{"id":369460,"date":"2025-08-24T12:50:28","date_gmt":"2025-08-24T12:50:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/369460\/"},"modified":"2025-08-24T12:50:28","modified_gmt":"2025-08-24T12:50:28","slug":"falls-putin-waffenstillstand-zustimmt-muessen-450-000-europaeische-soldaten-in-die-ukraine-oder-keiner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/369460\/","title":{"rendered":"Falls Putin Waffenstillstand zustimmt: M\u00fcssen 450.000 europ\u00e4ische Soldaten in die Ukraine &#8211; oder keiner?"},"content":{"rendered":"<p><strong>US-Pr\u00e4sident Trump will Frieden in der Ukraine stiften, aber die Europ\u00e4er daf\u00fcr in die Pflicht nehmen. Sollen deshalb europ\u00e4ische Soldaten in die Ukraine geschickt werden \u2013 und wenn ja, wie viele? Die Meinungen dazu gehen auseinander. Einen ersten Plan haben die Nato-Partner bereits.<\/strong><\/p>\n<p>Vielleicht tr\u00e4umt Donald Trump weiter vom Friedensnobelpreis. An seiner Rolle als Friedensstifter f\u00fcr die Ukraine h\u00e4lt der US-Pr\u00e4sident jedenfalls fest. Trump versucht, seine russischen und ukrainischen Amtskollegen bald an einen Tisch zu bringen. Sollten Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin tats\u00e4chlich ernsthaft verhandeln, wird sich der Blick anschlie\u00dfend auf die Europ\u00e4er richten &#8211; mit der Frage: Was wollen sie konkret leisten f\u00fcr die Sicherheitsgarantien der Ukraine?<\/p>\n<p>Eines gleich vorweg: Bevor irgendein europ\u00e4isches Land auch nur einen Soldaten in die Ukraine schickt, muss es einen Waffenstillstand mit Russland geben. Wenn die Waffen irgendwann schweigen, werden die Europ\u00e4er helfen m\u00fcssen, den Frieden milit\u00e4risch abzusichern. Trump sprach zwar von US-Sicherheitsgarantien f\u00fcr Kiew \u00e4hnlich der Beistandspflicht nach Artikel 5 der Nato &#8211; schwieg jedoch zu weiteren Details. Zudem stellte US-Vizepr\u00e4sident JD Vance klar: Die USA wollten nur eine minimale Rolle bei der Friedenssicherung spielen; die haupts\u00e4chliche Arbeit sehen sie bei den Europ\u00e4ern.<\/p>\n<p>M\u00fcssen deshalb europ\u00e4ische Soldaten in die Ukraine geschickt werden &#8211; und wenn ja, wie viele? Unter Experten gehen die Meinungen dar\u00fcber weit auseinander. Zehn europ\u00e4ische L\u00e4nder erkl\u00e4ren sich laut einem Medienbericht dazu bereit, sich an einem Einsatz innerhalb einer &#8222;Koalition der Willigen&#8220; in der Ukraine zu beteiligen. Der Plan ist demnach bereits fortgeschritten. Es werde schon \u00fcber Einsatzorte und Truppenumfang diskutiert. <\/p>\n<p>Studie skizziert Modell mit 150.000 europ\u00e4ischen Soldaten<\/p>\n<p>Au\u00dfenminister Johann Wadephul jedenfalls sieht Deutschland in der Pflicht. Auf die Bundeswehr w\u00fcrden Forderungen nach einer Beteiligung an der Koalition der Willigen zukommen, sagt er. Die Bundesregierung k\u00f6nne sich ihrer Verantwortung kaum entziehen, Kiew auch personell Beistand zu leisten, sagt Sicherheits-Experte Rafael Loss, der beim European Council on Foreign Relations (ECFR) forscht. &#8222;Deutschland kann sich nicht hinter seiner humanit\u00e4ren Hilfe und den Waffenlieferungen verstecken und dann sagen: Wir bezahlen gerne, aber den Job, der mit Risiken behaftet ist, den \u00fcbernehmen doch lieber andere. Das entspricht nicht der Realit\u00e4t der Zeitenwende&#8220;, sagt Loss ntv.de.<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Modelle \u00fcber die Stationierung europ\u00e4ischer Truppen in der Ukraine. Eines skizzierten Claudia Major und Aldo Kleemann in einer Studie f\u00fcr die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) Anfang dieses Jahres. Demnach m\u00fcsste die Ukraine die ehemalige Front mit etwa 200.000 Soldaten gegen erneute russische Angriffe sichern, um Putin glaubhaft abzuschrecken. Die Autoren berechnen die daf\u00fcr einsatzf\u00e4higen ukrainischen Truppen und kommen auf &#8222;eine zus\u00e4tzlich notwendige westliche ideale Kontingentst\u00e4rke von etwa 150.000 Soldaten&#8220;. Zur Abschreckung an der Nulllinie, also der ehemaligen Front nach einem Waffenstillstand, m\u00fcssten diese Kr\u00e4fte st\u00e4ndig bereit sein und deshalb rotieren, sagt Oberst Markus Reisner vom \u00f6sterreichischen Bundesheer. Ein Kontingent ist im Einsatz, eins regeneriert sich vom letzten Einsatz, eins bereitet sich auf den n\u00e4chsten Einsatz vor. Macht 150.000 Soldaten mal drei.<\/p>\n<p>Als die Studie vor einigen Monaten erstellt wurde, waren zwei entscheidende Aspekte unklar: Erstens wusste niemand, ob Trump \u00fcberhaupt zu irgendeiner Form von Sicherheitsgarantien bereit sein w\u00fcrde; zweitens wusste auch die Koalition der Willigen unter der F\u00fchrung Frankreichs und Gro\u00dfbritanniens noch nicht, wie sich ein m\u00f6glicher Einsatz in der Ukraine gestalten k\u00f6nnte. Bei den veranschlagten 450.000 europ\u00e4ischen Soldaten handle es sich um ein Modell, bei dem diese Truppen auch an der &#8222;unmittelbaren Abschreckung mittels Kampftruppen&#8220; beteiligt sein w\u00fcrden, sagt Loss. Die Koalition der Willigen habe sich jedoch inzwischen darauf geeinigt, dass die ukrainischen Streitkr\u00e4fte die Abschreckung und Verteidigungsbereitschaft an der Front weitgehend allein bereitstellen. Die Verb\u00fcndeten aus Europa w\u00fcrden dann f\u00fcr Aufgaben im Hintergrund gebraucht. Und die Pl\u00e4ne f\u00fcr eine &#8222;Multinationale Truppe Ukraine&#8220; nehmen schon Gestalt an.<\/p>\n<p> Britischer Offizier soll Hauptquartier in Kiew leiten<\/p>\n<p>Details \u00fcber die milit\u00e4rischen Kommando- und Kontrollstrukturen dieser Truppe verriet der britische Verteidigungsminister John Healey im Juli vor Abgeordneten des britischen Unterhauses. &#8222;Wenn die Truppe eingesetzt wird, wird es in Kiew ein Koordinierungshauptquartier geben, das von einem britischen Zwei-Sterne-Milit\u00e4roffizier geleitet wird. Es wird die Landstreitkr\u00e4fte durch die Bereitstellung von Logistik, Bewaffnung und Ausbildungsexperten wiederaufbauen&#8220;, sagte Healey. Zudem w\u00fcrden die Europ\u00e4er bei der Sicherung des ukrainischen Luftraumes helfen, indem sie mit Flugzeugen eine \u00e4hnliche Unterst\u00fctzung wie bei der Luftraum\u00fcberwachungs-Mission der Nato leisten. F\u00fcr die Sicherheit auf der See sei eine Verst\u00e4rkung der Schwarzmeer-Taskforce mit zus\u00e4tzlichen Spezialisten-Teams geplant.<\/p>\n<p>Es besteht also kein Zweifel: In der Nato wurden schon detaillierte Absprachen \u00fcber einen europ\u00e4ischen Einsatz getroffen. F\u00fcr die aktuellen Pl\u00e4ne zur Unterst\u00fctzung der Ukrainer im Hinterland, zur See und in der Luft w\u00fcrden aber nicht Hunderttausende europ\u00e4ische Soldaten ben\u00f6tigt, sagt Loss. Zu Beginn k\u00f6nnten Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Deutschland beispielsweise je 100 ihrer Leute schicken; nach etwa einem Jahr k\u00f6nnte die Truppe insgesamt auf etwa einige Tausend anwachsen, sch\u00e4tzt der Experte. Eventuell k\u00f6nnen sich die Alliierten auf eine Aufgabenteilung verst\u00e4ndigen: Ein Land f\u00fchrt die Aktivit\u00e4ten zur maritimen \u00dcberwachung, ein anderes die Luftverteidigung und das dritte dann die Logistik, Beratung und Ausbildung zu Land an. Ein britischer Zwei-Sterne-General wird laut Healeys Angaben die Aktivit\u00e4ten der Koalition in der Ukraine koordinieren, w\u00e4hrend ein franz\u00f6sischer Drei-Sterne-General von Paris aus das gesamte Unterfangen anf\u00fchrt. Deutschland k\u00f6nnte an diese F\u00fchrungsstruktur mit einigen Verb\u00e4nden, insgesamt einige hundert Soldaten, andocken, sagt Loss.<\/p>\n<p>&#8222;Es geht nicht darum, dass sich irgendein europ\u00e4ischer Soldat vor die Streitkr\u00e4fte der Ukraine stellen soll&#8220;, sagt der Milit\u00e4rexperte Nico Lange vom Center for European Policy Analysis gegen\u00fcber ntv.de. Die Ukrainer k\u00f6nnten ihre Frontlinie besser verteidigen als ihre Verb\u00fcndeten. Um Kiew zu unterst\u00fctzen, brauche es dennoch eine europ\u00e4ische und amerikanische Milit\u00e4rpr\u00e4senz. Zuvorderst m\u00fcsse die Ukraine jedoch durch Waffenlieferungen gest\u00fctzt werden, um angesichts der russischen Aufr\u00fcstung ihre &#8222;milit\u00e4rische Leistungsf\u00e4higkeit&#8220; zu erhalten.<\/p>\n<p>Domr\u00f6se h\u00e4lt Entsendung nur bei Angriffsfall f\u00fcr n\u00f6tig<\/p>\n<p>Die Luftraum\u00fcberwachung und -verteidigung k\u00f6nnte als Teil der Sicherheitsgarantie von den Partnern \u00fcbernommen werden, so Lange. Hierbei sind die Europ\u00e4er auf die USA angewiesen, etwa bei schwerem Lufttransport. Trump hatte zuletzt Unterst\u00fctzung f\u00fcr die ukrainische Luftwaffe in Aussicht gestellt. Die maritime \u00dcberwachung ist laut Lange durch die Vereinbarung von Montreux bereits geregelt: Nur die Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres, also etwa die T\u00fcrkei, Rum\u00e4nien und Bulgarien, d\u00fcrfen patrouillieren.<\/p>\n<p>Es gibt auch eine v\u00f6llig andere Sicht auf die Dinge &#8211; von Experten, die keinerlei europ\u00e4ische Milit\u00e4rpr\u00e4senz in der Ukraine f\u00fcr n\u00f6tig halten. Die Ukrainer verteidigten ihre Front seit Jahren derma\u00dfen bravour\u00f6s, dass der Aufwand zu gro\u00df sei, europ\u00e4ische Truppen dort zu stationieren, sagt etwa der fr\u00fchere Bundeswehrgeneral Hans-Lothar Domr\u00f6se ntv.de. Er schl\u00e4gt vor, die Sicherheitsgarantien stattdessen &#8222;over the horizon&#8220;, also hinter dem Horizont &#8211; von zu Hause, auszusprechen. Sie w\u00fcrden erst ausgel\u00f6st, falls Putin einen Waffenstillstand in der Ukraine breche, sagt Domr\u00f6se. Nur in diesem Fall w\u00fcrden die europ\u00e4ischen L\u00e4nder Soldaten entsenden: Die ersten Luftstreitkr\u00e4fte w\u00e4ren innerhalb weniger Stunden vor Ort, die Landstreitkr\u00e4fte w\u00fcrden gestaffelt folgen. Im Idealfall g\u00e4be es &#8222;50.000 gut ausgebildete und ausger\u00fcstete Soldaten unter einheitlicher F\u00fchrung in Europa, die immer bereit sind&#8220;, sagt der ehemalige General.<\/p>\n<p>&#8222;Einheitliche F\u00fchrung&#8220; bedeutet in dem Fall eine Art &#8222;Nato Joint Force&#8220;. Eine milit\u00e4rische Einsatztruppe, die Streitkr\u00e4fte aus verschiedenen Staaten integriert einsetzen kann. Das Ziel: Abschreckungspotential gegen\u00fcber Putin bieten. Daf\u00fcr muss die Truppe ein umfassendes Lagebild generieren k\u00f6nnen. Eines, das alle Dom\u00e4nen umschlie\u00dft. Bei einer &#8222;Nato Joint Force&#8220; agieren mehrere Teilstreitkr\u00e4fte, wie Heer, Luftwaffe, Marine sowie Cyberkr\u00e4fte gemeinsam und abgestimmt. Eine solche Truppe leitete Domr\u00f6se von 2012 bis 2016 in den Niederlanden. Er h\u00e4lt die F\u00e4higkeiten und Kapazit\u00e4ten der Europ\u00e4er f\u00fcr ausreichend, um f\u00fcr die Ukraine \u00c4hnliches auf die Beine zu stellen. <\/p>\n<p>Domr\u00f6ses Modell wiederum steht ECFR-Experte Loss skeptisch gegen\u00fcber. &#8222;Je mehr europ\u00e4ische Truppen tats\u00e4chlich in der Ukraine sind, desto gr\u00f6\u00dfer w\u00e4re die Abschreckungswirkung&#8220;, sagt Loss. Es gebe zwar gewisse Risiken bei einer Stationierung, da Russland vermutlich hybride Attacken auf die Soldaten f\u00fchren w\u00fcrde. Zudem sei der finanzielle Aufwand hoch. Doch die Ukrainer f\u00fchlten sich nur durch europ\u00e4ische Soldaten auf ihrem Territorium wirklich gesch\u00fctzt: &#8222;Je weiter die europ\u00e4ischen Truppen sich von diesem Modell wegbewegen, was die Gr\u00f6\u00dfe betrifft, was die Entfernung zur Frontlinie betrifft, was die Zusammenstellung internationaler Verb\u00e4nde betrifft, desto mehr nimmt die Abschreckungswirkung ab. Sicherheitsgarantien ohne europ\u00e4ische Truppen im Land w\u00e4ren keine echte R\u00fcckversicherung f\u00fcr die Ukrainer.&#8220;<\/p>\n<p>Auch die Nato setze zum Schutz der Alliierten an der Ostflanke schlie\u00dflich auf Vorw\u00e4rtsstationierungen f\u00fcr Abschreckung und R\u00fcckversicherung. Zusicherungen auf Papier allein reichten der Ukraine nach den Erfahrungen mit dem Budapester Memorandum von 1994 nicht, so Loss. Im Budapester Memorandum verpflichteten sich die USA und Gro\u00dfbritannien im Gegenzug f\u00fcr den Verzicht der Ukraine auf ihre Atomwaffen zu Sicherheitsgarantien. Daraufhin folgten zahlreiche Vertr\u00e4ge mit Russland, die allesamt gebrochen wurden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Trump will Frieden in der Ukraine stiften, aber die Europ\u00e4er daf\u00fcr in die Pflicht nehmen. 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