{"id":364366,"date":"2025-08-22T12:12:20","date_gmt":"2025-08-22T12:12:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/364366\/"},"modified":"2025-08-22T12:12:20","modified_gmt":"2025-08-22T12:12:20","slug":"wenn-gebietsabtretungen-der-ukraine-frieden-bringen-sind-sie-den-preis-wert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/364366\/","title":{"rendered":"Wenn Gebietsabtretungen der Ukraine Frieden bringen, sind sie den Preis wert"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"headline__lead\">Die Ukraine wankt, aber sie f\u00e4llt nicht. Der Westen zaudert, aber er bleibt vereint. Putin feiert in Alaska einen Propagandasieg, aber er verfehlt seine Kriegsziele.<\/p>\n<p>   <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" alt=\"Rekruten der ukrainischen Armee w\u00e4hrend einer \u00dcbung im August in der Region Saporischja.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"4363\" height=\"2908\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/c8115d62-a7c3-42bf-80fb-8902ce7ba4e9.jpg\" loading=\"eager\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Rekruten der ukrainischen Armee w\u00e4hrend einer \u00dcbung im August in der Region Saporischja. <\/p>\n<p>A. Andriyenko \/ Ukr. 65. mech. Brigade via AP<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j361spef0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text\">Wladimir Putin hat den Westen besser verstanden als dieser sich selbst. Der Westen ist vor allem eins: ungeduldig. Das Treffen mit Donald Trump endete ohne Durchbruch, ohne Waffenstillstand, ohne Linderung des ukrainischen Leids. Wie kann das sein? Putin muss den Naivling Trump \u00fcber den Tisch gezogen haben. Die Medien hyperventilieren, und Putin geniesst. Seine Propagandamaschine verst\u00e4rkt das Bild des russischen Triumphs.<\/p>\n<p> Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen <\/p>\n<p>\n        NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.\n      <\/p>\n<p>Bitte passen Sie die Einstellungen an.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j362162b1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die westliche Ungeduld n\u00fctzt dem Kreml. Sie tr\u00fcbt den Blick der \u00d6ffentlichkeit in einer Situation, in der nervenstarkes Pokern gefragt ist. Putin denkt langfristig und sieht das als einen wesentlichen Vorteil Russlands in dem Kr\u00e4ftemessen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j361spef2\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Tritt man einen Schritt zur\u00fcck, pr\u00e4sentiert sich die Lage keineswegs so eindeutig. Der Gipfelreigen, der in Anchorage begann und sich in Washington mit Wolodimir Selenski und den Europ\u00e4ern fortsetzte, straft die schlimmsten Bef\u00fcrchtungen L\u00fcgen. Trump schloss keinen Deal \u00fcber die K\u00f6pfe der Ukrainer und der EU, und er l\u00e4sst Kiew auch nicht im Stich.<\/p>\n<p>Auf den Aggressor Putin wartet nur ein Trostpreis<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j3621lcq1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Trump kam Putin vor allem im Atmosph\u00e4rischen entgegen. Der rote Teppich, die gemeinsame Fahrt in der Pr\u00e4sidentenkarosse, die Schmeicheleien \u2013 all das, was die Medien als Beweis des amerikanischen B\u00fccklings vor dem Diktator interpretierten, ist letztlich irrelevant.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j3621u9i1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Entscheidend ist nur, ob es einen Frieden gibt und zu welchen Bedingungen. Kommt er zustande, ist der Weg dorthin allenfalls f\u00fcr Historiker von Interesse.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j361spef3\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Dreieinhalb Jahre dauert der Krieg; f\u00fcr westliche Demokratien eine immens lange Zeit. Die Regierungen in Washington, Berlin und London haben gewechselt, Trump \u00fcberzieht seine engsten Verb\u00fcndeten mit einem Zollkrieg. <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/nato-militaerausgaben-steigen-stark-an-trump-und-die-russland-gefahr-erzwingen-eine-wende-ld.1890045\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dennoch h\u00e4lt die Allianz zugunsten der Ukraine.<\/a> Es ist ein kleines Wunder. Nur weiss das der \u00fcberkritische und hypernerv\u00f6se Westen nicht zu sch\u00e4tzen. Er sieht vor allem, was misslingt.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j361spef4\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Trump vollf\u00fchrt die f\u00fcr ihn \u00fcblichen Kapriolen, aber er hat die Ukraine nicht verraten. Daf\u00fcr hat Europa eine neue, kr\u00e4ftige Stimme gefunden: Friedrich Merz unterst\u00fctzt Kiew mit klaren Worten und grosser Entschlossenheit. Der wieselhafte Kurs seines Vorg\u00e4ngers ist Geschichte. Der Strom der Waffen und Geheimdienstinformationen versiegt nicht, nur m\u00fcssen die Europ\u00e4er einen gr\u00f6sseren Anteil daran zahlen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j3622kfs1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Zugleich ist Putin nicht der diabolisch strahlende Triumphator, als den ihn seine Gegner gerne sehen. Es stimmt, der Tyrann denkt strategischer und langfristiger als die von ihm verachteten Demokratien. Aber der Krieg, der sein Krieg ist, den er begonnen hat und den er allein beenden wird, ist keine Erfolgsgeschichte.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j361spef5\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Der urspr\u00fcngliche Plan, Kiew einzunehmen und dort eine Marionettenregierung zu installieren, scheiterte rasch. Das Hauptziel der Invasion war, die Europ\u00e4isierung der Ukraine und jede auch nur indirekte Ann\u00e4herung an die Nato zu verhindern.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j36233nf1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Das Land sollte f\u00fcr immer und ewig zum Satellitenstaat Moskaus herabsinken. Putin hat das Gegenteil bewirkt. Russland wird f\u00fcr die n\u00e4chsten hundert Jahre der Erbfeind der Ukraine bleiben. Er verleibt zwar seinem Herrschaftsbereich dauerhaft die Krim, den Donbass und den Grossteil der K\u00fcste am Asowschen und am Schwarzen Meer ein.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j361spef6\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Verglichen mit den urspr\u00fcnglichen Kriegszielen, ist das aber nur ein Trostpreis. Ihm gelang es nicht einmal, die Ukraine zu einem von der russischen Gnade abh\u00e4ngigen Binnenland zu degradieren. Odessa und damit ein \u2013 wenngleich kleines \u2013 St\u00fcck der f\u00fcr die ukrainischen Getreideexporte \u00fcberlebenswichtigen K\u00fcste bleiben frei.<\/p>\n<p>Man sollte die Macht des Faktischen nicht untersch\u00e4tzen<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j361spef7\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Der Traum, das Schwarze Meer in ein Mare Nostrum Moskaus zu verwandeln, ist zerplatzt. Um vor Angriffen sicher zu sein, musste sich die russische Kriegsmarine in dem\u00fctigender Weise nach Osten zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j3623q4f1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die Infanterie hingegen frisst sich westw\u00e4rts und zerst\u00f6rt alles, was ihr in den Weg ger\u00e4t. Aber der Vormarsch verl\u00e4uft qu\u00e4lend langsam. <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/ukraine-russischer-durchbruch-an-der-donbass-front-ld.1897387\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tiefe Vorst\u00f6sse sind selten.<\/a> Als Feldherr ist Putin ein Dilettant. Er beherrscht nur das, was die russische Armee schon immer konnte: M\u00e4nner und Material verheizen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j36247mf1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die intensivierten Luftangriffe auf zivile Ziele sind das Eingest\u00e4ndnis der unbefriedigenden Lage am Boden. Der Terror bricht jedoch nicht die Moral. Die Kriegsm\u00fcdigkeit w\u00e4chst zwar, wie Kiews B\u00fcrgermeister Witali Klitschko eingesteht. Noch aber wankt die Heimatfront nicht.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j3624jaf1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Selbst wenn Kiew als Vorbedingung eines Friedens Gebiete r\u00e4umen muss, l\u00e4sst sich das verschmerzen. Das bedeutet zwar die Vertreibung von Tausenden von Menschen und einen herben Schlag f\u00fcr den ukrainischen Stolz. Der Aggressor wird belohnt. So ist das in der neuen Weltunordnung, wo sich rohe Gewalt durchsetzt. Freiwillig geht Selenski diesen Weg nicht, aber man sollte die Macht des Faktischen nicht untersch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Auf das Kasperltheater der deutschen Aussenpolitik ist Verlass<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j361spef9\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Wichtiger als einige Quadratkilometer Boden sind vier Dinge: Erstens muss das Blutvergiessen, das die \u00dcberlebenden physisch und psychisch verkr\u00fcppelt und die Gesellschaft zerst\u00f6rt, enden. Zweitens muss die Ukraine ein selbst\u00e4ndiger Staat bleiben, der nicht durch einen Knebelvertrag mit Moskau in seiner Handlungsfreiheit beschnitten wird.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j361spef10\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\"><a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/ukraine-der-westen-tut-sich-schwer-mit-sicherheitsgarantien-ld.1898497\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Drittens ben\u00f6tigt das Land Sicherheitsgarantien.<\/a> Die USA und die Europ\u00e4er schliessen zwar als Konzession an Moskau einen Nato-Beitritt aus. Aber auch die Stationierung westlicher Truppen in der Ukraine oder auf Nato-Gebiet nahe der Grenze kommt in Betracht. Entscheidend ist der politische Wille zum Schutz der Ukraine, und der ist \u00fcberraschend deutlich \u2013 sogar bei dem unsicheren Kantonisten Trump.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j36260491\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Doch noch bevor klar ist, ob \u00fcberhaupt eine Friedensvereinbarung zustande kommt, streitet die Koalition in Berlin schon, ob sich die Bundeswehr beteiligen darf. Auf das Kasperltheater der deutschen Aussenpolitik ist Verlass. Merz steht hier vor einer Bew\u00e4hrungsprobe. Er muss nach klugen Worten echte F\u00fchrungsst\u00e4rke zeigen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j361spef11\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Viertens m\u00fcssen die Europ\u00e4er in ihrem wie im ukrainischen Interesse ihre milit\u00e4rische Schlagkraft verbessern, gerade nach einem eventuellen Friedensschluss. Eine glaubw\u00fcrdige Abschreckung ist auch im neuen kalten Krieg essenziell.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j3627h7n1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Putin f\u00fchlte sich auch deshalb zum \u00dcberfall ermutigt, weil er sah, wie schw\u00e4chlich der Westen agierte: ob im Nahen Osten, ob nach der Annexion der Krim im Jahr 2014 oder beim schm\u00e4hlichen Abzug der Nato aus Afghanistan. Amerika und Europa gingen den Weg des geringsten Widerstandes, blind f\u00fcr die Folgen ihrer erodierenden Abschreckungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Das strategische Denken in Europa sollte sich von der Ukraine emanzipieren<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j361spef12\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Putin glaubte daher, dem Westen seinen Willen aufzwingen zu k\u00f6nnen. Wenn er davon nicht mehr ausgehen kann, ver\u00e4ndert sich sein Risikokalk\u00fcl dramatisch. Und das nicht nur in Europa. <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/trumps-angriff-auf-iran-ist-eine-chance-fuer-den-nahen-osten-ld.1890743\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sein syrischer G\u00fcnstling Asad ist gest\u00fcrzt, der Partner Iran im Luftkrieg besiegt.<\/a> Der Kreml muss tatenlos zuschauen. Nun ist er es, der zu schwach ist, um in Damaskus oder Teheran einzugreifen. Putin ist ein Scheinriese, der seinen Nimbus vor allem dem Westen und dessen \u00c4ngstlichkeit verdankt.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j361spef13\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Der Satz, Europa werde in der Ukraine verteidigt, war immer gef\u00e4hrlich. Zu Ende gedacht, bedeutet er, dass Europa schutzlos ist, wenn die Ukraine f\u00e4llt. Selbstverst\u00e4ndlich muss die Nato einen russischen Angriff aus eigener Kraft abwehren k\u00f6nnen. Um glaubw\u00fcrdig zu sein, sollte sich das strategische Denken in Europa von der Ukraine emanzipieren. Bei aller Solidarit\u00e4t mit Kiew steht immer die eigene Sicherheit im Zentrum.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j361spef14\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Auch aus dieser Perspektive sind territoriale Zugest\u00e4ndnisse zweitrangig, sofern sie eine Ordnung in dem zwischen Orient und Okzident umk\u00e4mpften Grenzland schaffen. Mehr als eine Atempause ist es ohnehin nicht. <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/trump-hofiert-putin-und-die-europaeer-zeigen-bei-der-ukraine-haerte-ld.1873897\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Das Gebiet der heutigen Ukraine war stets ein Spielball der Grossm\u00e4chte, und daran wird sich nichts \u00e4ndern.<\/a><\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j36297mr1\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Der Konflikt mit Moskau endet nicht, wenn die Waffen schweigen. Kalte Kriege sind lange Kriege. Putin f\u00fchlt sich daf\u00fcr besser gewappnet, weil er die Ungeduld der Demokratien und ihre Stimmungsschwankungen \u00fcbersch\u00e4tzt. Er k\u00f6nnte sich t\u00e4uschen. Der \u00dcberfluss an Ressourcen macht den Westen widerstandsf\u00e4hig. Kommt dann noch Entschlossenheit hinzu, ist das keine schlechte Mischung. Moskau hat 1989 schon einmal den K\u00fcrzeren gezogen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j361spef15\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die Zwischenbilanz des Krieges f\u00e4llt besser aus als erwartet. Die Ukraine h\u00e4lt durch, Amerika und die Europ\u00e4er auch. Ob Putin zum Frieden bereit ist, weiss nur er selbst. Von einer Fortsetzung der K\u00e4mpfe kann er keine dramatische Wende zu seinen Gunsten erwarten. Er vermag noch lange so weiterzumachen, aber was bringt ihm das? Der grosse Manipulator kann eben doch nicht jedem seinen Willen nach Belieben aufzwingen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Ukraine wankt, aber sie f\u00e4llt nicht. Der Westen zaudert, aber er bleibt vereint. 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