{"id":366018,"date":"2025-08-23T03:19:18","date_gmt":"2025-08-23T03:19:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/366018\/"},"modified":"2025-08-23T03:19:18","modified_gmt":"2025-08-23T03:19:18","slug":"was-koennen-die-kaesespaetzle-im-bundesbuedchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/366018\/","title":{"rendered":"Was k\u00f6nnen die K\u00e4sesp\u00e4tzle im Bundesb\u00fcdchen?"},"content":{"rendered":"<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Um meine Gef\u00fchle beim Besuch des Restaurants Bundesb\u00fcdchen zu erkl\u00e4ren, muss ich etwas ausholen. Ich hoffe, Sie sind geduldig mit mir, wenn ich mit Herbert Gr\u00f6nemeyer beginne.<\/p>\n<p>Letzten Sommer f\u00fchrten n\u00e4mlich gl\u00fcckliche Umst\u00e4nde dazu, dass ich sein Konzert besuchte. In meiner Jugend h\u00f6rte ich \u201eM\u00e4nner\u201c, \u201eBochum\u201c und \u201eAlkohol\u201c rauf und runter, weil keiner dran vorbei kam. Zum Fan mutierte ich aber nie, jedenfalls nicht so, dass ich mir fast 40 Jahre sp\u00e4ter ein Ticket f\u00fcr die \u201eBochum Jubil\u00e4umstour\u201c gekauft h\u00e4tte. Ich h\u00e4tte einige der sch\u00f6nsten Stunden vers\u00e4umt. Danke also, dass mir das Ticket in die H\u00e4nde fiel.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Denn w\u00e4hrend an diesem Abend in Europa die EU-Wahlergebnisse ausgez\u00e4hlt wurden und sich Gr\u00f6nemeyer auf der Waldb\u00fchne verausgabte, war es auf einmal da, dieses wunderbare Gef\u00fchl von fr\u00fcher: Dass die Welt immer besser werden w\u00fcrde. Dass wir Menschen trotz aller  Unterschiede doch die gleichen Werte teilen. Dass wir, wenn wir uns nur engagieren und genug kommunizieren, uns schon verstehen werden.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Sicherlich war es auch der Naivit\u00e4t meiner Jugend geschuldet: Nie h\u00e4tte ich mir die Welt von heute vorstellen k\u00f6nnen. Dass gerade die Kommunikation uns auseinanderdriften l\u00e4sst, dass gerade sie genutzt wird, um uns zu spalten.<\/p>\n<p><img alt=\"Das Bundesb\u00fcdchen soll eine Hommage an den gleichnamigen westdeutschen Kultkiosk sein.\" loading=\"lazy\" width=\"4000\" height=\"5333\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/55a8aaac-f773-4a34-bf62-5d98aea2a591.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Das Bundesb\u00fcdchen soll eine Hommage an den gleichnamigen westdeutschen Kultkiosk sein.Arash Farahani<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Auf dem Gr\u00f6nemeyer-Konzert schienen wir im Publikum uns einig, dies nicht zuzulassen. Zumindest nicht an diesem Abend. Alle waren offen, \u00e4lter und analog unterwegs \u2013 eine vor dem Smartphone aufgewachsene Generation, die die Blicke der anderen suchte und sich gegenseitig anl\u00e4chelte. Das tat gut. Herbert auf der B\u00fchne wetterte gegen die AfD, sang eine ironische Version von \u201eM\u00e4nner\u201c, sp\u00e4ter die Zeile \u201eder Mensch hei\u00dft Mensch, weil er irgendwann erk\u00e4mpft und weil er hofft und liebt, weil er mitf\u00fchlt und vergibt\u201c, und wir im Publikum jubelten.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Mir war klar, dass das gute, fast vergessene Gef\u00fchl an diesem Abend irgendwann enden w\u00fcrde. Es ging schneller als gedacht: Auf dem Heimweg z\u00fcckte ich das Handy, googelte das Ergebnis der EU-Wahlen. Die AfD hatte in Deutschland fast 16 Prozent geholt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Doch zur\u00fcck blieb in mir die Sehnsucht, mich wieder wie zu Herbert Gr\u00f6nemeyers besten Zeiten zu f\u00fchlen. Insofern kann ich auch den Unternehmer und Gastronomen Jochen Thoss gut verstehen. Sein Traum war es, das Bundesb\u00fcdchen, einen Kultkiosk aus dem alten Bonner Regierungsviertel, originalgetreu nachzubauen und mitten in einem Restaurant in Berlin zu platzieren. Thoss ist offenbar Fan des legend\u00e4ren Kiosks, wie meine Kollegin Anne Vorbringer <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/panorama\/fehlt-nur-noch-robert-habeck-neues-mitte-restaurant-huldigt-einer-institution-li.2338638\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bereits beschrieb<\/a>. Denn dort besorgte sich einst Konrad Adenauer seine Zeitungen, Helmut Kohl schwor auf die belegten Br\u00f6tchen und Joschka Fischer deckte sich mit Comics ein. Sein neues Berliner Restaurant mit dem Namen Bundesb\u00fcdchen will Thoss daher als Hommage an diesen Kiosk verstehen.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Doch das alte, analoge Bonn mitten im heutigen digitalen Berlin-Mitte? Kann das funktionieren, so gern auch ich diese \u2013 zugegeben \u2013 westdeutsche Zeit manchmal heraufbeschw\u00f6ren w\u00fcrde? Eine Zeit, in der man weitgehend Zeitungen als Informationsquellen las, der News-Takt nicht 24\/7 war?  Politiker neben Journalisten und B\u00fcrgern am Kiosk schwatzten, keiner den anderen auf Social Media f\u00fcr den Algorithmus und mehr Follower hinh\u00e4ngte?<\/p>\n<p><img alt=\"Infobox image\" loading=\"lazy\" width=\"172\" height=\"188\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;max-width:100%;height:auto\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/7f27fbf4-ef1c-4c10-8044-7689871b2d49.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Stephanie Steinkopf<\/p>\n<p>Unsere Kritikerin<\/p>\n<p>Gro\u00df geworden ist Tina H\u00fcttl in Bayern und mit den perfekten Dampfnudeln ihrer Oma. Essen ist schon immer ihr Lebensthema gewesen. Die Familie diskutierte beim Fr\u00fchst\u00fcck bereits das Mittagessen. Seit 2010 erkundet sie als Gastrokritikerin f\u00fcr ihre Kolumne in der Berliner Zeitung das kulinarische Berlin, seit 2018 ist sie Mitglied in der Jury \u201eBerliner Meisterk\u00f6che\u201c. Neben ihrer Gastrokritik ist sie auch als Autorin, Radioreporterin, Podcasterin und Trainerin an Journalistenschulen aktiv.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Wie l\u00e4cherlich das zumindest optisch wirkt, kann man in der Hannoverschen Stra\u00dfe sehen: Inmitten eines stilvoll eingerichteten Gastraums mit gro\u00dfformatiger Kunst an den mintfarbenen W\u00e4nden ist dieser grelle Kiosk-Fremdk\u00f6rper platziert, ein Tresen-Oval mit an der Decke umlaufenden alten Reklame- und Zeitungsbannern. Statt Piccol\u00f6chen, Pommes und S\u00fc\u00dfigkeiten werden hier nun Riesling Sekt Brut vom Pf\u00e4lzer Weingut von Buhl ausgeschenkt, ein Yuzu Sake mit Tonic zum Aperitif gemixt und Berliner Berg Pils gezapft. Direkt unter der Bildzeitungs-Werbung ist ein Glasfenster, doch dahinter keine Bockw\u00fcrste und belegte Stullen. Nein, es ist der Dry Ager mit edlen Fleischst\u00fccken, die man f\u00fcrs trockengereifte Roastbeef mit Schupfnudeln und Knochenmark auf der Karte braucht.<\/p>\n<p><img alt=\"Ein Ufo ist gelandet: Das Kiosk-Oval ist in Berlin zum Tresen mutiert.\" loading=\"lazy\" width=\"6000\" height=\"4000\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/0d485bdf-cb94-49fe-915f-ea224f00ec8f.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Ein Ufo ist gelandet: Das Kiosk-Oval ist in Berlin zum Tresen mutiert.Arash Farahani<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Denn auch kulinarisch sind nat\u00fcrlich vollkommen andere Zeiten und Herausforderungen angebrochen. Das wei\u00df auch Jochen Thoss, ein Software-Experte aus Oldenburg, der selbst leidenschaftlich kocht und mehrere Projekte in der Systemgastronomie betreibt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">In der K\u00fcche hat er sich f\u00fcr Johann Maier entschieden, einen Bayern, der 2015 Wien gegen Berlin tauschte, zun\u00e4chst in der Cordobar und zuletzt im Oh Panama kochte. Dazwischen kam Maier viel rum. Im Bundesb\u00fcdchen hat er freie Hand und bedient sich munter aus seiner Biografie. Auf der Karte kann man Streifz\u00fcge durchs Alpenvorland mit Obazda und Schweinebraten bis hin zu Kaspresskn\u00f6del vornehmen, sich \u00fcber Allg\u00e4uer Sp\u00e4tzle und b\u00f6hmisches Gulasch mit Kn\u00f6deln freuen oder auch bis an Mittelmeer vorr\u00fccken \u2013 mit Lammr\u00fccken und Gnudi-Ricottab\u00e4llchen sowie einer Rotbarbe in Krustentier-Bisque.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Bei einem Presseessen, sp\u00e4ter beim Inkognito-Besuch, a\u00df ich mich einmal quer hindurch. Ein eindeutiges Urteil f\u00e4llt mir nicht leicht. Der oft lieblos zusammenger\u00fchrte Obazda etwa \u00fcberzeugte hier als fluffig aufgeschlagene S\u00fc\u00dfrahm-Butter mit dezenter Camembert- und Rotschmierk\u00e4se-Note. Ich schmeckte neue Umami-Akzente in diesem durchgenudelten Gericht, die von einer Fermentation mit Buchweizen-Koji herr\u00fchrten.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Auch das s\u00fc\u00df-sauer eingelegte Gem\u00fcse dazu war hervorragend. Ungew\u00f6hnlich waren die K\u00e4sesp\u00e4tzle im edlen Porzellanteller interpretiert \u2013 mit Kimchi und Apfelmus als Begleiter. Eine tolle Idee, allerdings erwies sich die Umsetzung als recht grob: Die Sp\u00e4tzlemasse war zu kompakt und mit zu viel vom Schweizer Halbhartk\u00e4se Vacherin verklebt. Beim zu dick geschnittenen Rettich und Kohl im Kimchi vermisste ich S\u00e4ure, Sch\u00e4rfe und sogar Knoblauch wie in der koreanischen Version, um das Apfelmus zu kontrastieren.<\/p>\n<p><img alt=\"H\u00e4tte Helmut Kohl vielleicht auch bestellt: Kaspresskn\u00f6del mit Kr\u00e4utersalat und K\u00fcrbiskern\u00f6l.\" loading=\"lazy\" width=\"4747\" height=\"3165\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/489501f7-024a-4497-bfbd-2cdedc9d8c50.jpeg\"\/><\/p>\n<p>H\u00e4tte Helmut Kohl vielleicht auch bestellt: Kaspresskn\u00f6del mit Kr\u00e4utersalat und K\u00fcrbiskern\u00f6l.ARASH FARAHANI<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Einige andere Gerichte dagegen waren einfach wie gute Hausmannskost aus meiner Kindheit zubereitet, ohne Twist: Das saftige Gulasch etwa, das aus mit vielen Zwiebeln geschmortem Fleisch von der Rinderwade bestand, das s\u00e4mig zerfiel und mit viel K\u00fcmmel und edels\u00fc\u00dfem Paprika gew\u00fcrzt war. Die b\u00f6hmischen Kn\u00f6del dazu erwiesen sich als ebenso feinporig und gut wie die meiner Oma, die sie aus feinst geriebenen alten Br\u00f6tchen mit Hefe machte.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Ich probierte auch den Kaspresskn\u00f6del, f\u00fcr den die K\u00fcche die Reste des sehr guten Sauerteigbrots verwendet, das hier selbst gebacken wird. Er schmeckte mehr nach Semmelkn\u00f6del, die rassigen Grau- oder Bergk\u00e4senoten vom Tiroler Original fehlten leider komplett. In der Kombination mit einem s\u00e4uerlichen Linsenragout, Wildkr\u00e4utern und Pfifferlingen spielte er in der Liga eines guten Mittagstischs. Ganz anders dagegen die klare Oxtail-Suppe mit Langostino-Maultasche oder das  Lamm auf einem Beet aus Pinienkernen, Speck, Zeste und Anchovis. Vor allem der jeweils  reint\u00f6nige Jus bewies beste Technik und Fine-Dining-Niveau.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Auch wenn im Bundesb\u00fcdchen nichts so richtig zusammenpasst: Das alte Bonn im neuen Berlin, die original Kiosk-Zitate und die bayerisch-b\u00f6hmische Mittelmeerk\u00fcche, die sich zwischen solidem Handwerk eines Mittagstischs und Fine-Dining bewegt. Ich bleibe dabei: Mich ber\u00fchrt die Sehnsucht von Jochen Thoss, etwas von der alten Zeit in die neue her\u00fcberzuretten.  Johann Maier w\u00fcnscht sich \u00fcbrigens, dass Robert Habeck einmal hier vorbeikommt, verriet er meiner Kollegin. Auch ich h\u00e4tte einen Wunsch: Wie w\u00e4re es mit einem Handyverbot im Restaurant \u2013 und stattdessen ein paar Zeitungen im Abo? Vielleicht wird das Bundesb\u00fcdchen dann wieder zum informellen Hotspot, wo keiner den anderen f\u00fcrchten muss. Und wer wei\u00df? Dann schaut  eventuell auch Habeck mal vorbei.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\"><strong>Preisangaben:\u00a0<\/strong>Vorspeisen 6\u201321 Euro, Klassiker 22\u201324 Euro, Hauptg\u00e4nge 22\u201346 Euro, Extras 6\u20139 Euro, Desserts 8 Euro, 3-Gang-Men\u00fc 54 Euro, 4-Gang-Men\u00fc 68 Euro<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ article_paragraph_end-of-article-icon__tzjPO\"><strong>Bundesb\u00fcdchen Berlin.<\/strong>\u00a0Hannoversche Stra\u00dfe 2, 10115 Berlin. Di\u2013Sa 12\u201314.30 und ab 18 Uhr, Tel.: 01511 1626838, bundesbuedchenberlin.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Um meine Gef\u00fchle beim Besuch des Restaurants Bundesb\u00fcdchen zu erkl\u00e4ren, muss ich etwas ausholen. 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