{"id":36754,"date":"2025-04-16T14:58:14","date_gmt":"2025-04-16T14:58:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/36754\/"},"modified":"2025-04-16T14:58:14","modified_gmt":"2025-04-16T14:58:14","slug":"muenchen-ki-scannt-biomuelltonnen-fuer-bessere-abfalltrennung-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/36754\/","title":{"rendered":"M\u00fcnchen: KI scannt Biom\u00fclltonnen f\u00fcr bessere Abfalltrennung &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Am Abend noch schnell die frisch geleerte Bio-Tonne von der Stra\u00dfe holen, um festzustellen: Der M\u00fcll ist immer noch drin. Wenn das passiert, war vielleicht zu viel Plastik im Biom\u00fcll.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Seit Anfang April sind in der Stadt M\u00fcllautos im Einsatz, die mit k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) und Kameras ausgestattet sind. Wenn eines dieser Fahrzeuge den M\u00fcll ins Innere des Wagens kippt, scannt die KI den Abfall. Die Bilder des M\u00fclls werden mit einer Fotodatenbank abgeglichen. Sollten sich zu viele Fremdstoffe wie Plastik oder Glas darin befinden, leuchtet eine Signallampe.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Stichprobenartig werden die M\u00fclltonnen au\u00dferdem von Qualit\u00e4tskontrolleuren \u00fcberpr\u00fcft. Sollten sie zu viele St\u00f6rstoffe feststellen, werden die Tonnen nicht geleert. Das Abholen \u201edes Restm\u00fclls\u201c ist dann kostenpflichtig.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Hintergrund ist eine Kampagne des Abfallwirtschaftsbetriebs <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/M%C3%BCnchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchen<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/AWM\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AWM<\/a>) mit dem Ziel, die Menge und die Qualit\u00e4t des gesammelten Bio-Abfalls zu erh\u00f6hen. Gleichzeitig soll das Restm\u00fcllaufkommen reduziert werden. Die Motive f\u00fcr die Kampagne werden in der ganzen Stadt zu sehen sein.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Aktuell l\u00e4uft das Pilotprojekt mit drei verschiedenen Systemen, die an insgesamt f\u00fcnf Fahrzeugen des bestehenden Fuhrparks getestet werden. Sollte man in Zukunft jede Tonne in M\u00fcnchen auf Fremdstoffe scannen, m\u00fcssten die aktuell circa 160 M\u00fclleinsammelfahrzeuge mit der neuen Technik ausgestattet werden. Das Pilotprojekt wird noch bis September 2025 laufen. Es dient vorwiegend dazu, die verschiedenen KI-Systeme im Alltag zu testen. F\u00fcr die B\u00fcrger wird sich dadurch erst einmal nichts \u00e4ndern.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">In zwei Gebieten in und um <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Giesing\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Giesing<\/a> testet der AWM auch gezielt verschiedene Ma\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung der Bioabfallsammlung. In einem ausgew\u00e4hlten Gebiet werden Bio-Eimer, Papiert\u00fcten sowie Informationsmaterial an die Haushalte verteilt. Der AWM ber\u00e4t die B\u00fcrger direkt zur richtigen Trennung von Bioabfall. Zus\u00e4tzlich soll das Thema verst\u00e4rkt in den \u00f6rtlichen Grundschulen behandelt werden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">M\u00fcnchens eingesammelter Biom\u00fcll liefert Strom. Am 3. April 2025 hat der M\u00fcnchner Stadtrat den Bau einer neuen Bioabfallverwertungsanlage genehmigt, die 2028 starten soll. Die bestehende Anlage, die Strom aus Biom\u00fcll erzeugt, ist veraltet und muss ersetzt werden. Durch die Verg\u00e4rung des Biom\u00fclls entsteht Biogas, das in Strom und W\u00e4rme umgewandelt wird. Die neue Anlage kann 60 000 Tonnen Bioabfall j\u00e4hrlich verarbeiten. Eine Erweiterung auf 72 000 Tonnen j\u00e4hrlich sei m\u00f6glich.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Doch daf\u00fcr m\u00fcssten die M\u00fcnchner mehr Biom\u00fcll sammeln. Laut der Fraktion Gr\u00fcne\/Rosa Liste werde in der Stadt weniger Biom\u00fcll getrennt als im bundesweiten Durchschnitt, zu viel davon lande im Restm\u00fcll. Ein erster Schritt zu mehr Biom\u00fcll k\u00f6nnten die KI-gesteuerten Laster sein.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Hinweis: In einer fr\u00fcheren Version haben wir geschrieben, dass die Biom\u00fclltonne nach dem KI-Scan nicht geleert wird, sollte sie zu viele St\u00f6rstoffe enthalten. Diese Aussage wurde vom AWM korrigiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am Abend noch schnell die frisch geleerte Bio-Tonne von der Stra\u00dfe holen, um festzustellen: Der M\u00fcll ist immer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":36755,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[19389,772,29,30,6787,1256,3311,1268,19388,149,19390,19391,2635],"class_list":{"0":"post-36754","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-awm","9":"tag-bayern","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-giesing","13":"tag-kuenstliche-intelligenz","14":"tag-leben-und-gesellschaft-in-muenchen","15":"tag-muenchen","16":"tag-muenchens-muell","17":"tag-sueddeutsche-zeitung","18":"tag-umwelt-und-natur-in-bayern","19":"tag-untergiesing-harlaching","20":"tag-wirtschaft-in-muenchen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114348235527437121","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36754","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36754"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36754\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36755"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36754"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36754"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36754"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}