{"id":365897,"date":"2025-08-23T02:14:24","date_gmt":"2025-08-23T02:14:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/365897\/"},"modified":"2025-08-23T02:14:24","modified_gmt":"2025-08-23T02:14:24","slug":"volluniversitaet-der-zukunft-trotz-spar-anstrengungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/365897\/","title":{"rendered":"Volluniversit\u00e4t der Zukunft trotz Spar-Anstrengungen"},"content":{"rendered":"<p> https:\/\/magazin.uni-leipzig.de\/das-leipziger-universitaetsmagazin\/artikel\/volluniversitaet-der-zukunft-trotz-spar-anstrengungen-2025-08-22 <\/p>\n<p>Auf die interne Kommunikation folgte die externe: Rektorin Prof. Dr. Eva In\u00e9s Obergfell hat Medienvertreter:innen aus der Region in den vergangenen drei Wochen diverse Interviews und O-T\u00f6ne zum Thema Universit\u00e4tshaushalt gegeben. Sie erl\u00e4uterte die gro\u00dfen finanziellen Herausforderungen, denen sich die Universit\u00e4t Leipzig ausgesetzt sieht und sprach \u00fcber den Konsolidierungsplan. Es komme jetzt auf die richtige Weichenstellung an: Die Konsolidierung m\u00fcsse in Einklang mit dem Zielbild der Volluniversit\u00e4t der Zukunft stehen, die der Exzellenz verpflichtet und gleichzeitig dynamisch, innovativ, weltoffen und nachhaltig ist.<\/p>\n<p>Besonders ausf\u00fchrlich kam die Rektorin <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/leipzig\/leipzig-leipzig-land\/uni-defizit-einsparungen-kuerzung-studium-100.html\" target=\"_blank\" class=\"textlink external\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">bei MDR Sachsen<\/a> und in einem <a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/lokales\/leipzig\/kuerzungen-fuer-sachsens-hochschulen-rektorin-der-uni-leipzig-ueber-anstehenden-sparkurs-K35235AFQVCI7CHIY7437MQSRI.html\" target=\"_blank\" class=\"textlink external\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Interview mit der Leipziger Volkszeitung<\/a> zu Wort. \u201eDie interessierte \u00d6ffentlichkeit zu informieren, ist uns nat\u00fcrlich auch bei diesem schwierigen Thema sehr wichtig. Wir waren uns im Rektorat in den vergangenen Wochen und Monaten aber stets einig: Die interne Kommunikation geht vor, wir wollen zun\u00e4chst die Besch\u00e4ftigten und die Studierenden transparent und umfangreich mit Informationen versorgen und sowohl in den Gremien als auch dar\u00fcber hinaus einen offenen und konstruktiven Dialog f\u00fchren\u201c, erl\u00e4utert Prof. Dr. Obergfell. \u201eUns war bewusst, dass die Universit\u00e4tsangeh\u00f6rigen zum Konsolidierungsprozess viele Fragen haben werden.\u201c Um eine m\u00f6glichst hohe Breitenwirkung erzielen zu k\u00f6nnen, habe man die zentralen Fragen im Stil einer FAQ-Liste erarbeitet und den Mitarbeitenden <a href=\"https:\/\/magazin.uni-leipzig.de\/uniintern\/faq-finanzen\" target=\"_blank\" class=\"textlink external\" rel=\"nofollow noopener\">\u00fcber das Intranet zug\u00e4nglich gemacht<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p>Ende April hatten Rektorin und Kanzler die Mitarbeitenden bereits in einer Rundmail informiert, dass sich die Universit\u00e4t gro\u00dfen finanziellen Herausforderungen ausgesetzt sieht. Daran kn\u00fcpften sie im Juli an. Zwischenzeitlich hatte der S\u00e4chsische Landtag am 26. Juni den Doppelhaushalt f\u00fcr die Jahre 2025 und 2026 beschlossen.<\/p>\n<p>Die finanzielle Grundausstattung der Universit\u00e4t sei durch die Zuschussvereinbarung mit dem Freistaat Sachsen gesichert \u2013 wobei sie auch in der Vergangenheit nicht gereicht habe, um alle Aufgaben in Forschung, Lehre und Transfer zu erf\u00fcllen und 30.000 Studierende auszubilden. \u201eDas konnte bislang weitestgehend aufgefangen werden mithilfe diverser Sonderzuweisungen\u201c, sagt Rektorin Obergfell. \u201eIm Ergebnis haben wir daher tendenziell mehr Personal aus dem Haushalt finanzieren m\u00fcssen, als \u00fcber das Grundbudget verl\u00e4sslich ausfinanziert sind. Wir haben aus heutiger Perspektive in den vergangenen Jahren zu viele Stellen geschaffen.\u201c<\/p>\n<p>Nun seien Sonderzuweisungen gestrichen worden. Hinzu komme, dass der Freistaat die Tarifsteigerungen des vergangenen Jahres nicht ausgeglichen habe, \u201ewodurch wir die Mehrkosten im Jahr 2024 selbst tragen mussten\u201c. Der Freistaat gleicht die Tarifsteigerung im Nachgang grunds\u00e4tzlich aus, aber nur pauschaliert und ausschlie\u00dflich f\u00fcr das Personal laut Stellenplan. \u201eAlles in allem m\u00fcssen wir festhalten: Wir haben ein strukturelles Defizit von rund 16 Millionen Euro, mit dem wir umgehen m\u00fcssen\u201c, konstatiert Obergfell.\u00a0<\/p>\n<p>Im LVZ-Interview sagte sie: \u201eWir haben einen zweistufigen Konsolidierungsplan, um das strukturelle Defizit in drei Jahren abzubauen: Rund acht Millionen Euro sollen 2026 durch kurzfristige haushaltswirksame Ma\u00dfnahmen eingespart werden, 2027 und 2028 jeweils etwa weitere vier Millionen Euro durch mittel- und langfristige Schritte. Anfang Juli haben wir unseren Plan mit dem Hochschulrat besprochen. Das Gremium unterst\u00fctzt unser Vorgehen. Wir sind zum Thema Haushalt permanent mit den Leitungen der Fakult\u00e4ten und Einrichtungen im Gespr\u00e4ch. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir das Ma\u00dfnahmenpaket mit allen Beteiligten beraten. Im Zusammenwirken mit den Fakult\u00e4ten, den Zentralen Einrichtungen und den Verwaltungseinheiten m\u00fcssen wir dar\u00fcber reden, wie wir Prozesse effizienter machen und auf welche Aufgaben wir verzichten, um die Personalkosten zu verringern. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir alle an einem Strang ziehen.\u201c<\/p>\n<p>In allen Gespr\u00e4chen mit Medienvertreter:innen betonte Obergfell, wie auch in der internen Kommunikation, dass es keine betriebsbedingten K\u00fcndigungen geben werde und dass die F\u00e4chervielfalt der Universit\u00e4t erhalten bleibe. In Bezug auf Studieng\u00e4nge sagte sie: \u201eEs ist normal, dass an einer Universit\u00e4t Studieng\u00e4nge weiterentwickelt werden. Kluge Verschr\u00e4nkungen mit Nachbardisziplinen machen sie oft sogar besser. Das Ziel muss sein, gr\u00f6\u00dfere integrierte Einheiten zu schaffen, die die F\u00e4chervielfalt sch\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>Die Konsolidierung m\u00fcsse in Einklang mit dem Zielbild der Volluniversit\u00e4t der Zukunft stehen, die der Exzellenz verpflichtet und gleichzeitig dynamisch, innovativ, weltoffen und nachhaltig ist. Die aktuelle Finanzlage mache die Aufgabe anspruchsvoller. \u201eAber es ist nicht unm\u00f6glich, das Ziel zu erreichen, wenn wir die Weichen richtig stellen. Wir setzen klare Priorit\u00e4ten, um eine dauerhaft handlungsf\u00e4hige Organisation zu haben, die realistisch zu unseren Ressourcen passt \u2013 personell, finanziell und strukturell. Unsere strategischen Ziele verfolgen wir konsequent weiter, den erfolgreich eingeschlagenen \u201aLeipziger Weg\u2018 setzen wir fort.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"https:\/\/magazin.uni-leipzig.de\/das-leipziger-universitaetsmagazin\/artikel\/volluniversitaet-der-zukunft-trotz-spar-anstrengungen-2025-08-22 Auf die interne Kommunikation folgte die externe: Rektorin Prof. Dr. Eva In\u00e9s Obergfell hat Medienvertreter:innen aus der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":365898,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[3364,29,30,71,859],"class_list":{"0":"post-365897","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-leipzig","12":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115075669556994244","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/365897","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=365897"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/365897\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/365898"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=365897"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=365897"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=365897"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}