{"id":368002,"date":"2025-08-23T22:20:20","date_gmt":"2025-08-23T22:20:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/368002\/"},"modified":"2025-08-23T22:20:20","modified_gmt":"2025-08-23T22:20:20","slug":"waerenskjold-siegt-in-kassel-nach-strafe-gegen-van-poppel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/368002\/","title":{"rendered":"Waerenskjold siegt in Kassel nach Strafe gegen van Poppel"},"content":{"rendered":"<p>        Red-Bull-Sprinter nach unfairem Sprint distanziert<br \/>\n                  Von Guido Scholl          <a href=\"https:\/\/www.radsport-news.com\/\/files\/fotos\/1755960498_1_max.jpg\" class=\"example-image-link\" data-lightbox=\"example-set\" data-title=\"Danny van Poppel (Red Bull - Bora - hansgrohe) sprintet in Kassel als Erster ins Ziel, doch S\u00f6ren Waerenskjold (Uno-X Mobility, rechts) gewinnt. | Foto: Cor Vos\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">          <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755960498_1_gross.jpg\" class=\"StartPhoto\" alt=\"Foto zu dem Text &quot;Waerenskjold siegt in Kassel nach Strafe gegen van Poppel&quot;\"\/><\/a><br \/>Danny van Poppel (Red Bull &#8211; Bora &#8211; hansgrohe) sprintet in Kassel als Erster ins Ziel, doch S\u00f6ren Waerenskjold (Uno-X Mobility, rechts) gewinnt. | Foto: Cor Vos<\/p>\n<p class=\"text\">23.08.2025 \u00a0|\u00a0 (rsn) S\u00f6ren Waerenskjold (Uno-X Mobility) ist am gr\u00fcnen Tisch zum Gewinner der 3. Etappe bei der <a href=\"https:\/\/www.radsport-news.com\/sport\/sportradrennen_2_850.htm\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Lidl Deutschland Tour (2.Pro)<\/a> gek\u00fcrt worden. Der Gesamtf\u00fchrende aus Norwegen profitierte davon, dass der Niederl\u00e4nder Danny van Poppel (Red Bull \u2013 Bora \u2013 hansgrohe) im Sprint eines auf 33 Mann geschrumpften Hauptfeldes in F\u00fchrung liegend seine Linie verlie\u00df und damit einen Sturz riskierte. Die Juroren sahen darin ein inakzeptables Vergehen und relegierten van Poppel ans Ende der ersten Gruppe. Au\u00dferdem bekam er eine Gelbe Karte, seine bereits vierte in dieser Saison.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Abgesehen vom Sprinter des Raublinger Rennstalls wurde der Brite Matthew Brennan (Visma \u2013 Lease a Bike) zum Leidtragenden dieses  Man\u00f6vers am Ende des 175,7 Kilometer langen Teilst\u00fccks von Arnsberg nach Kassel. Der 20-j\u00e4hrige Brite konnte einen Sturz zwar vermeiden, als er von van Poppel gegen Waerenskjold gedr\u00e4ngt wurde, doch er fiel auf den siebten Platz zur\u00fcck und konnte so auch keine Bonussekunden mehr gewinnen \u2013 obwohl er zu dem Zeitpunkt, als van Poppel ihm in die Quere kam, auf Kurs Podestplatz oder vielleicht sogar Sieg lag.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Hinter Waerenskjold wurde der Franzose Emilien Jeanni\u00e8re (TotalEnergies) schlie\u00dflich Tageszweiter vor dem Briten Samuel Watson (Ineos Grenadiers). Die R\u00e4nge vier bis sechs belegten im bereinigten Etappenklassement Riley Sheehan (Israel \u2013 Premier Tech), Jon Barrenetxea (Movistar) und Andrea Raccagni (Soudal \u2013 Quick-Step). Edoardo Zambanini (Bahrain Victorious), der f\u00fcr den fr\u00fcher zur\u00fcckgefallenen Phil Bauhaus einsprang, wurde Achter. Marco Haller und Marius Mayrhofer (beide Tudor) kamen als Neunter und Zehnter ins Ziel. Wie schon am Freitag war Mayrhofer damit bester Deutscher.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\"><a href=\"https:\/\/www.radsport-news.com\/checkout.htm\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755953861_2_max.jpg\" class=\"FotoTrenner\"\/> <\/a><\/p>\n<p class=\"text\">Der am gr\u00fcnen Tisch zum Gewinner bef\u00f6rderte Waerenskjold antwortete auf die Frage, ob er \u00fcberrascht sei: &#8222;Ich habe mir das Finish angesehen. Ich denke, es war die richtige Entscheidung. Auf diese Weise will man nat\u00fcrlich nicht gewinnen. Er (van Poppel, d. Red.) war der St\u00e4rkste.&#8220; Der Niederl\u00e4nder h\u00e4tte nach Waerenskjolds Einsch\u00e4tzung gewonnen, wenn er seine Linie beibehalten h\u00e4tte. Ansonsten sei er &#8222;super happy&#8220; nach einer weiteren harten Etappe. F\u00fcr das letzte Teilst\u00fcck am Sonntag rechnet Waerenskjold allerdings mit weiteren Angriffen durch Visma \u2013 Lease a Bike und UAE \u2013 Emirates- XRG auf sein Blaues Trikot.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Das verteidigte der 25-J\u00e4hrige nicht nur. Er baute seinen Vorsprung auf Jhonatan Narvaez (UAE \u2013 Emirates \u2013 XRG), der zeitgleich Etappenzw\u00f6lfter wurde, sogar auf zehn Sekunden aus. Und das, obwohl der Ecuadorianer ihm am Bonussprint gut drei Kilometer vor dem Ziel noch die drei Sekunden Gutschrift vor der Nase weggeschnappt hatte. Dadurch waren beide virtuell zeitgleich. &#13;\n<\/p>\n<p>Waerenskjold vor Gesamtsieg?<\/p>\n<p class=\"text\">Im Ziel bekam der Norweger, der am Mittwoch bereits den Prolog gewonnen hatte und am Freitag Etappendritter war, zehn Sekunden gutgeschrieben. Hinter Narvaez liegt Sheehan mit 15 Sekunden R\u00fcckstand auf Gesamtrang drei. Vierter ist nun Watson ( +0:25) vor Wout Van Aert (Visma \u2013 Lease a Bike \/ + 0:27). Als bester Deutscher folgt Mayrhofer (+ 0:30) auf Platz acht, sein \u00f6sterreichischer Teamkollege Haller (+ 0:32) verbesserte sich auf den neunten Gesamtrang.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">So entwickelt sich Waerenskjold allm\u00e4hlich zum Dominator dieser Rundfahrt, da er nun auch in der Punktewertung mit 34 Z\u00e4hlern deutlich f\u00fchrt. Zweiter ist dort Brennan (26), auf Rang drei liegt Jeanni\u00e9re (20). Das Wei\u00dfe Trikot des besten Nachwuchsfahrers geh\u00f6rt dem Uno-X-Profi ebenfalls. Tragen wird es auf dem Schlussabschnitt aber Sheehan, der mit 15 Sekunden R\u00fcckstand eigentlich Zweiter dieser Sonderwertung ist.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Miguel Heidemann (Rembe \u2013 rad-net) verteidigte sein Bergtrikot, wobei er in diesem Klassement weiterhin mit Vinzent Dorn (Bike Aid) gleichauf liegt \u2013 die bessere Gesamtplatzierung gibt den Ausschlag f\u00fcr Heidemann. Beide haben zehn Punkte, neuer Dritter der Sonderwertung ist der Niederl\u00e4nder Enzo Leijnse (Picnic \u2013 PostNL). UAE \u2013 Emirates \u2013 XRG \u00fcbernahm die Spitze in der Teamwertung. 13 Sekunden zur\u00fcck geht Soudal \u2013 Quick-Step auf die letzte Etappe. Eine Sekunde mehr Abstand hat Israel \u2013 Premier Tech. &#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Die Schlussetappe f\u00fchrt am Sonntag von Halle an der Saale nach Magdeburg und ist \u00fcberwiegend flach. &#8222;Sicher werden sie (UAE und Visma, Anm. d. Red.) morgen nochmal etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches versuchen. Wir m\u00fcssen deshalb fokussiert bleiben, keine dummen Entscheidungen treffen und als Team beisammen bleiben. Dann k\u00f6nnen wir diesen Gesamtsieg heimbringen&#8220;, blickte Waerenskjold voraus.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">&#13;\n<\/p>\n<p>So lief die 3. Etappe der Lidl Deutschland Tour:<\/p>\n<p class=\"text\">Drei Ausrei\u00dfer setzten sich in der Startphase ab: Marco Haller (Tudor), Jannik Steimle (Q 36.5) und Enzo Leijnse (Picnic &#8211; PostNL). Ihr Vorsprung wuchs zwischenzeitlich auf etwas mehr als drei Minuten an. Dass es anfangs nicht mehr wurde, lag an einer Konterattacke durch Vinzent Dorn (Bike Aid), der es auf die Bergwertungen in der ersten Rennh\u00e4lfte abgesehen hatte. Doch das Team seines bis dato \u00e4rgsten Widersachers um das Bergtrikot, Miguel Heidemann (Rembe \u2013 rad-net), dr\u00fcckte im Hauptfeld aufs Gaspedal und sorgte daf\u00fcr, dass Dorn sein Unterfangen schlie\u00dflich abblies und aufs Feld wartete. &#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Derweil schickte sich Leijnse an, in den Kampf um dieses Sondertrikot einzugreifen. Er sammelte unterwegs insgesamt neun Bergpunkte und rangiert nun auf dem dritten Platz hinter dem bei weiterhin zehn Punkten stehenden deutschen KT-Duo.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Mehr sprang aber f\u00fcr keinen der drei Ausrei\u00dfer heraus. Denn im Anstieg zum h\u00f6chsten Punkt der Deutschland Tour, dem Buttenberg (577 Meter), forcierte das Team UAE \u2013 Emirates \u2013 XRG derart, dass unter anderem Jonathan Milan (Lidl \u2013 Trek) zur\u00fcckfiel. So kam die stark dezimierte Hauptgruppe mit nur noch 15 Sekunden R\u00fcckstand zur Rennspitze \u00fcber die Kuppe, und in der Folge entwickelte sich ein Fernduell zwischen dem von UAE und Visma \u2013 Lease a Bike angef\u00fchrten ersten Feld und der Gruppe Milan, in der Lidl \u2013 Trek Tempo machte. So wurden Haller, Steimle und Leijnse bereits 80 Kilometer vor dem Ziel gestellt.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755953861_3_max.jpg\" class=\"FotoTrenner\"\/>Das Streckenprofil der 3. Etappe der Lidl Deutschland Tour. | Grafik: ASO Germany&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Auch Phil Bauhaus (Bahrain Victorious) und Danny van Poppel (Red Bull \u2013 Bora \u2013 hansgrohe) waren zwischenzeitlich distanziert. Beide schafften es noch einmal zur\u00fcck in die erste Gruppe. Doch gerade, als Florian Lipowitz (Red Bull \u2013 Bora \u2013 hansgrohe) 70 Kilometer vor dem Ziel mit daf\u00fcr gesorgt hatte, dass der Red Bull-Sprinter den Anschluss wieder hergestellt hatte, erh\u00f6hten UAE und Visma in einer Seitenwind-Situation das Tempo abermals und h\u00e4ngten eine Gruppe mit Bauhaus postwendend wieder ab, w\u00e4hrend Lipowitz und van Poppel vorn dabei blieben.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">In dieser Phase steckte Milans Equipe auf und stellte die Verfolgungsarbeit ein. Auch die Gruppe um Bauhaus musste die \u00dcberlegenheit der beiden derzeit st\u00e4rksten Teams im Profiradsport bald akzeptieren \u2013 der Vorsprung wuchs immer weiter an, bis klar war, dass es keinen Zusammenschluss mehr geben w\u00fcrde und die noch rund 40 Fahrer umfassende Hauptgruppe den Kampf um den Tagessieg ausfechten w\u00fcrde.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">18 Kilometer vor dem Ziel probierte es Leijnse mit einem erneuten Angriff, doch der Niederl\u00e4nder kam nicht weit. Brandon McNulty (UAE \u2013 Emirates \u2013 XRG), der den gesamten Tag \u00fcber viel gearbeitet hatte, holte ihn zur\u00fcck. Auch am Bonussprint gut drei Kilometer vorm Ziel kam es zu keiner entscheidenden L\u00fccke, aber Narvaez schnappte sich dort drei Sekunden vor Waerenskjold, der als erstes angegriffen hatte und noch zwei Sekunden mitnahm. Damit waren die Beiden in der Gesamtwertung kurzzeitig gleichauf.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Anschlie\u00dfend kontrollierte Van Aert das Geschehen und f\u00fchrte die Sprinter bis etwa 300 Meter vor Ziel. Dann scherte er aus und stellte den an seinem Hinterrad sitzenden Waerenskjold in den Wind, der dadurch seinen Sprint sehr fr\u00fch er\u00f6ffnen musste. Van Poppel sprintete von dessen Hinterrad nach rechts bis zur Mitte der Stra\u00dfe und zog dann wieder links r\u00fcber. Er kam zwar als Erster \u00fcber den Zielstrich, hatte bei seinem Richtungswechsel, den er in zwei kleinen Schlenkern vollzog, aber Brennan behindert und in Richtung Waerenskjold gedr\u00e4ngt, mit dem der Brite kollidierte. Es kam nicht zum Sturz, doch Brennan hob gleich den Arm, um zu protestieren. &#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">Waerenskjold rollte als Zweiter \u00fcber den Zielstrich vor Jeanni\u00e8re und Watson. Doch es setzten sofort Diskussionen ein. Nach qu\u00e4lend langen 15 Minuten wurde Waerenskjold als Etappensieger ausgerufen. Die Benachrichtigung durch einen Kommiss\u00e4r \u00fcber seine Strafe nahm van Poppel mit Kopfsch\u00fctteln zur Kenntnis.&#13;\n<\/p>\n<p class=\"text\">\n<p class=\"text\">Results powered by <a href=\"https:\/\/firstcycling.com\/race.php?r=36&amp;y=2025&amp;s=3\" title=\"FirstCycling.com\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">FirstCycling.com<\/a><\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1755987620_843_newscnt\" height=\"https:\/\/www.radsport-news.com\/sport\/1\" width=\"https:\/\/www.radsport-news.com\/sport\/1\"\/>      <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Red-Bull-Sprinter nach unfairem Sprint distanziert Von Guido Scholl Danny van Poppel (Red Bull &#8211; Bora &#8211; hansgrohe) sprintet&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":368003,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-368002","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-top-news","13":"tag-top-meldungen","14":"tag-topmeldungen","15":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115080411746656978","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/368002","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=368002"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/368002\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/368003"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=368002"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=368002"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=368002"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}