{"id":367693,"date":"2025-08-23T19:20:16","date_gmt":"2025-08-23T19:20:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/367693\/"},"modified":"2025-08-23T19:20:16","modified_gmt":"2025-08-23T19:20:16","slug":"in-dieser-65-quadratmeter-wohnung-in-portofino-fuehlt-man-sich-wie-in-einer-muschel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/367693\/","title":{"rendered":"In dieser 65-Quadratmeter-Wohnung in Portofino f\u00fchlt man sich wie in einer Muschel"},"content":{"rendered":"<p>Die Wohnung ist mit ihren organischen Formen und sanften Cremet\u00f6nen an sich schon sehr angenehm \u2013 doch der Ausblick setzt ein weiteres Highlight! Der Blick aus dem Wohnzimmer geht auf die Piazzetta und den kleinen Hafen von Portofino hinaus, die den Raum in Blau und Licht tauchen. Das Mobiliar ist ma\u00dfgefertigt, das Finish wurde von Hand aufgetragen.<\/p>\n<p>Carolina Gheri<\/p>\n<p>Im Zentrum des Wohnzimmers steht ein eigens gefertigtes Sofa von Villa Italo. Dahinter sind eine Fotografie von Steve McCurry und in den beiden Nischen zwei maritime Metallplastiken zu sehen.<\/p>\n<p>Carolina GheriDas Meer als Inspiration<\/p>\n<p>Eine Muschel im Sand oder ein vom Wind erodierter Felsen \u2013 diese <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/kleine-wohnungen-deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kleine Wohnung<\/a> ist eine Hymne an das Meer, und zwar in all seinen Teilen. Dabei wurde nicht nur alles von Hand gemacht, ohne auf Industrieprodukte oder standardisierte L\u00f6sungen zur\u00fcckzugreifen. \u201eDas Design vermeidet mit seinen weichen, geschwungenen Linien auch starre Bezugspunkte, l\u00e4sst Licht und Sicht frei flie\u00dfen, wertet die R\u00e4ume auf und verst\u00e4rkt zugleich den Dialog mit der Au\u00dfenwelt\u201c, erkl\u00e4rt Marco Lecchi. Die K\u00fcche und die Schr\u00e4nke sind Teil der Architektur: Sie wurden gemauert und folgen den flie\u00dfenden Linien der restlichen Wohnung. T\u00fcren und Schrankfronten sind aus Holz und wurden eigens angefertigt. Jede Form spielt auf das Meer und seine Formationen an. Der von Hand aufgetragene Bodenbelag des Schlafzimmers aus Cocciopesto, einem traditionellen Luftkalkm\u00f6rtel mit Zuschl\u00e4gen, beispielsweise \u201eruft das visuelle und taktile Gef\u00fchl von Sand unter den F\u00fc\u00dfen hervor\u201c, so der Architekt. Indem er die Oberfl\u00e4che auch als Arbeitsfl\u00e4che in der K\u00fcche und auf den Treppenstufen einsetzte, schuf er \u201eeine gewisse materielle Kontinuit\u00e4t\u201c.<\/p>\n<p>Die von Marco Lecchi gestaltete kleine Wohnung blickt auf das bunte Panorama des Hafens.<\/p>\n<p>Carolina Gheri<\/p>\n<p>Ins Wohnzimmer gelangt man durch einen fensterlosen Flur \u2013 doch das Meer im Hintergrund zieht dort bereits den Blick an. Die Farben sind neutral und hell gehalten, Cremet\u00f6ne dominieren die Oberfl\u00e4chen. Links die K\u00fcche.<\/p>\n<p>Carolina Gheri<\/p>\n<p>Das Hauptgeschoss der kleinen Wohnung gleicht einer suggestiven Bewegung aus geschwungenen Linien und Umarmungen. Man hat den Eindruck, sich im Inneren einer Muschel zu befinden.<\/p>\n<p>Carolina Gheri<\/p>\n<p>Der Esstisch und der Coffeetable im Wohnbereich sind das Werk eines Tischlers aus dem Trentino, der wahre Wunderwerke aus Olivenholz zu schaffen vermag.<\/p>\n<p>Carolina Gheri<\/p>\n<p>Die K\u00fcche, die sich unter dem Mezzanin befindet, wurde von Mobil Art Rivolta nach dem Entwurf des Architekten ma\u00dfgefertigt. Die Fronten sind aus Holz, die Arbeitsplatte geht nahtlos in die Wandverkleidung \u00fcber, sowohl in der Materialit\u00e4t als auch in der Farbe.<\/p>\n<p>Carolina GheriAls w\u00fcrde man am Wasser aufwachen<\/p>\n<p>Die Treppe, das zentrale architektonische Gestaltungselement, ist organisch geformt und definiert den Essbereich, indem sie ihn umschlingt. \u201eSie besteht aus Eisen, wurde geschickt mit nat\u00fcrlichen Materialien verkleidet und verbindet das <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/wohnzimmer-trends-inspiration\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wohnzimmer<\/a> mit dem Zwischengeschoss, wo sich der Schlafbereich befindet\u201c, erkl\u00e4rt der Architekt. \u201eVom Bett aus \u00f6ffnet sich der Blick auf das Meer und vermittelt das wunderbare Gef\u00fchl, direkt am Wasser aufzuwachen.\u201c Wohn- und Schlafbereich sind so sehr miteinander verschmolzen, dass man sie kaum als getrennte Einheiten wahrnimmt, sondern als Teile einer Spirale. \u201eDas Leitmotiv der Kurven kehrt auch im Hauptbad wieder\u201c, sagt Lecchi. Die mit marokkanischem Tadelakt verkleidete gemauerte Badewanne setzt dort einen leicht exotischen Akzent. Im zweiten Bad hingegen konnte durch einen erheblichen baulichen Eingriff der Raum vergr\u00f6\u00dfert werden, wodurch ein urspr\u00fcnglich untersch\u00e4tzter Bereich in einen der faszinierendsten Orte der Wohnung verwandelt wurde: Dort gibt es nun eine direkt in den Fels gehauene <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/kleine-duschen-tipps\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dusche<\/a>, die an eine nat\u00fcrliche Grotte erinnert. Ein einzigartiges, skulpturales Element. Zwischen den beiden B\u00e4dern befindet sich ein <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/gastezimmer-einrichten-tipps-und-ideen-fur-den-perfekten-ruckzugsort\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">G\u00e4stezimmer<\/a>, in dem die G\u00e4ste von Eleganz und Diskretion begr\u00fc\u00dft werden. \u201eAlle Einrichtungsgegenst\u00e4nde wurden eigens entworfen, von Mobil Art Rivolta hergestellt und dann von Hand gefinisht, um den lebendigen Eindruck von alten M\u00f6beln zu vermitteln, mit Oberfl\u00e4chen, die den Charme von gealtertem Holz widerspiegeln.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Wohnung ist mit ihren organischen Formen und sanften Cremet\u00f6nen an sich schon sehr angenehm \u2013 doch der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":367694,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,30,1794,3325,215],"class_list":{"0":"post-367693","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-kunst-und-design","13":"tag-small-spaces","14":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115079703689628748","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/367693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=367693"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/367693\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/367694"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=367693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=367693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=367693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}