{"id":364985,"date":"2025-08-22T17:58:11","date_gmt":"2025-08-22T17:58:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/364985\/"},"modified":"2025-08-22T17:58:11","modified_gmt":"2025-08-22T17:58:11","slug":"algensammlung-im-keller-der-uni-duisburg-essen-vielfalt-zur-forschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/364985\/","title":{"rendered":"Algensammlung im Keller der Uni Duisburg-Essen \u2013 Vielfalt zur Forschung\u00a0"},"content":{"rendered":"<p>Potenzial der Mini-LebewesenAlgensammlung im Keller der Uni Duisburg-Essen \u2013 Vielfalt zur Forschung 22. August 2025 um 18:12 Uhr<\/p>\n<p>von <strong>Antonia Sch\u00fctter<\/strong><\/p>\n<p class=\"AnnotatedMarkup_paragraph__IUT9l\">Es gibt sie in fast unz\u00e4hligen Farben, Formen und Gr\u00f6\u00dfen &#8211; Algen. Angeordnet in Reih und Glied, hat jede Art ihren Platz im Keller der Uni Duisburg-Essen. Anders als in vielen Badeseen sind sie gewollt, denn die Mikroalgen dienen der Forschung.<\/p>\n<p>Labor hat mehr als 7.000 Arten<\/p>\n<p class=\"AnnotatedMarkup_paragraph__IUT9l\">Mehr als 7.000 verschiedene Arten aus aller Welt werden in dem Labor gez\u00fcchtet. Daf\u00fcr gibt es drei Kammern, in denen es unterschiedlich warm ist. Manche Algen m\u00f6gen es k\u00fchler, andere w\u00e4rmer, manche lieber Salz-, andere S\u00fc\u00dfwasser. Regelm\u00e4\u00dfig m\u00fcssen die Kleinstlebewesen in ein anderes Glas gesetzt werden &#8211; eine Art umtopfen. So gibt es St\u00e4mme, die mehr als 80 Jahre alt sind. Die Algen k\u00f6nnen im Labor auch gekauft werden, zum Beispiel f\u00fcr den Schulunterricht. Aber auch andere Forscher k\u00f6nnen shoppen. Wegen der gro\u00dfen Auswahl kommen Anfragen aus aller Welt rein.<\/p>\n<p>Algen als eine Art Filter<\/p>\n<p class=\"AnnotatedMarkup_paragraph__IUT9l\">Unter anderem wird an der Wasseraufbereitung durch Algen geforscht. Rund 100 Kilometer entfernt, auf dem Gel\u00e4nde des Entsorgungszentrums Leppe in Lindlar (Oberbergischer Kreis), ist das :metabolon Institut der Technischen Hochschule K\u00f6ln. Zusammen mit Mitarbeitern der Uni und des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes wird am Standort ausprobiert. Zum Beispiel, unter welchen Bedingungen Deponiesickerwasser mithilfe von Mikroalgen gereinigt werden kann. Deponiesickerwasser bildet sich durch Regen, der durch eine Deponie sickert. Dabei k\u00f6nnen umweltsch\u00e4dliche Stoffe in das Wasser kommen. Das Abwasser wird aufgefangen und muss gereinigt werden. Normalerweise bauen Bakterien die Schadstoffe im Sickerwasser ab. Das ist teuer und energieaufwendig, so die Forscher. Deshalb sollen Algen zusammen mit den Bakterien den Job \u00fcbernehmen. Der Ansatz ist nicht neu, es sei dem Team rund um Alexander Ku\u00df aber erstmals gelungen, in unverd\u00fcnntem Abwasser Algen zu z\u00fcchten. Sie entwickeln eine Anlage. Da drin wird das Abwasser mithilfe der Algen gereinigt. Aktuell nur in kleinen Mengen. Die Anlage wird von Industriepartnern finanziert.<\/p>\n<p>Anzeige:<\/p>\n<p>Empfehlungen unserer Partner<\/p>\n<p> Potenzial bei der Wasseraufbereitung<\/p>\n<p class=\"AnnotatedMarkup_paragraph__IUT9l\">Etwas unterhalb der Deponie und des :metabolon Instituts ist eine Sickerwasserreinigungsanlage. Dort wird das Wasser aktuell ganz normal mit Bakterien aufbereitet. Der technische Leiter der Anlage sieht aber Potenzial in den Algen. In Zusammenarbeit mit den Bakterien seien sie eine kosteng\u00fcnstigere und effizientere L\u00f6sung. Ob das Verfahren in der Industrie eingesetzt werden kann, muss sich dann in den n\u00e4chsten Jahren zeigen. Aber vielleicht kann dann tats\u00e4chlich ganz Kleines, ganz Gro\u00dfes bewirken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Potenzial der Mini-LebewesenAlgensammlung im Keller der Uni Duisburg-Essen \u2013 Vielfalt zur Forschung 22. 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