{"id":365276,"date":"2025-08-22T20:34:10","date_gmt":"2025-08-22T20:34:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/365276\/"},"modified":"2025-08-22T20:34:10","modified_gmt":"2025-08-22T20:34:10","slug":"antrag-zur-erhaltung-der-kohaesionspolitik-eu-will-foerdermittel-zentralisieren-auf-kosten-der-bundeslaender-hallespektrum-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/365276\/","title":{"rendered":"Antrag zur Erhaltung der Koh\u00e4sionspolitik: EU will F\u00f6rdermittel zentralisieren \u2013 auf Kosten der Bundesl\u00e4nder &#8211; HalleSpektrum.de"},"content":{"rendered":"<p>\n22. August 2025\t\t<\/p>\n<p>In einer aktuellen Landtagsdebatte \u00e4u\u00dferten die Gr\u00fcnen im Landtag Sachsen-Anhalt ihre Bedenken gegen\u00fcber den Pl\u00e4nen der EU-Kommission zum mehrj\u00e4hrigen Finanzrahmen (MFR) 2028\u20132034. Die Fraktion bef\u00fcrchtet, dass die geplante Zentralisierung der Koh\u00e4sionsmittel in Berlin die F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Bundesl\u00e4nder massiv einschr\u00e4nken w\u00fcrde. Statt direkt mit den Regionen zu verhandeln, sollen k\u00fcnftig nationale Verhandlungen auf Bundesebene gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>\u201eSachsen-Anhalt profitiert seit Jahrzehnten von der EU-F\u00f6rderpolitik. Werden die Mittel in Berlin geb\u00fcndelt, wird uns vor Ort die Chance weggenommen, unsere Zukunft selbst zu gestalten\u201c, erkl\u00e4rte Olaf Meister, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN, in seiner Rede. \u201eWir warnen vor den Pl\u00e4nen der EU-Kommission, die den direkten Dialog mit den Regionen und die Mitspracherechte der L\u00e4nder verringern wollen.\u201c<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen weisen darauf hin, dass bei einer zentralen Vergabe von F\u00f6rdermitteln der finanzielle Gestaltungsspielraum der Bundesl\u00e4nder verloren ginge. \u201eDie Koh\u00e4sionspolitik st\u00e4rkt die Region und hat auch in Sachsen-Anhalt wichtige Projekte wie die Schulsozialarbeit, LEADER-Initiativen und die F\u00f6rderung von Gr\u00fcnder*innen erm\u00f6glicht. Allein in der aktuellen F\u00f6rderperiode sprechen wir von rund 3 Milliarden Euro\u201c, betonte Meister. \u201eDas derzeitige System funktioniert, und wir fordern, dass es nicht aufs Spiel gesetzt wird.\u201c<\/p>\n<p>Ein weiteres gro\u00dfes Sorgenkind der Gr\u00fcnen ist die geplante K\u00fcrzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) um rund 20 Prozent. Dorothea Frederking, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion, warnte: \u201eDie geplante K\u00fcrzung der GAP-Mittel ist ein schwerer R\u00fcckschlag f\u00fcr die l\u00e4ndlichen Regionen. Besonders die ELER-Mittel f\u00fcr die Entwicklung des l\u00e4ndlichen Raums m\u00fcssen gest\u00e4rkt werden, da sie zentrale Aufgaben im Bereich Klima-, Umwelt- und Strukturpolitik erf\u00fcllen.\u201c<\/p>\n<p>Die Landtagsfraktion fordert daher die Landesregierung auf, sich im Bund und bei der Europ\u00e4ischen Union klar gegen die Pl\u00e4ne der EU-Kommission zu positionieren. \u201eWir m\u00fcssen uns gemeinsam mit anderen Bundesl\u00e4ndern daf\u00fcr einsetzen, die regionalisierte Koh\u00e4sionspolitik zu erhalten und so auch die Zukunftschancen f\u00fcr Sachsen-Anhalt zu sichern\u201c, so Frederking abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"22. 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