{"id":36679,"date":"2025-04-16T14:15:46","date_gmt":"2025-04-16T14:15:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/36679\/"},"modified":"2025-04-16T14:15:46","modified_gmt":"2025-04-16T14:15:46","slug":"schwere-vorwuerfe-gegen-pokalfinalist-bielefeld-unfaire-taktik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/36679\/","title":{"rendered":"Schwere Vorw\u00fcrfe gegen Pokalfinalist Bielefeld \u2013 unfaire Taktik?"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Nach dem Sieg bei Viktoria K\u00f6ln tr\u00e4umt Arminia Bielefeld weiter vom Aufstieg in die 2. Liga. Doch der Trainer des Gegners unterstellt den G\u00e4sten eine unfaire Strategie.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Mit dem 2:0-Ausw\u00e4rtssieg bei Viktoria K\u00f6ln hat <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/arminia-bielefeld\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arminia Bielefeld<\/a> seine Anspr\u00fcche auf den Aufstieg in die <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/sport\/fussball\/2-bundesliga\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2. Bundesliga<\/a> einmal mehr untermauert. Die Ostwestfalen, die j\u00fcngst \u00fcberraschend das Finale des DFB-Pokals erreichten, stehen aktuell auf Rang zwei der Tabelle, haben auf den Vierten Energie Cottbus bereits vier Z\u00e4hler Vorsprung.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Erfolg in K\u00f6ln wirft aber auch eine Frage auf: Nutzen die Arminen eine unfaire Taktik, um sich regelm\u00e4\u00dfig einen Vorteil zu verschaffen? Das zumindest behauptet Viktoria-Trainer Olaf Jan\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der 58-J\u00e4hrige wurde in der 69. Minute der Partie von Schiedsrichter Daniel Bartnitzki mit der Roten Karte auf die Trib\u00fcne verwiesen, nachdem er sich an der Seitenlinie lauthals aufgeregt und dabei auch seine Coachingzone verlassen hatte. Zudem hatte er gebr\u00fcllt: &#8222;Das ist eine Schweinerei, so was.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Jan\u00dfens verbale Entgleisung kam aber nicht ohne Begr\u00fcndung daher. Der ehemalige Bundesligaprofi (K\u00f6ln, Frankfurt) regte sich \u00fcber Bielefelds Torwart Jonas Kersken auf, der zu diesem Zeitpunkt eine Verletzung angedeutet und sich auf den Platz gelegt hatte.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Weil Arminia-Coach Mitch Kniat die Behandlungspause seines Schlussmanns nutzte, um seinem Team taktische Anweisungen zu geben, witterte Jan\u00dfen eine Verschw\u00f6rung. Denn laut des fr\u00fcheren St. Pauli-Trainers war es nicht das erste Mal, dass Kersken auf dem Feld behandelt werden musste und Kniat den Rest seiner Mannschaft in der Folge an die Seitenlinie beordern konnte.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Das passiert in jedem zweiten Spiel. Der Torwart legt sich hin, hat keine Verletzung. Die ganze Mannschaft geht zur Bank und bekommt eine taktische Anweisung&#8220;, polterte Jan\u00dfen nach Abpfiff bei &#8222;Magenta Sport&#8220;. &#8222;Mit zehn Mann stehen die dann da an der Seite. Das passiert, wie gesagt, alle 14 Tage.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Jan\u00dfen erkl\u00e4rte, dass sein Team im zweiten Durchgang ein starkes Spiel gemacht h\u00e4tte. Damit hat er recht. Denn K\u00f6ln war dem Ausgleich zu diesem Zeitpunkt durchaus nah. Dann seien, laut Jan\u00dfen, aber taktische Anpassungen beim Gegner durch die Behandlung von Kersken m\u00f6glich gemacht worden. &#8222;Das finde ich halt unter aller Kanone. Weil: Eine Verletzung vorzut\u00e4uschen, um dann seine ganze Mannschaft an die Seitenlinie zu holen, eine taktische Ansprache zu machen, das finde ich dr\u00fcber. Dar\u00fcber habe ich mich aufgeregt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Es sei ein Fehler gewesen, dass er die Coachingzone verlassen habe, gab Jan\u00dfen zu. Er habe sich auch bei seiner Mannschaft entschuldigt. &#8222;Aber ich bin ein St\u00fcck weit Gerechtigkeits-Fanatiker&#8220;, so Jan\u00dfen. Sein Team sei nicht gerecht behandelt worden. Auf der Pressekonferenz nach der Partie bezeichnete Jan\u00dfen das Vorgehen der Bielefelder dann noch als &#8222;unsportlich&#8220;.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Mitch Kniat konnte den \u00c4rger seines Amtskollegen derweil durchaus verstehen. Doch der Bielefelder Trainer betonte auch: &#8222;Das sind die Regeln. Man kann das nat\u00fcrlich als unsportlich titulieren. Aber das ist genauso, wie wenn die Spieler immer auf dem Boden liegen bleiben.&#8220; Sie h\u00e4tten dabei selten Verletzungen und es w\u00fcrde dennoch meist der Physiotherapeut hinzugerufen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Kurz darauf erkl\u00e4rte Kniat, er habe von Schiedsrichtern in seinen elf Jahren als Trainer ein Wort gelernt: &#8222;Grauzone&#8220;, sagte der 39-J\u00e4hrige. &#8222;Das wird immer benutzt, wenn der Schiri falschliegt. Dann hei\u00dft es: &#8218;Es ist eine Grauzone&#8216;. Beim Handspiel, das sind alles Grauzonen. Dann k\u00f6nnen wir auch die Grauzonen f\u00fcr uns nutzen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Sieg bei Viktoria K\u00f6ln tr\u00e4umt Arminia Bielefeld weiter vom Aufstieg in die 2. Liga. 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