{"id":366932,"date":"2025-08-23T12:14:11","date_gmt":"2025-08-23T12:14:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/366932\/"},"modified":"2025-08-23T12:14:11","modified_gmt":"2025-08-23T12:14:11","slug":"frankfurt-wie-die-kunstsammlungen-dank-millionenetat-wieder-wachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/366932\/","title":{"rendered":"Frankfurt: Wie die Kunstsammlungen dank Millionenetat wieder wachsen"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Wenn das Museum f\u00fcr Moderne Kunst (<a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"MMK\" data-rtr-id=\"01b7f7295f789d1ba97d4d316318f25db2be47b5\" data-rtr-score=\"89.25945714896345\" data-rtr-etype=\"organisation\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/thema\/mmk\" title=\"MMK\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">MMK<\/a>) Elizabeth Catlett zeigt, Rosemarie Trockel oder \u2013 wie vor Kurzem noch \u2013 \u201eUndermining the Immediacy\u201c mit aktueller, junger Kunst, dann bleibt immer etwas zur\u00fcck. Schon beim Er\u00f6ffnungsrundgang im M\u00e4rz hatte Museumsdirektorin Susanne Pfeffer erl\u00e4utert, dass der so intensiv dreinblickende Patriarch, der auch vom Ausstellungsplakat starrt, angekauft worden ist. Die Videoarbeit \u201eRotor Vector\u201c von Ati\u00e9na Kilfa von 2024 ist einer der j\u00fcngsten Neuzug\u00e4nge in der Sammlung, die der Stadt geh\u00f6rt.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Seit 2020 haben die st\u00e4dtischen Museen und das Institut f\u00fcr Stadtgeschichte wieder die M\u00f6glichkeit, ihre Sammlungen zu erg\u00e4nzen und zu erweitern. Seither gibt es einen Ankaufsetat von j\u00e4hrlich 1,1 Millionen Euro, auf den sie zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen. Nach Informationen der F.A.Z. sind allein von 2022 bis M\u00e4rz 2025 Objekte im Wert von 4,9 Millionen Euro angeschafft worden. Spitzenreiter ist das MMK mit 1,69 Millionen Euro.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Dass das MMK an der Spitze steht, liegt an einer Besonderheit: Seit 2019 hat Direktorin Pfeffer einen Ankaufsetat von 500.000 Euro im Jahr. Es hatte damals gehei\u00dfen, nur unter der Bedingung, j\u00e4hrlich ein Budget f\u00fcr Anschaffungen zu haben, das schon ihre Vorg\u00e4ngerin Susanne Gaens\u00adheimer f\u00fcr absolut notwendig gehalten hatte, sei Pfeffer 2018 nach Frankfurt gekommen.<\/p>\n<p>Die Ank\u00e4ufe \u201emehren das Verm\u00f6gen der Stadt\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">2002 hatte der damalige neue MMK-Direktor Udo Kittelmann, bei dem Pfeffer gearbeitet hatte, einen Ankaufsetat von 400.000 Euro zugesprochen bekommen, doch als von 2002 an die Haushaltslage der Stadt schlechter wurde und auch der damalige Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff (<a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"SPD\" data-rtr-id=\"c2d4fa5cdfe3231ed958e72fcd36d6afd3774812\" data-rtr-score=\"23.892925838854456\" data-rtr-etype=\"organisation\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/spd\" title=\"SPD\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SPD<\/a>) die Streichung des Balletts Frankfurt und zahlreiche weitere Sparma\u00dfnahmen vertreten hatte, war auch an einen Ankaufsetat f\u00fcr st\u00e4dtische Kunst nicht mehr zu denken. 2004 wurde der Posten gestrichen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Dass die neue MMK-Direktorin schaffte, was weder die Vorg\u00e4ngerin noch andere Kollegen erreicht hatten, wurde im ersten Moment nicht von allen erfreut zur Kenntnis genommen. Doch ein Jahr sp\u00e4ter schon habe auch der Wunsch der anderen Museumsdirektoren nach einem Ankaufsetat erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen, sagt Kulturdezernentin <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Ina Hartwig\" data-rtr-id=\"8cf6cd2a904b1189bba143b86dae24fb1fc420d0\" data-rtr-score=\"150.95853814917717\" data-rtr-etype=\"person\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/thema\/ina-hartwig\" title=\"Ina Hartwig\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ina Hartwig<\/a> (SPD). \u201eDas ist gro\u00dfartig. Ich ziehe eine sehr positive Bilanz der ersten f\u00fcnf Jahre. Ich bin dem damaligen K\u00e4mmerer Uwe Becker (CDU) auch im Nachhinein sehr dankbar, dass er das erm\u00f6glicht hat.\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Seit 2020 gibt es neben den 500.000 Euro j\u00e4hrlich f\u00fcr das MMK einen zus\u00e4tzlichen Etat von 600.000 Euro f\u00fcr alle anderen st\u00e4dtischen H\u00e4user. Die st\u00e4dtische Kunstsammlung selber kann in jedem Jahr f\u00fcr rund 25.000 Euro Erwerbungen t\u00e4tigen. Ank\u00e4ufe von hiesigen K\u00fcnstlern, aber auch auf den ersten Blick \u00fcberraschende Positionen wie die teilweise Abwicklung der noch fehlenden Oberb\u00fcrgermeisterportr\u00e4ts, die im R\u00f6mer h\u00e4ngen und wie alle Portr\u00e4ts dem Historischen Museum geh\u00f6ren, z\u00e4hlen dazu.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">\u201eDas ist ein sehr ordentlicher Etat, mit dem wir auch gut arbeiten k\u00f6nnen. Ich gehe davon aus, dass er so erhalten bleibt. Wir haben prinzipiell im Moment auch gar keinen gr\u00f6\u00dferen Bedarf. Denn in der Praxis hat sich gezeigt, dass das ausk\u00f6mmlich ist\u201c, sagt Hartwig. Die 1,1 Millionen Euro seien \u201esinnvollerweise im Investitionshaushalt verortet\u201c. Denn die Ank\u00e4ufe \u201emehren das Verm\u00f6gen der Stadt\u201c. Die handle dank des Etats souver\u00e4n. \u201eDas ist ja kein verlorenes Geld, im Gegenteil.\u201c Eine gewisse Unabh\u00e4ngigkeit aber erm\u00f6glicht das st\u00e4dtische Budget \u2013 auch wenn bei vielen Erwerbungen weiter F\u00f6rderer und Sponsoren eine enorme Rolle spielen, ganz abgesehen von Schenkungen und Nachl\u00e4ssen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Spektakul\u00e4re st\u00e4dtische Erwerbung: Die Fotografie der Zeil aus dem Jahr 1846 von Henry Fox Talbot f\u00fcr das Institut f\u00fcr Stadtgeschichte.\" height=\"2139\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/spektakulaere-staedtische.jpg\" width=\"2601\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Spektakul\u00e4re st\u00e4dtische Erwerbung: Die Fotografie der Zeil aus dem Jahr 1846 von Henry Fox Talbot f\u00fcr das Institut f\u00fcr Stadtgeschichte.ISG FFM<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Ganz frei allerdings handeln die Museen nicht. Denn jeder Abkauf wird vom Kulturamt \u00fcberpr\u00fcft, auch wenn die Museen und das Institut f\u00fcr Stadtgeschichte frei priorisieren, was sie erwerben m\u00f6chten. Und bei allen Betr\u00e4gen von mehr als 20.000 Euro muss der Kulturausschuss der Stadtverordnetenversammlung in nicht \u00f6ffentlicher Sitzung zustimmen. \u201eDann stellen die Museumsleitungen die Werke, die sie kaufen m\u00f6chten, pers\u00f6nlich vor. Das finde ich auch richtig so\u201c, sagt Hartwig.<\/p>\n<p>Fotografien von Henry Fox Talbots<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">F\u00fcr Summen unter 20.000 Euro stimmen sich die Museen mit dem Kulturamt ab, untereinander kommunizieren sie nicht. Sollte es je dazu kommen, dass zwei gro\u00dfe Ank\u00e4ufe in derselben Zeit get\u00e4tigt werden sollten, k\u00f6nne man immer \u00fcber eine Bezahlung in Tranchen verhandeln. \u201eEs hat noch nie eine Konfliktsituation oder eine Neiddebatte gegeben. Viele der st\u00e4dtischen H\u00e4user kaufen unter 20.000 Euro. Die gro\u00dfen Volumina beschr\u00e4nken sich auf einige Museen. Die Caricatura etwa hatte einen sehr gro\u00dfen Nachholbedarf, da haben wir in den ersten Jahren des Etats viel m\u00f6glich gemacht. Jetzt sind andere Museen dran\u201c, so Hartwig.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Dass nicht nur zeitgen\u00f6ssische Kunst, sondern auch zeitgen\u00f6ssische komische Kunst ihren Preis hat, kann man aus der Summe ableiten, die das Caricatura Museum von 2022 bis 2024 ausgeben konnte. Es hat Anschaffungen in H\u00f6he von mehr als 1,4 Millionen Euro get\u00e4tigt \u2013 auch Vorl\u00e4sse und Nachl\u00e4sse von K\u00fcnstlern, die dem Haus seit Jahren verbunden sind und in gro\u00dfen Ausstellungen gezeigt wurden, fallen darunter. Auch das Konvolut von Werken und Lebensunterlagen der Fotografin Gis\u00e8le Freund, das Hans Georg Puttnies zusammengestellt hatte und das dessen Nachlassverwalter Ende 2022 an das J\u00fcdische Museum verkauft hatte, geh\u00f6rt zu den besonderen Sch\u00e4tzen, die aus dem Etat erworben werden konnten.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Im M\u00e4rz 2023 hat das Institut f\u00fcr Stadtgeschichte die spektakul\u00e4re Erwerbung von Henry Fox Talbots fr\u00fcher Fotografie der Zeil aus dem Jahr 1846 vorgestellt, die bis dahin kaum bekannt war und die nach den damaligen Angaben ein Sammler, der nicht namentlich genannt werden wollte, f\u00fcr einen deutlich niedrigeren Preis abgab, als er ihn in einer Auktion h\u00e4tte erzielen k\u00f6nnen. Auch das geh\u00f6rt zum diskreten Gesch\u00e4ft der Erwerbungen: dass Preise nicht \u00f6ffentlich genannt werden, um die Interessen der Museen und der Verk\u00e4ufer gleicherma\u00dfen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>KI-Artikelchat nutzen<\/p>\n<p>Mit der kostenlosen Registrierung nutzen Sie Vorteile wie den Merkzettel.&#13;<br \/>\n                Dies ist&#13;<br \/>\n                kein Abo und kein Zugang zu FAZ+&#13;<br \/>\n                Artikeln.<\/p>\n<p>Sie haben Zugriff mit Ihrem Digital-Abo.<\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr Ihre Registrierung<\/p>\n<p>            <a data-registered-resend=\"\" adobe-track=\"true\"\/><br \/>\n            <a data-loggedin-continue=\"\" adobe-track=\"true\"\/><br \/>\n            <a data-login=\"\" adobe-track=\"true\"\/><br \/>\n            <a data-register=\"\" adobe-track=\"true\"\/><\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Viele andere Kommunen haben f\u00fcr st\u00e4dtische Sammlungen und Ankaufsetats Jurys eingesetzt. In Frankfurt allerdings entscheiden die Museumsleitungen allein, was angeschafft werden soll. Die Expertise h\u00e4tten die Direktoren selber, und \u201ebei gro\u00dfen Volumen und Auktionen gibt es ja auch Einsch\u00e4tzungen des Kunstmarktes\u201c, sagt Hartwig. Eine Jury oder \u00c4hnliches gebe es nicht. Die Stadtverordneten des Kulturausschusses bewerteten mit ihrem Votum ja die geplanten K\u00e4ufe.<\/p>\n<p>\u201eWir haben auch noch keine b\u00f6se \u00dcberraschung erlebt\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Werde ein Antrag abgelehnt, werde nicht gekauft. \u201eEs hat schon ein- oder zweimal Diskussionen gegeben, und es ist theoretisch denkbar, dass es keine Zustimmung gibt.\u201c Praktisch ist das noch nicht vorgekommen. \u201e\u00dcber einen Cameron Rowland etwa kann man trefflich streiten. Aber wenn eine Direktorin des MMK, die den internationalen Markt sehr gut kennt, das kaufen will, vertrauen wir deren Kenntnissen\u201c, sagt Hartwig.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">\u201eWir haben als Stadt das Vertrauen in die jeweilige Museumsdirektion, dass sie die Kompetenz hat, die Sammlung zielf\u00fchrend zu erweitern. Ich f\u00e4nde eine Jury falsch. Wir reden ja auch nicht ins Ausstellungsgesch\u00e4ft hinein. Man kann nat\u00fcrlich Kritik \u00fcben, aber f\u00fcr mich entscheidend ist, dass die Hausleitungen die Souver\u00e4nit\u00e4t haben, ihr eigenes Programm zu machen.\u201c Das geh\u00f6re \u201ezum demokratischen Umgang mit der Kunst dazu. Wir haben auch noch keine b\u00f6se \u00dcberraschung erlebt.\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Das k\u00f6nne sich aber gleichwohl \u00e4ndern, sagt die Dezernentin mit Blick auf politische Mehrheiten. \u201eK\u00fcnftig ist auch denkbar, dass in den entsprechenden Aussch\u00fcssen sehr viele AfD-Mitglieder sitzen, die ihre Zustimmung verweigern. Das ist in Frankfurt bisher nicht der Fall.\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Etliche Etatposten haben in den vergangenen Jahren auch R\u00fcckk\u00e4ufe im Zusammenhang mit Restitutionen aus der Zeit der nationalsozialistischen Verfolgung betroffen. Denn manches Werk, das als Raubgut identifiziert worden ist, bleibt nach Verhandlungen mit den rechtm\u00e4\u00dfigen Eigent\u00fcmern doch in den Sammlungen. Hartwig sieht auch \u00fcber Frankfurt hin\u00adaus Handlungsbedarf, weil k\u00fcnftig im Verfahren der Schiedsgerichtsbarkeit \u00fcber die Restitution von NS-Raubgut verhandelt wird.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">\u201eBisher haben wir das \u00fcber den Ankaufsetat l\u00f6sen k\u00f6nnen. Aber wir werden wegen der Einrichtung der Schiedsgerichtsbarkeit k\u00fcnftig mehr F\u00e4lle von Restitution haben. Nicht nur in Frankfurt. Perspektivisch muss der Bund mit dieser Gesetzes\u00e4nderung die Kommunen in die Lage versetzen, zu agieren.\u201c Das hei\u00dft: \u201eEs m\u00fcsste daf\u00fcr ein eigenes Budget geben.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wenn das Museum f\u00fcr Moderne Kunst (MMK) Elizabeth Catlett zeigt, Rosemarie Trockel oder \u2013 wie vor Kurzem noch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":366933,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[29,2050,2051,30,2052],"class_list":{"0":"post-366932","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-deutschland","9":"tag-frankfurt","10":"tag-frankfurt-am-main","11":"tag-germany","12":"tag-hessen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115078028625599117","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/366932","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=366932"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/366932\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/366933"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=366932"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=366932"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=366932"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}