{"id":366665,"date":"2025-08-23T09:53:13","date_gmt":"2025-08-23T09:53:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/366665\/"},"modified":"2025-08-23T09:53:13","modified_gmt":"2025-08-23T09:53:13","slug":"die-35-besten-horror-soundtracks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/366665\/","title":{"rendered":"Die 35 besten Horror-Soundtracks"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/4c75bc3882c2483ba69cc1682ffe606b.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Horrorfilm-Soundtracks sind nicht nur d\u00fcstere Stimmungsmacher f\u00fcr spannende Abende. Sondern haben die Welt still und leise wie ein Virus ver\u00e4ndert. Sie haben eine lebendige Kultur rund um analoge Synthesizer etabliert und gepflegt. Generationen einen dissonanten Zugang zur berauschenden Welt der Komposition und Musique concr\u00e8te des 20. Jahrhunderts verschafft. Und Bands wie Portishead, Boards of Canada und Animal Collective beeinflusst. In j\u00fcngerer Zeit sind sie dank einer Reihe von Reissue-Labels, die sie auf farbenfrohem Vinyl mit auff\u00e4lligen Cover-Designs neu auflegen, zu Objekten der Kunst geworden. Um das erneute Interesse zu feiern, haben wir die 35 besten Soundtracks aller Zeiten zusammengestellt. Ausgew\u00e4hlt von einer hochkar\u00e4tigen Jury aus 14 Reissue-Plattenlabel-Besitzern und dankbaren Musikern.<\/p>\n<p><b>Die Jury:<\/b><\/p>\n<p><b>Geoff Barrow<\/b> (Portishead; Invada Records)<\/p>\n<p><b>Kevin Bergeron<\/b> (Waxwork Records)<\/p>\n<p><b>Kyle Dixon, Mark Donica, Adam Jones und Michael Stein<\/b> (Survive; Stranger Things)<\/p>\n<p><b>Ryan Graveface<\/b> (Black Moth Super Rainbow, Casket Girls; Terror Vision Records and Video)<\/p>\n<p><b>Spencer Hickman<\/b> (Death Waltz Recording Company &amp; Mondo)<\/p>\n<p><b>Steve Moore<\/b> (Zombi; Komponist, The Guest)<\/p>\n<p><b>Mike Patton<\/b> (Faith No More, Fant\u00f4mas; Komponist, The Place Beyond the Pines)<\/p>\n<p><b>Sebastiaan Putseys<\/b> (One Way Static Records)<\/p>\n<p><b>Jeremy Schmidt<\/b> (Black Mountain, Sinoia Caves; Komponist, Beyond the Black Rainbow)<\/p>\n<p><b>Jonathan Snipes<\/b> (Clipping.; Komponist Room 237, Rebirth)<\/p>\n<p><b>Adrian Younge <\/b>(Komponist, Luke Cage, Black Dynamite)<\/p>\n<p><b>35. <\/b><b>\u201eXtro\u201c (Harry Bromley Davenport, 1983)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Regisseur Harry Bromley Davenport beschrieb seinen Science-Fiction-Schocker \u201eXtro\u201d aus dem Jahr 1983 einmal als \u201eau\u00dfergew\u00f6hnliches Durcheinander\u201d \u2013 eine Einsch\u00e4tzung, die die zahlreichen Kritiker des Films wohl als \u00fcbertrieben gro\u00dfz\u00fcgig empfinden w\u00fcrden. Weitaus koh\u00e4renter als der Film selbst ist sein Soundtrack, der ebenfalls von Bromley Davenport komponiert und aufgenommen wurde.<\/p>\n<p>Ob aus Budgetgr\u00fcnden, aus Bewunderung f\u00fcr John Carpenters Soundtracks oder aus beidem? Bromley Davenport \u2013 ein ausgebildeter klassischer Pianist \u2013 entschied sich\u00a0 f\u00fcr minimalistische analoge Synthesizer. Er mischte eindringliche Melodien mit surrenden elektronischen Effekten und schwindelerregenden Walzern. Soundtrack-Sammler und Synthesizer-Freaks sind bereit, viel Geld f\u00fcr Kopien des Originals zu bezahlen.<\/p>\n<p><b>34. <\/b><b>\u201eZombi 2\u201c (Fabio Frizzi, 1979)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Diese Art Fortsetzung des italienischen Films <a href=\"https:\/\/www.rollingstone.de\/audio-post\/1978-herr-der-ringe-koerperfresser-dawn-of-the-dead-superman-und-mehr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDawn of the Dead\u201c<\/a> enth\u00e4lt den vielleicht einpr\u00e4gsamsten Titelsong des Synth-Horror-Meisters und h\u00e4ufigen Lucio Fulci-Mitarbeiters Fabio Frizzi. Ein d\u00fcsterer elektronischer Plod, der Goblin geradezu fr\u00f6hlich erscheinen l\u00e4sst. Aber der Soundtrack schl\u00e4gt auch wilde Richtungen ein. Laute elektronische Schluckger\u00e4usche. Alberne Exotica. Ged\u00e4mpfte Disco. Reich-artige Marimba. Viel hektisches Trommeln und Mellotron-St\u00f6hnen, das er als \u201eSound der Toten\u201c bezeichnet.<\/p>\n<p>\u201eLucio hatte eine besondere Beziehung zur Musik\u201c, sagt Frizzi in den Liner Notes zur Death Waltz\/Mondo-Neuauflage. \u201eEr hatte eine klare Vorstellung davon, was er wollte. Und eine gro\u00dfartige Art, mich daran teilhaben zu lassen. Etwas, das jeder Regisseur k\u00f6nnen sollte. Er erkl\u00e4rte mir, was er wollte. Und sagte mir Szene f\u00fcr Szene, wie die Musik den Film unterst\u00fctzen sollte. Bei Zombi 2 hatte ich zum ersten Mal eine direktere und exklusivere Beziehung zu Lucio.\u201c<\/p>\n<p><b>33. <\/b><b>\u201eC.H.U.D.\u201c (Martin Cooper und David Hughes, 1984)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Der Soundtrack zu \u201eC.H.U.D.\u201c wurde von Martin Cooper (Keyboarder der New-Wave-Romantiker Orchestral Maneuvers in the Dark) und David Hughes (ehemaliger Keyboarder derselben Band) komponiert und verbindet die titelgebenden Cannibalistic Humanoid Underground Dwellers mit klaustrophobischen Synthesizerkl\u00e4ngen, die vertr\u00e4umt, bedrohlich und gelegentlich ein wenig an Art of Noise erinnern.<\/p>\n<p>Das Duo verbrachte die fr\u00fchen Achtzigerjahre damit, Synth-Instrumentalst\u00fccke zu komponieren. Und erf\u00fcllte bald den Bedarf von Warner Bros. an Synth-Soundtracks in der Zeit nach \u201eChariots of Fire\u201c. Aufgenommen mit einem von OMD \u201eausgeliehenen\u201c Emulator-Sampler und einem Roland SH1, war der Sound hausgemacht.<\/p>\n<p>\u201eDavid und ich sagten [Produzent Andrew Bonime], dass wir den Film in Liverpool mit unserer eigenen Ausr\u00fcstung aufnehmen m\u00fcssten. Sodass der arme Kerl mehrere Fahrten in die rauen Vororte der Stadt auf sich nehmen musste, da das Studio am Rande einer ber\u00fcchtigten Sozialbausiedlung lag\u201c, erz\u00e4hlte Cooper in den Liner Notes zur Waxwork-Ver\u00f6ffentlichung. \u201eWir arbeiteten auch in der Nachtschicht. Weil New Order normalerweise tags\u00fcber dort waren, um an einigen ihrer Klassiker zu arbeiten.\u201c<\/p>\n<p><b>32. \u201e<\/b><b>Nightmare City\u201c (Stelvio Cipriani, 1980)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Nichts an Umberto Lenzis Nightmare City ergibt wirklich Sinn. Angefangen bei der fehlenden Logik (die \u201eZombies\u201c rennen, schwingen Waffen und sehen manchmal ganz normal aus). \u00dcber die absurde Handlung (M\u00e4nner und Frauen werden in einem Flugzeug radioaktiv verstrahlt und kommen mit Mordlust aus dem Flugzeug). Bis hin zur Tendenz, sich in landschaftlich reizvollen Umwegen der Handlung zu n\u00e4hern.<\/p>\n<p>Der italienische Komponist Stelvio Cipriani, der auch f\u00fcr den unheimlichen Lounge-Jazz in Mario Bavas \u201eBay of Blood\u201c verantwortlich ist, liefert eine ebenso schizophrene Filmmusik wie der Film selbst. Darunter Dracula-Disco (\u201eMetropolis\u201c), traurige Strandballaden (\u201eSolitude\u201c). Und als Highlight \u201eSustain\u201c. Ein Wechselspiel zwischen kokainlastigen Synthesizern und Saxophon, das wie eine TV-Titelmelodie von Mike Post klingt,<\/p>\n<p><b>31. <\/b><b>\u201eNear Dark\u201c (Tangerine Dream, 1987)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Nur wenige Synthesizer-K\u00fcnstler nahmen Mike Oldfields \u201eTubular Bells\u201c als Herausforderung an, um die Hollywood-Filmmusik mit der Begeisterung von Tangerine Dream neu zu interpretieren. Angefangen mit William Friedkins Thriller \u201eSorcerer\u201c von 1977, \u00fcber den klassischen Soundtrack zu Michael Manns \u201eThief\u201c von 1981. Bis hin zu Tom Cruises Deb\u00fct \u201eRisky Business\u201c, das wohl am besten f\u00fcr die Musik ohne Bob Seger bekannt ist.<\/p>\n<p>Edgar Froese, Christopher Franke und eine lange Liste von Sidemen schufen die Soundkulisse f\u00fcr diesen Film noir. Sexy und launisch. Energiegeladen. Aber tief kontrolliert, zeitgen\u00f6ssisch und doch sofort klassisch. Die Filmmusik zu diesem Teenager-Vampirfilm von Kathryn Bigelow, der das kommerzielle Pech hatte, im Windschatten des minderwertigen \u201eThe Lost Boys\u201c ver\u00f6ffentlicht zu werden, kam am Ende ihrer Bl\u00fctezeit in den Achtzigern. (Franke stieg kurz darauf aus).<\/p>\n<p>\u201eNear Dark\u201c ist stimmungsvolle, digitale, synthlastige (wenn auch nicht ausschlie\u00dflich) Musik. Eine vielf\u00e4ltige Sammlung von Kompositionen, die den Szenen dienen und gleichzeitig ihre eigene Pers\u00f6nlichkeit entfalten. Ein guter Track, der wie ein Instrumentalst\u00fcck aus Glen Freys \u201eMiami Vice\u201c-Phase klingt (\u201eCaleb\u2019s Blues\u201c), steht neben einem kantigen St\u00fcck Filmmusik mit verzerrter Gitarre und Sequenzer (\u201eRain in the Third House\u201c) und einem d\u00fcsteren, leicht technoiden St\u00fcck mit Carpenter-\u00e4hnlicher Atmosph\u00e4re (\u201eResurrection 1\u201c).<\/p>\n<p><b>30. <\/b><b>\u201eHellraiser\u201c (Christopher Young, 1987)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Obwohl er bereits die Soundtracks f\u00fcr Slasher-Filme der Achtziger wie The Dorm That Dripped Blood, Nightmare on Elm Street 2: Freddy\u2019s Revenge und Trick or Treat geschrieben hatte, etablierte sich Christopher Young 1987 mit seiner symphonischen Filmmusik f\u00fcr Clive Barkers Regiedeb\u00fct endg\u00fcltig als erstklassiger Horror-Komponist.<\/p>\n<p>Barker hatte urspr\u00fcnglich die britischen Industrial-Experimentalisten Coil f\u00fcr den Soundtrack engagiert. Doch Young sprang ein, als die Arbeit des Duos den Geldgebern des Films zu ausgefallen erschien. Mit d\u00fcsteren Streichern, unheilvollen Blechbl\u00e4sern, stark hallendem Fl\u00fcgel und unerwarteten dissonanten Akzenten baut Youngs atmosph\u00e4rische Musik langsam eine Stimmung auf. Die von d\u00fcster-romantischer Fantasie zu klaustrophobischem Albtraum \u00fcbergeht und schlie\u00dflich zu ihren vertr\u00e4umten Anf\u00e4ngen zur\u00fcckkehrt.<\/p>\n<p><b>29. <\/b><b>\u201eChopping Mall\u201c (Chuck Cirino, 1986)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Obwohl die Achtzigerjahre von No-Budget-Synthie-Soundtracks f\u00fcr B-Movies \u00fcberschwemmt waren, ragt Chuck Cirinos nerv\u00f6ser, treibender Neon-Soundtrack zu einem von Robotern angef\u00fchrten Massaker in einem Einkaufszentrum mit Abstand \u00fcber die meisten anderen hinaus. \u201eIch habe Chopping Mall im Keller von Shadoe Stevens\u2018 DJ-Aufnahmestudio komponiert\u201c, erz\u00e4hlt Cirino in den Liner Notes zur Waxwork-Ver\u00f6ffentlichung.<\/p>\n<p>\u201eDamals arbeitete ich f\u00fcr Shadoe und f\u00fchrte Regie bei den TV-Werbespots der Federated Group. Als [Regisseur] Jim Wynorski mich bat, die Musik f\u00fcr Chopping Mall zu komponieren, nahm ich mir drei Wochen frei. Und st\u00fcrzte mich in die Arbeit an der Robotermusik.\u201c<\/p>\n<p><b>28. <\/b><b>\u201eBeyond the Black Rainbow\u201c (Sinoia Caves, 2010)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>F\u00fcr den Science-Fiction-Thriller, der 1983 spielt, greift Sinoia Caves, das Soloprojekt von Black-Mountain-Keyboarder Jeremy Schmidt, ehrf\u00fcrchtig auf die Ikonen dieser \u00c4ra zur\u00fcck. Es ist ein elegantes, sparsames und spaciges Werk, das stark von John Carpenter, Giorgio Moroder und Tangerine Dream beeinflusst ist. Schmidts Kompositionen, die haupts\u00e4chlich mit analogen Synthesizern (sowie einem Mellotron, das im \u201eFlashback\u201c-St\u00fcck des Soundtracks, dem majest\u00e4tischen, Pink Floyd-artigen \u201e1966 \u2013 Let the New Age of Enlightenment Begin\u201c, eine wichtige Rolle spielt) aufgenommen wurden.<\/p>\n<p>Sie sind sowohl von der aufregenden Verhei\u00dfung der Zukunft als auch von der bedrohlichen Gefahr der Wissenschaft gepr\u00e4gt. \u201eTechnisch gesehen h\u00e4tte das gesamte BTBR-Projekt wahrscheinlich genauso konzipiert werden k\u00f6nnen, wie es tats\u00e4chlich 1983 entstanden ist\u201c, <a href=\"https:\/\/noisey.vice.com\/en_ca\/article\/black-mountains-jeremy-schmidt-scored-the-trippiest-canadian-movie-ever\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>erkl\u00e4rte er Noisey<\/b><\/a>. \u201eIch habe alte analoge Synthesizer verwendet, die aus genau dieser Zeit stammen. Das sind einfach Kl\u00e4nge, die mich nicht loslassen. Egal ob sie f\u00fcr das Projekt passend sind oder nicht!\u201c<\/p>\n<p><b>27. <\/b><b>\u201eThe Texas Chainsaw Massacre\u201c (Tobe Hooper und Wayne Bell, 1974)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Die d\u00fcstere, outlawige Country-Musik, gespickt mit knorriger Musique concr\u00e8te, die Filmmusik oder vielmehr die Klanglandschaft zu \u201eThe Texas Chainsaw Massacre\u201c steht zusammen mit \u201eEraserhead\u201c f\u00fcr einen seltenen Moment, in dem Musik, Soundeffekte und andere diagetische Ger\u00e4usche nicht mehr zu unterscheiden sind.<\/p>\n<p>Metallkratzer heulen wie ein freiesJazz-Saxophon-Solo. Rhythmische Knack- und Knackger\u00e4usche erinnern an fiebrige Percussion. Wirbelnde, mit Effekten \u00fcberladene Kl\u00e4nge erinnern an den dubbigsten Dub-Reggae. Von Wayne Bell und Regisseur Tobe Hooper komponiert, ist es Hintergrundger\u00e4usch, das zum avantgardistischen Soundtrack wird, Foley-Arbeit, die zu weit gegangen ist. Als gro\u00dfer Einfluss auf Bands wie Animal Collective und Wolf Eyes ist es eines von vielen meisterhaft be\u00e4ngstigenden Elementen, die The Texas Chainsaw Massacre so einzigartig gruselig machen.<\/p>\n<p><b>26. <\/b><b>\u201eDay of the Dead\u201d (John Harrison, 1985)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Mit geschmeidigen Synthesizerkl\u00e4ngen, die sich um kitschige karibische Vibes und st\u00e4hlerne Elektronik winden, f\u00e4ngt der Komponist John Harrison \u2013 der \u00fcbrigens den Zombie spielte, der einen Schraubenzieher ins Ohr bekommt \u2013 das tonale Chaos von George Romeros milit\u00e4risch-industriellem Komplex ein. Ganz zu schweigen von der Spannung zwischen der fr\u00f6hlichen Fassade der Reagan-\u00c4ra und ihrer grausamen Kehrseite.<\/p>\n<p>Day of the Dead ist ein Film, der sich nicht sonderlich f\u00fcr \u201eSubtilit\u00e4t\u201c oder \u201etonale Konsistenz\u201c interessiert. Harrisons Soundtrack folgt diesem Ansatz. Da ist das schleichende, nerv\u00f6se Thema. Die Insel-Vibes \u00fcber basslastiger D\u00fcsternis. Und die verwirrenden Balladen von Sputzy Sparacino (\u201eThe World Inside Your Eyes\u201c), die klingen, als w\u00fcrde Frank Stallone Lou Gramm als Luther Vandross imitieren. \u201eW\u00e4hrend die Musik in Day of the Dead eng an die Handlung angelehnt ist, schl\u00e4gt John eine leicht andere Richtung ein und schl\u00e4ngelt sich auf einem stilistischen Pfad, der ganz und gar sein eigener ist\u201c, schreibt Romero in den Liner Notes zur Waxwork-Neuauflage.<\/p>\n<p>\u201eSeine Filmmusik ist genauso emotional bewegend wie einer dieser Oldies von Turner Classic Movies. Genauso geheimnisvoll d\u00fcster, wenn es sein muss. Genauso bombastisch, wenn ein Schreckmoment gew\u00fcnscht ist. Und doch schwingt immer ein Hauch von Hoffnung mit. Eine seltsame Art von Gl\u00fcck. Eine Calypso-Stimme, die uns r\u00e4t: \u201aDon\u2019t worry, be happy\u2018. Selbst angesichts des drohenden Untergangs. Ich h\u00f6re sie in meinem Auto, wenn ich unterwegs bin. F\u00fcr mich ist sie \u201aEasy Listening\u2018.\u201c<\/p>\n<p><b>25. <\/b><b>\u201eUnder the Skin\u201c (Mica Levi, 2013)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>\u201eUnder the Skin\u201c, einer der seltsameren Filme mit Scarlett Johansson, wurde von Jonathan Glazer gedreht, der neben Spielfilmen (darunter \u201eSexy Beast\u201c) auch Musikvideos f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.radiohead.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Radiohead<\/a>, Massive Attack und Nick Cave and the Bad Seeds gedreht hat. F\u00fcr den Soundtrack zu einem Stimmungsst\u00fcck, in dem die au\u00dferirdische Johansson potenzielle Frauenhelden in den sicheren Tod lockt, wandte er sich an Mica Levi, Mastermind der britischen Indie-Rock-Newcomer Micachu and the Shapes.<\/p>\n<p>Ihr Sound in dieser Rolle war nerv\u00f6s, rhythmisch und handgemacht. Aber f\u00fcr Under the Skin zeigte sie eine eher industrielle und skizzenhaft symphonische Seite. Beeinflusst von Komponisten wie Krzysztof Penderecki und Iannis Xenakis. \u201eEs klingt zwar gruselig. Aber wir wollten etwas Sexy\u201c, schrieb Levi nachtr\u00e4glich in The Guardian. In derselben Erinnerung: \u201eWenn deine Lebenskraft von einem Au\u00dferirdischen destilliert wird, klingt das nicht unbedingt sehr sch\u00f6n. Es soll k\u00f6rperlich, beunruhigend und hei\u00df sein.\u201c<\/p>\n<p><b>24. <\/b><b>\u201eThe Boogeyman\u201c (Tim Krog, 1980)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Irgendwo zwischen Mike Oldfields \u201eTubular Bells\u201c (wie in \u201eDer Exorzist\u201c) und John Carpenters Soundtrack zu \u201eHalloween\u201c angesiedelt, verleiht Tim Krogs unheimlicher Synth-Soundtrack zu \u201eThe Boogeyman\u201c Ulli Lommels schmutzigem \u00fcbernat\u00fcrlichen Slasher-Film aus dem Jahr 1980 das dringend ben\u00f6tigte gewisse Etwas. Aufgenommen von Krog und dem Duo Synthe-Sound-Trax mit verschiedenen analogen Synthesizern (und unter Verwendung einiger raffinierter digitaler Delay- und Reverse-Effekte), ist Krogs minimalistischer und dennoch melodischer Soundtrack ein zur\u00fcckhaltender Klassiker.<\/p>\n<p><b>23. <\/b><b>\u201eA Clockwork Orange\u201c (Wendy Carlos &amp; Rachel Elkind, Ludwig von Beethoven u. a., 1972)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Stanley Kubricks grelle Verfilmung von Anthony Burgess\u2018 provokativem Roman aus dem Jahr 1962 \u00fcber eine Regierung, die bereit ist, Gedankenkontrolle einzusetzen, um ihre ultrabrutalen Teenager-Gangs umzuprogrammieren, war alles andere als ein konventioneller Film. Daher brauchte er nat\u00fcrlich auch eine abenteuerliche Filmmusik. Was die Synthesizer-Pionierin Wendy Carlos zusammen mit ihrer Mitarbeiterin und Produzentin Rachel Elkind schuf, passte perfekt zu dem \u00fcberstilisierten Film.<\/p>\n<p>Neben Ausz\u00fcgen aus banaler Popmusik und der klassischen Musik, die Burgess\u2018 milchgedopte Freaks bevorzugen (vor allem Beethoven und Rossini), spiegelten Carlos\u2018 bahnbrechende elektronische Verzerrungen auf unheimliche Weise das Thema des Films (und des Romans) wider. Die Perversion des organischen Lebens zu mechanischen Simulakren. Es ist Elkind, deren Stimme man in Carlos\u2018 triumphaler Bearbeitung des fr\u00f6hlichen Marsches aus Beethovens Neunter Symphonie h\u00f6rt. Angeblich die erste Verwendung eines Vocoder-Keyboards in einer Tonaufnahme.<\/p>\n<p><b>22. <\/b><b>\u201eThe Wicker Man\u201c (Paul Giovanni und Magnet, 1973)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Als einer der wenigen Horrorfilme, der Songs als wichtige Bestandteile seiner Erz\u00e4hlung verwendet, verf\u00fcgt Robin Hardys Klassiker \u201eThe Wicker Man\u201c aus dem Jahr 1973 \u00fcber einen Soundtrack, der leicht mit einer charmanten Sammlung traditioneller britischer Folk-Balladen, Jigs, Reels, Kinderreimen und Trinkliedern verwechselt werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Erst im Kontext des Films \u2013 der auf einer fiktiven, von Heiden bewohnten Insel vor der Westk\u00fcste Schottlands spielt \u2013 bekommen die altmodisch klingenden Songs, die der New Yorker Dramatiker und Songwriter Paul Giovanni f\u00fcr den Film geschrieben und mit der Band Magnet aufgenommen hat, eine dunklere, heimt\u00fcckischere Note.<\/p>\n<p>\u201eEinmal schlug Paul vor, dass wir alle Gras rauchen sollten\u201c, erz\u00e4hlte Gary Carpenter von Magnet der Zeitung The Guardian. \u201eIch hatte das noch nie probiert. Wir lagen so lange vor Lachen auf dem Boden, dass niemand mehr sein Instrument spielen konnte.\u201c Der Soundtrack zu \u201eWicker Man\u201c ist fast so einflussreich wie der Film selbst. Und hat im Laufe der Jahre viele Coverversionen inspiriert. Insbesondere das erotische \u201eWillow\u2019s Song\u201c, das von Isobell Campell, Doves, den Sneaker Pimps und vielen anderen aufgenommen wurde.<\/p>\n<p><b>21. <\/b><b>\u201eExorzist II \u2013 Der Ketzer\u201c (Ennio Morricone, 1977)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Wahrscheinlich erinnern Sie sich an keine einzige Szene aus der Fortsetzung von William Friedkins heimischem Horror-Klassiker \u201eDer Exorzist\u201c. Da weder Friedkin noch der urspr\u00fcngliche Drehbuchautor William Peter Blatty mit an Bord waren und Linda Blair, die ihre Rolle als Regan MacNeil zwar wiederholte, sich aber weigerte, erneut D\u00e4monen-Make-up aufzutragen, hatte der neue Regisseur John Boorman alle H\u00e4nde voll zu tun.<\/p>\n<p>Der Film war ein Kassendesaster. Und gilt als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten. Das Einzige, was ihn rettet, ist, dass man sich Ennio Morricone leisten konnte. Bei einem seiner ersten Ausfl\u00fcge in das Hollywood-Blockbuster-Genre lieferte der Maestro eine seiner seltsamsten und unheimlichsten Filmmusiken ab. Da ist der afro-kubanische Tribal-Donner von \u201ePazuzu\u201c. Der Prog-Rock-Stomp von \u201eMagic and Ecstasy\u201c. Sowie die \u00e4therische Stimme und das Orchester von \u201eRegan\u2019s Theme (Floating Sound)\u201c, das Morricone fast 40 Jahre sp\u00e4ter f\u00fcr Quentin Tarantinos \u201eThe Hateful Eight\u201c wieder aufgreifen sollte. \u201eNight Flight\u201c \u2013 ein Mashup aus rituellen haitianischen Trommeln, Streichern, St\u00f6hnen und einem Kinderchor \u2013 mag auf dem Papier \u00fcberladen wirken. Aber Morricone verschmilzt alles zu einem Horrorfilm-Konfekt, das unter die Haut geht und zugleich erhaben ist.<\/p>\n<p><b>20. <\/b><b>\u201eManiac\u201c (Jay Chattaway, 1981)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Der Soundtrack zu William Lustigs schmierigem Serienkillerfilm liegt irgendwo zwischen New Age und No Wave. Es gibt viele angenehme Kl\u00e4nge. Ein geschmeidiger Slide-Bass im Hauptthema. Traurige Fl\u00f6ten im Hintergrund. Aber sie werden von L\u00e4rm, dissonanten Saiten und schl\u00fcrfenden Synthesizern unterbrochen oder \u00fcbert\u00f6nt. \u201eHooker\u2019s Heartbeat\u201c ist eine exponentielle Anh\u00e4ufung von elektronischem Summen. Wie der H\u00f6hepunkt des \u201eStranger Things\u201c-Themas, der immer und immer wieder wiederholt wird. Gruselige, verzweifelte Musik, die der skalpsammelnde Antagonist Frank Zito lieben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><b>19. <\/b><b>\u201eManiac\u201c (Rob, 2012)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Robin \u201eRob\u201c Coudert stammt aus derselben franz\u00f6sischen Szene, aus der Bands wie Daft Punk und Air hervorgegangen sind. Und malt nat\u00fcrlich mit einem gr\u00f6\u00dferen, k\u00fchneren und romantischeren Pinsel als die meisten anderen. F\u00fcr das 2012er Remake des Slasher-Klassikers \u201eManiac\u201c verzichtete Coudert, Tourkeyboarder von Phoenix, auf die d\u00fcstere, laute Atmosph\u00e4re, die das Low-Budget-Original von 1981 durchzog.<\/p>\n<p>Stattdessen greift der Soundtrack die Synthesizer-K\u00fcnstler auf, die ihn beeinflusst haben. John Carpenter, Goblin, Giorgio Moroder. Und verwandelt sie in gewaltige Wellen melancholischer Kl\u00e4nge. \u201eIch liebe die Art und Weise, wie [diese K\u00fcnstler] Synthesizer einsetzen, um sehr sentimentale Musik zu machen. Nicht nur etwas, das oberfl\u00e4chlich techno oder elektronisch ist\u201c, <a href=\"https:\/\/www.complex.com\/pop-culture\/2013\/06\/maniac-elijah-wood-franck-khalfoun-behind-the-scenes\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>sagte Coudert Complex<\/b><\/a>. \u201eIch bin kein besonderer Horrorfilmfan. Bei Maniac hat mich nicht der Horrorfilm gereizt. Sondern die kreative Freiheit, die mir geboten wurde. Es gab keine Grenzen, wie viel Emotionen ich in die Musik einbringen konnte. Sie verlangten immer mehr Power und mehr Emotionen. Es wurde immer mehr.\u201c<\/p>\n<p><b>18. <\/b><b>\u201eVideodrome\u201c (Howard Shore, 1983)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>So verf\u00fchrerisch wie zutiefst gruselig ist David Cronenbergs \u201eVideodrome\u201c aus dem Jahr 1983 eine medienges\u00e4ttigte Verschw\u00f6rung, in der finstere M\u00e4chte ausbeuterische Fernsehsendungen als Mittel zur Gedankenkontrolle und massiven sozialen Manipulation einsetzen. Von dem Moment an, in dem James Woods (als Fernsehsenderchef Max Renn) die handlungslose Fernsehsendung sieht, nach der der Film benannt ist, kann im Grunde nichts mehr auf dem Bildschirm als ganz real interpretiert werden.<\/p>\n<p>Passenderweise verwischt Howard Shores geniale Filmmusik \u2013 seine dritte f\u00fcr Cronenberg \u2013 ebenfalls die Grenzen zwischen Realit\u00e4t und F\u00e4lschung. Shore komponierte stimmungsvolle Episoden f\u00fcr ein konventionelles akustisches Streichorchester. Er programmierte die Musik aber auch auf ein digitales Sampling-Keyboard. Nahm dann beide Quellen gleichzeitig auf. Und mischte sie so, dass nicht zu erkennen ist, welche Quelle welche ist.<\/p>\n<p><b>17. <\/b><b>\u201eChristine\u201c (John Carpenter und Alan Howarth, 1983)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Es ist eine traurige Art von poetischer Gerechtigkeit, dass das Musikst\u00fcck, das Christine, John Carpenters Adaption eines aufgebl\u00e4hten Stephen-King-Romans \u00fcber einen Autom\u00f6rder aus dem Jahr 1983, am besten repr\u00e4sentiert, George Thorogoods damals relativ neuer Hit \u201eBad to the Bone\u201c ist.\u201c<\/p>\n<p>Traurig, weil die Filmmusik von Carpenter und seinem Schreibpartner Alan Howarth zu den Synthesizer-Meisterwerken des Regisseurs und Komponisten geh\u00f6rt. Selbst inmitten solch gl\u00e4nzender Karriereh\u00f6hepunkte wie der Filmmusik zu \u201eAssault on Precinct 13\u201c (die 1976 den industriellen Techno von Sheffield und Detroit vorwegnahm) oder dem \u00fcberaus ikonischen Thema von \u201eHalloween\u201c hebt sich die Musik von \u201eChristine\u201c als gro\u00dfartige Kombination aus Silizium-Angst und Maschinenemotionen hervor.<\/p>\n<p>Ein Soundtrack, der perfekt zur Geschichte passt. So d\u00fcster und minimalistisch wie viele Szenen des Films \u2013 viele wei\u00dfe, verschwommene Stra\u00dfenlinien bei Nachtfahrten \u2013 verfolgen die Synthesizer passiv diese Landschaften. Die wichtigsten Ausnahmen sind \u201eMoochie\u2019s Theme\u201c und \u201eChristine Attack\u201c. Zwei kickdrumlastige Coldwave-Magie-St\u00fccke, die in jedem Goth-Club f\u00fcr Furore sorgen w\u00fcrden.<\/p>\n<p><b>16. <\/b><b>\u201eKwaidan\u201c (Toru Takemitsu, 1965)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Der japanische Regisseur Masaki Kobayashi hat sich mit Samurai-Geschichten und \u201eThe Human Condition\u201c, einem der l\u00e4ngsten Spielfilme aller Zeiten, einen Namen gemacht. F\u00fcr seinen ersten Farbfilm griff Kobayashi jedoch auf ein Buch mit japanischen Volksm\u00e4rchen zur\u00fcck. Und schuf vier stilisierte Geistergeschichten, die mit hypnotischen Farben aufwarten. Ein faszinierender Film, der in Cannes einen Sonderpreis gewann und sogar f\u00fcr einen Oscar nominiert wurde.<\/p>\n<p>Die Filmmusik des avantgardistischen Komponisten Toru Takemitsu ist ebenso verbl\u00fcffend wie die Farbgebung. Inspiriert von den Theorien und paradigmenver\u00e4ndernden Kl\u00e4ngen von John Cage, verwendete Takemitsu Elektronik und Unbestimmtheit in seinen eigenen Partituren und Soundtracks. In \u201eKwaidan\u201c gibt es ebenso viel Stille wie Soundtrack. Aber wenn Takemitsus Musik mit japanischen Volksinstrumenten einsetzt und diese neu konfiguriert, wird die Atmosph\u00e4re elektrisierend.<\/p>\n<p>Shakuhachi-Rohrbl\u00e4tter, die wie Winterwinde stechen. Metall, das wie ein Geisterschiff kreischte. Trommeln, die aus den Schatten heraufd\u00e4mmerten. Eine Biwa-Laute, die so wild gezupft wurde wie ein Schwertkampf. Der Klang von splitterndem Holz, der sich in etwas Blutgefrierendes verwandelte. Takemitsu verdrehte diese Kl\u00e4nge zu eindringlichen neuen Klangfarben. \u201eEs ist, als w\u00fcrde man sich von hinten an jemanden heranschleichen, um ihn zu erschrecken\u201c, erkl\u00e4rte Takemitsu 1994 in einer Dokumentation \u00fcber seine Arbeit. \u201eZuerst muss man still sein. Selbst ein einziger Ton kann Filmmusik sein.\u201c<\/p>\n<p><b>15. <\/b><b>\u201ePsycho\u201c (Bernard Herrmann, 1960)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Kein Klang ist pr\u00e4gend und grundlegend f\u00fcr die Schaurigkeit von Horrorfilmen wie die kreischenden Streicher in der Duschszene aus \u201ePsycho\u201c. Der Komponist Bernard Herrmann hatte bereits mit Filmen wie \u201eCitizen Kane\u201c und \u201eDer Tag, an dem die Erde stillstand\u201c beeindruckende Erfolge gefeiert. Aber seine Zusammenarbeit mit Alfred Hitchcock war sein gr\u00f6\u00dfter Erfolg.<\/p>\n<p>Er begann seine Karriere in Hitchcocks Bl\u00fctezeit mit Filmen wie \u201eVertigo\u201c und \u201eDer unsichtbare Dritte\u201c. Aber \u201ePsycho\u201c blieb dank seiner brennenden Intensit\u00e4t und seiner geheimnisvollen Stimmung am meisten in Erinnerung. Schon zu Beginn des Films, der keineswegs mit Horror beginnt, ist klar, dass etwas nicht stimmt. Und das liegt an der beunruhigenden, suggestiven Orchestermusik. Hitchcock wollte die Mordszene in der Dusche bekanntlich ohne Musik zeigen. Nur mit Janet Leighs Schreien und dem Ger\u00e4usch des ablaufenden Wassers.<\/p>\n<p>Herrmann schlug etwas anderes vor. Diese Streicher \u2013 kraftvoll gespielt, scheinbar in einer fremden Frequenz \u2013 haben seitdem viele Menschen erschreckt.<\/p>\n<p><b>14. \u201eThe Keep\u201c (Tangerine Dream, 1983)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Optisch sieht \u201eThe Keep\u201c von Neon-Noir-Regisseur Michael Mann aus wie ein Heavy-Metal-Musikvideo aus dem Jahr 1983. Und seine Handlung \u2013 Nazis, die Rum\u00e4nien besetzen, wecken einen uralten D\u00e4mon, mit dem nur ein j\u00fcdischer Wissenschaftler kommunizieren kann \u2013 ist faszinierend. Das hei\u00dft, \u201eThe Keep\u201c ist ein ziemlich verwirrendes Durcheinander.Uund es ist Tangerine Dreams expansiver, dehnbarer Electronica zu verdanken, dass das Ganze zusammenh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Zu den H\u00f6hepunkten z\u00e4hlen das leicht militaristische Hauptthema, das an Manuel Gottsching und \u201eMiami Vice\u201c erinnernde \u201eDreamscape\u201c und das voll aufgedrehte Vocoder-Grollen von \u201eTalisman\u201c. Es ist ein ungew\u00f6hnlich sentenzi\u00f6ser Soundtrack der treibenden deutschen Synthesizer-Pioniere, der das Melodram dieses hochkonzeptionellen Horrorfilms untermalt.<\/p>\n<p><b>13. \u201eTenebrae\u201d (Simonetti-Pignatelli-Morante, 1982)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Goblin hatte zuvor bereits Dario Argentos \u201eDeep Red\u201d und \u201eSuspiria\u201d vertont und dabei den Mittelweg zwischen \u00fcbertriebenem Prog und atmosph\u00e4rischen Instrumentalst\u00fccken gefunden. Aber hier liefern drei Goblin-Mitglieder \u2013 Claudio Simonetti, Fabio Pignatelli und Massimo Morante \u2013 Italo-Disco mit leeren Augen. Es ist, als h\u00e4tte man fr\u00fche Goblin-Songs von Todd Terje remixen lassen, sodass sie endlos grooven und bumpen und perfekt zu Argentos ausgedehnten, pomp\u00f6sen Versatzst\u00fccken passen. \u201eFlashing\u201c ist wie ein ausufernder Lindstr\u00f8m-Track, der auf sechs Minuten gegl\u00e4ttet wurde. W\u00e4hrend \u201eWaiting Death\u201c einen langen Orgel-Freakout mit vielen vocodierten Schluckauf- und R\u00fclpsger\u00e4uschen bietet. Die spritzige franz\u00f6sische House-Crew Justice sampelte das Hauptthema dieses blumigen Giallo in ihren Tracks \u201ePhantom\u201c und \u201ePhantom II\u201c, die schlie\u00dflich von Swizz Beats in Gucci Manes \u201eGucci Time\u201c gesampelt wurden.<\/p>\n<p><b>12. <\/b><b>\u201ePhantasm\u201c (Fred Myrow und Malcolm Seagrave, 1979)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Fred Myrow und Malcom Seagrave, beide klassisch ausgebildete Komponisten und Rockmusikfans, kombinierten ihre gemeinsamen Einfl\u00fcsse zu einer langsamen, finsteren Version von Prog-Bombast.<\/p>\n<p>Basierend haupts\u00e4chlich auf diesem einpr\u00e4gsamen Acht-Noten-Thema, deckte ihre Batterie aus Orgel, Klavier, Mellotron, Clavinet und Synthesizern die gesamte Bandbreite zwischen stimmungsvollem Rock, Kirchenorgel, Drone und lauter Atmosph\u00e4re ab. Wobei Regisseur Don Coscarelli sagte, dass sie \u201efast die gesamte Percussion-Sektion einsetzten\u201c, um eine Reihe von Kratz- und Dr\u00f6hnkl\u00e4ngen zu erzielen.<\/p>\n<p>\u201eWir haben viele melodische Elemente, die gut zur Handlung passten, aber auch einige bizarre Sounds, die damals schwer zu realisieren waren\u201c,<a href=\"https:\/\/www.ign.com\/articles\/2007\/04\/10\/exclusive-interview-don-coscarelli?page=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b> erz\u00e4hlte er IGN<\/b><\/a>. \u201eDie Synthesizer, die wir damals verwendeten, waren so primitiv, dass man nichts wiederholen konnte. Man programmierte den Synthesizer, d. h. man stellte alle Regler ein, um einen Sound zu erzeugen. Und wenn man dann zur\u00fcckkam und versuchte, ihn wieder zu reproduzieren, hatte man ihn vergessen. Das war unm\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<p><b>11. <\/b><b>\u201eThe Beyond\u201c (Fabio Frizzi, 1981)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Lucio Fulci, Meister des d\u00fcsteren, blutigen italienischen Giallo, wandte sich von Western und Slapstick-Kom\u00f6dien ab, um einige der grimmigsten Horrorfilme der 70er und 80er Jahre zu drehen. The Beyond gilt als einer der d\u00fcstersten Horrorfilme \u00fcberhaupt. Die Geschichte von einem Portal zur H\u00f6lle, das sich unter einem Hotel in New Orleans \u00f6ffnet, ist voller Gesicht zerfetzender, augenausstechender Gewalt, die durch die Musik des h\u00e4ufigen Kollaborateurs Fabio Frizzi ausgeglichen wird.<\/p>\n<p>Frizzi\u2019s dramatische Musik ist fast schon l\u00e4cherlich. Voller Mellotron-Kl\u00e4nge, Ch\u00f6ren und unsichtbaren Kr\u00e4ften. Es ist eine verr\u00fcckte Mischung aus gummiartigem Bass, Fl\u00f6ten und prog-orchestraler Unheil verk\u00fcndender Musik. Aber je n\u00e4her der Film seinem d\u00fcsteren Ende kommt, desto d\u00fcsterer wird auch Frizzis Musik, die immer schwerer wird und das unausweichliche Schicksal der Charaktere unterstreicht.<\/p>\n<p>\u201eDas besondere Ziel des Soundtracks zum Film war es, ein altes Ziel von mir zu erreichen\u201c, sagte Frizzi in den Anmerkungen zur k\u00fcrzlich erschienenen Neuauflage von Death Waltz. \u201eIch wollte zwei verschiedene Instrumentalformen kombinieren, die ich schon immer geliebt habe. Die Band und das Orchester. Als ich vor einigen Jahren mit dem Komponieren begann, hatte ich gelernt, diese beiden Kl\u00e4nge zu kombinieren. Aber aus vielen Gr\u00fcnden wurden die Rollen der Streich- und Blasinstrumente haupts\u00e4chlich von Keyboards \u00fcbernommen. Dieses Mal beschloss ich, es ernst anzugehen.\u201c<\/p>\n<p><b>10. \u201eThe Shining\u201c (Wendy Carlos &amp; Rachel Elkind, Krzysztof Penderecki u. a., 1980)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Der Blitz schlug nicht zweimal ein, als die Pionierin der elektronischen Musik Wendy Carlos und ihre Produzentin und Mitarbeiterin Rachel Elkind nach dem Erfolg von \u201eA Clockwork Orange\u201c wieder mit Regisseur Stanley Kubrick zusammenkamen. Der Gro\u00dfteil der Musik, die Carlos zusammen mit Elkind als Co-Komponistin schuf, wurde nicht verwendet. Abgesehen vom Titelsong (eine sirupartige \u00dcberarbeitung des traditionellen liturgischen Gesangs \u201eDies Irae\u201c) und einem zweiten St\u00fcck, \u201eRocky Mountains\u201c.<\/p>\n<p>Aber man kann sich kaum dar\u00fcber beschweren, wie Kubrick und Musikredakteur Gordon Stainforth die maximal verst\u00f6renden Passagen aus den Werken einer Reihe osteurop\u00e4ischer Querdenker herausgepickt haben. \u201eLontano\u201c von Gy\u00f6rgy Ligeti, dem ungarischen Genie, dessen Musik 2001: A Space Odyssey seine \u00fcberirdische Atmosph\u00e4re verlieh. Und noch wichtiger Krzysztof Penderecki, dem polnischen Radikalen, dessen strangulierte Streicher, barbarische Blechbl\u00e4ser, klappernde Rhythmen und zischende Ch\u00f6re in \u201eUtrejna\u201c, \u201eDe Natura Sonoris\u201c, \u201eThe Awakening of Jacob\u201c und anderen Werken dem Overlook Hotel und seinen Bewohnern eine angemessen verst\u00f6rende Kulisse lieferten.<\/p>\n<p><b>9. \u201eRosemary\u2019s Baby\u201c (Krzysztof Komeda, 1968)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Das Hauptthema von \u201eRosemary\u2019s Baby\u201c scheint harmlos genug zu sein. Nur langsam dahinschwebende Streicher oder Cembalo und der liebliche La-La-La-Gesang der jungen Mia Farrow. Allerdings ist Unschuld in Roman Polanskis Durchbruchfilm nicht gerade reichlich vorhanden. Die Musik stammt von Krzysztof Komeda, einem polnischen Landsmann Polanskis, der sich als progressiver Kopf des osteurop\u00e4ischen Jazz einen Namen gemacht hatte.<\/p>\n<p>Einiges davon ist auch in \u201eRosemary\u2019s Baby\u201c zu h\u00f6ren. Beispielsweise in der beschwingten Saxophonballade \u201eMaking Love in the Apartment\u201c. Doch insgesamt dominiert eine subtile \u00dcberirdischkeit, da Komeda verschiedene Stile mit wilder Fantasie und gro\u00dfer Kontrolle miteinander vermischt.<\/p>\n<p><b>8. \u201eThe Omen\u201c (Jerry Goldsmith, 1976)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Ein Gro\u00dfteil des Ruhmes, den Jerry Goldsmith f\u00fcr seine Oscar-pr\u00e4mierte Filmmusik zu diesem Kassenschlager von 1976 erlangte, ist auf das Hauptthema \u201eAve Satani\u201c sowie die gregorianischen Ges\u00e4nge und Chor\u00e4le zur\u00fcckzuf\u00fchren, die das d\u00fcstere R\u00fcckgrat dieses Soundtracks bilden. Sie geh\u00f6ren mittlerweile zu den gr\u00f6\u00dften Hits des Satanismus in der Popkultur.<\/p>\n<p>Goldsmith, dessen Hollywood-Karriere f\u00fcnf Jahrzehnte umfasste (und Dutzende klassischer, spannungsgeladener Filmmusiken wie \u201ePlanet der Affen\u201c, \u201eChinatown\u201c und \u201eAlien\u201c umfasste), schrieb eine Handvoll lateinischer Phrasen, die die katholische Messe pervertieren. Er gab sie einem b\u00f6sen Chor und unterlegte sie mit kreischenden, spannungsgeladenen Sautill\u00e9-Streichern und Fanfaren der Blechbl\u00e4ser. Dennoch ist der aufsteigende Opener \u201eAve Satani\u201c (nat\u00fcrlich \u201eHail Satan\u201c \u2013 und nominiert f\u00fcr den besten Song) das unbestrittene Herzst\u00fcck, in dem das National Philharmonic Orchestra und der Chor, bewaffnet mit fragw\u00fcrdiger lateinischer Grammatik und Wagner\u2019scher Pomp, das B\u00f6se mit gro\u00dfem B auf die Erde bringen.<\/p>\n<p>Goldsmith, der zuvor acht Mal f\u00fcr den Oscar f\u00fcr die beste Originalmusik nominiert war, ohne ihn zu gewinnen, sagte: \u201eIch war sehr \u00fcberrascht, als ich f\u00fcr The Omen gewann. Weil ich nicht dachte, dass dies die Art von Film ist, die die Oscar-W\u00e4hler m\u00f6gen.\u201d<\/p>\n<p><b>7. <\/b><b>\u201eNosferatu the Vampyre\u201d (Popul Vuh, 1979)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Regisseur Werner Herzog sp\u00e4ter das Horrorpotenzial der Natur und der menschlichen Existenz erforschte, verfilmte er 1979 F. W. Murnaus expressionistischen Vampir-Klassiker als \u201eNosferatu the Vampyre\u201c, mit dem manischen Klaus Kinski in der Rolle des rattenzahnigen Blutsaugers.<\/p>\n<p>Einige Aufnahmen des Films sind explizite Hommagen an Murnau, aber die Filmmusik ist ein deutlicher Bruch. Florian Fricke und seine Bandkollegen von Popul Vuh, bekannt f\u00fcr ihre ruhigen und eleganten Alben, steuern eine \u00e4u\u00dferst d\u00fcstere und eindringliche Filmmusik bei, die mit unheimlichen Zitaten aus Wagners \u201eDas Rheingold\u201c und georgischen Volksliedern arbeitet.<\/p>\n<p>F\u00fcr Fans von Horror-Soundtracks ist \u201eNosferatu\u201c untypisch. Akustikgitarren, Sitar und Fricke am Klavier bilden ein zyklisches, meditatives St\u00fcck, das ihren \u00dcbergang zur New-Age-Ruhe am Ende des Jahrzehnts vorwegnimmt. Als Studie der Kontraste ist es jedoch ein Klassiker, eine wundersch\u00f6ne Umrahmung von Kinskis groteskem Vampir, die selbst den monstr\u00f6sesten Wesen Sympathie und Pathos verleiht.<\/p>\n<p><b>6. \u201eDas Ding aus einer anderen Welt\u201c (Ennio Morricone, 1982)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Mit seinem intensiven Science-Fiction-Film von 1982 \u00fcber Forscher in Alaska, die einer parasit\u00e4ren au\u00dferirdischen DNA zum Opfer fallen, brach Regisseur John Carpenter mit der Tradition, seine Filme selbst zu vertonen. Um die Paranoia der Forscher einzufangen, engagierte er einen seiner Helden f\u00fcr die Filmmusik: den K\u00f6nig des Spaghetti-Westerns und Giallo-Veteranen Ennio Morricone.<\/p>\n<p>Das Hauptthema \u201eHumanity (Part 1)\u201c beginnt mit zur\u00fcckhaltenden, anschwellenden Streichern und H\u00f6rnern, die Melodien spielen, die nach oben schweben und die Angst noch verst\u00e4rken. An anderer Stelle der Filmmusik spielen s\u00fc\u00dfe Melodien gegen dissonante Akkorde, Violinisten zupfen chaotisch an ihren Instrumenten, und nicht wenige entwickeln sich von funkelnden, leisen T\u00f6nen zu gruseligen, traurigen Kl\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Morricone, der sp\u00e4ter f\u00fcr seine Musik zu \u201eThe Hateful Eight\u201c einen Oscar gewann, indem er Restst\u00fccke aus \u201eThe Thing\u201c wiederverwendete, <a href=\"https:\/\/www.rollingstone.com\/music\/music-news\/ennio-morricone-goes-inside-hateful-eight-soundtrack-58788\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>erz\u00e4hlte Rolling Stone<\/b><\/a>, dass Carpenter ihm den Film gezeigt habe, aber gegangen sei, bevor sie dar\u00fcber sprechen konnten, sodass er sich selbst einen Reim darauf machen musste. <a href=\"https:\/\/www.rollingstone.com\/music\/music-news\/prince-of-darkness-how-john-carpenter-made-an-eerie-soundtrack-of-his-own-228595\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Carpenter sagte<\/b><\/a>, das Einzige, was er verlangt habe, seien \u201eweniger Noten\u201c gewesen, und genau dieser Minimalismus und die sich langsam aufbauende Spannung machten sowohl den Soundtrack als auch seine Wirkung auf den Film so meisterhaft.<\/p>\n<p><b>5. <\/b><b>\u201eCannibal Holocaust\u201c (Riz Ortolani, 1980)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Die vertr\u00e4umte, tr\u00e4ge romantische Orchestermusik des italienischen Komponisten Riz Ortolani steht in scharfem Kontrast zu dem l\u00e4cherlich blutigen Film \u201eCannibal Holocaust\u201c, der in den Achtzigern vor \u201eCloverfield\u201c mit seinem \u201eFound Footage\u201c-Look f\u00fcr Aufsehen sorgte.<\/p>\n<p>Es war nicht das erste Mal, dass Ortolani diesen Trick anwandte \u2013 Regisseur Ruggero Deodato liebte es, wie seine Songs die \u201eMondo\u201c-Schockdokumente der 1960er Jahre untermalten \u2013, aber die gnadenlose Gewalt in \u201eCannibal Holocaust\u201c, die von den italienischen Beh\u00f6rden f\u00fcr einen Film \u00fcber echte Morde gehalten wurde, machte diese Gegen\u00fcberstellung zu einer der verst\u00f6rendsten in der Geschichte des Horrorfilms. Auch an Porno-Funk, finsteren Synthie-Beats und wildem Getrommel mangelt es hier nicht \u2013 doch die bitters\u00fc\u00dfe Sch\u00f6nheit der orchestralen Kl\u00e4nge und der Akustikgitarre bleibt der ikonischste Teil.<\/p>\n<p>\u201eDer Soundtrack zu Cannibal Holocaust \u00fcbertrifft fast den Film selbst\u201c, schreibt Deodato in den Liner Notes zur Neuauflage von Death Waltz\/One Way Static. \u201eViele meiner Fans erz\u00e4hlen mir, dass sie sich zu der Musik von Ortolani verlobt oder verheiratet haben.\u201c<\/p>\n<p><b>4. <\/b><b>\u201eSuspiria\u201c (Goblin, 1975)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Bevor der Filmemacher Dario Argento mit der Arbeit an \u201eSuspiria\u201c begann, seiner albtraumhaften und blutigen Darstellung einer Tanzschule, die ein finsteres Geheimnis verbirgt, brauchte er Musik, die die richtige Stimmung schaffen w\u00fcrde. Da er zuvor bereits mit italienischen Prog-Rockern an \u201eProfondo Rosso\u201c zusammengearbeitet hatte, las er ihnen sein Drehbuch zu \u201eSuspiria\u201c vor und gab ihnen drei Monate Zeit, einen Soundtrack zu schreiben, der das Hexenmotiv des Films im Ged\u00e4chtnis der Zuschauer verankern und am Set zur Untermalung der Stimmung eingesetzt werden konnte.<\/p>\n<p>Sie experimentierten mit Instrumenten, die f\u00fcr Soundtracks zu dieser Zeit untypisch waren \u2013 Tabla, Bouzouki, Moog-Synthesizer \u2013 und entwickelten das ikonische, gruselige, musikboxartige Hauptthema des Films sowie spannende Rhythmus\u00fcbungen, Dissonanzen und bizarren Funky Prog, bevor sie die Original-LP mit dem unheimlichen \u201eDeath Valzer\u201c beendeten.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre wurde die Musik zum Horror-Klassiker und gab dem Label Death Waltz, das Horror-Soundtracks neu auflegt, seinen Namen.<\/p>\n<p><b>3. <\/b><b>\u201eCandyman\u201c (Philip Glass, 1992)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Die Musik des klassischen Komponisten Philip Glass wurde in so vielen Filmen verwendet (und in noch viel mehr kopiert), dass es \u00fcberrascht, dass \u201eCandyman\u201c und die daraus entstandene Filmreihe seine einzige ernsthafte Begegnung mit dem zeitgen\u00f6ssischen Horror war \u2013 \u00fcberraschend, weil seine charakteristischen hypnotischen Wiederholungen und sein unerbittlicher Schwung besonders gut zu einem Genre passen, das von Verfolgungsjagden, falschen Abzweigungen und Fallen lebt.<\/p>\n<p>Glass war, wie in den Liner Notes zur CD \u201eCandyman\u201c berichtet wird, die sein eigenes Label Orange Mountain Music begr\u00fcndete, von dem Film entt\u00e4uscht: Was er f\u00fcr eine kunstvolle Verfilmung von Clive Barkers Kurzgeschichte \u201eThe Forbidden\u201c gehalten hatte, war seiner Meinung nach ein Low-Budget-Slasher geworden.<\/p>\n<p>Dennoch steht au\u00dfer Frage, dass seine Filmmusik \u2013 eine ungew\u00f6hnlich gruselige Mischung aus w\u00fctender Orgel, Chorges\u00e4ngen, melancholischem Klavier und k\u00fchlem Glockenspiel \u2013 kraftvoll und passend ist \u2026 und mit seinem charakteristischen Pragmatismus r\u00e4umt Glass auch heute noch in Interviews ein, dass die Filmmusik zu Candyman ihm weiterhin finanzielle Vorteile verschafft.<\/p>\n<p><b>2. <\/b><b>\u201eHalloween III: Season of the Witch\u201c (John Carpenter und Alan Howarth, 1982)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Die Entwicklung des Synthesizers in den fr\u00fchen Achtzigern l\u00e4sst sich an den Halloween-Themen von John Carpenter und Alan Howarth verfolgen, die sich mit jeder Fortsetzung ver\u00e4nderten. F\u00fcr \u201eHalloween II\u201c aus dem Jahr 1981 wurde das ikonische Thema mit etwas mehr Synthie-Pop barock, und f\u00fcr \u201eHalloween III: Season of the Witch\u201c aus dem Jahr 1982 ist das Thema ein verzerrter Schmierfleck der Angst, der nicht einmal an die ber\u00fchmte Melodie des Originals heranreicht.<\/p>\n<p>Das passt zu einem Teil, in dem Michael Myers nicht vorkommt und der urspr\u00fcnglich von dem Science-Fiction-Fatalisten Nigel Kneale (Autor von \u201eQuatermass\u201c und \u201eThe Stone Tape\u201c, einem Horrorfilm, in dem es um Akustik geht) geschrieben wurde und in dem keltische Rituale, Stonehenge und der Weltraum eine Rolle spielen.<\/p>\n<p>Andere Tracks interpretieren den sparsamen Stil von Carpenter und Howarth auf \u00e4hnliche Weise neu: elektronische Ger\u00e4usche in \u201eStarker and Marge\u201c, metallisches Murmeln in \u201eRobots at the Factory\u201c und ambientartige Ger\u00e4usche in \u201eThe Rock\u201c. Und die bekannte Halloween-Melodie wird in Vangelis\u2018 \u201eChariots of Pumpkins\u201c verzerrt, einer nerv\u00f6sen Version, die das Thema in einen zerkl\u00fcfteten Angstanfall verwandelt.<\/p>\n<p><b>1. <\/b><b>\u201eHalloween\u201c (John Carpenter, 1978)<\/b><\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Als der aufstrebende \u201eHorror-Meister\u201c John Carpenter 1978 Halloween drehte, den Slasher-Film, der das Genre f\u00fcr das n\u00e4chste Jahrzehnt auf den Kopf stellte, war er 30 Jahre alt, lebte aber noch wie ein College-Student und machte alles selbst. Er war Co-Autor des Drehbuchs, f\u00fchrte Regie und komponierte eine der minimalistischsten und erschreckendsten Filmmusiken der Horrorgeschichte.<\/p>\n<p>Inspiriert von Goblins unheimlicher Musik zu \u201eSuspiria\u201c und Bernard Herrmanns expressionistischer Filmmusik zu \u201ePsycho\u201c, baute er von Anfang an Spannung auf mit einer rasselnden Klaviermelodie als Hauptthema, gespielt im 5\/4-Takt, einem Rhythmus, den er als Teenager von seinem Vater, einem Musikprofessor, auf Bongos gelernt hatte. \u201eIn Thrillern oder Horrorfilmen versucht man, Spannung zu erzeugen\u201c, erkl\u00e4rte er dem ROLLING STONE seinen minimalistischen Ansatz.<\/p>\n<p>\u201eDenken Sie an das Thema aus Der wei\u00dfe Hai. Es besteht aus zwei Noten. Es h\u00e4lt einen in Atem.\u201c Andere Teile der Filmmusik enthalten, was er als \u201eCattle Prods\u201c bezeichnet \u2013 durchdringende Keyboard-St\u00f6\u00dfe, die die Zuschauer zusammenzucken lassen \u2013 sowie sp\u00e4rliche, absteigende Klavierlinien, kontemplative Melodien und verschwommene, verstimmte Dissonanzen. Das Hauptthema wurde im Laufe der Serie drastisch \u00fcberarbeitet und von Hip-Hop-K\u00fcnstlern wie Dr. Dre und Notorious B.I.G. \u00fcbernommen, hat aber immer eine Unruhe bewahrt, die in seiner be\u00e4ngstigenden Einfachheit begr\u00fcndet liegt. \u201eDas muss so sein, weil ich es spiele\u201c, sagte Carpenter einmal. \u201eIch habe nur minimale F\u00e4higkeiten als Musiker.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Horrorfilm-Soundtracks sind nicht nur d\u00fcstere Stimmungsmacher f\u00fcr spannende Abende. 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