{"id":369848,"date":"2025-08-24T16:24:11","date_gmt":"2025-08-24T16:24:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/369848\/"},"modified":"2025-08-24T16:24:11","modified_gmt":"2025-08-24T16:24:11","slug":"iran-lehnt-verhandlungen-mit-den-usa-unter-trump-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/369848\/","title":{"rendered":"Iran lehnt Verhandlungen mit den USA unter Trump ab"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Abscheuliche Forderungen&#8220;<br \/>\n                Irans F\u00fchrer schlie\u00dft Verhandlungen mit USA unter Trump aus<\/p>\n<p>\t\t\t\t              24.08.2025, 17:04 Uhr<\/p>\n<p><strong>Seitdem Israel mehrere Angriffe im Iran flog, zeigt sich der oberste F\u00fchrer Chamenei nur selten \u00f6ffentlich. Im Staatsfernsehen schimpft er auf die USA und lehnt jegliche Atomverhandlungen mit dem Erzfeind unter Trump deutlich ab.<\/strong><\/p>\n<p>Irans oberster F\u00fchrer Ajatollah Ali Chamenei schlie\u00dft eine politische Einigung mit den USA unter Donald Trump aus, da die Probleme mit dem US-Pr\u00e4sidenten unl\u00f6sbar seien. Es gehe nicht mehr wie bisher um Unterstellungen &#8211; etwa die Unterst\u00fctzung von Terrorismus oder die Verletzung von Menschenrechten -, sondern nun sei die Rede von Gehorsam und Kapitulation. &#8222;Das iranische Volk wird sich dieser abscheulichen Forderung mit aller Entschlossenheit entgegenstellen&#8220;, sagte Chamenei im Staatsfernsehen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem habe Trump Israel &#8222;angestachelt&#8220; und dabei unterst\u00fctzt, den Iran anzugreifen, um so einen politischen Wechsel zu erzwingen. Doch beide Seiten seien \u00fcberrascht gewesen, dass das Land sich &#8222;derma\u00dfen w\u00fcrdevoll&#8220; verteidigt habe, sagte der Kleriker, der laut Verfassung das letzte Wort in allen strategischen Belangen hat. <\/p>\n<p>Seit den israelischen Angriffen auf strategische Ziele im Iran hat Chamenei sich nur noch selten in der \u00d6ffentlichkeit gezeigt. Es wurde gemutma\u00dft, er habe sich aus Angst vor einem israelischen Attentat in einem Bunker versteckt. Obwohl weite Teile des Landes, darunter auch wichtige Atom- und Milit\u00e4ranlagen, im Juni-Krieg von israelischen Streitkr\u00e4ften stark besch\u00e4digt oder gar zerst\u00f6rt worden waren, behaupten er und die iranische Regierung, den Krieg gewonnen zu haben.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident nicht gegen Verhandlungen<\/p>\n<p>Wegen seiner Abwesenheit war auch unklar, wie er zu den hitzigen Diskussionen der vergangenen Wochen \u00fcber eine Wiederaufnahme der Atomverhandlungen mit den USA steht. Die Reformer im Land &#8211; darunter auch Pr\u00e4sident Massud Peseschkian und seine Regierung &#8211; schlie\u00dfen eine Fortsetzung der Gespr\u00e4che mit den USA nicht aus. Die Hardliner im Parlament sind strikt dagegen. Beobachtern zufolge ist Chamenei nicht grunds\u00e4tzlich gegen Verhandlungen, jedoch nicht unter Trumps Bedingungen. <\/p>\n<p>Wenn die Atomverhandlungen nicht wieder aufgenommen werden, drohen dem Iran Sanktionen, die die ohnehin desolate Wirtschaftslage des \u00f6lreichen Landes versch\u00e4rfen k\u00f6nnten. Zudem wird ein erneuter Milit\u00e4rschlag Israels bef\u00fcrchtet. Au\u00dferdem k\u00e4mpft die Regierung in Teheran mit Energie- und Wassermangel, was Beobachtern zufolge gar zu inneren Unruhen f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Abscheuliche Forderungen&#8220; Irans F\u00fchrer schlie\u00dft Verhandlungen mit USA unter Trump aus 24.08.2025, 17:04 Uhr Seitdem Israel mehrere Angriffe&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":369849,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[106,13,345,13613,14,15,16,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-369848","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-donald-trump","9":"tag-headlines","10":"tag-iran","11":"tag-iranisches-atomprogramm","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-politik","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-welt","21":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115084673998686124","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/369848","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=369848"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/369848\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/369849"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=369848"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=369848"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=369848"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}