{"id":365101,"date":"2025-08-22T19:01:11","date_gmt":"2025-08-22T19:01:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/365101\/"},"modified":"2025-08-22T19:01:11","modified_gmt":"2025-08-22T19:01:11","slug":"santa-clara-trump-intel-stimmt-einstieg-der-us-regierung-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/365101\/","title":{"rendered":"Santa Clara | Trump: Intel stimmt Einstieg der US-Regierung zu"},"content":{"rendered":"<p>Santa Clara (dpa) &#8211; Der kriselnde Chipkonzern Intel hat laut Pr\u00e4sident Donald Trump dem Einstieg der US-Regierung mit einem Anteil von zehn Prozent zugestimmt. \u00abIch denke, es ist ein gro\u00dfartiger Deal f\u00fcr sie\u00bb, sagte Trump im Wei\u00dfen Haus. N\u00e4here Details gab es zun\u00e4chst nicht. Aber nach bisherigen Angaben geht es darum, dass der US-Staat die Beteiligung als Gegenleistung f\u00fcr die im vergangenen Jahr zugesagten Subventionen von \u00fcber zehn Milliarden Dollar bekommt.<\/p>\n<p>Die Intel-Aktie notierte nach Trumps Ank\u00fcndigung um rund sechs Prozent im Plus. Der Preis einer Beteiligung von zehn Prozent entspricht in etwa der H\u00f6he der Intel zustehenden Subventionen f\u00fcr den Ausbau der US-Produktion.<\/p>\n<p>Trumps Handelsminister Howard Lutnick hatte vor einigen Tagen gesagt, dass die US-Regierung Aktien ohne Stimmrechte bekommen solle. Damit k\u00f6nnte sie keinen direkten Einfluss auf Management-Entscheidungen bei Intel aus\u00fcben.<\/p>\n<p>Wei\u00dfes Haus bevorzugt Z\u00f6lle<\/p>\n<p>Trump bezeichnet die unter seinem Vorg\u00e4nger Joe Biden Subventionen f\u00fcr Chipkonzerne f\u00fcr den Ausbau der US-Produktion stets als Geldverschwendung. Er setzt lieber auf hohe Importz\u00f6lle, die die Unternehmen dazu bringen sollen, ihre Halbleiter in den USA zu fertigen.<\/p>\n<p>Aktuell werden vor allem Hightech-Chips zum Beispiel f\u00fcr Smartphones fast ausschlie\u00dflich in Asien produziert &#8211; haupts\u00e4chlich in Taiwan, um das es geopolitische Spannungen mit China gibt. Deshalb versuchen die USA und Europa seit einigen Jahren, wieder mehr Produktion in den Westen zu holen.<\/p>\n<p>Der Bau der Fabriken dauert aber Jahre und kostet Dutzende Milliarden Dollar. Die Abwanderung der Chip-Produktion nach Asien war \u00fcber Jahrzehnte von hohen Subventionen befeuert worden.<\/p>\n<p>Unter Trump bekam die US-Regierung bereits eine \u00abgoldene Aktie\u00bb bei der \u00dcbernahme des amerikanischen Stahlkonzerns US Steel durch den japanischen Rivalen Nippon Steel. Damit ist die Zustimmung des amerikanischen Pr\u00e4sidenten unter anderem f\u00fcr die Verlagerung von Arbeitspl\u00e4tzen aus den USA, Werkschlie\u00dfungen oder gro\u00dfe \u00dcbernahmen im Land notwendig.<\/p>\n<p>Intel in N\u00f6ten<\/p>\n<p>Intel dominierte einst den Halbleiter-Markt, k\u00e4mpft aber seit Jahren mit Problemen. Vor allem im Gesch\u00e4ft mit Chips f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz eroberte der Grafikkarten-Spezialist Nvidia eine Spitzenposition. Zudem steht Intel auch st\u00e4rker unter Druck im angestammten Gesch\u00e4ft mit PC-Prozessoren und Chips f\u00fcr Rechenzentren.<\/p>\n<p>Der Konzern versucht, sich zus\u00e4tzlich zu eigenen Chips ein zweites Standbein als Auftragsfertiger f\u00fcr andere Halbleiter-Anbieter aufzubauen. Das l\u00e4uft bisher eher schleppend. So wurden Pl\u00e4ne f\u00fcr eine gro\u00dfe Fabrik in Magdeburg angesichts fehlender Nachfrage aufgegeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Santa Clara (dpa) &#8211; Der kriselnde Chipkonzern Intel hat laut Pr\u00e4sident Donald Trump dem Einstieg der US-Regierung mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":365102,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1605,5308,3364,29,30,198,1209,64],"class_list":{"0":"post-365101","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-bielefeld","9":"tag-computer","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-internet","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115073967041215421","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/365101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=365101"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/365101\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/365102"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=365101"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=365101"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=365101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}