{"id":364048,"date":"2025-08-22T09:24:13","date_gmt":"2025-08-22T09:24:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/364048\/"},"modified":"2025-08-22T09:24:13","modified_gmt":"2025-08-22T09:24:13","slug":"stadt-muenster-presse-service-de-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/364048\/","title":{"rendered":"Stadt M\u00fcnster | presse-service.de"},"content":{"rendered":"<p>Meldungsdatum: 22.08.2025<\/p>\n<p>\u201eThemenraum Kolonialismus\u201c ab 23. August im Stadtmuseum<\/p>\n<p style=\"margin-left: 0cm;\">M\u00fcnster (SMS) Die Sonderausstellung \u201eThemenraum Kolonialismus\u201c im Stadtmuseum nimmt vom 23. August 2025 bis zum 15. Februar 2026 die Spuren der deutschen Kolonialherrschaft und seine Folgen in den Fokus. Exponate aus den Jahren zwischen 1884 und 1918 mit M\u00fcnsterbezug verdeutlichen, wie V\u00f6lkerschauen, Kolonialwarenl\u00e4den und zeitgen\u00f6ssische Alltagswaren auch in M\u00fcnster Stereotype unterst\u00fctzten und wie facettenreich die Auswirkungen der Kolonialpolitik bis heute sind.\u00a0<\/p>\n<p>In der Ausstellung zeigt das dreik\u00f6pfige Kuratoren-Team mit Prof. Dr. Sarah Albiez-Wieck\u00a0(Historisches Seminar der Universit\u00e4t M\u00fcnster), Dr. Johannes Jansen (Institut f\u00fcr Didaktik der Geschichte der Universit\u00e4t M\u00fcnster) und Dr. Barbara Romm\u00e9 (Stadtmuseum M\u00fcnster) M\u00fcnsters Verbindungen zum Kolonialismus an wichtigen Beispielen. In Zusammenarbeit mit zw\u00f6lf weiteren Partnerinstitutionen schafft die Ausstellung Raum f\u00fcr unterschiedliche Erfahrungen und Stimmen zum Thema.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 0cm;\"><strong>Historisches Seminar der Universit\u00e4t M\u00fcnster mit digitaler Pr\u00e4sentation<\/strong><\/p>\n<p>Zwei vom Historischen Seminar der Universit\u00e4t M\u00fcnster eigens entwickelte Beamerpr\u00e4sentationen zeigen 35 digitale Beitr\u00e4ge zu Massendruckwaren mit kolonialistischen Einfl\u00fcssen im Alltag. Unter den Exponaten befinden sich etwa Werbeplakate, Postkarten, aber auch Zeitungsanzeigen, die in M\u00fcnster im 19. Jahrhundert im Umlauf waren. Die Beitr\u00e4ge, die in Seminaren unter der Leitung von Professorin Sarah Albiez-Wieck entstanden, ordnen textlich ein, wie sich der Blick auf den Kolonialismus im Laufe der Zeit ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p><strong>Institut f\u00fcr Didaktik der Geschichte mit repr\u00e4sentativer Forsa-Umfrage<\/strong><\/p>\n<p>Was verbinden die Menschen mit jener Zeit, in der Deutschland Kolonien in vielen Teilen der Welt besa\u00df? Ist ein Schlussstrich n\u00f6tig oder eher eine Erinnerungskultur zum Beispiel durch die Einf\u00fchrung von Gedenktagen? Diese und weitere Fragen stellte das Institut f\u00fcr Didaktik der Geschichte der Universit\u00e4t M\u00fcnster Menschen in einer aktuellen Studie mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa.\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left: 0cm;\">Antworten und aktuelle Daten aus der Umfrage wurden f\u00fcr die Ausstellung visuell aufgearbeitet. Unter anderem in grafischen Darstellungen von Prozentwerten, aber auch audiovisuell: Auf Monitoren werden O-T\u00f6ne von in M\u00fcnster befragten Menschen wiedergegeben. An Bildschirmen k\u00f6nnen Besucherinnen und Besucher ebenfalls ihre Meinung kundtun. Die Ergebnisse flie\u00dfen in die Weiterentwicklung der Forsa-Umfrage ein, die Dr. Johannes Jansen verantwortet.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 0cm;\"><strong>Stadtmuseum M\u00fcnster nimmt V\u00f6lkerschauen und Kolonialwarenl\u00e4den in den Fokus<\/strong><\/p>\n<p>Das Stadtmuseum M\u00fcnster widmet sich in seinem Beitrag zwei bedeutenden Aspekten der Stadtgeschichte: den V\u00f6lkerschauen und den Kolonialwarenl\u00e4den. In einer Pr\u00e4sentation wird die Route in Deutschland nachgezeichnet, auf der der Kanadier Robert Cunningham australische Indigene in sogenannten V\u00f6lkerschauen pr\u00e4sentierte. Auch der Zoo M\u00fcnsters war Teil seiner Tour durch ganz Europa.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 0cm;\">Eine zweite Pr\u00e4sentation fokussiert den starken Zuwachs an Kolonialwarenhandlungen in M\u00fcnster in der Zeit von 1880 bis 1920. \u201eDie Waren aus den Kolonien hatten einen so guten Ruf beim Publikum in M\u00fcnster, dass es einen Boom an Gesch\u00e4ften gab, die das Wort \u201akolonial\u2018 in der Gesch\u00e4ftsbezeichnung trugen\u201c, erl\u00e4utert Barbara Romm\u00e9.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Beitr\u00e4ge von Initiativen und Vereinen<\/strong><\/p>\n<p>Einen zentralen Bestandteil der Ausstellung bildet die Darstellung der Perspektive von Menschen, die bis heute von kolonialen Machtverh\u00e4ltnissen und Nachwirkungen betroffen sind. Initiativen und Vereine aus M\u00fcnster kommen zu Wort und geben Impulse f\u00fcr den Dialog, das kritische Nachdenken und einen wertsch\u00e4tzenden Umgang.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen<\/strong><\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sentation ist das Ergebnis der Zusammenarbeit des Stadtmuseums M\u00fcnster, des Historischen Seminars und des Instituts f\u00fcr Didaktik der Geschichte der Universit\u00e4t M\u00fcnster mit zw\u00f6lf weiteren Partnerinstitutionen. Beteiligt sind neben den drei Hauptpartnern Afrika Kooperative e.V., Afrikanische Perspektiven e.V., Amt f\u00fcr Integration und Migration, Eine Welt Netz NRW, Cactus Junges Theater, Stadtarchiv M\u00fcnster, Stadtb\u00fccherei M\u00fcnster, Universit\u00e4t zu K\u00f6ln, Villa ten Hompel, Volkshochschule M\u00fcnster, Weltladen im Viertel, Westf\u00e4lischer Kunstverein.\u00a0<\/p>\n<p style=\"margin-left: 0cm;\">Zur Ausstellung geh\u00f6rt ein abwechslungsreiches Begleitprogramm mit \u00f6ffentlichen F\u00fchrungen, Studientagen f\u00fcr Schulen sowie Angeboten von Studierenden. Weitere Informationen dazu sind zu finden unter\u00a0<a href=\"https:\/\/www.stadt-muenster.de\/museum\/ausstellungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">www.stadt-muenster.de\/museum<\/a><\/p>\n<p>Foto: (v.l.) Frau Mechthild Pieper (Vorstandsvertreterin des Hauptsponsors Sparkasse M\u00fcnsterland Ost) mit dem Kuratoren-Team Dr. Johannes Jansen (Institut f\u00fcr Didaktik der Geschichte der Universit\u00e4t M\u00fcnster), Dr. Barbara Romm\u00e9 (Stadtmuseum M\u00fcnster) und Prof. Dr. Sarah Albiez-Wieck (Historisches Seminar der Universit\u00e4t M\u00fcnster). Foto: Stadt M\u00fcnster\/ Britta Roski. Ver\u00f6ffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.<\/p>\n<p style=\"margin-left: 0cm;\">Foto: Blick in die Ausstellung. Foto: Stadtmuseum M\u00fcnster. Ver\u00f6ffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.<\/p>\n<p>Zu dieser Meldung k\u00f6nnen wir Ihnen folgende Medien anbieten:        <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n        Kuratoren-Team und Vorstandsvertreterin&#13;\n    <\/p>\n<p>\u00a9 \u00a0Stadt M\u00fcnster \/ Britta Roski<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.presse-service.de\/medienarchiv.aspx?medien_id=304581\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">&#13;<br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/304581V.jpg\" class=\"img-fluid\" alt=\"Kuratoren-Team und Vorstandsvertreterin\"\/>&#13;<br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>Mechthild Pieper (Vorstandsvertreterin des Hauptsponsors Sparkasse M\u00fcnsterland Ost) mit dem Kuratoren-Team Dr. Johannes Jansen (Institut f\u00fcr Didaktik der Geschichte der Universit\u00e4t M\u00fcnster), Dr. Barbara Romm\u00e9 (Stadtmuseum M\u00fcnster) und Prof. Dr. Sarah Albiez-Wieck (Historisches Seminar der Universit\u00e4t M\u00fcnster). &#13;\n        <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n        Ausstellung \u201eThemeraum Kolonialismus&#8220;&#13;\n    <\/p>\n<p>\u00a9 \u00a0Stadtmuseum M\u00fcnster<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.presse-service.de\/medienarchiv.aspx?medien_id=304583\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">&#13;<br \/>\n            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/304583V.jpg\" class=\"img-fluid\" alt=\"Ausstellung \u201eThemeraum Kolonialismus\"\/>&#13;<br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p>Blick in die Ausstellung.&#13;\n        <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Meldungsdatum: 22.08.2025 \u201eThemenraum Kolonialismus\u201c ab 23. 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