{"id":366056,"date":"2025-08-23T03:40:11","date_gmt":"2025-08-23T03:40:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/366056\/"},"modified":"2025-08-23T03:40:11","modified_gmt":"2025-08-23T03:40:11","slug":"mietwucher-koennen-wir-nicht-hinnehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/366056\/","title":{"rendered":"\u201eMietwucher k\u00f6nnen wir nicht hinnehmen\u201c"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_frankfurt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankfurt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 23.08.2025, 04:54 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-authors id-Story-authors--default\">Von: <a class=\"id-Story-authors-link lp_west_author\" href=\"https:\/\/www.fr.de\/autor\/christoph-manus-0xs7d2xk5.html\" title=\"Zur Autorenseite von Christoph Manus\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" author-link=\"\" manus=\"\" data-k5a-pos=\"west_author\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Christoph Manus<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Frankfurts Wohnungsamt hat Tausende Inserate untersucht: Bei 40 Prozent sieht sie eine m\u00f6gliche Mietpreis\u00fcberh\u00f6hung. Die Amtsleiterin setzt auf Aufkl\u00e4rung, hofft aber auch auf den Gesetzgeber. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Frankfurt \u2013 Die st\u00e4dtische Wohnungsgesellschaft ABG Frankfurt Holding wird die Mieten f\u00fcr frei finanzierte Wohnungen bis 2030 h\u00f6chstens um ein Prozent im Jahr erh\u00f6hen. Diese <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/mietenstopp-in-frankfurt-geht-in-die-verlaengerung-93892340.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Verl&#xE4;ngerung des Mietenstopps&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/mietenstopp-in-frankfurt-geht-in-die-verlaengerung-93892340.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:8,&quot;storyElementCount&quot;:42}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verl\u00e4ngerung des Mietenstopps<\/a> wird sich auch d\u00e4mpfend auf die orts\u00fcbliche Vergleichsmiete auswirken. Sie \u00e4ndert allerdings nichts am riesigen Problem, vor dem Menschen stehen, die nach Frankfurt ziehen wollen oder innerhalb des Stadtgebiets umziehen (m\u00fcssen).<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Denn Wohnraum ist in der wachsenden Stadt knapp. Entsprechend hoch sind die <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/frankfurt-steigt-weiter-an-mietbelastung-in-93888616.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Mietvorstellungen von Eigent&#xFC;merinnen und Eigent&#xFC;mern&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.fr.de\/frankfurt\/frankfurt-steigt-weiter-an-mietbelastung-in-93888616.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:10,&quot;storyElementCount&quot;:42}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mietvorstellungen von Eigent\u00fcmerinnen und Eigent\u00fcmern<\/a>. Das Frankfurter Amt f\u00fcr Wohnungswesen hat die Situation in einem Pilotprojekt analysiert. Katharina Wagner steht seit November 2023 an der Spitze des Amts.<\/p>\n<p>\u201eWir brauchen bezahlbare Wohnungen in Frankfurt\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Frau Wagner, was raten Sie eigentlich Menschen, die in Frankfurt eine f\u00fcr sie bezahlbare Wohnung suchen?\u00a0<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ich rate auf jeden Fall immer dazu, sich nicht nur auf den g\u00e4ngigen Immobilienportalen umzugucken, sondern den Blick zu weiten und sich etwa bei den gro\u00dfen Wohnungsbaugesellschaften, also ABG, NH oder auch GWH, direkt online zu registrieren und vielleicht auch zu versuchen, bei einer Genossenschaft unterzukommen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Die gro\u00dfen Wohnungsgesellschaften haben in der Regel lange Wartelisten. Auch die Nachfrage nach Sozialwohnungen \u00fcbersteigt das Angebot deutlich. Was auf den g\u00e4ngigen Immobilienportalen angeboten wird, ist in der Regel extrem teuer. Nutzen viele Vermieterinnen und Vermieter die Not Wohnungssuchender aus, indem sie so hohe Mieten verlangen?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">So weit w\u00fcrde ich nicht gehen. Bei manchen privaten Vermietenden haben die hohen Mietvorstellungen auch mit Unwissenheit \u00fcber die gesetzlichen Regelungen zu tun. Manche wohnen etwa im Ausland. Und dann gibt es noch den Effekt, dass sich Menschen, die eine Wohnung inserieren, an dem Niveau orientieren, das in den Inseraten f\u00fcr eine Stadt \u00fcblich ist. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Das Wohnungsamt hat mit dem Projekt Mietenmonitor mit einem privaten Dienstleister Inserate auf drei gro\u00dfen Immobilienportalen ausgewertet. Im Februar hie\u00df es, bei 42 Prozent der im Januar gesehenen Inserate bestehe der Verdacht, dass die genannten Mieth\u00f6hen nicht den gesetzlichen Regelungen entspr\u00e4chen, also mindestens gegen die Mietpreisbremse verstie\u00dfen. Haben die weiteren Auswertungen dieses Bild erh\u00e4rtet?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ja. Bei etwa 40 Prozent der Inserate, die wir von Januar bis M\u00e4rz ausgewertet haben, gibt es den Verdacht auf eine \u00fcberh\u00f6hte Miete. Da geht es, obwohl wir im Zweifel eher zugunsten des Vermietenden rechneten, um etwa 2700 Wohnungen, die f\u00fcr eine Miete von mindestens zehn Prozent \u00fcber der orts\u00fcblichen Vergleichsmiete angeboten werden. Darunter waren etwa 1000 Wohnungen, deren Miete sogar mehr als 20 Prozent \u00fcber der Vergleichsmiete lag, also der Verdacht auf Mietpreis\u00fcberh\u00f6hung nach Paragraf 5 des Wirtschaftsstrafgesetzes besteht. Bei rund sieben Prozent der Inserate mit unm\u00f6blierten Wohnungen wurde die orts\u00fcbliche Vergleichsmiete um mehr als 50 Prozent \u00fcberschritten \u2013 bei m\u00f6blierten Wohnungen war die Quote sogar noch h\u00f6her. Rund 20 Prozent der Inserate lagen hier dr\u00fcber.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39400523-wer-in-frankfurt-eine-bezahlbare-wohnung-finden-will-braucht-viel-glueck-manche-nutzen-dies.jpeg\" loading=\"lazy\"   height=\"733\" width=\"1100\" alt=\"Wer in Frankfurt eine bezahlbare Wohnung finden will, braucht viel Gl&#xFC;ck. Manche nutzen diese Not aus. \"\/>Wer in Frankfurt eine bezahlbare Wohnung finden will, braucht viel Gl\u00fcck. Manche nutzen diese Not aus.  \u00a9\u00a0Monika M\u00fcller<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Etwa jede f\u00fcnfte m\u00f6blierte Wohnung in Frankfurt wird 50 Prozent \u00fcber der ohnehin sehr hohen Vergleichsmiete angeboten? Ist das nicht erschreckend viel?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ja, erst mal ist das krass. Aber die Sch\u00e4tzungen in diesem Segment sind schwierig, weil zum Teil auch etwa Serviceleistungen in die Miete reingerechnet werden. Allgemein sind die Angebotsmieten in diesem Bereich extrem hoch. Im Schnitt liegen sie nach unserer Auswertung bei 27,50 Euro pro Quadratmeter. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Das Wohnungsamt hat als Teil des Projekts inzwischen die Eigent\u00fcmerinnen und Eigent\u00fcmer von 959 Wohnungen angeschrieben, die m\u00f6glicherweise zu \u00fcberh\u00f6hten Mieten angeboten wurden. Wie war die Resonanz?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Eher \u00fcberschaubar. 30 Vermietende haben sich gemeldet, die meisten gaben an, sie seien zu Unrecht angeschrieben worden, etwa, weil es sich um eine Neubauwohnung handele, was aus dem Inserat nicht hervorging. Wir haben aber tats\u00e4chlich auch einzelne R\u00fcckmeldungen, in denen es hie\u00df: Vielen Dank, wir machen es jetzt noch mal ordentlich. Letztlich handelt es sich aber um eine Aufkl\u00e4rungskampagne. Wir handeln nicht gegen Vermietende. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Wie geht es mit dem Projekt Mietenmonitor weiter?\u00a0<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Wir sind uns mit dem Dezernat einig, dass wir das Monitoring weiterf\u00fchren wollen. Es ist aus unserer Sicht sehr sinnvoll, nicht nur die Mietenden, sondern auch die Vermietenden auf die Rechtslage hinzuweisen. Wir sp\u00fcren immer wieder, dass etwa die Regelungen der Mietpreisbremse viel zu wenigen bekannt sind. Wir brauchen bezahlbare Wohnungen in Frankfurt. Mietpreis\u00fcberh\u00f6hungen oder gar Mietwucher k\u00f6nnen wir nicht hinnehmen. Auch, weil diese \u00fcber den Mietspiegel das ohnehin hohe Mietniveau noch weiter steigen lassen. Wir wollen als Stadt schon deshalb zeigen, dass wir die Mietengesetzgebung sehr ernst nehmen. Dabei bauen wir darauf, dass es sehr viele Menschen gibt, die fair vermieten.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Die Stadt Frankfurt geht ja auch rechtlich gegen Mietpreis\u00fcberh\u00f6hungen vor. Wie erfolgreich sind Sie da? <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Uns geht es vor allem darum, g\u00fctliche Einigungen zu erzielen. Das hat den Vorteil, dass wir die Menschen direkt erreichen, dass ihre Miete reduziert wird und sie die zu viel gezahlten Mieten zur\u00fcckbekommen. Damit sind wir nach wie vor ziemlich erfolgreich. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">L\u00e4sst sich das beziffern?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Wir konnten erreichen, dass Mieterinnen und Mieter im Jahr 2024 zusammengerechnet rund 50\u2006000 Euro zu viel bezahlte Miete zur\u00fcckerstattet bekamen. Die Gesetzeslage macht es uns allerdings nicht einfach. Falls ein Fall vor Gericht geht, m\u00fcssen wir nachweisen, dass der Haushalt in irgendeiner Form ausgenutzt wurde. Wir sind der Auffassung, dass der angespannte Wohnungsmarkt in Frankfurt daf\u00fcr Begr\u00fcndung genug liefert und keine Einzelf\u00e4lle betrachtet werden m\u00fcssen. Letztlich hoffen wir auf eine Gesetzes\u00e4nderung durch den Bund, die mehr Klarheit bringt.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Was m\u00fcsste sich noch \u00e4ndern, um das Problem \u00fcberh\u00f6hter Mieten in den Griff zu bekommen? Wenn Leute in Frankfurt keine f\u00fcr sie bezahlbare Wohnung finden, hat das ja gravierende Auswirkungen, etwa, weil das den gro\u00dfen Personalmangel in vielen Bereichen noch verst\u00e4rkt. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Wir brauchen zum einen mehr Neubau. Deshalb bin ich sehr froh, dass die F\u00f6rderprogramme f\u00fcr den gef\u00f6rderten Wohnungsbau jetzt angepasst wurden. Das wird den Wohnungsbau ankurbeln. Ich hoffe, dass die gro\u00dfen Akteure nun weniger zur\u00fcckhaltend agieren. Wir brauchen diesen Neubau dringend f\u00fcr die rund 8000 Haushalte, die aktuell auf eine gef\u00f6rderte Wohnung warten. Bauen ist derzeit aber so teuer, dass keine g\u00fcnstigen Wohnungen entstehen. Deshalb m\u00fcssen wir alles tun, um bezahlbare Bestandsmieten zu erhalten. Darauf zielt ja auch ein Projekt wie der Mietenmonitor ab. In den n\u00e4chsten Jahren kommt eine gro\u00dfe Modernisierungswelle auf uns zu, die ist f\u00fcr den Klimaschutz notwendig. Damit dadurch die Mieten nicht weiter steigen, muss man noch einiges tun, zum Beispiel Modernisierungsumlagen st\u00e4rker begrenzen und F\u00f6rderungen erh\u00f6hen. Als Stadt haben wir daf\u00fcr schon das Programm Modernisierungsbonus. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Ist denn die Mietpreisbremse in der jetzigen Form wirksam genug? Ihre Auswertungen sprechen ja nicht unbedingt daf\u00fcr. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Sie ist schon ein grunds\u00e4tzlich gutes Instrument. Noch immer gelten aber etwa Geb\u00e4ude schon ab Baujahr 2014 als Neubau und sind somit von der Regelung ausgenommen. Das sollte man auf jeden Fall \u00e4ndern. Hemmnis ist aber vor allem: Die Mietpreisbremse muss viel bekannter werden. Dazu tragen wir mit unseren Informationskampagnen und Beratungsangeboten bei.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-question\">Was raten Sie Leuten, die Angebote mit \u00fcberh\u00f6hten Mieten erhalten? Erst einmal einziehen?<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-answer\">Ja. Vor Einzug \u00fcber die Mieth\u00f6he verhandeln zu k\u00f6nnen, ist illusorisch. Die Furcht, dass dann jemand anderes die Wohnung bekommt, ist zu Recht hoch. Nach Einzug kann man mal recherchieren. Mit unserem Mietspiegelrechner kann man online herausfinden, wie hoch die orts\u00fcbliche Vergleichsmiete ist. Liegt die Miete mehr als zehn Prozent dar\u00fcber, zahlt man mutma\u00dflich zu viel. Dann kann ich meinen Vermieter anschreiben und darauf hinweisen. Ich w\u00fcrde mich aber vorher professionell beraten lassen \u2013 beim Mieterschutzverein oder bei uns im Amt f\u00fcr Wohnungswesen. Bestenfalls bekommt man die zu viel gezahlte Miete zur\u00fcck. Wichtig ist: Es ist das gute Recht von Mieter:innen, das zu tun, sie k\u00f6nnen deswegen nicht gek\u00fcndigt werden.  `<\/p>\n<p>Das Projekt<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Das Frankfurter Wohnungsamt <\/strong>hat von Januar bis M\u00e4rz mit dem \u201eMietenmonitor\u201c Inserate auf den Plattformen immoscout24.de, immowelt24.de und wg-gesucht.de analysiert und die darin geforderten Mieten mit der \u00fcberschlagenen orts\u00fcblichen Vergleichsmiete nach dem Mietspiegel verglichen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Bei 2679 Inseraten<\/strong> sieht das Amt eine m\u00f6gliche Mietpreis\u00fcberh\u00f6hung: Verst\u00f6\u00dfe gegen die Mietpreisbremse, Paragraf 5 des Wirtschaftsstrafgesetzes oder Mietwucher. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Mit dem Projekt<\/strong> setzt die Stadt auf Aufkl\u00e4rung. Das Amt hat die Eigent\u00fcmer:innen von 959 Wohnungen, die zu auff\u00e4lligen Mieth\u00f6hen inseriert wurden, angeschrieben und auf die Rechtslage hingewiesen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Die Mietpreisbremse<\/strong> soll verhindern, dass Wohnungen zu Mieten neu vergeben werden, die mehr als zehn Prozent \u00fcber der orts\u00fcblichen Vergleichsmiete liegen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Eine Mietpreis\u00fcberh\u00f6hung<\/strong> nach Paragraf 5 des Wirtschaftsstrafgesetzes kann vorliegen, wenn die Miete mehr als 20 Prozent \u00fcber Vergleichsmiete liegt. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>F\u00fcr Mietwucher<\/strong> nach Paragraf 291 des Strafgesetzbuchs liegt diese Grenze bei 50 Prozent \u00fcber Vergleichsmiete. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-factBox-paragraph\"><strong>Das Amt<\/strong> f\u00fcr Wohnungswesen bietet viele Informationen zum Thema, etwa einen Mietspiegelrechner: frankfurt.de\/mietspiegel-rechner <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Frankfurt Stand: 23.08.2025, 04:54 Uhr Von: Christoph Manus DruckenTeilen Frankfurts Wohnungsamt hat Tausende Inserate untersucht: Bei 40&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":366057,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,30,2052],"class_list":{"0":"post-366056","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-frankfurt","10":"tag-frankfurt-am-main","11":"tag-germany","12":"tag-hessen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115076007619924847","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/366056","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=366056"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/366056\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/366057"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=366056"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=366056"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=366056"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}