{"id":370034,"date":"2025-08-24T18:11:11","date_gmt":"2025-08-24T18:11:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/370034\/"},"modified":"2025-08-24T18:11:11","modified_gmt":"2025-08-24T18:11:11","slug":"unabhaengigkeitstag-die-ukraine-gibt-nicht-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/370034\/","title":{"rendered":"Unabh\u00e4ngigkeitstag: Die Ukraine gibt nicht auf"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Der ukrainische Pr\u00e4sident <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Wolodymyr Selenskyj\" data-rtr-id=\"ef37325431a9763e620d5572d4ee117eb9265132\" data-rtr-score=\"302.59271948608136\" data-rtr-etype=\"person\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/wolodymyr-selenskyj\" title=\"Wolodymyr Selenskyj\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> gibt sich k\u00e4mpferisch. \u201eDie Ukrainer sind und bleiben auf diesem Land, wo in hundert Jahren unsere n\u00e4chsten Generationen leben werden\u201c, schrieb er auf Telegram anl\u00e4sslich des Unabh\u00e4ngigkeitstages des Landes. Dazu ver\u00f6ffentlichte er Fotos der Feierlichkeiten am Sonntag vor der Sophienkathedrale im Zentrum Kiews. In seiner Rede betonte er, der Krieg habe zu einem neuen Selbstwertgef\u00fchl der Ukrainer gef\u00fchrt, die sich nicht mehr auf den guten Willen anderer verlie\u00dfen, sondern ihr Schicksal selbst in die Hand n\u00e4hmen und bereit seien, f\u00fcr ihre Freiheit zu k\u00e4mpfen. \u201eDie Ukraine wird immer ein unabh\u00e4ngiger Staat bleiben, ein souver\u00e4ner Staat, gleichberechtigt unter Gleichen in Europa.\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Zu den Feierlichkeiten waren der kanadische Ministerpr\u00e4sident Mark Carney und der Ukraine-Sonderbeauftragte des amerikanischen Pr\u00e4sidenten <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Donald Trump\" data-rtr-id=\"4c2d461052e4493568027a1f701a31d1ee4b8779\" data-rtr-score=\"125.48179871520342\" data-rtr-etype=\"person\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/donald-trump\" title=\"Donald Trump\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a>, Keith Kellogg, sowie mehrere europ\u00e4ische Verteidigungsminister angereist. Die Ukraine l\u00f6ste sich im Jahr 1991 von der Sowjetunion. Im vierten Kriegsjahr feiere man unter Angriffen, mit Luftalarm, aber man bleibe stark und stehe nicht allein da, sagte Selenskyj weiter. \u201eJeden Tag schickt die Ukraine diesen Krieg dorthin zur\u00fcck, woher er gekommen ist \u2013 in den russischen Himmel und auf russischen Boden.\u201c Die ukrainische Zeitung \u201eUkrainska Prawda\u201c titelte auf ihrer Internetseite, Russland habe zum Unabh\u00e4ngigkeitstag der Ukraine mit 72 Drohnen und Raketen \u201egratuliert\u201c. Am Nachmittag meldeten russische und ukrainische Beh\u00f6rden, dass beide Seiten abermals Gefangene ausgetauscht haben. Es seien jeweils 146 Soldaten an die Gegenseite \u00fcbergeben worden, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.<\/p>\n<p>Ukrainer nehmen Energieanlagen ins Visier<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">In der Nacht zu Sonntag griff die <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Ukraine\" data-rtr-id=\"acb898af5ea66a22c43878bf8691be74ce4ecd86\" data-rtr-score=\"107.79443254817987\" data-rtr-etype=\"location\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/ukraine\" title=\"Ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> Energieanlagen in Russland an und nahm dabei eines der gr\u00f6\u00dften russischen Atomkraftwerke sowie einen wichtigen Ostsee-Hafen ins Visier. In Ust-Luga im Leningrader Gebiet entfachten die Tr\u00fcmmerteile einer abgeschossenen Drohne am Sonntagmorgen russischen Beh\u00f6rden zufolge einen Brand in einem Gasterminal. Bilder in russischen Exilmedien zeigten, wie eine schwarze Rauchs\u00e4ule \u00fcber dem Terminal aufstieg. Nach vorl\u00e4ufigen Angaben gab es keine Verletzten.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Auch in der N\u00e4he des Kernkraftwerks Kursk wurde eine Drohne abgeschossen. Dabei sei ein Transformator durch Tr\u00fcmmer besch\u00e4digt worden, teilte die Pressestelle des Kraftwerks mit. Es habe keine Verletzten gegeben, die Strahlenwerte h\u00e4tten sich nicht ver\u00e4ndert. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, die Luftwaffe habe insgesamt mindestens 95 Drohnen \u00fcber mehr als zw\u00f6lf russischen Regionen unsch\u00e4dlich gemacht. So sei auch eine \u00d6lraffinerie im Gebiet Samara ein Ziel gewesen. In im Gebiet Rostow, das im Westen an die Ukraine grenzt, brannte es in einer Raffinerie nach einem Drohnenangriff am Sonntag schon den vierten Tag in Folge.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Selenskyj erinnerte in seiner Rede an die t\u00e4glichen Luftangriffe <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Russland\" data-rtr-id=\"1600ce7bdca92f9d620063165b2874ddee746c27\" data-rtr-score=\"19.51980728051392\" data-rtr-etype=\"location\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/russland\" title=\"Russland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russlands<\/a> auf zivile Einrichtungen wie Krankenh\u00e4user und Schulen in der Ukraine. Man antworte darauf mit Attacken auf Treibstoffdepots und Milit\u00e4rflugpl\u00e4tze tief in Russland. \u201eUnd niemand kann uns solche Angriffe verbieten, denn das w\u00fcrde der Gerechtigkeit zuwiderlaufen.\u201c Diese Passage wirkte wie eine Reaktion auf einen Bericht des \u201eWall Street Journal\u201c vom Wochenende. Die Zeitung schrieb unter Berufung auf Regierungsbeamte, dass das amerikanische Verteidigungsministerium der Ukraine seit Monaten den Einsatz von Raketen mit gr\u00f6\u00dferer Reichweite f\u00fcr Angriffe auf Ziele in Russland blockiere. Demnach muss die Ukraine beim Pentagon um Genehmigung bitten, um die von den USA gelieferten ATACMS-Raketen gegen Ziele in Russland einzusetzen. Mindestens einmal sei dies abgelehnt worden.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Pr\u00e4sident Joe Biden hatte in den letzten Monaten seiner Amtszeit Angriffe mit weitreichenden Waffen gegen milit\u00e4rische Objekte in Russland erlaubt. Amerikanische Medien spekulierten, dass es dabei vor allem um Angriffe im russischen Gebiet Kursk gehen sollte, das die ukrainische Armee teilweise in einer Offensive unter ihre Kontrolle gebracht hatte. Das Wei\u00dfe Haus best\u00e4tigte Ende November den Einsatz von ATACMS in Kursk. In der vergangenen Woche hatte Trump ge\u00e4u\u00dfert, es sei \u201esehr schwer, wenn nicht unm\u00f6glich, einen Krieg zu gewinnen, ohne das Land des Invasors anzugreifen\u201c.<\/p>\n<p>USA wollen mehr als als 3000 Marschflugk\u00f6rper liefern<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Der Milit\u00e4rfachmann Nico Lange glaubt, dass mit dieser \u00c4u\u00dferung ein Umdenken bei Trump eingesetzt habe. Das macht er auch an der Zusage der Amerikaner fest, in den kommenden Wochen mehr als 3000 Marschflugk\u00f6rper zu liefern, die eine gr\u00f6\u00dfere Reichweite haben. \u201eDie sogenannten ERAM sind Abstandswaffen, mit denen man bis zu 500 Kilometer weit schie\u00dfen kann\u201c, erkl\u00e4rt Lange im Gespr\u00e4ch mit der F.A.Z. Zudem habe die Ukraine ihr eigenes Programm zum Bau von Drohnen, Raketen und Marschflugk\u00f6rpern stark weiterentwickelt.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">In der vergangenen Woche k\u00fcndigte Selenskyj die Massenproduktion des Marschflugk\u00f6rpers \u201eFlamingo\u201c an. Die soll eine Reichweite von bis zu 3000 Kilometern haben und k\u00f6nnte damit tief im russischen Hinterland angreifen. Laut Lange ist die Produktion des \u201eFlamingo\u201c deutlich g\u00fcnstiger als die Herstellung westlicher Modelle. Zudem k\u00f6nne man einen schweren Sprengkopf anbringen, mit dem auch geh\u00e4rtete Ziele getroffen werden k\u00f6nnten. \u201eDenken Sie an Drohnenfabriken, Hauptquartiere oder Bunker, in denen Munition lagert, m\u00f6glicherweise Flugpl\u00e4tze.\u201c<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-f16c667d=\"\" data-v-439309db=\"\">Trump gratulierte der Ukraine zu ihrem Unabh\u00e4ngigkeitstag mit einem Brief, den Selenskyj auf der Plattform X ver\u00f6ffentlichte. \u201eAn diesem wichtigen Tag sollten Sie wissen, dass die Vereinigten Staaten Ihren Kampf respektieren, Ihre Opfer w\u00fcrdigen und an Ihre Zukunft als unabh\u00e4ngige Nation glauben\u201c, so Trump. Doch er betonte auch: \u201eEs ist Zeit, das sinnlose T\u00f6ten zu beenden.\u201c Die USA unterst\u00fctzten \u201eeine Verhandlungsl\u00f6sung, die zu einem dauerhaften und nachhaltigen Frieden f\u00fchrt, das Blutvergie\u00dfen beendet und die Souver\u00e4nit\u00e4t und W\u00fcrde der Ukraine sch\u00fctzt\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj gibt sich k\u00e4mpferisch. \u201eDie Ukrainer sind und bleiben auf diesem Land, wo in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":370035,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-370034","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115085094859310582","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/370034","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=370034"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/370034\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/370035"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=370034"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=370034"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=370034"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}