{"id":36635,"date":"2025-04-16T13:52:31","date_gmt":"2025-04-16T13:52:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/36635\/"},"modified":"2025-04-16T13:52:31","modified_gmt":"2025-04-16T13:52:31","slug":"was-psyche-und-herz-verbindet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/36635\/","title":{"rendered":"Was Psyche und Herz verbindet"},"content":{"rendered":"<p>Gef\u00fchle wirken sich auf unser Herz aus, sodass Dauerbelastungen wie Stress, Niedergeschlagenheit oder Angst h\u00e4ufig zu den Risikofaktoren f\u00fcr die Entstehung einer Herzerkrankung z\u00e4hlen. Wie aber kann man mit seinen Emotionen so umgehen, dass sie sich nicht negativ auf das Herz auswirken? Welche gesunden Lebensgewohnheiten lassen sich stressfrei in einen Alltag integrieren und wie gestaltet man das eigene Leben nach einer Herzkrankheit wieder aktiv? Dar\u00fcber hat die Gesundheitspsychologin und Psychotherapeutin Gabriele Possert im Rahmen eines Vortrages der Veranstaltungsreihe ICH in Kardaun gesprochen.<\/p>\n<p>Beim Vortrag der Veranstaltungsreihestand das Thema \u201eMein Herz \u2013 Umgang mit Stress\u201c auf dem Programm. Die geb\u00fcrtige Salzburger Kardiopsychologin Gabriele Possert hat dabei \u00fcber das Herz, seine Funktionen und h\u00e4ufige Krankheitsbilder gesprochen, vor allem aber die Auswirkungen von Stress auf das Herz aufgezeigt und einen sinnvollen Umgang mit stressigen Situationen im Alltag aufgezeigt. Wie aber h\u00e4ngen Herz und Psyche zusammen? \u201eStresshormone wie etwa die beiden bekannten Hormone Adrenalin und Cortisol erh\u00f6hen den Blutdruck, beschleunigen damit den Herzschlag und sorgen f\u00fcr Fettablagerungen an Gef\u00e4\u00dfen. Diese f\u00fchren langfristig zu chronischen und Erkrankungen gerade um das Herz herum\u201c, erkl\u00e4rte die Psychologin, dass anhaltender Stress, aber auch Depressionen, Angst- und Schlafst\u00f6rungen sich langfristig auf Blutdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall auswirken.<\/p>\n<p>Die Kardiopsychologin legte ihrem Publikum in Kardaun nahe, fr\u00fch genug auf psychische Symptome von Stress zu achten, darunter Ersch\u00f6pfung, Traurigkeit, Reizbarkeit, Gedankenkreisel und Migr\u00e4ne. Um Stress gezielt abzubauen, gebe es verschiedene Strategien, erl\u00e4uterte Possert, darunter z\u00e4hlen etwa eine effektive Stressminimierung, aber auch Lebensgewohnheiten wie gesunde Ern\u00e4hrung, ausreichend Bewegung, routinierte Schlafgewohnheiten und regelm\u00e4\u00dfige Entspannung. \u201eDies soll aber nicht zu neuem Stress f\u00fchren, weil man sich vielleicht selbst zu sehr unter Druck setzt und sich nicht an die eigenen hohen Anspr\u00fcche an eine gesunde Lebensf\u00fchrung halten kann\u201c, machte Possert bewusst. Um Herzkrankheiten vorzubeugen, seien noch dazu regelm\u00e4\u00dfige Vorsorgeuntersuchungen wichtig\u201c, betonte die Psychologin. Soziale Kontakte pflegen, einem Hobby nachgehen, seine Gef\u00fchle ausdr\u00fccken, sich dem Thema Spiritualit\u00e4t widmen oder seinen kulturellen Horizont erweitern, k\u00f6nnen helfen, neue Kraft zu sch\u00f6pfen und stressige Situationen besser zu bew\u00e4ltigen. \u201eUnd nicht zuletzt helfen im Umgang mit Stress oft eine Prise Hoffnung, Entschlossenheit, Mut, Humor, Fantasie, Kreativit\u00e4t, Optimismus und Zukunftsplanung\u201c, fasste Possert zusammen.<\/p>\n<p>Gesundheitspsychologin und Psychotherapeutin Gabriele Possert hat dar\u00fcber gesprochen, was Psyche und Herz verbindet und wie man Herzerkrankungen vorbeugen kann. (Bild: Gemeinde Kardaun)\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gef\u00fchle wirken sich auf unser Herz aus, sodass Dauerbelastungen wie Stress, Niedergeschlagenheit oder Angst h\u00e4ufig zu den Risikofaktoren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":36636,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[19322,29,8737,30,1724,141,232,19324,3074,14,19319,1433,19320,16,19323,265,19318,19317,19321,19325,103],"class_list":{"0":"post-36635","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-chronik","9":"tag-deutschland","10":"tag-diskussion","11":"tag-germany","12":"tag-gesellschaft","13":"tag-gesundheit","14":"tag-health","15":"tag-mediengeschehen","16":"tag-meinung","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nordtirol","19":"tag-oesterreich","20":"tag-osttirol","21":"tag-politik","22":"tag-presseklick","23":"tag-sport","24":"tag-suedtirol","25":"tag-unsertirol24","26":"tag-ut24","27":"tag-ut24-blog","28":"tag-welt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114347977187036628","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36635","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36635"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36635\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36636"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36635"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36635"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36635"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}