{"id":36990,"date":"2025-04-16T17:04:08","date_gmt":"2025-04-16T17:04:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/36990\/"},"modified":"2025-04-16T17:04:08","modified_gmt":"2025-04-16T17:04:08","slug":"ukraine-liveblog-ukraine-verlaengert-kriegsrecht-bis-august","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/36990\/","title":{"rendered":"Ukraine-Liveblog: ++ Ukraine verl\u00e4ngert Kriegsrecht bis August ++"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>liveblog<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 16.04.2025 18:16 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Das ukrainische Parlament hat auf Antrag von Pr\u00e4sident Selenskyj das Kriegsrecht um weitere 90 Tage bis Anfang August verl\u00e4ngert. Das NATO-Mitglied D\u00e4nemark erw\u00e4gt offenbar, unbewaffnete Soldaten zum Training in die Ukraine schicken. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie wichtigsten Entwicklungen:<\/p>\n<p>18:16 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Baetzing-bezeichnet-Angriff-auf-Sumy-als-Kriegsverbrechen\"><br \/>\n        B\u00e4tzing bezeichnet Angriff auf Sumy als Kriegsverbrechen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr den Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg B\u00e4tzing, ist der russische Angriff auf die ukrainische Stadt Sumy ein Kriegsverbrechen. Er zeige die &#8222;Brutalit\u00e4t und R\u00fccksichtslosigkeit eines solchen Krieges, der ja bewusst initiiert worden ist&#8220;, sagte er der K\u00f6lnischen Rundschau.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAu\u00dferdem kritisierte B\u00e4tzing Aussagen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Dieser hatte den Angriff als &#8222;Fehler&#8220; in einem Krieg hingestellt, der insgesamt &#8222;eine schreckliche Sache&#8220; sei. &#8222;Den Angriff zu relativieren, das geht gar nicht&#8220;, sagte B\u00e4tzing. &#8222;Es ist klar, wer der Aggressor ist und wer das \u00fcberfallene Land ist.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei dem Angriff mit Streumunition am vergangenen Sonntag waren 34 Menschen get\u00f6tet worden, viele auf dem Weg zum Gottesdienst.<\/p>\n<p>17:48 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Rubio-reist-zu-Gespraechen-nach-Paris\"><br \/>\n        Rubio reist zu Gespr\u00e4chen nach Paris<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Au\u00dfenminister Marco Rubio will morgen\u00a0mit seinem franz\u00f6sischen Amtskollegen Jean-No\u00ebl Barrot in Paris unter anderem \u00fcber die Lage in der Ukraine beraten. Trotz der Friedensinitiativen der USA setzt Russland seinen Krieg gegen die Ukraine bisher mit unverminderter H\u00e4rte fort. Rubio wird begleitet von dem US-Sondergesandten Steve Witkoff, der vergangene Wochen den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin zu Gespr\u00e4chen traf.<\/p>\n<p>16:55 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Ex-Gouverneur-von-Kursk-festgenommen\"><br \/>\n        Ex-Gouverneur von Kursk festgenommen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer fr\u00fchere Gouverneur der russischen Grenzregion Kursk, Alexej Smirnow, ist wegen angeblichen Betrugs festgenommen worden. Bei einer Verurteilung drohen ihm der staatlichen russischen Nachrichtenagentur TASS zufolge bis zu zehn Jahren Haft. Laut Medienberichten hat ein ehemaliger ranghoher Beamter gegen ihn ausgesagt, der wegen Veruntreuung von Geldern f\u00fcr die Befestigungsanlagen in der Region in Untersuchungshaft sitzt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSmirnow wurde im Mai 2024 Gouverneur von Kursk. Nur wenige Monate sp\u00e4ter \u00fcberrannten ukrainische Truppen einen Teil des Gebietes bei einem \u00fcberraschenden Gegensto\u00df und brachten damit erstmals Russlands Angriffskrieg auf den Boden des Aggressors zur\u00fcck. Inzwischen hat Russland einen Gro\u00dfteil dieser Gebiete zur\u00fcckerobert. Im Dezember 2024 trat Smirnow vorzeitig vom Amt zur\u00fcck.<\/p>\n<p>15:33 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Hilfsorganisation-kritisiert-Drohnenangriffe\"><br \/>\n        Hilfsorganisation kritisiert Drohnenangriffe<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Hilfsorganisation Handicap International hat die zunehmenden Angriffe mit Raketen und Drohnen auf die Zivilbev\u00f6lkerung im Ukraine-Krieg verurteilt. Drohnen, Marschflugk\u00f6rper und ballistische Raketen geh\u00f6rten zu den besonders zerst\u00f6rerischen Waffen, erkl\u00e4rte Handicap-International-Experte Elliot de Faramond in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSie stellten eine existenzielle Bedrohung mit katastrophalen Folgen f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung dar. Allein von Januar bis M\u00e4rz 2025 waren in der Ukraine 20 gr\u00f6\u00dfere Vorf\u00e4lle mit Explosivwaffen gemeldet worden, bei denen Zivilisten betroffen gewesen sind, wie es in der Mitteilung hei\u00dft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Januar seien 139 Menschen get\u00f6tet und 738 verletzt worden. Dies entspreche einem Anstieg von 40 Prozent im Vergleich zum Dezember 2024. Seit Beginn des Kriegs im Februar 2022 seien in der Ukraine mindestens 42.505 Zivilistinnen und Zivilisten get\u00f6tet oder verletzt worden.<\/p>\n<p>15:32 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Lettland-steigt-aus-Antipersonenminen-Abkommen-aus\"><br \/>\n        Lettland steigt aus Antipersonenminen-Abkommen aus<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer NATO-Staat Lettland steigt aus dem Antipersonenminen-Abkommen aus: Das Parlament in Riga stimmte f\u00fcr einen R\u00fcckzug aus dem sogenannten Ottawa-Abkommen. Als Grund wurde die wachsende Bedrohungslage durch Moskau angef\u00fchrt. &#8222;Der Austritt aus dem Ottawa-Abkommen wird unseren Streitkr\u00e4ften im Falle einer milit\u00e4rischen Bedrohung den Spielraum geben, alle verf\u00fcgbaren Mittel zur Verteidigung unserer B\u00fcrger einzusetzen&#8220;, sagte die Vorsitzende des Ausw\u00e4rtigen Ausschusses, Inara Murniece.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDieser tritt jedoch erst sechs Monate nach der formellen Unterrichtung der Vereinten Nationen in Kraft. Das Ottawa-Abkommen verbietet den Einsatz, die Lagerung, die Herstellung und die Weitergabe von Antipersonenminen. Es wurde von 160 Staaten unterzeichnet, darunter von der Ukraine. Russland, die USA und China geh\u00f6ren nicht zu den Unterzeichner-Staaten. Auch Lettlands Nachbar Litauen hat das Abkommen k\u00fcrzlich verlassen.<\/p>\n<p>15:01 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Mutmassliche-Saboteure-festgenommen\"><br \/>\n        Mutma\u00dfliche Saboteure festgenommen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer ukrainische Geheimdienst SBU hat nach eigenen Angaben neun Ukrainer wegen mutma\u00dflicher Sabotagepl\u00e4ne im Auftrag Russlands festgenommen. Unter den Verd\u00e4chtigen seien f\u00fcnf Jugendliche &#8222;im Alter von 14 und 15 Jahren&#8220;, erkl\u00e4rte der SBU.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDen Festgenommenen wird demnach vorgeworfen, im Osten und Zentrum der Ukraine &#8222;terroristische Attentate&#8220; im Auftrag des russischen Geheimdienstes FSB geplant zu haben.\u00a0 Der FSB habe die Verd\u00e4chtigen \u00fcber den Onlinedienst Telegram angeworben und diese angewiesen, selbstgebaute Sprengs\u00e4tze an bestimmten Zielen in Wohngebieten, im Umfeld von Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten und Eisenbahngleisen zu deponieren, teilt der SBU weiter mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAnschlie\u00dfend sollten die sie die Sprengs\u00e4tze demnach per Fernz\u00fcndung hochgehen lassen und die Explosion filmen.\u00a0<\/p>\n<p>15:00 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Makeiev-kritisiert-Teilnahme-Russlands-an-Gedenkfeier\"><br \/>\n        Makeiev kritisiert Teilnahme Russlands an Gedenkfeier<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, hat die Teilnahme des russischen Botschafters Sergej Netschajew beim Gedenken an die Weltkriegs-Schlacht auf den Seelower H\u00f6hen in Brandenburg scharf kritisiert. Es sei unangebracht, dass &#8222;ein Vertreter eines Verbrecherregimes, das mein Land jeden Tag mit Raketen, Bomben und Drohnen angreift&#8220;, bei diesem Gedenken an die Kriegsopfer dabei sei, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/video255951622\/Oleksii-Makeiev-Die-Russen-versuchen-den-Zweiten-Weltkrieg-zu-instrumentalisieren.html\" title=\"&quot;Die Russen versuchen, den Zweiten Weltkrieg zu instrumentalisieren&quot;\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">sagte Makeiev dem Nachrichtensender Welt24<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Ausw\u00e4rtige Amt hatte davor in einer Handreichung an L\u00e4nder, Kommunen und Gedenkst\u00e4tten davon abgeraten, dass Vertreter von Russland und Belarus bei Gedenkveranstaltungen zum Ende des Zweiten Weltkriegs dabei sind. Netschajew wurde nicht aktiv von den Veranstaltern eingeladen, aber auch nicht an der Teilnahme gehindert, sondern freundlich begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Sergej Netschajew (Mitte) bei der Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Schlacht um die Seelower H\u00f6hen\n                    <\/p>\n<p>14:24 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Ukraine-sieht-baldigen-Abschluss-von-Mineralienabkommen\"><br \/>\n        Ukraine sieht baldigen Abschluss von Mineralienabkommen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Angaben der Ukraine sind in den Gespr\u00e4chen mit den USA \u00fcber ein Mineralienabkommen &#8222;erhebliche Fortschritte&#8220; erreicht worden. Beide Seiten wollten in naher Zukunft ein entsprechendes Memorandum unterzeichnen, teilt die erste stellvertretende Ministerpr\u00e4sidentin Julia Swyrydenko auf Facebook mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin Abkommen bed\u00fcrfe anschlie\u00dfend der Ratifizierung durch das ukrainische Parlament. Es solle dazu beitragen, das Wirtschaftswachstum in der Ukraine und den USA zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>13:55 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Finnland-haelt-Grenze-zu-Russland-weiter-geschlossen\"><br \/>\n        Finnland h\u00e4lt Grenze zu Russland weiter geschlossen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFinnland h\u00e4lt seine Grenze zu Russland weiter geschlossen. &#8222;Das Risiko, dass die instrumentalisierte Migration wie zuvor wieder aufgenommen und ausgeweitet wird, bleibt wahrscheinlich&#8220;, teilte die finnische Regierung in einer Erkl\u00e4rung mit. Finnland hatte <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/finnland-grenze-russland-102.html\" title=\"Illegale Migration: Finnland schlie\u00dft komplette Grenze zu Russland \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">seine etwa 1300 Kilometer lange Landgrenze zu Russland Ende 2023 geschlossen<\/a>, nachdem dar\u00fcber vermehrt Menschen aus L\u00e4ndern wie Syrien und Somalia eingereist waren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Regierung wirft Russland vor, diese Migration zu steuern und als Waffe gegen das nordische Land einzusetzen, als Vergeltung f\u00fcr den NATO-Beitritt. Russland bestreitet dies.<\/p>\n<p>13:02 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Daenemark-erwaegt-Trainingseinsatz-in-der-Ukraine\"><br \/>\n        D\u00e4nemark erw\u00e4gt Trainingseinsatz in der Ukraine<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas d\u00e4nische Milit\u00e4r hat klar gestellt, dass es bisher nur erw\u00e4gt, eigene Soldaten zum Training in die Ukraine zu senden. Man ziehe die M\u00f6glichkeit in Betracht, d\u00e4nische Soldaten zu k\u00fcrzeren Kursen in die Ukraine zu schicken, damit sie dort Erfahrungen sammeln k\u00f6nnten, hie\u00df es.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDamit ruderte das d\u00e4nische Milit\u00e4r hinter die Aussage zur\u00fcck, die zuvor Heereschef Peter Boysen get\u00e4tigt hatte. Dieser hatte dem Fernsehsender TV 2 gesagt, D\u00e4nemark wolle unbewaffnete Soldaten zum Training in die Ukraine schicken, damit sie dort von den ukrainischen Milit\u00e4rs und vor allem von deren Erfahrungen im Drohnenkrieg lernten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBoysen sagte zudem, die D\u00e4nen w\u00fcrden sich weit von der Front entfernt aufhalten, vermutlich in Trainingszentren im Westen der Ukraine. Der d\u00e4nische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen wollte sich der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge nicht zu den Pl\u00e4nen \u00e4u\u00dfern mit dem Hinweis, die Zust\u00e4ndigkeit in der Sache liege beim Milit\u00e4r.<\/p>\n<p>12:51 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Kriegsrecht\"><br \/>\n        Ukraine verl\u00e4ngert Kriegsrecht und Mobilisierung bis August<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ukraine hat das Kriegsrecht und die Mobilisierung verl\u00e4ngert. F\u00fcr beide Antr\u00e4ge, die Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj eingereicht hatte, stimmten Medienberichten zufolge deutlich mehr als zwei Drittel der Abgeordneten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Kriegsrecht gilt nach der Unterschrift Selenskyjs bis zum 6. August. Es w\u00e4re am 9. Mai ausgelaufen. Die Ukraine wehrt sich seit gut drei Jahren gegen eine russische Invasion.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVor der Abstimmung hatte Ex-Pr\u00e4sident Petro Poroschenko die Eile des Beschlusses fast einen Monat vor Ablauf der Frist kritisiert und von einem Missbrauch des Kriegsrechts gesprochen: &#8222;Es wird nicht nur f\u00fcr die Verteidigung des Landes genutzt, sondern auch f\u00fcr die Errichtung eines autorit\u00e4ren Regimes.&#8220;<\/p>\n<p>11:17 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Training\"><br \/>\n        D\u00e4nemark will Soldaten zum Training in die Ukraine schicken<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas NATO-Mitglied D\u00e4nemark will unbewaffnete Soldaten zum Training in die von Russland angegriffene Ukraine schicken. Das sagte der Chef des d\u00e4nischen Heeres, Peter Boysen, dem Fernsehsender TV 2. Demnach sollen die d\u00e4nischen Soldaten von den ukrainischen Milit\u00e4rs und vor allem von deren Erfahrungen im Drohnenkrieg lernen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBoysen sagte zu TV 2, die D\u00e4nen w\u00fcrden sich weit von der Front entfernt aufhalten, vermutlich in Trainingszentren im Westen der Ukraine. Das Training k\u00f6nnte dem Heereschef zufolge schon im Sommer beginnen. Der d\u00e4nische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen wollte sich der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge nicht zu den Pl\u00e4nen \u00e4u\u00dfern mit dem Hinweis, die Zust\u00e4ndigkeit in der Sache liege beim Milit\u00e4r.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der russischen Botschaft in Kopenhagen sorgen die Pl\u00e4ne des d\u00e4nischen Milit\u00e4rs f\u00fcr Unmut. In einem schriftlichen Kommentar teilte der russische Botschafter in D\u00e4nemark, Wladimir Barbin, TV 2 mit, ein Training d\u00e4nischer Soldaten in der Ukraine ziehe &#8222;D\u00e4nemark tiefer in den Konflikt hinein&#8220; und &#8222;provoziere eine weitere unkontrollierte Eskalation&#8220;. Der russische Botschafter schrieb demnach weiter, die Entscheidung bringe &#8222;das Leben d\u00e4nischer Soldaten in Gefahr.&#8220; Denn alle milit\u00e4rischen Einrichtungen in der Ukraine, auch Trainings- und Ausbildungszentren im Westen des Landes, sind laut Barbin &#8222;legitime Ziele&#8220; f\u00fcr das russische Milit\u00e4r.<\/p>\n<p>11:17 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Cherson\"><br \/>\n        Ukraine meldet einen Toten nach Angriff in Cherson<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei russischen Angriffen auf die s\u00fcdukrainische Stadt Cherson ist nach Angaben des Regionalgouverneurs ein Mann get\u00f6tet worden. Drei weitere Menschen seien verletzt worden, erkl\u00e4rte Gouverneur Oleksandr Prokudin auf Onlineplattformen.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Karte der Ukraine und Russlands, hell schraffiert: von Russland besetzte Gebiete\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Armeechef von Cherson, Roman Mrotschko, schrieb im Onlinedienst Telegram, der erste Angriff sei am fr\u00fchen Morgen erfolgt. Als die Rettungskr\u00e4fte eingetroffen seien, sei ein zweiter Angriff erfolgt, die russische Armee habe die Helfer &#8222;mit Artillerie bombardiert&#8220;. Gouverneur Prokudin verurteilte eine &#8222;vors\u00e4tzliche Taktik Russlands&#8220;, die dazu diene, &#8222;die Rettung der Opfer zu verhindern und \u00c4rzten, Rettungskr\u00e4ften und Polizeibeamten Schaden zuzuf\u00fcgen&#8220;.<\/p>\n<p>10:40 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Miersch-Taurus-Entscheidung-gemeinsam-treffen\"><br \/>\n        Miersch: &#8222;Taurus&#8220;-Entscheidung gemeinsam treffen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Debatte um eine Lieferung von &#8222;Taurus&#8220;-Marschflugk\u00f6rpern an die Ukraine hat SPD-Generalsekret\u00e4r Matthias Miersch eine gemeinsame Entscheidung der absehbaren schwarz-roten Koalition gefordert. Der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Verteidigungsminister Boris Pistorius habe zuletzt betont, dass bei dieser Entscheidung auch Erkenntnisse, die im Geheimhaltungsbereich liegen, eine Rolle spielten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Ich gehe davon aus, dass Friedrich Merz, wenn er vollumfassend in Kenntnis gesetzt wird von den Diensten, dass er dann noch mal sehr deutlich abw\u00e4gt. Und wir werden diese Entscheidung gemeinsam treffen&#8220;, sagte Miersch im RTL\/ntv-Fr\u00fchstart. Es gebe dazu eine klare Beschlusslage in der SPD-Bundestagsfraktion. &#8222;Ich gehe davon aus, dass wir hier nicht zu einer Eskalation beitragen wollen, dass wir nicht Kriegspartei werden wollen. All die Gr\u00fcnde, die dazu gef\u00fchrt haben, dass wir &#8218;Taurus&#8216; nicht geliefert haben. Und davon gehe ich auch aus, dass es so bleibt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer absehbare n\u00e4chste Kanzler Merz hatte am Sonntag seine Bereitschaft zur Lieferung der &#8222;Taurus&#8220;-Raketen bekr\u00e4ftigt. &#8222;Nicht, dass wir selbst in diesen Krieg eingreifen, sondern dass wir die ukrainische Armee mit solchen Waffen ausr\u00fcsten&#8220;, sagte er in der ARD-Sendung Caren Miosga. Er habe aber immer gesagt, dass er das nur in Abstimmung mit den europ\u00e4ischen Partnern tun w\u00fcrde. &#8222;Das muss abgestimmt werden, und wenn es abgestimmt wird, dann sollte Deutschland sich daran beteiligen.&#8220;<\/p>\n<p>11:17 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Ukraine-Russischer-Angriff-mit-fast-100-Drohnen-in-der-Nacht\"><br \/>\n        Ukraine: Russischer Angriff mit fast 100 Drohnen in der Nacht<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ukraine meldet wieder einen gr\u00f6\u00dferen russischen Drohnenangriff mit fast 100 Drohnen. Russland habe in der Nacht mit 97 Drohnen angegriffen, teilt das ukrainische Milit\u00e4r mit. 57 Drohnen habe die Luftabwehr abgeschossen. Weitere 34 Drohnen h\u00e4tten ihr Ziel vermutlich wegen elektronischer Gegenma\u00dfnahmen nicht erreicht. Was mit den \u00fcbrigen sechs Drohnen geschah, lie\u00df das Milit\u00e4r offen.<\/p>\n<p>Konfliktparteien als Quelle<\/p>\n<p>            Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien k\u00f6nnen in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabh\u00e4ngiger Stelle \u00fcberpr\u00fcft werden.<\/p>\n<p>09:12 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#USA\"><br \/>\n        Medien: USA senken Kostensch\u00e4tzung f\u00fcr Ukraine-Milit\u00e4rhilfe<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie USA haben einem Medienbericht zufolge in den Verhandlungen mit der Ukraine \u00fcber ein Mineralien-Abkommen ihre Kostensch\u00e4tzung f\u00fcr geleistete Milit\u00e4rhilfe gesenkt. Die Regierung von Pr\u00e4sident Donald Trump habe ihre Kalkulation f\u00fcr die US-Hilfen an die Ukraine seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 von etwa 300 Milliarden auf rund 100 Milliarden Dollar reduziert, meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump strebt ein Abkommen \u00fcber den Zugang zu Mineralien wie Seltene Erden als Teil einer Friedensinitiative zur Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine an. Trump sieht darin auch eine M\u00f6glichkeit, dass die USA Milliarden Dollar an Milit\u00e4rhilfe zur\u00fcckerhalten, obwohl die Hilfen nicht als Kredit ausgelegt waren. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Gespr\u00e4che mit den USA \u00fcber ein Mineralien-Abkommen am Dienstag als &#8222;positiv&#8220;. Eine Stellungnahme der US-Regierung liegt bisher nicht vor.<\/p>\n<p>06:44 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#abgefangen\"><br \/>\n        Russland: 26 ukrainische Drohnen abgefangen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie russische Luftabwehr hat nach Angaben des Moskauer Verteidigungsministeriums in der Nacht 26 ukrainische Drohnen abgeschossen. Neun Drohnen seien \u00fcber der s\u00fcdlichen Region Woronesch und acht \u00fcber der Grenzregion Belgorod zerst\u00f6rt worden, teilt das Ministerium auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Die anderen Drohnen wurden demnach \u00fcber den Regionen Kursk, Lipezk und Moskau sowie \u00fcber der annektierten Halbinsel Krim abgefangen.<\/p>\n<p>06:43 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Ukraine-meldet-Verletzte-nach-Drohnenangriff-auf-Odessa\"><br \/>\n        Ukraine meldet Verletzte nach Drohnenangriff auf Odessa<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei einem russischen Drohnenangriff auf die ukrainische Schwarzmeerhafenstadt Odessa sind in der Nacht nach Angaben der Beh\u00f6rden drei Menschen verletzt worden. Der Angriff habe Br\u00e4nde ausgel\u00f6st und Wohnh\u00e4user sowie zivile Infrastruktur besch\u00e4digt, teilt der ukrainische Katastrophenschutz mit.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Karte der Ukraine und Russlands, hell schraffiert: von Russland besetzte Gebiete\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Der Feind hat Odessa erneut mit einem massiven Drohnenangriff attackiert&#8220;, schreibt Regionalgouverneur Oleh Kiper auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Das volle Ausma\u00df des Angriffs sei noch nicht klar. Odessas B\u00fcrgermeister Hennadij Truchanow ver\u00f6ffentlichte Fotos, die ein fast zerst\u00f6rtes Wohngeb\u00e4ude und andere besch\u00e4digte Geb\u00e4ude zeigten. Auf weiteren Bildern durchsuchten Rettungskr\u00e4fte Tr\u00fcmmer.<\/p>\n<p>00:01 Uhr<\/p>\n<p>    <a href=\"#Der-Liveblog-von-Dienstag-zum-Nachlesen\"><br \/>\n        Der Liveblog von Dienstag zum Nachlesen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNATO-Chef Rutte hat die s\u00fcdukrainische Hafenstadt Odessa besucht und dort Pr\u00e4sident Selenskyj getroffen. Nach Angaben aus Russland hat es bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die westrussische Stadt Kursk mindestens eine Tote gegeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"liveblog Stand: 16.04.2025 18:16 Uhr Das ukrainische Parlament hat auf Antrag von Pr\u00e4sident Selenskyj das Kriegsrecht um weitere&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":36991,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,3272,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-36990","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-liveblog","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114348730987604421","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36990","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36990"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36990\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36991"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36990"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36990"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36990"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}