{"id":366485,"date":"2025-08-23T08:12:25","date_gmt":"2025-08-23T08:12:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/366485\/"},"modified":"2025-08-23T08:12:25","modified_gmt":"2025-08-23T08:12:25","slug":"weindorf-in-stuttgart-die-laube-des-jahres-2024-aus-dem-remstal-ist-dieses-jahr-noch-schoener-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/366485\/","title":{"rendered":"Weindorf in Stuttgart: Die \u201eLaube des Jahres 2024\u201c aus dem Remstal ist dieses Jahr noch sch\u00f6ner"},"content":{"rendered":"<p>Gute Weine machen, das k\u00f6nnen beide. Und seit zwei Jahren beweisen der Jung-Winzer Adrian Beurer, 26 Jahre, aus Kernen-<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stetten\" title=\"Stetten\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stetten<\/a> (Rems-Murr-Kreis) und der 38-j\u00e4hrige Fellbacher Weinbautechniker Johannes Bauerle auf dem <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgarter_Weindorf\" title=\"Stuttgarter Weindorf\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgarter Weindorf<\/a>, dass sie auch perfekte Gastgeber sind. Ihre gemeinsame \u201eWinzerlaube am Weinbrunnen\u201c auf dem Marktplatz wurde 2024 zur \u201eLaube des Jahres\u201c gew\u00e4hlt. Und in diesem Jahr sei alles noch sch\u00f6ner und gr\u00f6\u00dfer, sagen die beiden Freunde, die sich \u201eDer Junge und der Wilde\u201c nennen. <\/p>\n<p>Adrian Beurer ist der Sohn des bekannten Bio-Wengerters Jochen Beurer. Er hat Internationale Weinwirtschaft in Geisenheim studiert und ist im vergangenen Herbst voll in den elterlichen Betrieb eingestiegen. Die Familie von Johannes Bauerle betreibt seit Generationen Landwirtschaft und Weinbau \u2013 und den weithin bekannten Spargel-, Rinder- und G\u00e4nsebesen. <\/p>\n<p>Nicht nur W\u00fcrttemberger Weine <\/p>\n<p>Seit 2013 macht Johannes Bauerle eigene Weine unter dem Label Johannes B., den sie, ebenso wie die Beurer-Weine, ihren G\u00e4sten auf dem Weindorf einschenken werden. Dazu gibt es, wie auch im vergangenen Jahr, \u201eweil es so sch\u00f6n war und gut angekommen ist\u201c (Beurer) au\u00dferdem wieder die \u201eRarit\u00e4tenliste\u201c. Auf ihr stehen Tropfen von befreundeten Weing\u00fctern aus Baden, von Bernhard Huber aus Malterdingen, Franz Keller vom Kaiserstuhl und von Anna Seeger aus Leimen bei Heidelberg.<\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755936744_354_media.media.0ceadf0e-3373-477c-8b4b-d79c8199f813.original1024.media.jpeg\"\/>     Auf dem Stuttgarter Weindorf k\u00f6nnen jede Mende edle Tropfen gekostet werden.    Foto: Lichtgut\/Zophia Eweska    <\/p>\n<p>Beurer und Bauerle hatten schon ein paar Mal in der sogenannten \u201eJungwinzerlaube\u201c, die f\u00fcnf Jahre lang von Nachwuchswengertern \u00fcberwiegend aus dem Remstal und <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a> gemeinsam betrieben wurde, Seite an Seite gearbeitet \u2013 und sich bestens verstanden. Als die Gruppe der Jungwinzer ihre Gemeinschaftslaube aufgab, entschieden sie sich 2023, eine Zweier-Laube auf dem Weindorf zu betreiben. <\/p>\n<p>Bei der Gestaltung ihrer \u201eWinzerlaube am Weinbrunnen\u201c setzen sie wie bei ihren Weinen auf ehrliches Handwerk. Adrian Beurer und Johannes Bauerle arbeiten mit der Schreinerei Wiegmann aus Kernens Teilort Rommelshausen zusammen, die ihre Einrichtungsideen mit Holz aus dem s\u00fcddeutschen Raum umgesetzt hat. Auch die Erweiterung von 150 Sitzpl\u00e4tzen noch im vergangenen Jahr auf nunmehr insgesamt 400 \u2013 davon 200 drinnen in der Laube und noch mal so viele auf der Terrasse, die von B\u00e4umen und Sonnenschirmen gesch\u00fctzt ist \u2013 tr\u00e4gt die Handschrift der Holzwerker aus dem Remstal.<\/p>\n<p>Kleine, aber feine Speisenauswahl <\/p>\n<p> Regionalit\u00e4t ist das Motto der beiden Weinmacher. Das gilt auch f\u00fcr die Speisekarte. Die Bauerles beliefern die Laube mit regionalen, selbst erzeugten Produkten. Die Auswahl an Speisen ist klein und fein gehalten. Nicht fehlen d\u00fcrfen nat\u00fcrlich schw\u00e4bische Spezialit\u00e4ten wie Maultaschen, auch vegetarisch, Fleischk\u00fcchle und bekannte Besen-Klassiker wie das Tellergulasch vom Rind, Roastbeef auf Bauernbrot, Vesperbrett und Zwiebelkuchen. Kaiserschmarrn gibt es auch und noch manche Leckerei mehr. Das Besenbrot wird t\u00e4glich in Bauerles eigener Backstube gebacken, und den schw\u00e4bischen Kartoffelsalat bereitet die Seniorchefin Karin Bauerle, die Mutter von Johannes Bauerle, eigenh\u00e4ndig zu. <\/p>\n<p>Dass ihr Gesamtkonzept ankommt, haben Bauerle und Beurer mit der Wahl zur Laube des Jahres 2024 bewiesen. Die Urkunde aus dem Vorjahr ziert im goldenen Bilderrahmen eine Wand in der gemeinsamen Laube. Und es h\u00e4ngt schon ein weiterer \u2013 noch leerer \u2013 golden gl\u00e4nzender Rahmen daneben. \u201eDer ist f\u00fcr die Urkunde in diesem Jahr\u201c, sagt Adrian Beurer selbstbewusst. Der Nachwuchswengerter glaubt fest an die Titelverteidigung. \u201eWir haben hier echt was Sch\u00f6nes geschaffen, mit noch mehr Platz und noch mehr Ambiente, der Innenausbau ist noch ein wenig aufwendiger geworden. Ich habe keinen Zweifel daran, dass wir wieder die sch\u00f6nste Laube haben.\u201c<\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755936745_69_media.media.776147eb-8506-4051-9749-3b2fb6629cc6.original1024.media.jpeg\"\/>     Das Innere der Laube    Foto: Eva Herschmann    <\/p>\n<p>Der Start des Weindorfs am Donnerstag ist gut gelaufen. \u201eEs hat mal kurz geregnet, aber die G\u00e4ste sind dennoch zum Weindorf gestr\u00f6mt\u201c, sagt Adrian Beurer. Dass das Weindorf in diesem Jahr probehalber von zw\u00f6lf auf 17 Tage verl\u00e4ngert wurde und bis zum Samstag, 6. September, geht, bedeute mehr Stress, sei aber dennoch klasse. \u201eEs w\u00e4re sch\u00f6n, wenn der Versuch erfolgreich w\u00e4re, denn ich glaube, dass es gut f\u00fcr uns ist\u201c, so \u201eder Junge\u201c aus Stetten. Und \u201eder Wilde\u201c aus <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Fellbach\" title=\"Fellbach\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fellbach<\/a>, verspricht augenzwinkernd, dass \u201ewir mit jedem Jahr noch ein wenig wilder werden\u201c. <\/p>\n<p> Keine Reservierung n\u00f6tig <\/p>\n<p>Beide freuen sich auf viel Trubel in ihrer Laube. Zu ihnen k\u00f6nne man jederzeit auch ohne Reservierung kommen, erkl\u00e4rt Bauerle. \u201eWir sind sogar absolute Fans davon, dass die Leute ganz spontan das Weindorf besuchen k\u00f6nnen. Wir haben genug Platz f\u00fcr alle\u201c, sagt Beurer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gute Weine machen, das k\u00f6nnen beide. 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