{"id":365124,"date":"2025-08-22T19:13:18","date_gmt":"2025-08-22T19:13:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/365124\/"},"modified":"2025-08-22T19:13:18","modified_gmt":"2025-08-22T19:13:18","slug":"ukraine-angriffe-auf-druschba-pipeline-ungarn-und-slowakei-beschweren-sich-bei-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/365124\/","title":{"rendered":"Ukraine-Angriffe auf Druschba-Pipeline: Ungarn und Slowakei beschweren sich bei EU"},"content":{"rendered":"<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 22\/08\/2025 &#8211; 17:40 MESZ<br \/>\n                \u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     17:53\n                                        <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Die Au\u00dfenminister Ungarns und der Slowakei haben die EU-Kommission in einem gemeinsamen Schreiben aufgefordert, Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um die fortgesetzten Angriffe der Ukraine auf die Druschba-\u00d6lpipeline auf russischem Gebiet zu stoppen. <\/p>\n<p>In der Nacht zu Donnerstag traf ein weiterer Angriff die \u00d6lpumpstation Unecha in Russland. Es war bereits der dritte dieser Art innerhalb einer Woche. <\/p>\n<p>Dadurch kamen die russischen \u00d6llieferungen an Ungarn und die Slowakei, die weiterhin in gro\u00dfem Umfang \u00d6l aus Russland beziehen, erneut zum Erliegen. <\/p>\n<p>&#8222;Angesichts der Tatsache, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten die Ukraine in den vergangenen Jahren mit Hunderten Milliarden Euro unterst\u00fctzt haben, halten wir dieses Vorgehen, das die Energiesicherheit Ungarns und der Slowakei ernsthaft gef\u00e4hrdet, f\u00fcr v\u00f6llig unverantwortlich&#8220;, hei\u00dft es in dem Brief, den Ungarns Au\u00dfenminister P\u00e9ter Szijj\u00e1rt\u00f3 und sein slowakischer Amtskollege Juraj Blan\u00e1r unterzeichnet haben. <\/p>\n<p>Kyjiw hat die Angriffe bislang nicht offiziell best\u00e4tigt. <\/p>\n<p>Robert Brovdi, bekannt unter dem Decknamen &#8222;Madyar&#8220; und Leiter der ukrainischen Drohneneinheiten, ver\u00f6ffentlichte jedoch auf Telegram ein<a href=\"https:\/\/t.me\/robert_magyar\/1273\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\"> Video<\/a>, das die brennende Pumpstation zeigt.<\/p>\n<p>Dazu schrieb er auf Ungarisch einen Satz, in dem er die Russen aufforderte, &#8222;nach Hause zu gehen&#8220;. Die Aufnahmen verbreiteten sich schnell in den sozialen Medien.<\/p>\n<p>Ungarns Au\u00dfenminister P\u00e9ter Szijj\u00e1rt\u00f3 erkl\u00e4rte auf seinem X-Account, die \u00d6llieferungen nach Ungarn und in die Slowakei seien f\u00fcr mindestens f\u00fcnf Tage unterbrochen. <\/p>\n<p>&#8222;Um es klar zu sagen: Mit diesen Angriffen schadet die Ukraine nicht in erster Linie Russland, sondern Ungarn und der Slowakei&#8220;, betonte er.<\/p>\n<p>Die Druschba-Pipeline transportiert \u00d6l von Russland \u00fcber Belarus und die Ukraine nach Mitteleuropa. <\/p>\n<p>Ungarn und die Slowakei sind die einzigen EU-Staaten, die weiterhin in gro\u00dfem Umfang russisches \u00d6l \u00fcber die Leitung beziehen \u2013 sie sind von den EU-Sanktionen gegen russische \u00d6lexporte ausgenommen.<\/p>\n<p><strong>Angriff hat Trump ver\u00e4rgert<\/strong><\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump reagierte umgehend auf eine handschriftliche Beschwerde von Ungarns Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n \u00fcber die Angriffe. <\/p>\n<p>Das Schreiben war von der ungarischen Regierung ver\u00f6ffentlicht worden: &#8222;Viktor \u2013 das h\u00f6re ich nicht gern&#8220; notierte Trump in Druckbuchstaben. &#8222;Ich bin sehr w\u00fctend dar\u00fcber. Sag es der Slowakei. Du bist mein guter Freund. Donald\u201c<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission hat auf eine aktuelle Bitte um Stellungnahme bislang nicht reagiert. Bereits am Dienstag, nach dem zweiten Angriff dieser Art, hatte sie jedoch erkl\u00e4rt, die Versorgung des EU-Marktes sei nicht gef\u00e4hrdet. <\/p>\n<p>Der polnische Au\u00dfenminister Rados\u0142aw Sikorski reagierte unterdessen auf X auf einen Beitrag seines ungarischen Amtskollegen, in dem dieser behauptet hatte, die Ukraine wolle Ungarn in den Krieg hineinziehen.<\/p>\n<p>&#8222;P\u00e9ter, du bekommst von uns genauso viel Solidarit\u00e4t, wie wir von dir&#8220;, entgegnete Sikorski, und spielte wohl auf die h\u00e4ufigen Vetos der ungarischen Regierung in der EU an, wenn es um Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine geht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 22\/08\/2025 &#8211; 17:40 MESZ \u2022Zuletzt aktualisiert 17:53 WERBUNG Die Au\u00dfenminister Ungarns und der Slowakei haben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":365125,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,26734,307,12,7376,317,501],"class_list":{"0":"post-365124","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-pipeline","19":"tag-russland","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-slowakei","22":"tag-ukraine","23":"tag-ungarn"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115074013993898803","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/365124","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=365124"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/365124\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/365125"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=365124"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=365124"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=365124"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}