{"id":366735,"date":"2025-08-23T10:29:13","date_gmt":"2025-08-23T10:29:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/366735\/"},"modified":"2025-08-23T10:29:13","modified_gmt":"2025-08-23T10:29:13","slug":"oesterreichs-gaspreise-ueber-eu-schnitt-freiheitliche-partei-oesterreichs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/366735\/","title":{"rendered":"\u00d6sterreichs Gaspreise \u00fcber EU-Schnitt | Freiheitliche Partei \u00d6sterreichs"},"content":{"rendered":"<p>\u201e\u00d6sterreich z\u00e4hlt zu den L\u00e4ndern mit den h\u00f6chsten Gaspreisen in der EU. Die Ursachen sind vielschichtig \u2013 und sie sind das Ergebnis einer verfehlten EU-Klimapolitik, die unsere Wirtschaft und Bev\u00f6lkerung zunehmend belastet. Die aktuelle Preisbildung zeigt: \u00d6sterreich zahlt am \u00f6sterreichischen CEGH-Gashub \u00fcber 38 EUR\/MWh f\u00fcr die tagesaktuelle Belieferung \u2013 deutlich \u00fcber dem europ\u00e4ischen Durchschnitt. Die Gr\u00fcnde liegen in der neuen LNG-Abh\u00e4ngigkeit und den begrenzten Transportkapazit\u00e4ten\u201c, erkl\u00e4rte heute der freiheitliche Energiesprecher NAbg. Axel Kassegger.<\/p>\n<p><strong>Russischer Lieferstopp treibt Preise hoch<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie strukturellen Folgen des russischen Lieferstopps sind nun voll sichtbar. \u00d6sterreich, die Slowakei und Ungarn sind besonders betroffen, da die begrenzten Transportkapazit\u00e4ten nach \u00d6sterreich und weiter in den europ\u00e4ischen Osten einen Preisaufschlag von aktuell etwa 5 EUR\/MWh verursachen. Das entspricht einem Preispremium von \u00fcber 10 Prozent. Die Folge daraus sind noch h\u00f6here Energiepreise in \u00d6sterreich als in Westeuropa. Zus\u00e4tzlich steigen die Netzkosten jedes Jahr betr\u00e4chtlich. Die teuren Preise f\u00fcr Energie und die Energienetze sowie die hohe Steuer- und Abgabenlast auf Energie sind eine untragbare Belastung\u201c, so Energiesprecher-Stellvertreter NAbg. Paul Hammerl.<\/p>\n<p><strong>Versorgungsl\u00fccken durch Katar und Russland<\/strong><\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich versch\u00e4rfe sich die Lage durch geopolitische Fehlentscheidungen: Katar, einer der weltweit gr\u00f6\u00dften LNG-Exporteure, verweigere sich dem EU-Lieferkettengesetz. \u201eDie Konsequenz: kein Gas mehr aus Katar, obwohl dieses Land bisher rund zehn Prozent des europ\u00e4ischen Gasbedarfs gedeckt hat. Auch Russland soll ab 2027 kein Gas mehr liefern d\u00fcrfen \u2013 damit fallen weitere 17 Prozent der Versorgung weg. Europa verliert damit zwei wichtige Energielieferanten\u201c, erkl\u00e4rte Hammerl.<\/p>\n<p><strong>Abh\u00e4ngigkeit von den USA droht<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie EU steuert sehenden Auges in eine energiepolitische Abh\u00e4ngigkeit von den USA, die sich zum neuen Gasmonopolisten Europas aufschwingen. US-Pr\u00e4sident Trump fordert, dass die EU ihre Energieimporte aus den USA auf 750 Milliarden USD innerhalb von drei Jahren steigert \u2013 mehr als das Doppelte des aktuellen Importvolumens. Da diese Mengen an Energie aufgrund der begrenzt vorhandenen Lieferinfrastruktur nicht nach Europa transportiert werden k\u00f6nnen, bleibt nur eine logische Folge: Der Energiepreis muss steigen. Das trifft nicht nur Unternehmen, sondern auch Haushalte massiv.\u201c<\/p>\n<p><strong>Handelsz\u00f6lle gef\u00e4hrden \u00d6sterreichs Wirtschaft<\/strong><\/p>\n<p>\u201eBereits jetzt sind 15 Prozent Einfuhrz\u00f6lle auf EU-Waren vereinbart. Zus\u00e4tzlich drohen Sekund\u00e4rz\u00f6lle von bis zu 100 Prozent f\u00fcr Waren, die weiterhin mit russischer Energie erzeugt wurden. \u00d6sterreichische Unternehmen, die Waren aus Asien f\u00fcr die Weiterverarbeitung beziehen und anschlie\u00dfend ihr fertiges Produkt in die USA exportieren wollen, laufen Gefahr, von 100-prozentigen Zollaufschl\u00e4gen betroffen zu sein. Diese Sekund\u00e4rz\u00f6lle sind ein geopolitisches Druckmittel, das auch \u00d6sterreichs Exportwirtschaft empfindlich treffen kann. Ein weiterer Schlag f\u00fcr unsere Industrie!\u201c, stellte Kassegger fest.<\/p>\n<p><strong>FP\u00d6 fordert klare energiepolitische Strategie<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie \u00fcberzogenen Klimaziele der EU-Kommission treiben die Mitgliedsl\u00e4nder in eine gef\u00e4hrliche Abh\u00e4ngigkeit von einem einzigen Lieferanten. Die Versorgungssicherheit, die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und der Wohlstand \u00d6sterreichs stehen auf dem Spiel.<\/p>\n<p>Wir fordern daher die Bundesregierung auf, endlich ins Tun zu kommen. Es reicht nicht, in Pressekonferenzen vollmundige Ank\u00fcndigungen zu machen, die dann monatelang nicht umgesetzt werden. \u00d6sterreich braucht eine klare energiepolitische Strategie \u2013 ohne ideologische Scheuklappen. Die Bundesregierung ist aufgefordert, die selbst auferlegten \u00f6sterreichischen Klimaziele endlich zu beseitigen und sich offiziell auf EU-Ebene f\u00fcr die R\u00fccknahme der \u00fcberbordenden Klimaziele der EU einzusetzen\u201c, forderten Kassegger und Hammerl unisono.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201e\u00d6sterreich z\u00e4hlt zu den L\u00e4ndern mit den h\u00f6chsten Gaspreisen in der EU. 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