{"id":369313,"date":"2025-08-24T11:27:11","date_gmt":"2025-08-24T11:27:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/369313\/"},"modified":"2025-08-24T11:27:11","modified_gmt":"2025-08-24T11:27:11","slug":"macron-gesteht-erneut-schuld-ein-nun-in-kamerun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/369313\/","title":{"rendered":"Macron gesteht erneut Schuld ein \u2013 nun in Kamerun"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspB0l2 tspB0l3\">Frankreichs<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/die-ubermachtige-last-der-geschichte-frankreich-ist-in-westafrika-endgultig-gescheitert-10290517.html?icid=in-text-link_14201942\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Vergangenheit als Kolonialmacht<\/a> in Afrika \u00fcberschattet bis heute die gleichzeitig engen Beziehungen. Seit seinem Amtsantritt macht sich Pr\u00e4sident Emmanuel Macron f\u00fcr eine kritische Aufarbeitung der teilweise brutalen franz\u00f6sischen Herrschaft stark und hat mehrfach die Schuld seines Landes eingestanden. <\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Nun auch mit Kamerun, das von 1884 bis 1919 deutsche Kolonie gewesen war, bevor Frankreich es nach dem Ersten Weltkrieg \u00fcbernahm. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/abo.tagesspiegel.de\/tagesspiegel-app?icid=single-topic_14201942___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5mg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Tagesspiegel-App Aktuelle Nachrichten, Hintergr\u00fcnde und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. Hier gratis herunterladen.  <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">In einem Brief an seinen Amtskollegen Paul Biya r\u00e4umte Macron vergangene Woche ein, dass Frankreich von 1955 bis 1971, also lange \u00fcber die Unabh\u00e4ngigkeit von 1960 hinaus, einen \u201eKrieg\u201c mit \u201erepressiver Gewalt\u201c in dem zentralafrikanischen Land gef\u00fchrt habe. <\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Der Kampf galt insbesondere der Unabh\u00e4ngigkeitspartei UPC, die in Opposition zum ersten Staatschef stand. Damit bezieht sich Macron auf die Untersuchungsergebnisse einer gemeinsamen Historikerkommission beider L\u00e4nder.<\/p>\n<p> Das Schweigen wird beendet   <\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Zuvor hatte er bereits Frankreichs lange Kolonialgeschichte in Algerien und <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/macron-glaubt-an-die-aufklarung-um-jeden-preis-5990857.html?icid=in-text-link_14201942\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">den brutalen Krieg<\/a> gegen die Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung aufarbeiten lassen. Was damals geschah, untersuchen seit 2022 jeweils f\u00fcnf franz\u00f6sische und algerische Geschichtswissenschaftler. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/macron-glaubt-an-die-aufklarung-um-jeden-preis-5990857.html?icid=single-topic_14201942___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5mg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Franz\u00f6sisch-algerische Beziehungen Macron glaubt an die Aufkl\u00e4rung &#8211; um jeden Preis <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Eine \u00e4hnliche Kommission hat Macron im April mit Madagaskar gegr\u00fcndet, um die blutige Niederschlagung des Aufstandes von 1947 in der damaligen Kolonie zu untersuchen.<\/p>\n<p>Diese Aufarbeitung des Unrechts, das Frankreich in Afrika begangen hat, ist Teil seiner \u201epublic diplomacy\u201c: Sie soll die politischen Beziehungen entgiften und den Unmut gegen\u00fcber Frankreich in der Region eind\u00e4mmen. Aber das gelingt nur bedingt. Warum?<\/p>\n<p> 1  Die Realpolitik funkt dazwischen <\/p>\n<p class=\"tspB0l2\"><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/westsahara-migration-urteil-gegen-schriftsteller-wie-paris-und-algier-sich-gegenseitig-qualen-13562080.html?icid=in-text-link_14201942\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Algerien mag ein Sonderfall sein<\/a>, weil die gemeinsame Geschichte extrem lang und komplex ist \u2013 und das Regime besonders gern gegen Frankreich mobil macht, um seine fehlende Legitimation und Unpopularit\u00e4t zu \u00fcbert\u00fcnchen. <\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Allerdings wird hier auch deutlich, dass die Vergangenheitsaufarbeitung h\u00f6chstens langfristig Wirkung zeigen kann, w\u00e4hrend handfeste politische Konflikte die Tagesordnung beherrschen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/westsahara-konflikt.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-10168939\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAVhu\"\/> Der Streit um die ehemals spanische Kolonie Westsahara beherrscht die Beziehungen zwischen Marokko und Algerien\u00a0\u2013 Paris hatte sich hier auf die Seite von K\u00f6nig Mohammed IV. geschlagen, der das Territorium f\u00fcr sich beansprucht. <\/p>\n<p class=\"tspAGge\"> \u00a9 dpa\/Alvaro Barrientos <\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Seit Frankreich <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/frankreichs-abhangigkeit-von-marokko-versohnungsversuch-trotz-zahlreicher-konflikte-12233141.html?icid=in-text-link_14201942\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die marokkanische Position in Sachen Westsahara \u00fcbernommen<\/a> hat, wo Algerien die Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung unterst\u00fctzt, herrscht Eiszeit. Als Reaktion darauf setzte Algier sofort die Arbeiten der gemischten Historikerkommission aus.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/frankreich-stellt-algerien-ultimatum-warum-es-zum-bruch-zwischen-beiden-landern-kommen-konnte-13286194.html?icid=single-topic_14201942___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5mg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankreich stellt Algerien Ultimatum Paris will sich nicht l\u00e4nger \u201edem\u00fctigen\u201c lassen  <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Frankreich wiederum fordert von Algerien mehr Kooperation bei der R\u00fccknahme seiner aus Frankreich abgeschobenen Staatsb\u00fcrger und die Freilassung des franz\u00f6sisch-algerischen <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/friedenspreistrager-in-algier-verurteilt-boualem-sansal-soll-fur-funf-jahre-ins-gefangnis-13443253.html?icid=in-text-link_14201942\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schriftstellers Boualem Sansal. <\/a>Aufgrund der Weigerung hatte<a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/frankreichs-polarisierender-innenminister-bisweilen-extremer-als-marine-le-pen-12432038.html?icid=in-text-link_14201942\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Innenminister Bruno Retailleau<\/a> f\u00fcr H\u00e4rte pl\u00e4diert, was Macron zun\u00e4chst unterband. Doch k\u00fcrzlich schwenkte der Pr\u00e4sident um und die Visaerleichterungen f\u00fcr Regimeangeh\u00f6rige wurden eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p> 2  Die \u00dcbermacht geopolitischer Interessen <\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Im Sahel wird deutlich, wie schwer es ist, lang etablierte Strukturen und Denkweisen aufzubrechen. Hier trat Macron nicht als Reformer, sondern in Sachen Milit\u00e4rpr\u00e4senz lediglich als Sachwalter einer geerbten Politik auf.<\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Aus der Perspektive vieler Bev\u00f6lkerungen in Westafrika setzte er die traditionelle franz\u00f6sische Interventions\u00adpolitik in den ehemaligen Kolonien fort, allerdings im Auftrag der oft autorit\u00e4ren Herrscher.<\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Das passte zum Selbstverst\u00e4ndnis Frankreichs und Macrons als <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/verflixtes-jahr-2024-ist-frankreich-noch-eine-grande-nation-12916687.html?icid=in-text-link_14201942\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201egrande nation\u201c.<\/a> Und es wurde auch international und regional von Frankreich erwartet, das hier seit 2013 militante Islamisten bek\u00e4mpfte.<\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Schlie\u00dflich wurde seit 2021 <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/zunachst-400-soldaten-frankreich-beginnt-mit-truppenabzug-aus-dem-niger-10574245.html?icid=in-text-link_14201942\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der Abzug franz\u00f6sischer Truppen aus Mali, Burkina Faso und Niger nach Regimewechseln erzwungen<\/a> \u2013 und selbst enge Partner Frankreichs wie Senegal und Tschad werfen die ausl\u00e4ndischen Soldaten nun hinaus.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/die-ubermachtige-last-der-geschichte-frankreich-ist-in-westafrika-endgultig-gescheitert-10290517.html?icid=single-topic_14201942___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5mg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die \u00fcberm\u00e4chtige Last der Geschichte Frankreich ist in Westafrika endg\u00fcltig gescheitert <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Besonders deutlich wurde die Kontinuit\u00e4tspolitik im Tschad: Dort hatte Macron 2021 den Staatsstreich nach dem Tod von Langzeitherrscher und Langzeitverb\u00fcndeten Idriss D\u00e9by Itno\u00a0gebilligt und dessen Sohn Mahamat D\u00e9by damit mit an die Macht gebracht.<\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich in Kamerun: Der Zeitpunkt von Macrons Eingest\u00e4ndnis gegen\u00fcber Kamerun kann als indirekte Unterst\u00fctzung von dessen Pr\u00e4sidenten wahrgenommen werden: Der 92-j\u00e4hrige Biya, erst der zweite Pr\u00e4sident seit der Unabh\u00e4ngigkeit, will sich im Oktober zum achten Mal w\u00e4hlen lassen und kann dies nun als seine Errungenschaft pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p> 3  Die Diskrepanz zwischen Eliten und Volk <\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Da in vielen afrikanischen L\u00e4ndern eine Kluft zwischen Eliten und der restlichen Bev\u00f6lkerung herrscht, ist es nicht leicht, es allen recht zu machen. Viele <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/neue-afrika-strategie-in-paris-frankreich-will-nicht-mehr-der-polizist-afrikas-sein-9426983.html?icid=in-text-link_14201942\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">afrikanische Pr\u00e4sidenten und Herrscher<\/a> legten bis vor kurzem ihre eigene Sicherheit gerne in die H\u00e4nde der Franzosen. Lange wurden die Truppen als Versicherung gegen Putsche gesehen, was bei den Bev\u00f6lkerungen nicht gut ankam.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/france-africa-summit.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-10290637\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspAVhu\"\/> Emmanuel Macron setzte beim Gipfel 2021 auf die Jugend Afrikas.  <\/p>\n<p class=\"tspAGge\"> \u00a9 PICTURE ALLIANCE \/ ASSOCIATED PRESS\/Daniel Cole <\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Die Herrschenden hat Macron wiederum vor den Kopf gesto\u00dfen, als er zum Afrika-Frankreich-Gipfel 2021 in Montpellier erstmals keine politischen F\u00fchrer und Regierungsvertreter des Kontinents einlud. Stattdessen kamen ausschlie\u00dflich zumeist junge Vertreter der Zivilgesellschaft. <\/p>\n<p> 3  Die franz\u00f6sische Wirtschaft und Zivilgesellschaft m\u00fcssen mitziehen <\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Aber auch die franz\u00f6sische Gesellschaft muss mitziehen. Franz\u00f6sische Gesch\u00e4ftsleute, gerade von Gro\u00dfkonzernen, werden in Afrika oft als postkolonial im Auftreten wahrgenommen. Offensichtlich gehen viele noch immer davon aus, dass Frankreich eine Sonderstellung geb\u00fchrt, von der die Unternehmen automatisch profitieren. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/aufarbeitung-der-kolonialvergangenheit-tut-deutschland-genug-14181362.html?icid=single-topic_14201942___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5mg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aufarbeitung der Kolonialvergangenheit Leistet Deutschland genug? <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Damit konterkarieren sie die Versuche Macrons, die Beziehungen neu auszurichten. So hat der Pr\u00e4sident 2023 der franz\u00f6sischen Wirtschaft ins Gewissen geredet: \u201eAndere L\u00e4nder sind dabei, uns zu \u00fcberholen \u2013 weil sie die afrikanischen L\u00e4nder ernst nehmen\u201c, sagte er vor einer gro\u00dfen Reise dorthin.<\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Noch immer produzierten zu viele Unternehmen mindere Qualit\u00e4t, \u201eweil es f\u00fcr Afrika ist\u201c. Wenn es um gro\u00dfe Vertr\u00e4ge gehe, m\u00fcssten die Chefs selber anreisen und dann p\u00fcnktlich und hochwertig liefern, forderte Macron weiter.<\/p>\n<p> 5  Macrons Arroganz <\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Aber auch Macrons eigene Arroganz macht immer wieder viel zunichte. Unvergessen ist der Witz, den er 2017 im Beisein des Pr\u00e4sidenten der Elfenbeink\u00fcste machte, als es um die vielen Stromausf\u00e4lle im Land ging. Als Roch Marc Christian Kabor\u00e9 kurz den Raum verlie\u00df, scherzte Macron, er sei losgegangen, um die Klimaanlage zu reparieren.<\/p>\n<blockquote class=\"tspB4me\">\n<p>Sie haben vergessen, sich bei uns zu bedanken.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"tspB4mf\"><strong>Emmanuel Macron<\/strong> \u00fcber afrikanische F\u00fchrer nach dem Abzug der franz\u00f6sischen Truppen aus dem Sahel<\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Zuletzt hatte Macron im Januar 2025 eine Welle der Emp\u00f6rung ausgel\u00f6st, als er den franz\u00f6sischen Truppeneinsatz im Sahel seit 2013 rechtfertigte. In diesem Zusammenhang warf er den afrikanischen F\u00fchrern vor: \u201eSie haben vergessen, sich bei uns zu bedanken.\u201c Keiner von ihnen w\u00fcrde heute ein souver\u00e4nes Land f\u00fchren ohne diese Interventionen, sagte er beim Jahrestreffen der franz\u00f6sischen Botschafter in Paris.  <\/p>\n<p> Mehr zum Thema auf Tagesspiegel Plus <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/auch-burkina-faso-wirft-franzosische-truppen-raus-frankreichs-kolonialerbe-in-westafrika-wankt-9230352.html?icid=topic-list_14201942___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5mg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Burkina Faso wirft Frankreichs Truppen raus  Warum Westafrika w\u00fctend auf die ehemalige Kolonialmacht ist <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/macrons-kulturpolitik-bringt-berlin-in-erklarungsnot-4012153.html?icid=topic-list_14201942___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5mg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Koloniale Raubkunst Macrons Kulturpolitik bringt Berlin in Erkl\u00e4rungsnot <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/bargeldkoffer-und-verschwundene-zeugen-der-sarkozy-prozess-konnte-zu-einem-der-grossten-skandale-frankreichs-werden-12980059.html?icid=topic-list_14201942___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB5mg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bargeldkoffer und verschwundene Zeugen Der Sarkozy-Prozess k\u00f6nnte zu einem der gr\u00f6\u00dften Skandale Frankreichs werden <\/a> Wurde dennoch etwas erreicht? <\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Allerdings ist Macron nicht nur gescheitert. Seine Initiative, das Kapitel <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/wahre-grosse-und-eine-frage-der-gerechtigkeit-5537830.html?icid=in-text-link_14201942\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Raubkunst<\/a> aufarbeiten zu lassen, war Vorbild f\u00fcr andere europ\u00e4ische L\u00e4nder, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/macrons-kulturpolitik-bringt-berlin-in-erklarungsnot-4012153.html?icid=in-text-link_14201942\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">darunter Deutschland<\/a>, sich ernsthaft dem Thema zu widmen. <\/p>\n<p class=\"tspB0l2\">Und immerhin bem\u00fcht sich der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident offensiver um die Vergangenheitsbew\u00e4ltigung, die er zur Chefsache gemacht hat, als <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/aufarbeitung-der-kolonialvergangenheit-tut-deutschland-genug-14181362.html?icid=in-text-link_14201942\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">beispielsweise die Bundesregierung.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankreichs Vergangenheit als Kolonialmacht in Afrika \u00fcberschattet bis heute die gleichzeitig engen Beziehungen. Seit seinem Amtsantritt macht sich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":369314,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[16302,331,332,16300,1157,29,1356,15850,548,663,3934,3980,156,2989,13,7356,80,2075,30231,1156,14,15,100811,8633,12,25619],"class_list":{"0":"post-369313","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-afrika","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-algerien","12":"tag-aussenpolitik","13":"tag-deutschland","14":"tag-emmanuel-macron","15":"tag-erster-weltkrieg","16":"tag-eu","17":"tag-europa","18":"tag-europe","19":"tag-france","20":"tag-frankreich","21":"tag-geschichte","22":"tag-headlines","23":"tag-kamerun","24":"tag-kultur","25":"tag-kunst","26":"tag-mali","27":"tag-militaerbuendnisse","28":"tag-nachrichten","29":"tag-news","30":"tag-niger","31":"tag-ruanda","32":"tag-schlagzeilen","33":"tag-vergangenheitsbewaeltigung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115083506316377875","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/369313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=369313"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/369313\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/369314"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=369313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=369313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=369313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}