{"id":369374,"date":"2025-08-24T12:02:10","date_gmt":"2025-08-24T12:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/369374\/"},"modified":"2025-08-24T12:02:10","modified_gmt":"2025-08-24T12:02:10","slug":"hamburg-schleswig-holstein-paedo-jaegerin-muss-selbst-vor-gericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/369374\/","title":{"rendered":"Hamburg &#038; Schleswig-Holstein: &#8222;P\u00e4do-J\u00e4gerin&#8220; muss selbst vor Gericht"},"content":{"rendered":"<p>                    Hamburg &amp; Schleswig-Holstein<br \/>\n                &#8222;P\u00e4do-J\u00e4gerin&#8220; muss selbst vor Gericht<\/p>\n<p>\t\t\t\t              24.08.2025, 13:07 Uhr<\/p>\n<p><strong>Sie wollte kriminelle P\u00e4dophile stoppen und muss sich nun selbst vor dem Hamburger Gericht verantworten. Am Mittwoch beginnt der Prozess gegen eine 34 Jahre alte &#8222;P\u00e4do-J\u00e4gerin&#8220;.<\/strong><\/p>\n<p>Hamburg (dpa\/lno) &#8211; Am Mittwoch beginnt der Prozess gegen eine 34 Jahre alte &#8222;P\u00e4do-J\u00e4gerin&#8220; vor dem Amtsgericht Hamburg-Altona. Sie ging offenbar zur Polizei, um Kindesmissbrauch aufzudecken, nun wirft ihr die Staatsanwaltschaft den Besitz kinderpornographischer Inhalte vor. Zuvor hatte das &#8222;Hamburger Abendblatt&#8220; berichtet.<\/p>\n<p>Als &#8222;P\u00e4do-J\u00e4gerin&#8220; war es demnach ihr Ziel, M\u00e4nner ausfindig zu machen, die aufgrund ihrer sexuellen Neigung Sexualdelikte begehen k\u00f6nnten. \u00dcber einen Link auf der Plattform Instagram sei sie im Jahr 2021 einer verd\u00e4chtigen Whatsapp-Gruppe beigetreten, in der diverse kinderpornographische Dateien verbreitet wurden. Insgesamt 318 dieser Dateien, die den sexuellen Missbrauch von Kindern oder nackte Kinder in sexualisierten Posen zeigen, soll die 34-J\u00e4hrige laut Anklage damals auf ihrem Handy gespeichert und der Polizei zur Verf\u00fcgung gestellt haben. Doch der Besitz von kinderpornographischem Material ist auch in diesem Fall strafbar.<\/p>\n<p>Gesetzes\u00e4nderung im Jahr 2021 sorgte f\u00fcr Probleme<\/p>\n<p>Die Strafen f\u00fcr die Verbreitung von Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern waren 2021 von der Koalition aus Union und SPD versch\u00e4rft worden &#8211; trotz Warnung von Fachleuten. Wer solche Inhalte verbreitete, musste seitdem mit einer Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren rechnen. Das sorgte in der Praxis allerdings f\u00fcr Probleme, da es keine M\u00f6glichkeit gab, das Verfahren f\u00fcr Personen, die entsprechende Bilder als Hinweis auf m\u00f6gliche Straftaten weitergaben oder als Beweismittel aufbewahrten, einzustellen. Seit 2024 k\u00f6nnen Ermittler und Gerichte jedoch wieder Verfahren einstellen, wenn keine kriminelle Absicht vorliegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg &amp; Schleswig-Holstein &#8222;P\u00e4do-J\u00e4gerin&#8220; muss selbst vor Gericht 24.08.2025, 13:07 Uhr Sie wollte kriminelle P\u00e4dophile stoppen und muss&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":369375,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,2690,30,692,100841,1971],"class_list":{"0":"post-369374","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-gericht","10":"tag-germany","11":"tag-hamburg","12":"tag-paedo-jaegerin","13":"tag-schleswig-holstein"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115083643671800884","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/369374","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=369374"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/369374\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/369375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=369374"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=369374"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=369374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}