{"id":367851,"date":"2025-08-23T20:56:10","date_gmt":"2025-08-23T20:56:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/367851\/"},"modified":"2025-08-23T20:56:10","modified_gmt":"2025-08-23T20:56:10","slug":"in-den-hinterkopf-geschossen-russischer-soldat-spricht-ueber-hinrichtungen-ukrainischer-gefangener","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/367851\/","title":{"rendered":"&#8222;In den Hinterkopf geschossen&#8220;: Russischer Soldat spricht \u00fcber Hinrichtungen ukrainischer Gefangener"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;In den Hinterkopf geschossen&#8220;<br \/>\n                Russischer Soldat spricht \u00fcber Hinrichtungen ukrainischer Gefangener<\/p>\n<p>\t\t\t\t              23.08.2025, 21:47 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Putins Armee werden Gr\u00e4ueltaten an der Zivilbev\u00f6lkerung und Kriegsverbrechen gegen ukrainische Soldaten vorgeworfen. Nun gesteht ein russischer Soldat in einem Interview schockierende Details \u00fcber eine T\u00f6tung von Ukrainern, die sich ergeben hatten. <\/strong><\/p>\n<p>Ein russischer Soldat hat in einem Interview angegeben, an der T\u00f6tung von f\u00fcnf gefangenen Ukrainiern beteiligt gewesen zu sein. Wie das polnisch-belarussische Medienunternehmen &#8222;Vot Tak&#8220; <a href=\"https:\/\/vot-tak.tv\/88454002\/rossiiski-sturmovik-rasstrelyal-soldat-vsu\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">berichtet<\/a>, wurden die f\u00fcnf ukrainischen Soldaten angeblich am 5. Mai 2024 im Dorf Karlovka nahe Awdijiwka gefangen genommen. Man habe ihnen ihre Handys und Schutzwesten abgenommen, sie in einen Garten gebracht, hinknien lassen und &#8222;ihnen in den Hinterkopf geschossen&#8220;, wie aus einer ver\u00f6ffentlichten Audioaufnahme des Interviews mit dem 31-j\u00e4hrigen russischen Soldaten Ivan Okhlopkov hervorgeht. <\/p>\n<p>Seinen Angaben zufolge lieferten sich russische Truppen zuvor ein Feuergefecht mit den ukrainischen K\u00e4mpfern, die sich im Keller eines Privathauses versteckt gehalten haben sollen. Okhlopkov sagte, die Ukrainer h\u00e4tten &#8222;so lange zur\u00fcckgeschossen, bis ihnen die Munition ausgegangen sei&#8220;. Daraufhin seien sie aus ihrem Versteck gekommen und h\u00e4tten sich ergeben. Laut dem Russen sei einer der gefangenen Soldaten etwa 20 Jahre alt gewesen, die anderen um die 40.<\/p>\n<p>Okhlopkov f\u00fcgte hinzu, er und vier oder f\u00fcnf andere Soldaten seines Bataillons h\u00e4tten die Hinrichtungen durchgef\u00fchrt. Der Befehl sei durch die Kommandantin ihres Angriffszuges erfolgt. Ihr Name sei Kristina, ihr Spitzname &#8222;Hexe&#8220;. Okhlopkov und die an den Hinrichtungen beteiligten Soldaten sollen dem ber\u00fcchtigten &#8222;Somalia-Bataillon&#8220; angeh\u00f6ren, dessen Mitgliedern in der Vergangenheit Kriegsverbrechen vorgeworfen wurden.<\/p>\n<p>Die ukrainischen M\u00e4nner seien unbeerdigt geblieben. Ihre sterblichen \u00dcberreste seien schlie\u00dflich durch M\u00f6rsergranaten zerst\u00f6rt worden. Er bereue seine Tat nicht, sagte er. Am n\u00e4chsten Tag habe er sie vergessen.<\/p>\n<p> &#8222;Vot Tak&#8220; teilt in dem Bericht mit, die Aussagen des Russen \u00fcber die Hinrichtungen k\u00f6nnten nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcft werden. Eine Anfrage an den Generalstaatsanwalt der Ukraine, um Informationen \u00fcber die in Karlovka get\u00f6teten ukrainischen Soldaten zu erhalten, sei bisher unbeantwortet geblieben. <\/p>\n<p>Berichte \u00fcber Hunderte Kriegsverbrechen<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df den Genfer Konventionen ist die vors\u00e4tzliche T\u00f6tung von Kriegsgefangenen ein schweres Verbrechen und wird strafrechtlich verfolgt. Bis April 2025 erfuhr der Europ\u00e4ische Ausw\u00e4rtige Dienst (EAD) laut dem ukrainischen Portal Kyiv Independent von der Hinrichtung von mindestens 177 ukrainischen Gefangenen seit Kriegsbeginn. Zudem habe die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine von 208 auf dem Schlachtfeld hingerichteten ukrainischen Gefangenen berichtet. Diese Zahl steige jedes Jahr. <\/p>\n<p>Im Jahr 2023 h\u00e4tten russische Soldaten im Kampfgebiet elf Gefangene hingerichtet, im folgenden Jahr 149 und im ersten Halbjahr 2025 bereits 51 Menschen, wird Jurij Belousow, Leiter der ukrainischen Abteilung zur Bek\u00e4mpfung von Verbrechen in bewaffneten Konflikten, von &#8222;Vot Tak&#8220; zitiert. In den meisten F\u00e4llen w\u00fcrden die Hinrichtungen von russischen Vorgesetzten befehligt.<\/p>\n<p>Das russischsprachige Nachrichten- und Fernsehprojekt &#8222;Vot Tak&#8220; wurde von Journalistinnen und Journalisten aus Belarus, Russland und der Ukraine gegr\u00fcndet. Das Ziel der Beteiligten ist, der russischen und belarussischen Propaganda etwas entgegenzusetzen. Laut dem Portal Dekoder geh\u00f6rt &#8222;Vot Tak&#8220; zu Belsat, einem seit 2007 vom polnischen \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen TVP betriebenen TV-Sender f\u00fcr Belarus.<\/p>\n<p>Zudem arbeitet das Medienprojekt mit der BBC Russland zusammen. Vom russischen Justizministerium wird &#8222;Vot Tak&#8220; seit Januar 2024 als &#8222;ausl\u00e4ndischer Agent&#8220; bezeichnet. Der Sender Belsat ist seit Mitte September 2024 als &#8222;unerw\u00fcnschte Organisation&#8220; gelistet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;In den Hinterkopf geschossen&#8220; Russischer Soldat spricht \u00fcber Hinrichtungen ukrainischer Gefangener 23.08.2025, 21:47 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":367852,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[661,13,7226,14,15,16,307,12,10,8,9,11,317,103,104],"class_list":{"0":"post-367851","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-angriff-auf-die-ukraine","9":"tag-headlines","10":"tag-kriegsverbrechen","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-politik","14":"tag-russland","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-ukraine","21":"tag-welt","22":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115080081150369674","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/367851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=367851"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/367851\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/367852"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=367851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=367851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=367851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}