{"id":365565,"date":"2025-08-22T23:14:19","date_gmt":"2025-08-22T23:14:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/365565\/"},"modified":"2025-08-22T23:14:19","modified_gmt":"2025-08-22T23:14:19","slug":"bruessel-laesst-13-grosse-lager-mit-ffp2-masken-anlegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/365565\/","title":{"rendered":"Br\u00fcssel l\u00e4sst 13 gro\u00dfe Lager mit FFP2-Masken anlegen"},"content":{"rendered":"<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Br\u00fcssel. Die Europ\u00e4ische Union zieht Konsequenzen aus den Corona-Erfahrungen und r\u00fcstet sich f\u00fcr kommende Gesundheitskrisen. In 22 strategischen Lagern werden europaweit Medikamente und medizinische Produkte auf Vorrat gelegt, darunter 13 Depots, die gro\u00dfe Mengen an FFP2-Masken bereithalten. Erg\u00e4nzt wird das Netzwerk durch Notfallbanken f\u00fcr Impfstoffe und Antigene.<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Botschaft aus Br\u00fcssel: Die Covid-19-Pandemie habe gezeigt, dass nationale Katastrophenschutzsysteme, selbst wenn sie gut koordiniert sind, innerhalb kurzer Zeit grundlegende G\u00fcter m\u00f6glicherweise nicht mehr bereitstellen k\u00f6nnen, hei\u00dft es. \u201e\u00c4hnliche komplexe Krisen, in denen alle L\u00e4nder gleichzeitig mit denselben Engp\u00e4ssen konfrontiert sind, d\u00fcrften in Zukunft h\u00e4ufiger auftreten\u201c, warnt die EU-Kommission in ihrem Entwurf f\u00fcr eine Bevorratungsstrategie.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Erst im vergangenen Monat hatte die EU-Kommission eine umfassende Reform des Katastrophenschutzes vorgelegt: Rund 11 Milliarden Euro sollen in den Zivilschutz und die Vorbereitung auf Gesundheitskrisen wie eine erneute Pandemie flie\u00dfen. Geplant ist, die bereits bestehenden medizinischen Vorr\u00e4te deutlich auszubauen. Die Summe von 11 Milliarden Euro muss allerdings noch vom EU-Parlament und den Mitgliedstaaten bewilligt werden.<\/p>\n<blockquote><p>Wir brauchen mehr EU-weite Koordinierung, um nicht nur schnelles Handeln zu erm\u00f6glichen, sondern auch einen transparenten \u00dcberblick dar\u00fcber zu gewinnen, wo welche medizinischen Produkte vorhanden sind.<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"Quotestyled__Author-sc-q277fq-1 hfNZxo\">Tiemo W\u00f6lken (SPD),<\/p>\n<p class=\"Quotestyled__AuthorDescription-sc-q277fq-2 kncpVQ\">EU-Gesundheitspolitiker<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">EU-Gesundheitspolitiker Tiemo W\u00f6lken (SPD) lobt die Schritte der Kommission. Die EU-weite Koordinierung sei dringend n\u00f6tig, um einen transparenten \u00dcberblick dar\u00fcber zu gewinnen, wo welche medizinischen Produkte vorhanden seien, sagt W\u00f6lken dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Wichtig sei zudem eine zentrale, gemeinsame Beschaffung von Medikamenten und Medizinprodukten. \u201eGleichzeitig braucht es ein intelligentes Managementsystem, das sicherstellt, dass Produkte rechtzeitig eingesetzt werden und nicht ungenutzt verfallen, um unn\u00f6tige Verschwendung zu vermeiden.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Sachsen \/ Dresden: (Text: Landeshauptstadt Dresden) Gro\u00dfe Katastrophenschutz\u00fcbung in Dresden am 22. M\u00e4rz 2025 Mehr als 400 Teilnehmer \u00fcben Ernstfall am Krankenhaus Friedrichstadt und in der Rinne Die Landeshauptstadt Dresden als untere Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzbeh\u00f6rde f\u00fchrt am Sonnabend, 22. M\u00e4rz 2025, eine gro\u00dfe Katastrophenschutz\u00fcbung unter dem Titel \u201eWei\u00dfer Schaum \u201825\u201c durch. Ziel ist es, die Zusammenarbeit aller an der Gefahrenabwehr beteiligten Organisationen zu trainieren und die gegenseitigen Abh\u00e4ngigkeiten im Falle eines Hochwasserereignisses an der Wei\u00dferitz zu \u00fcben. Dazu geh\u00f6ren Einheiten der 24. Medizinischen Task Force des Bundes Dresden (MTF) (1), der Berufsfeuerwehr, der Stadtteilfeuerwehren, des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes, des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Technischen Hilfswerkes Ortsverband Dresden, der Polizei Sachsen, des St\u00e4dtischen Klinikums Dresden sowie von DRK-Teams aus Mei\u00dfen und Radebeul und weitere Partner wie der Gemeindliche Vollzugsdienst, die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes, die DLRG und die Wasserschutzpolizei. Beteiligt sind vor Ort 482 Einsatzkr\u00e4fte, darunter 323 direkt bei Katastrophenschutz, Feuerwehr und Krankenhaus. 31 Menschen sind mit der Steuerung der Prozesse w\u00e4hrend der \u00dcbung betraut. Es gibt 34 Beobachter und 94 Patientendarsteller. 70 Fahrzeuge sind f\u00fcr den Einsatz geplant. Der zust\u00e4ndige Sicherheitsb\u00fcrgermeister Jan Pratzka: \u201eEs ist wichtig, regelm\u00e4\u00dfig auch in einem solch gro\u00dfen Umfang Szenarien zu \u00fcben. Auch wenn der Aufwand und die Vorbereitungen einer gro\u00dfen Katastrophenschutz\u00fcbung hoch sind, k\u00f6nnen die Einsatzkr\u00e4fte nur unter realen Bedingungen das Zusammenwirken pr\u00fcfen und verbessern. Ich danke allen f\u00fcr ihre die Bereitschaft und w\u00fcnsche gutes Gelingen. Herzlichen Dank auch an die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger im Umfeld der \u00dcbung f\u00fcr ihr Verst\u00e4ndnis. Es kann kurzfristig zu kleinen Einschr\u00e4nkungen vor Ort kommen.\u201c F\u00fcr die \u00dcbung (Stabsrahmen- und Voll\u00fcbung) wird ein Hochwasserereignis an der Wei\u00dferitz angenommen, das die Alarmstufe 4 \u00fcberschreitet und eine prognostizierte Wasserf\u00fchrung von 400 Kubikmeter pro Sekunde erreicht. Normal sind drei bis vier Kubikmeter pro Sekunde. Das angenommene Ereignis zieht den Ausruf des Katastrophenfalls in der Landeshauptstadt Dresden nach sich. Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt wird aktiviert. Die Hochwasserabwehr wird nach dem Hochwasserabwehrplan und die Evakuierung gem\u00e4\u00df dem Evakuierungsplan der Stadt Dresden behandelt. Dabei werden auch Meldewege und Verfahren wie die Anforderung von Material aus dem Landeslager Hochwasserabwehr ge\u00fcbt. Der aktive \u00dcbungsteil konzentriert sich auf die Evakuierung des St\u00e4dtischen Klinikums Dresden am Standort Friedrichstadt. Dr. Andreas Nowak, Chefarzt der An\u00e4sthesie und Intensivmedizin, der aktiv auch die Evakuierung 2002 mit koordiniert hat, sagt: &quot;Die Hochwasser\u00fcbung ist unerl\u00e4sslich, um im Ernstfall schnell und koordiniert handeln zu k\u00f6nnen und die Sicherheit unserer Patienten zu gew\u00e4hrleisten. Die Ereignisse von 2002 haben gezeigt, dass nur durch das enge Zusammenspiel aller Akteure eine bestm\u00f6gliche Versorgung auch in Krisensituationen sichergestellt werden kann\u201c. Aufgrund der hohen zeitlichen Dringlichkeit und einer angenommenen hohen Auslastung der s\u00e4chsischen Krankenh\u00e4user wird die Evakuierung zun\u00e4chst in den Behandlungsplatz der MTF erfolgen. Von hier werden die Patienten in andere Einrichtungen weiterverteilt. Der Krankenhausalarm- und Einsatzplan des Klinikums inklusive der Krankenhauseinsatzleitung wird dabei ebenso ge\u00fcbt. Weiterhin soll die Auslastung der 24. MTF mit Patienten erprobt werden. Dazu werden bis zu 60 Patienten mit unterschiedlichsten Erkrankungs- bzw. Verletzungsmustern aus dem St\u00e4dtischen Klinikum transportiert. Der Behandlungsplatz wird in der Rinne Dresden aufgebaut. In einer Nebenlage wird ein Szenario zur Rettung von Personen aus der hochwasserf\u00fchrenden Wei\u00dferitz und der Elbe durchgef\u00fchrt. Diese Rettungsoperationen laufen unter der Leitung der Feuerwehr Dresden mit Beteiligung des Deutschen Roten Kreuzes Wasserwacht, DLRG und der Wasserschutzpolizei. Die \u00dcbung ist ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf Katastrophenf\u00e4lle und f\u00f6rdert die l\u00e4nder\u00fcbergreifende Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen. \u00dcbungszyklen sind gesetzlich geregelt im \u00a7 36 Absatz 1 Nr. 11 des S\u00e4chsisches Brand- und Katastrophenschutzgesetz (S\u00e4chsBRKG).\" loading=\"lazy\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/CUXPW3IL2BACJELDABWFZRFUUU.jpg\" \/>Die 1001 Gefahren Europas \u2013 und wie die EU sie bew\u00e4ltigen will<\/p>\n<p class=\"CallToActionBasestyled__Text-sc-1k69918-5 fbjGwD\">Blackouts, Cyberattacken, Naturkatastrophen: Europas Sicherheit steht vor immer neuen Herausforderungen. Die EU-Kommission will den Kontinent mit einem umfassenden Krisenplan widerstandsf\u00e4higer machen \u2013 und setzt auf die Hilfe der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die EU-Kommission will ihr Lagermanagement weiter verbessern. Sie l\u00e4sst schon heute medizinische Produkte spenden, wenn deren Verfallsdatum kurz bevorsteht. Zudem will sie die Einf\u00fchrung virtueller Lagerbest\u00e4nde pr\u00fcfen: Unternehmen w\u00fcrden daf\u00fcr bezahlt werden, im Ernstfall sofort liefern zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Doch W\u00f6lken warnt: \u201eAlle guten Absichten bleiben wirkungslos, wenn das n\u00f6tige Budget fehlt.\u201c Kurz nach der Pandemie sei dem EU4Health-Programm f\u00fcr 2024 eine Milliarde Euro entzogen worden, und der aktuelle Budgetvorschlag der Kommission f\u00fcr die n\u00e4chsten sieben Jahre verzichte auf ein eigenst\u00e4ndiges Gesundheitsprogramm, kritisiert er. \u201eProgramme wie der EU-Katastrophenschutz m\u00fcssen gezielt gest\u00e4rkt werden, um die EU widerstandsf\u00e4higer und krisenfester zu machen\u201c, fordert der SPD-Politiker.<\/p>\n<p class=\"Textstyled__Text-sc-1cqv9mi-0 cLyiiX\">Die Kommission will trotz unklarer Finanzierung die Krisenvorsorge ausbauen. Geplant sind etwa Reserven f\u00fcr Szenarien mit hochinfekti\u00f6sen Patienten, gro\u00dfem Bedarf an Intensivpflege oder sogar Massenevakuierungen. Allerdings: Br\u00fcssel entwirft zwar die Pl\u00e4ne, doch umgesetzt und in vielen F\u00e4llen auch bezahlt werden, m\u00fcssen sie am Ende von den Mitgliedsstaaten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Br\u00fcssel. Die Europ\u00e4ische Union zieht Konsequenzen aus den Corona-Erfahrungen und r\u00fcstet sich f\u00fcr kommende Gesundheitskrisen. 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