{"id":365118,"date":"2025-08-22T19:10:13","date_gmt":"2025-08-22T19:10:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/365118\/"},"modified":"2025-08-22T19:10:13","modified_gmt":"2025-08-22T19:10:13","slug":"antisemitismus-freizeitpark-in-frankreich-verweigert-150-israelischen-kindern-und-jugendlichen-zutritt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/365118\/","title":{"rendered":"Antisemitismus: Freizeitpark in Frankreich verweigert 150 israelischen Kindern und Jugendlichen Zutritt"},"content":{"rendered":"<p>Gegen den Leiter eines Freizeitparks im franz\u00f6sischen Port\u00e9-Puymorens wird wegen \u201eDiskriminierung aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden\u201c ermittelt. Er hatte 150 israelischen Jugendlichen den Zutritt untersagt. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft. Dem Mann droht eine Haftstrafe.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">In Frankreich hat der Leiter eines Freizeitparks 150 israelischen Kindern und Jugendlichen den Zutritt verwehrt und damit Emp\u00f6rung ausgel\u00f6st. Innenminister Bruno Retailleau sprach am Freitag im Fernsehsender BFMTV von einem \u201egravierenden\u201c Vorfall, der \u201enicht unserer Vorstellung von der Republik\u201c und von \u201eMenschenw\u00fcrde\u201c entspreche. Gegen den Leiter des Parks in Port\u00e9-Puymorens in den franz\u00f6sischen Pyren\u00e4en ermittelt die Staatsanwaltschaft, ihm droht eine mehrj\u00e4hrige Haftstrafe wegen religi\u00f6ser Diskriminierung.<\/p>\n<p>Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag. Wie die zust\u00e4ndigen Ermittler in Perpignan mitteilten, wurden die israelischen Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis 16 Jahren nicht in den Park eingelassen, obwohl sie \u201eseit l\u00e4ngerer Zeit reserviert\u201c gehabt h\u00e4tten. Der Parkleiter habe die Zutrittsverweigerung mit \u201epers\u00f6nlichen \u00dcberzeugungen\u201c begr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Der 52-J\u00e4hrige wurde noch am selben Tag festgenommen. Ihm wird \u201eDiskriminierung aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden\u201c beim Erbringen von Dienstleistungen zur Last gelegt, wie die Staatsanwaltschaft erkl\u00e4rte. Die H\u00f6chststrafe hierf\u00fcr liegt bei drei Jahren Gef\u00e4ngnis.<\/p>\n<p>Die israelischen Jugendlichen, die ihren Urlaub in Spanien verbringen, seien nach dem Vorfall in drei Bussen an einen anderen Ort in Frankreich gefahren worden, erkl\u00e4rte die Staatsanwaltschaft. Die Gendarmerie habe f\u00fcr ihre Sicherheit gesorgt. Port\u00e9-Puymorens liegt nahe der Grenze zu Spanien.<\/p>\n<p>Innenminister Retailleau sagte auf BFMTV zu dem Vorfall, er hoffe, dass die Justiz in dem Fall \u201esehr streng\u201c vorgehen werde. \u201eWir d\u00fcrfen nichts durchgehen lassen\u201c, f\u00fcgte er an, antisemitische Vorf\u00e4lle n\u00e4hmen in Frankreich derzeit \u201eexplosionsartig zu\u201c.<\/p>\n<p>Nach j\u00fcngsten Angaben des Innenministeriums in Paris wurden in Frankreich zwischen Januar und Mai insgesamt 504 <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6894b05b8d87bf286ac88acd\/Frankreich-Zutiefst-beunruhigend-Buero-von-israelischer-Airline-in-Paris-beschmiert.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6894b05b8d87bf286ac88acd\/Frankreich-Zutiefst-beunruhigend-Buero-von-israelischer-Airline-in-Paris-beschmiert.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">antisemitische Vorf\u00e4lle registriert<\/a>. Dies entspricht zwar einem R\u00fcckgang von 24 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum, es sind aber mehr als doppelt so viele Vorf\u00e4lle wie im Vergleichszeitraum des Jahres 2023 (plus 134 Prozent).<\/p>\n<p>Wegen des Gazakriegs gibt es derzeit starke Spannungen zwischen Frankreich und Israel. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu warf dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron am Dienstag vor, mit der geplanten Anerkennung eines Pal\u00e4stinenserstaates <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article68a565f365703a657e23015d\/Palaestinenserstaat-Falsch-und-abscheulich-Elysee-Palast-reagiert-auf-Vorwuerfe-von-Netanjahu-Brief.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article68a565f365703a657e23015d\/Palaestinenserstaat-Falsch-und-abscheulich-Elysee-Palast-reagiert-auf-Vorwuerfe-von-Netanjahu-Brief.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Antisemitismus zu bef\u00f6rdern<\/a>.<\/p>\n<p>AFP\/dol<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gegen den Leiter eines Freizeitparks im franz\u00f6sischen Port\u00e9-Puymorens wird wegen \u201eDiskriminierung aus religi\u00f6sen Gr\u00fcnden\u201c ermittelt. 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