegen sei \u201esehr sensibel und genau\u201c. Bislang werden die Kosten allerdings noch nicht von den Krankenkassen erstattet.<\/p>\n<p>Osteoporose: Bewegung beeinflusst Knochendichte<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Sollte das Ergebnis auf ein erh\u00f6htes Risiko hinweisen, bedeute das aber noch nicht, \u201edass jemand tats\u00e4chlich auch Osteoporose hat\u201c, betont Seekamp. \u201eMan sollte in diesem Fall zeitnah eine Knochendichte-Messung vornehmen und zudem alle am Knochenstoffwechsel beteiligten Hormone untersuchen lassen, etwa die der Schilddr\u00fcse und der Neben-Schilddr\u00fcse.\u201c Erst nach vollst\u00e4ndiger Diagnostik k\u00f6nne dann individuell \u00fcber eine Therapie entschieden werden.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/ratgeber\/gesundheit\/faktencheck-mit-vitamin-fuenf-dinge-die-sie-ueberraschen-werden-zr-93801489.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Auf eigene Faust Vitamin D&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/ratgeber\/gesundheit\/faktencheck-mit-vitamin-fuenf-dinge-die-sie-ueberraschen-werden-zr-93801489.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:24,&quot;storyElementCount&quot;:40}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Auf eigene Faust Vitamin D<\/a> und Kalzium einzunehmen, dazu r\u00e4t der Mediziner nicht \u2013 auch wenn beide keinen Schaden anrichten, weil der K\u00f6rper ein Zuviel ausscheidet. \u201eAber eine Osteoporose kann auch eine andere Ursache haben als einen Mangel an Vitamin D oder Kalzium.\u201c Ein universeller Rat des Mediziners bei erh\u00f6htem Risiko \u2013 und nicht nur dann \u2013 lautet k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t: \u201eWir erleben es immer wieder, dass Patienten, die sich bewegen, auch im h\u00f6heren Alter eine h\u00f6here Knochendichte haben als jemand, der vor allem zu Hause sitzt.\u201c Spazieren gehen, Fahrradfahren, zu Fu\u00df einkaufen gehen \u2013 all das seien \u201eMa\u00dfnahmen, die die Entwicklung von Osteoporose hinausz\u00f6gern k\u00f6nnen\u201c.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Zur Therapie einer bestehenden Osteoporose stehen verschiedene Medikamente zur Verf\u00fcgung. \u201eKlassiker\u201c sind Biphosphonaten, eine Gruppe von Substanzen, die bereits seit Jahrzehnten h\u00e4ufig verordnet werden. Seit der Jahrtausendwende hat sich die Palette der Medikamente deutlich erweitert. Dazu geh\u00f6ren Biologika wie Denosumab oder Romosozumab, die den Knochenaufbau f\u00f6rdern beziehungsweise den Abbau bremsen sollen, oder hormon\u00e4hnliche Substanzen wie Raloxifen, das die Wirkung von \u00d6strogen auf die Knochen nachahmt. Es ist eine Gratwanderung, nicht zu fr\u00fch mit einer medikament\u00f6sen Therapie zu beginnen, bevor sich das klinische Bild entwickelt hat, aber auch nicht so lange zu warten, bis die Erkrankung fortgeschritten ist und ein Sturz fatale Folgen haben kann.<\/p>\n<p>Erkrankung l\u00e4sst sich zumindest verlangsamen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Generell gilt: R\u00fcckg\u00e4ngig machen l\u00e4sst sich Osteoporose nicht, wohl aber ihr Fortschreiten stoppen oder zumindest verlangsamen. \u201eAus einem Knochen eines 60 Jahre alten Menschen l\u00e4sst sich nicht mehr der eines 20-J\u00e4hrigen machen\u201c, erkl\u00e4rt Seekamp. Vielmehr solle als Vergleich das Kollektiv der eigenen Altersklasse herangezogen werden. Befinde sich beispielsweise eine 65 Jahre alte Patientin im gelben oder gar roten Bereich, so sei das Ziel einer Therapie der gr\u00fcne Bereich in ihrer Altersklasse. Unbehandelt jedoch schreite eine Osteoporose zwingend fort, auch wenn das Tempo individuell verschieden sei.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Neben der medikament\u00f6sen Therapie gibt es seit wenigen Jahren auch die M\u00f6glichkeit einer prophylaktischen Operation. Damit sei man, so Andreas Seekamp, erstmals in der Lage, verloren gegangene Knochensubstanz wieder aufzubauen; bislang allerdings nur am Oberschenkelknochen in H\u00fcftn\u00e4he, der h\u00e4ufigsten Bruchstelle bei Osteoporose. Der Mediziner erkl\u00e4rt das Verfahren: Bei einem minimal-invasiven Eingriff unter R\u00f6ntgenkontrolle wird seitlich auf H\u00f6he des Schenkelhalses ein Schnitt gesetzt und in den Knochen ein Loch von etwa sechs Millimetern Durchmesser gebohrt.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u00dcber diesen Zugang bekommen die Patientinnen und Patienten dann zur Stabilisierung synthetisches bio-regeneratives Material mit einer Konsistenz \u00e4hnlich der von Zahnpasta in die durch Knochenabbau entstandenen Hohlr\u00e4ume gespritzt. Dort h\u00e4rtet das Material aus, wird resorbiert und im Laufe von vier bis sechs Monaten durch neuen Knochen ersetzt.<\/p>\n<p>Bei Risiko oder nach erstem Bruch<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Diese hohe Verdichtung des Knochens sei mit Medikamenten nicht zu erreichen, sagt Seekamp. Er weist allerdings auch darauf hin, dass Patientinnen und Patienten diese auch nach einer Operation weiterhin einnehmen m\u00fcssen, da Osteoporose eine systemische Erkrankung ist und alle Knochen betrifft.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Operiert werden kann entweder bei hohem Risiko durch Osteoporose, bevor es zu einem Knochenbruch kommt, oder \u2013 was h\u00e4ufiger der Fall ist \u2013 um einer weiteren Fraktur vorzubeugen, wenn sich jemand bereits etwas gebrochen hat. In der Regel erfolgt der vorbeugende Eingriff unmittelbar im Anschluss an die operative Versorgung des ersten Bruchs, die gesamte Operation dauert dann etwa eine bis eineinhalb Stunden. Die Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr einen erneuten Bruch k\u00f6nne mit dem Eingriff aktuellen Erkenntnissen zufolge um 80 Prozent gesenkt werden, sagt Seekamp.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Das ist deshalb von gro\u00dfer Relevanz, weil 70 bis 80 Prozent der Menschen mit Osteoporose binnen f\u00fcnf Jahren nach einer Fraktur einen weiteren Bruch erleiden, oft auf der gegen\u00fcberliegenden K\u00f6rperseite. Allerdings kommt die prophylaktische Operation nicht f\u00fcr alle Patientinnen und Patienten infrage. Am besten geeignet ist sie f\u00fcr Menschen mit \u201eh\u00f6hergradiger Osteoporose, die aber sonst noch sehr mobil und aktiv sind\u201c, erl\u00e4utert Seekamp: \u201eMenschen mit Pflegegrad profitieren nicht.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Mehr als 500 Menschen bereits operiert<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Bei einer prophylaktischen Operation spielt das Nutzen-Risiko-Profil nat\u00fcrlich eine besondere Rolle. Neben den \u00fcblichen OP-Risiken wie Wundheilungsst\u00f6rungen k\u00f6nnen das in diesem Fall eine Deformation des Knochens an der Eingriffsstelle oder eine unvollst\u00e4ndige oder ausbleibende Einheilung sein. Andreas Seekamp spricht jedoch von \u201esehr geringen Risiken\u201c. Er und sein Team am Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein sind an der internationalen Studie \u201eRestore\u201c beteiligt, f\u00fcr die 300 Patientinnen und Patienten mit Osteoporose die stabilisierende Operation erhalten und f\u00fcnf Jahre lang nach beobachtet werden. Insgesamt sind nach Angaben von Seekamp weltweit mittlerweile mehr als 500 Menschen mit dieser Methode behandelt worden. Bislang habe keiner\/keine davon eine weitere Fraktur erlitten.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">M\u00f6glich ist der Eingriff an Universit\u00e4tskliniken und gr\u00f6\u00dferen st\u00e4dtischen Kliniken. Patientinnen und Patienten, die f\u00fcr eine prophylaktische Operation infrage kommen und sie in Erw\u00e4gung ziehen, r\u00e4t der Mediziner, sich am besten an ein Haus zu wenden, das als Klinik f\u00fcr Alterstraumatologie zertifiziert ist. Das trifft auf bundesweit knapp 600 Kliniken zu. (pam)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Wissen Stand: 22.08.2025, 06:30 Uhr Von: Pamela D\u00f6rh\u00f6fer DruckenTeilen Ein prophylaktischer Eingriff bei Patientinnen und Patienten von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":363577,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[29,30,141,232],"class_list":{"0":"post-363576","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-gesundheit","11":"tag-health"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115070667547371172","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/363576","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=363576"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/363576\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/363577"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=363576"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=363576"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=363576"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}