{"id":367140,"date":"2025-08-23T14:05:26","date_gmt":"2025-08-23T14:05:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/367140\/"},"modified":"2025-08-23T14:05:26","modified_gmt":"2025-08-23T14:05:26","slug":"rollstuhlsport-macht-schule-keine-angst-vor-rollis-probefahren-im-rollstuhl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/367140\/","title":{"rendered":"Rollstuhlsport macht Schule: Keine Angst vor Rollis: Probefahren im Rollstuhl"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Zeitz\/MZ.<\/strong> &#8211;  Wie setzt man  einen Rollstuhl in Gang? Wie lenkt man um eine Kurve? Wie kommt man eine Bordsteinkante hoch und wie hilft man, wenn ein Rollstuhlfahrer umgekippt ist?  Mit solchen   Fragen besch\u00e4ftigten sich Auszubildende  der Berufsbildenden Schulen Burgenalndkreis. Am Donnerstag war dazu das Team des  Projektes Rollstuhlsport macht Schule in der Zeitzer Berufsschule zu Gast. Da gab es nicht nur Theorie. K\u00fcnftige Sozialassistenten,  Kinderpfleger und Erzieher nahmen selbst im Rolli Platz und probierten das Fahren aus. \u201eIch h\u00e4tte nicht gedacht, dass es so schwer zu lenken geht\u201c, sagt Nick Kronawitt aus Zeitz.<\/p>\n<p>Vom Kinderpfleger zum Erzieher: Tr\u00e4ume f\u00fcr die Zukunft<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\"> Er macht eine Ausbildung zum Kinderpfleger und m\u00f6chte  Erzieher werden.   Vier Jungs und 20\u2005M\u00e4dchen lernen in seiner Klasse. \u201eMit so vielen M\u00e4dchen  in einer Klasse ist okay\u201c, sagt er und  k\u00f6nnte sich vorstellen, sp\u00e4ter mal als Betreuer in einem Internat oder in einer Wohngruppe f\u00fcr Kinder und Jugendliche zu arbeiten.   Nick nimmt im Rolli Platz und erkl\u00e4rt sich f\u00fcr ein Experiment bereit. So wird er von Volker M\u00f6ws, Lehrer, Sporttherapeut und Koordinator des Projektes Rollstuhlsport, und seinem Mitstreiter  Robert Strohschein  vorsichtig umgekippt. Anschlie\u00dfend  demonstrieren die M\u00e4nner den neugierigen  Sch\u00fclern, wie man  den vermeintlichen Rollstuhlfahrer am besten wieder auf die R\u00e4der stellt. \u201eBitte habt keine Ber\u00fchrungsangst. Die Rollis sagen euch schon, was ihr tun k\u00f6nnt und was nicht. Ihr werdet zum bevorstehenden Sportfest einen sch\u00f6nen Tag haben\u201c, ermuntert Robert Strohschein die Berufssch\u00fcler. In der Regel mache es Spa\u00df, mit den Rollis  zu arbeiten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"fp-lazyload lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/89a4a40f-d337-4e93-a758-a4d4cec40c96.jpeg\"  data- style=\"display: block; width: 100%;\" loading=\"lazy\" alt=\"Die Macher des Projektes Rollstuhlsport macht Schule luden am Donnerstag Berufssch\u00fcler ein, einmal selbst im Rollstuhl zu sitzen. Lotta Stoll (wei\u00dfes Shirt) und Leonie Wenzel lernen Sozialassistentin und lernen beim Projekttag den Umgang mit einem Rollstuhl.  Mit diesem neuen Wissen fahren sie diesen Samstag zu dem integrativen Sportfest in Wei\u00dfefels und helfen als Betreuer. \"\/>Die Macher des Projektes Rollstuhlsport macht Schule luden am Donnerstag Berufssch\u00fcler ein, einmal selbst im Rollstuhl zu sitzen. Lotta Stoll (wei\u00dfes Shirt) und Leonie Wenzel lernen Sozialassistentin und lernen beim Projekttag den Umgang mit einem Rollstuhl.  Mit diesem neuen Wissen fahren sie diesen Samstag zu dem integrativen Sportfest in Wei\u00dfefels und helfen als Betreuer. <\/p>\n<p> Foto: Yvette Meinhardt<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\"> \u201eDas Projekt finde ich klasse. Ich h\u00e4tte nicht gedacht, dass man beim Rollstuhlfahren so viel bedenken muss, wie etwa Steinen auf dem Fu\u00dfweg ausweichen oder   wie man eine  Bordsteinkante hochkommt. So ein Tag  hilft, uns in die Lage eines Rollstuhlfahrers zu versetzen und mehr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr sie zu haben\u201c, sagt Nele-Marie Reinhardt. Auch sie lernt Kinderpflegerin in der Klasse KPF24. <\/p>\n<p>1.000 Aktive beim Sportfest in Wei\u00dfenfels<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Dann bilden die Berufssch\u00fcler Paare, jeweils einer sitzt im Rollstuhl, der andere schiebt ihn. Dieser Projekttag bereitet sie auf  eine besondere Bew\u00e4hrungsprobe vor. Schon an diesem  Samstag werden sie in Wei\u00dfenfels ihren ersten Einsatz als Betreuer von behinderten Sportlern haben.  Denn  am Samstag richtet der  Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Sachsen-Anhalt  (BSSA) in Wei\u00dfenfels die 34. Landessportspiele aus. Mehr als 1.000 Aktive werden dazu erwartet. Acht Starter gibt es aus Zeitz. Nach Angaben des BSSA sei das   integrative  Sportereignis  deutschlandweit in seiner Art und Gr\u00f6\u00dfenordnung einzigartig. In diesem Jahr haben sich mehr als 1.000\u2005Aktive aus ganz Sachsen-Anhalt zu den Spielen angemeldet. Sie werden von vielen Helfern, eben auch von Berufssch\u00fclern,  zahlreichen F\u00f6rderern,  G\u00e4sten aus Politik, Wirtschaft und Sport erwartet. <\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die Berufssch\u00fcler aus Zeitz und Wei\u00dfenfels geh\u00f6ren zu den Helfern und sind beim Sportfest dabei. Treffpunkt ist 8 Uhr in Wei\u00dfenfels. \u201eIch freue mich sehr auf diese Herausforderung und das gro\u00dfe Fest. Ich glaube, es wird eine  sch\u00f6ne Veranstaltung\u201c, sagt Nele-Marie Reinhardt. Sie k\u00f6nnte sich vorstellen, eine Ausbildung als Heilerziehungspflegerin zu absolvieren. Lotta Stoll und Leonie Wenzel, angehende Sozialassistentinnen, geh\u00f6ren zur Helferschar. \u201eSich in einen Rolli-Fahrer hineinzuversetzen, hilft mir bestimmt bei meinem bevorstehenden Praktikum in der Altenpflege\u201c, sagt Lotta Stoll. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zeitz\/MZ. &#8211; Wie setzt man einen Rollstuhl in Gang? Wie lenkt man um eine Kurve? 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