{"id":367130,"date":"2025-08-23T14:00:13","date_gmt":"2025-08-23T14:00:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/367130\/"},"modified":"2025-08-23T14:00:13","modified_gmt":"2025-08-23T14:00:13","slug":"sternschnuppen-schauer-geht-in-den-endspurt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/367130\/","title":{"rendered":"Sternschnuppen-Schauer geht in den Endspurt"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Schon in vorchristlicher Zeit haben die Menschen Sternschnuppen beobachtet. Vielen machten sie damals Angst, da sie nicht wussten, was passiert. Oder sie wurden als Zeichen der G\u00f6tter gedeutet. Heute sind Sternschnuppen ein Himmelsspektakel. Verbunden mit ihnen ist die Tradition, dass man sich etwas w\u00fcnschen darf, wenn man eine Sternschnuppe sieht. Und wer wei\u00df: Vielleicht geht der ein oder andere Wunsch ja sogar in Erf\u00fcllung. Ein romantischer Gedanke ist es auf alle F\u00e4lle. Die meisten Sternschnuppenfans w\u00fcnschen sich n\u00e4mlich Dinge, die man f\u00fcr Geld nicht kaufen kann, wie Gesundheit, Liebe oder Gl\u00fcck im Leben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><a href=\"https:\/\/rp-online.de\/nrw\/staedte\/duesseldorf\/perseiden-2021-duesseldorf-hier-sind-die-sternschnuppen-zu-sehen_aid-44842669\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Perseiden<\/a> sind der wohl bekannteste Meteorstrom und damit die bekanntesten Sternschnuppen. Zu sehen sind die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/perseiden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Perseiden<\/a> vom 17. Juli bis 24. August. <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Die Nacht vom 12. auf den 13. August nennt man auch Sternschnuppen-Nacht.<\/strong> <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/panorama\/deutschland\/so-schoen-waren-die-perseiden-ueber-deutschland_aid-132874185\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">So sch\u00f6n war der Regen in ganz Deutschland.<\/a> Bekannt sind die Perseiden auch unter dem im Volksmund gebr\u00e4uchlichen Namen Laurentiustr\u00e4nen oder Tr\u00e4nen des Heiligen Laurentius. Das liegt daran, dass das Perseiden-Maximum im 19. Jahrhundert rund zwei Tage fr\u00fcher erreicht wurde, also am 10. August. Auf diesen Termin f\u00e4llt das Fest des M\u00e4rtyrers Laurentius.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Beinahe das ganze Jahr \u00fcber sind Sternschnuppen zu sehen. Die meisten Sternschnuppen sind jedoch im <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/sommer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sommer<\/a> zu sehen. Das liegt daran, dass dann das Wetter am besten ist und es oft zu klaren N\u00e4chten kommt. Das ist die Voraussetzung, um am Nachthimmel etwas beobachten zu k\u00f6nnen.  Die bekanntesten und hellsten sind die Perseiden. Sie leuchten immer von Mitte Juli bis Mitte August am n\u00e4chtlichen Himmel. Dann bieten viele Sternwarten in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/deutschland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschland<\/a> Beobachtungsn\u00e4chte an. Besucher haben dann nicht nur die Gelegenheit zu einer guten Beobachtung, sondern bekommen von Experten auch noch Wissen vermittelt. Im Fr\u00fchling sind es \u00fcbrigens die Lyriden, die Sternschnuppen-Fans nachts bei klarem Himmel ins Freie locken.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gut zu beobachten sind die Sternschnuppen, ganz gleich welche, auch in anerkannten Sternenparks. In Deutschland geh\u00f6rt zum Beispiel der Nationalpark Eifel dazu. Ein Geheimtipp ist die Winklmoss-Alm in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bayern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bayern<\/a>. Sie liegt auf rund 1200 Meter H\u00f6he zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sternenparks zeichnet aus, dass es keine Lichtverschmutzung gibt. Die entsteht durch elektrische Lichtquellen. In Sternenparks lassen sich Sternschnuppen und andere Objekte im Weltall bei freier Sicht schon mit blo\u00dfem Auge beobachten. Wer das schon einmal erlebt hat, der merkt, dass er selber nur ein ganz kleines, unbedeutendes Teilchen in den unendlichen Weiten des Weltalls ist. Das, was f\u00fcr das menschliche Auge verborgen liegt, ist viel gr\u00f6\u00dfer. Und die Erde als Planet nur ein Teil des gro\u00dfen Ganzen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">&#8222;Die Perseiden tragen ihren Namen, da sie scheinbar dem Sternbild Perseus entspringen&#8220;, teilt die Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/heidelberg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heidelberg<\/a> mit. Somit liegt auch der Radiant der Perseiden in diesem Sternbild. Die Perseiden sind die Folge des Kometen Swift Tuttle. &#8222;Dieser wurde am 19. Juli 1862 von Lewis Swift und Horace Tuttle unabh\u00e4ngig voneinander entdeckt. F\u00fcr einen Umlauf um die Sonne ben\u00f6tigt er rund 133 Jahre. Im Jahr 1992 konnte die Wiederkehr beobachtet werden, seine n\u00e4chste Sichtbarkeit wird erst f\u00fcr das Jahr 2126 erwartet&#8220;, erkl\u00e4rt die Vereinigung. Zu sehen sind die Perseiden am besten bei einem klaren Sternenhimmel.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zum ersten Mal gesichtet wurden die Perseiden 36 vor Christus in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/china\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">China<\/a>. Weil der Perseiden-Meteorstrom aus sehr vielen Partikeln und Staub besteht, scheint es bei den Perseiden-Sternschnuppen regelrecht zu regnen. Man kann auch von einem Meteorschauer sprechen. 2020 wird die Sternschnuppennacht kaum vom Mond beeinflusst, da es zu diesem Zeitpunkt einen abnehmenden Mond geben wird. Ende August ist n\u00e4mlich Neumond.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Perseiden treten in gro\u00dfen Mengen am Nachthimmel auf. Bis zu 120 Meteore, also kleine Gesteinsbrocken, in der Stunde sind am Sternenhimmel sichtbar. Die Perseiden bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von rund 59 Kilometern pro Sekunde \u00fcber den Sternenhimmel. Die R\u00fcckst\u00e4nde von Swift-Tuttle vergl\u00fchen in der Atmosph\u00e4re unseres Planeten. Weil darunter auch gr\u00f6\u00dfere Teilchen sind, erscheinen einige Perseiden-Meteore als besonders helle Meteore.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Der Gro\u00dfe Wagen<\/strong> hat mit seinem Abstieg im Nordwesten begonnen. Seine Deichsel zeigt nach oben, der Wagenkasten h\u00e4ngt nach unten. Das Himmels-W, die Kassiopeia, beginnt im Nordosten emporzusteigen. <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Das Sommerdreieck<\/strong>, das sich aus Wega in der Leier, Deneb im <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/schwan\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schwan<\/a> und Atair im Adler zusammensetzt, steht hoch im Osten am Himmel.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Wega<\/strong> ist neben <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Arktur<\/strong> der hellste Fixstern am Nordfirmament. Der orange Arktur steht jetzt schon am Westhimmel. Er ist leicht zu entdecken, folgt man mit den Augen dem Bogenschwung der Wagendeichsel. Im Gegensatz zu Arktur strahlt die wesentlich hei\u00dfere Wega ein bl\u00e4ulich-wei\u00dfes Licht aus. Von Wega trennen uns 25 Lichtjahre. Damit z\u00e4hlt sie noch zu den Nachbarsternen der Sonne. Wega ist der Hauptstern des Sternbildes Leier.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die<strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\"> Leier<\/strong> ist ein kleines, aber sehr markantes sowie leicht zu findendes Sternbild. Neben dem strahlenden Stern Wega findet sich in der Leier ein kleiner Sternenrhombus, der dem Sternbild seine charakteristische, leicht einpr\u00e4gsame Figur verleiht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Au\u00dferdem ist noch <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Epsilon <\/strong><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Lyrae<\/strong> zu sehen, ein Vierfachstern, wie man durch einen Blick ins Teleskop erkennen kann. Je zwei Sternp\u00e4rchen umkreisen einander. Vom Vierfachstern trennen uns 170 Lichtjahre.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Westen verabschieden sich die Fr\u00fchlingssternbilder. Der L\u00f6we geht gerade unter, sein Hauptstern Regulus ist bereits verschwunden. Damit ist auch das Fr\u00fchlingsdreieck aufgel\u00f6st, dessen beide andere Eckpunkte noch zu sehen sind: Tief im S\u00fcdwesten sind die bl\u00e4ulich-wei\u00dfe Spica in der Jungfrau und der helle Arktur im Sternbild Bootes zu erkennen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am 3. Juli erreichte die Erde mit 152 Millionen Kilometer ihren maximalen Sonnenabstand. Das Sonnenlicht war dann acht Minuten und 27 Sekunden zu uns unterwegs. Anfang Januar, wenn die Erde ihren geringsten Abstand von der Sonne einnimmt, erreicht uns das Sonnenlicht siebzehn Sekunden fr\u00fcher.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Sonne hat mit ihrem Abstieg zum Herbstpunkt am Himmels\u00e4quator begonnen. Die Tagesl\u00e4nge schrumpft am 50. Grad n\u00f6rdlicher Breite &#8211; auf dem etwa Mainz liegt &#8211; um eine Stunde, die Mittagsh\u00f6he der Sonne nimmt um f\u00fcnf Grad ab.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sternschnuppen sind fallende Sterne. Das sagt jedenfalls der Volksmund. Doch das stimmt nicht. Die Wissenschaft nennt Sternschnuppen auch Meteore. Sie entstehen immer dann, wenn kleinste Staubteilchen, sogenannte Meteoroide, mit der Atmosph\u00e4re der Erde kollidieren und in ihr vergl\u00fchen. Das passiert durch die Reibungshitze. Molek\u00fcle entlang der Flugbahn der Meteoroide ionisieren und beginnen zu leuchten. Am Himmel entsteht f\u00fcr den Bruchteil einer Sekunde eine leuchtende Spur. Das passiert in einer H\u00f6he von rund 120 Kilometern. Ein Meteoroid ist nur millimetergro\u00df. Seinen Ursprung hat er bei Asteroiden und Kometen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Meteore treten auch tags\u00fcber auf. Weil sie aber lichtschwach sind, sind sie bei Helligkeit nicht zu sehen. Optimal sind dunkle N\u00e4chte, am besten ohne das Licht des Mondes, und gutes Wetter, am besten keine Wolken am Himmel. Optimal ist die zweite Nachth\u00e4lfte. Dann ist die beste Chance. Die ersten Meteore sieht man in der Regel am sp\u00e4ten Abend. Dann ist die Sonne l\u00e4ngst untergegangen. Optisch sieht es so aus, als k\u00e4men Sternschnuppen aus einem Sternbild. Den genauen Punkt, von dem aus die Sternschnuppen zu kommen scheinen, nennt man Radiant.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Normalerweise treten Meteore eher zuf\u00e4llig auf. Zu bestimmten Zeiten im Jahr kommt es aber zu einem regelrechten Sternschnuppen-Regen. Das passiert, wenn Meteore in kurzer Zeit hintereinander am Nachthimmel zu sehen sind. Solche Schauer sind meist die Folge von Kometen, die sich nahe der Umlaufbahn der Erde auf ihrer Bahn bewegen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kometen bewegen sich wie die Erde um die Sonne. Sie haben einen hohen Anteil Eis. N\u00e4hert sich ein Komet der Sonne, beginnt das Eis zu verdampfen. Dadurch l\u00f6sen sich Staubteilchen. Sie reihen sich dann meist in einer schlauchartigen Wolke auf, wie das Deutsche Zentrum f\u00fcr Luft- und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/raumfahrt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Raumfahrt<\/a> auf seiner Internetseite erkl\u00e4rt. Sie ist eigentlich nichts anderes als die Spur, die der Komet im Weltall hinterl\u00e4sst. Diese Wolken n\u00e4hern sich in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden der Erde. Man k\u00f6nnte auch sagen, die Erde und die Kometenspur kreuzen sich. Einige Teilchen der Wolke treten in die Erdatmosph\u00e4re ein und vergl\u00fchen dort mit hoher Geschwindigkeit. Dieses Vergl\u00fchen ist auf der Erde als Sternschnuppen beziehungsweise Meteore zu sehen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Je gr\u00f6\u00dfer der Meteoroid ist, desto gr\u00f6\u00dfer ist auch der Meteor. Manchmal kommt es vor, dass gr\u00f6\u00dfere Meteore nicht vollst\u00e4ndig in der Erdatmosph\u00e4re vergl\u00fchen. Sie k\u00f6nnen dann tats\u00e4chlich als kleine Steine die Oberfl\u00e4che der Erde erreichen. Diese kleinen Steine nennt man dann Meteoriten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Eine genaue Definition der chemischen Zusammensetzung einer Sternschnuppe l\u00e4sst sich nicht geben. Das liegt daran, dass sie aus verschiedenen Dingen bestehen k\u00f6nnen. Die meisten bestehen aus Gestein. Dieses l\u00f6st sich von Kometen, wenn sie sich der Sonne n\u00e4hern. Andere wiederum bestehen aus Metallen und wieder andere sind eine Mischung aus beidem. Es handelt sich bei allen jedoch um R\u00fcckst\u00e4nde, die entweder von Kometen oder Asteroiden herr\u00fchren. Alle haben gemein, dass sie beim Eintritt in die Erdatmosph\u00e4re vergl\u00fchen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Metallische Meteore haben eine Eisen-Nickel-Legierung. Festgestellt wurde dies an Exemplaren, die als Meteoriten die Erdoberfl\u00e4che erreichten. Normalerweise sind Sternschnuppen nur wenige Millimeter gro\u00df. Es gibt aber auch gr\u00f6\u00dfere Objekte. Sie nennt man Boliden. Am Himmel sind sie als Feuerkugel zu sehen. Sie sind schwerer und heller. Von ihnen schaffen es einige, bis auf die Erdoberfl\u00e4che zu fallen. Gr\u00f6\u00dfere Objekte, die meist aus Eisen bestehen, k\u00f6nnen bis zu mehreren Kilogramm wiegen. Schlagen sie auf der Erde auf, entstehen Krater. Am bekanntesten ist unter anderem der Krater auf Yucat\u00e1n. Damit verbunden ist zudem oft eine Druckwelle.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Rund um die Sternschnuppen ranken sich Mythen und Sagen, da man ihnen seinerzeit etwas G\u00f6ttliches beima\u00df. So hei\u00dft es bis heute im Volksmund, dass man sich in einer Sternschnuppennacht etwas w\u00fcnschen darf. Dieser Wunsch gehe dann auch tats\u00e4chlich in Erf\u00fcllung. Voraussetzung sei, dass man in der Sekunde, in der man die Sternschnuppe sieht, die Augen schlie\u00dft und sich etwas w\u00fcnscht. Man d\u00fcrfe aber niemandem von dem Wunsch erz\u00e4hlen, sonst erf\u00fclle er sich nicht. Wichtig sei zudem, dass man in der Sternschnuppennacht der einzige sei, der diese Sternschnuppe gesehen hat.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein Mythos besagt auch, dass dort, wo der Meteor die Erde ber\u00fchrt, ein Schatz verborgen liegt. Dass sie aber nur selten unseren Planeten erreichen, sondern sich in der Atmosph\u00e4re aufl\u00f6sen, d\u00fcrfte man zur Entstehungszeit dieser Behauptung nicht gewusst haben. Passiert es aber tats\u00e4chlich einmal, dann findet man an der Einschlagsstelle einen Meteoriten. Die Legende vom Schatz haben die Gebr\u00fcder Grimm im M\u00e4rchen &#8222;Der Sterntaler&#8220; aufgegriffen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wer nun Lust hat, Sternschnuppen zu beobachten, der sollte vor allem einen m\u00f6glichst dunklen Punkt aufsuchen. Am besten einen Sternenpark. Die beste Blickrichtung ist Nordosten. Dort taucht n\u00e4mlich nach Sonnenuntergang das Sternbild Perseus auf. Aus diesem scheinen die Perseiden zu kommen. Spezielle Ausr\u00fcstungen braucht man nicht. Meteore kann man mit dem blo\u00dfen Auge sehen. Weil es auf die Dauer anstrengend ist, den Kopf in den Nacken zu legen, um nach oben zu schauen, empfehlen Hobbyastronomen oft, sich auf den R\u00fccken zu legen, oder in einen Liegestuhl. Nat\u00fcrlich sollte man auf passende Kleidung achten, um nicht kalt zu werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Augen ben\u00f6tigen etwa 20 Minuten, um sich der Dunkelheit anzupassen. Man braucht also Zeit und Geduld. Und etwas Kondition, denn die hellen Streifen am n\u00e4chtlichen Himmel kommen nicht in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden. Es kann durchaus passieren, dass man l\u00e4ngere Zeit gar nichts sieht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Viele Sternwarten bieten in Sternschnuppenn\u00e4chten besondere Aktionen an. Wenn das Interesse gro\u00df genug ist, sollte man sich im Internet informieren, welche Sternwarten in der N\u00e4he liegen und ge\u00f6ffnet haben.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dieser Artikel wurde erstmals im Juli 2020 ver\u00f6ffentlicht und wurde seitdem immer wieder aktualisiert und ausgebaut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schon in vorchristlicher Zeit haben die Menschen Sternschnuppen beobachtet. 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