{"id":366378,"date":"2025-08-23T07:14:13","date_gmt":"2025-08-23T07:14:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/366378\/"},"modified":"2025-08-23T07:14:13","modified_gmt":"2025-08-23T07:14:13","slug":"koennten-diamanten-bald-dabei-helfen-krebs-zu-erkennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/366378\/","title":{"rendered":"K\u00f6nnten Diamanten bald dabei helfen, Krebs zu erkennen?"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            23\/08\/2025 &#8211; 6:30 MESZ\n            <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Britische Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, um den Weg des Brustkrebses durch den K\u00f6rper zu verfolgen &#8211; mit Hilfe von Diamanten.<\/p>\n<p>Bei der Ausbreitung von Krebs sind die oft nahe liegenden Lymphknoten oft die erste Station der Krankheit. Derzeit verwenden \u00c4rzte radioaktive Tracer oder Fluoreszenzfarbstoffe, um die Krebszellen sichtbar zu machen und festzustellen, wie weit die Krankheit bereits metastasiert hat.<\/p>\n<p>Diese Methoden haben jedoch einige Nachteile: Manche Patienten reagieren allergisch auf die Farbstoffe und manche Krankenh\u00e4user sind nicht f\u00fcr die zus\u00e4tzlichen Vorsichtsma\u00dfnahmen beim Umgang mit radioaktivem Material ausger\u00fcstet.<\/p>\n<p>Jetzt haben Forscher einen neuen Sensortypen entwickelt, der ihrer Meinung nach eine ungiftige und nicht radioaktive Alternative darstellen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend oder vor einer Brustkrebsoperation k\u00f6nnten die \u00c4rzte eine magnetische Tracer-Fl\u00fcssigkeit in den Tumor des Patients injizieren. Die Fl\u00fcssigkeit wandert dann zusammen mit den metastasierten Krebszellen zu den Lymphknoten.<\/p>\n<p>Um die Fl\u00fcssigkeit aufzusp\u00fcren und festzustellen, welche Knoten operativ entfernt werden m\u00fcssen, w\u00fcrden sich die \u00c4rzte auf einen Magnetfeldsensor mit einem winzigen Diamanten an der Spitze verlassen, so die Forscher. Diamanten verf\u00fcgen \u00fcber Stickstoffvakanzzentren oder Farbzentren, die Magnetfelder wahrnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Diese Farbzentren &#8222;erm\u00f6glichen es dem Diamanten, sehr kleine \u00c4nderungen des Magnetfelds zu erkennen und verleihen ihm eine rosa Farbe&#8220;, so Gavin Morley, einer der Autoren der Studie und Physikprofessor an der University of Warwick, in einer Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>Morleys Team konnte die Spitze des Sensors auf nur 10 Millimeter verkleinern, was ihn zum ersten Diamantsensor macht, der in der Lage ist, magnetische Tracer-Fl\u00fcssigkeit aufzusp\u00fcren und trotzdem klein genug ist, um in der Chirurgie eingesetzt zu werden.<\/p>\n<p>Die Forscher ver\u00f6ffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Physical Review Applied<a href=\"https:\/\/journals.aps.org\/prapplied\/abstract\/10.1103\/znt3-988w\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>.<\/strong><\/a> Sie gaben dabei keine Finanzierung durch Endomagnetics Ltd. bekannt, das den f\u00fcr die Studie verwendeten magnetischen Tracer herstellt.<\/p>\n<p>Dr. Stuart Robertson, ein Brustkrebschirurg in England, sagte, dass magnetische Sensoren jetzt regelm\u00e4\u00dfig verwendet werden, um festzustellen, ob sich der Brustkrebs ausgebreitet hat.<\/p>\n<p>Der neue Ansatz k\u00f6nnte seiner Meinung nach dazu beitragen, &#8222;die Magnettechnologie weiter zu optimieren&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 23\/08\/2025 &#8211; 6:30 MESZ WERBUNG Britische Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, um den Weg&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":366379,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137],"tags":[25387,29,30,141,232,1080,39289,14107],"class_list":{"0":"post-366378","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gesundheit","8":"tag-brustkrebs","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-gesundheit","12":"tag-health","13":"tag-krebs","14":"tag-krebsforschung","15":"tag-medizinische-forschung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115076849038336156","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/366378","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=366378"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/366378\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/366379"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=366378"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=366378"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=366378"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}