{"id":370037,"date":"2025-08-24T18:15:27","date_gmt":"2025-08-24T18:15:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/370037\/"},"modified":"2025-08-24T18:15:27","modified_gmt":"2025-08-24T18:15:27","slug":"keir-starmer-kommt-schlecht-an-nun-sieht-man-sich-nach-nachfolgern-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/370037\/","title":{"rendered":"Keir Starmer kommt schlecht an. Nun sieht man sich nach Nachfolgern um"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"headline__lead\">Auf der internationalen B\u00fchne wirkt Starmer staatsm\u00e4nnisch und souver\u00e4n. An der Heimatfront wirkt er jedoch unentschlossen und tritt in jedes Fettn\u00e4pfchen. Die Umfragewerte des britischen Premierministers sind unterirdisch.<\/p>\n<p>   <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" alt=\"Keir Starmer versprach den Briten nicht das Blaue vom Himmel, sondern seri\u00f6se Arbeit. Noch gelingt ihm aber auch das nicht.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"2076\" height=\"1445\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/0f18eea5-4174-40d7-8f01-7362a249761d.jpg\" loading=\"eager\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Keir Starmer versprach den Briten nicht das Blaue vom Himmel, sondern seri\u00f6se Arbeit. Noch gelingt ihm aber auch das nicht. <\/p>\n<p>Phil Noble \/ Reuters<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39hud110\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text\">Zuerst ging es nur um \u00abThe Bell\u00bb, ein Hotel in Epping im Norden von London. Ein Asylbewerber, von der Regierung dort tempor\u00e4r einquartiert, war beschuldigt worden, ein M\u00e4dchen sexuell bel\u00e4stigt zu haben. Er wies den Vorwurf zur\u00fcck. Rechtsextreme Hooligans begannen, Asylbewerber anzugreifen. Die Gemeinde Epping rief darauf das Hohe Gericht an, die Einquartierung von Asylbewerbern im Hotel k\u00fcnftig zu verbieten. Sie bekam recht. Am Dienstag entschied das Gericht, dass die Asylsuchenden bis am 12.\u00a0September weg sein m\u00fcssen.<\/p>\n<p> Optimieren Sie Ihre Browsereinstellungen <\/p>\n<p>\n        NZZ.ch ben\u00f6tigt JavaScript f\u00fcr wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.\n      <\/p>\n<p>Bitte passen Sie die Einstellungen an.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39juseh0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Was in Epping begann, weitete sich bis zum Wochenende f\u00fcr den Regierungschef Keir Starmer zu einem gigantischen Problem aus. Proteste und Gegendemonstrationen fanden in ganz England vor Hotels statt, in denen Asylbewerber untergebracht sind. Der Regierung droht, wieder einmal, die Kontrolle \u00fcber die Lage zu entgleiten.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39jusej0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Dabei hatte Keir Starmer doch gerade diese Woche so eine gute Figur gemacht: Am Tisch im Weissen Haus zusammen mit den europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs und dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodimir Selenski. Starmer zeigte, wie wichtig das Vereinigte K\u00f6nigreich trotz Brexit auf dem internationalen Parkett ist.<\/p>\n<p>Populismus geht weiter<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39jusel0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Zu Hause aber gelingt ihm nichts. Seit \u00fcber einem Jahr ist Starmer Premierminister. Mit einer komfortablen Mehrheit im Unterhaus ausgestattet, sollte er seine moderate Labour-Politik ohne Probleme bis zu den n\u00e4chsten Wahlen 2029 umsetzen k\u00f6nnen. Nach vierzehn Jahren konservativer Herrschaft, die dem Vereinigten K\u00f6nigreich die \u00f6konomisch schmerzhaften Folgen von Brexit und chaotischer Regierungspolitik eingebrockt hatten, galt der Jurist und ehemalige Direktor der britischen Staatsanwaltschaft mit seiner biederen Art als Idealbesetzung f\u00fcr die britische Insel. Sie sehnte sich nach unf\u00e4higen Premierministern wie Boris Johnson und Liz Truss nach einer anst\u00e4ndigen, langweiligen Figur und hoffte auf den Beginn eines postpopulistischen Zeitalters.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39jusem0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Aber weit gefehlt. Das populistische Zeitalter ist nicht vorbei. Auch nicht in Grossbritannien. Und Starmer schafft es auch nicht, solide Politik zu machen. Viele Probleme hat er geerbt, einige hat er aber selbst zu verantworten. Er wirkt indes, als ob er keine Ahnung hat, wie er sie l\u00f6sen will.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39jusen0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die Asylmisere steht exemplarisch daf\u00fcr. Derzeit sind 32\u00a0000 Asylbewerber in britischen Hotels untergebracht. Das sind 8 Prozent mehr als im Jahr davor. Die Idee, Fl\u00fcchtlinge in Hotels unterzubringen, stammt zwar nicht von Labour, die Konservativen hatten damit begonnen, da Aufnahmezentren f\u00fcr Migranten \u00fcberf\u00fcllt waren. Starmer konnte die Zahl aber nicht verringern, auch nicht jene der Asylantr\u00e4ge. 111\u00a0000 waren es bis Juni, ein Rekordwert. Starmer hatte versprochen, den Menschenschmugglern das Handwerk zu legen.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39juseo0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Der Premierminister versuchte das Problem durch Ann\u00e4herung an die EU anzugehen: Mit Frankreich schloss er einen Migrationspakt, man geht jetzt gemeinsam gegen organisierte Schlepperbanden vor. Und Deutschland hat versprochen, die Lagerh\u00e4user, in denen die Schlauchboote zusammengebaut werden, st\u00e4rker zu kontrollieren. Immerhin.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39jusep0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Doch Starmer trat dann gleich wieder in ein Fettn\u00e4pfchen. Bei einer Rede zur Einwanderung warnte er davor, dass Grossbritannien, sollte man nicht aufpassen, zu einer \u00abisland of strangers\u00bb werde, einer Insel von Fremden. Das erinnerte viele an die hetzerische Sprache von Enoch Powell, einem konservativen Politiker, der 1967 in einer ber\u00fcchtigten Rede den Satz gesagt hatte: \u00abAus Gr\u00fcnden, die sie (die weissen Einwohner Grossbritanniens, Anm.) nicht nachvollziehen konnten und aufgrund einer Entscheidung, zu der sie nie konsultiert wurden, fanden sie sich als Fremde in ihrem eigenen Land wieder.\u00bb Starmer musste sich f\u00fcr seine Wortwahl entschuldigen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Keir Starmer wird auch k\u00fcnftig in Downing Street bleiben, mitsamt seinen Problemen.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"2786\" height=\"1857\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Keir Starmer wird auch k\u00fcnftig in Downing Street bleiben, mitsamt seinen Problemen. <\/p>\n<p>Wiktor Szymanowicz \/ Imago<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39juseq0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Starmer wird von links als fremdenfeindlich und von rechts als zu fremdenfreundlich angegriffen. Bei anderen Themen ist es \u00e4hnlich: Die Konservativen hinterliessen ein riesiges Loch im Staatshaushalt, das die Labour-Regierung jetzt gerade mit einer Mini-Austerit\u00e4ts- und Steuerpolitik zu bek\u00e4mpfen versucht. Superreichen wurden neue Steuern aufgebrummt \u2013 worauf manche ihren Wohnsitz nach Mailand verlegten, wo sie nur eine Flat-Tax von 200\u00a0000 Euro zahlen, w\u00e4hrend in London jetzt auch Auslandsverm\u00f6gen f\u00fcr Nicht-Staatsb\u00fcrger besteuert werden.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39juser0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Die Regierung von Starmer zieht sich allerdings auch die Wut der eigenen \u00e4rmeren W\u00e4hlerbasis zu: Im ersten Herbst strich Finanzministerin Rachel Reeves den Heizkostenzuschuss f\u00fcr alle Rentner. Und im Juli f\u00fchrte der Versuch der Regierung, die Beihilfen f\u00fcr Behinderte zu kappen, zu einem regelrechten Aufstand der Labour-Hinterb\u00e4nkler im Unterhaus.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39juset0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Starmer ruderte zur\u00fcck und jetzt ist die Reform des Wohlfahrtsstaates derart verw\u00e4ssert, dass kaum Geld eingespart werden d\u00fcrfte. Und wieder wird Starmer verteufelt. Dass seiner Finanzministerin Rachel Reeves w\u00e4hrend der Revolte im Parlament die Tr\u00e4nen \u00fcbers Gesicht liefen, half der Glaubw\u00fcrdigkeit der Regierung nicht gerade.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39juseu0\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Hat man zu Beginn der Misere, als Keir Starmer \u00fcber Nichtigkeiten wie eine teure geschenkte Brille in Verruf geriet, noch sein PR-Team verantwortlich gemacht, schiesst sich inzwischen nicht nur die rechte Boulevard-Presse auf ihn ein. \u00abAnfangs galt er als ruhige Hand\u00bb, sagt Tim Bale, Professor f\u00fcr Politikwissenschaft an der Queen Mary University of London, \u00abjetzt aber wollen die Briten einen Premierminister, der in diesen unruhigen Zeiten eine klare Richtung vorgibt.\u00bb<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39jusf00\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Genau die gibt Starmer aber nicht vor. Zwar hat der heute 62-j\u00e4hrige Labour-Mann seine Partei von seinem Vorg\u00e4nger Jeremy Corbyn und den meisten von dessen Getreuen rasch und recht forsch befreit, weil diese die traditionelle Arbeitspartei mit antisemitischen und prorussischen Positionen in Verruf gebracht hatten. Jetzt aber setzt er kaum oder bloss widerspr\u00fcchliche Schwerpunkte. So liess Starmer die propal\u00e4stinensische Gruppe Palestine Action als terroristische Organisation einstufen, gleichzeitig stoppte er die Lieferungen von Waffen nach Israel, die in Gaza eingesetzt werden k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich, seine Verteidiger k\u00f6nnten sagen, das ist sehr differenzierte Politik. Allein, es verteidigt ihn kaum mehr jemand.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39jusf10\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">So wird der Ruf, den gl\u00fccklosen Premierminister zu ersetzen, immer lauter. Die Umfragen k\u00f6nnten deutlicher nicht sein: Nur 24 Prozent der Briten \u00e4ussern sich in Umfragen positiv \u00fcber ihn, 68 Prozent halten ihn f\u00fcr einen schlechten Regierungschef. Ob der Politologe Bale wie so viele im Land inzwischen auch glaubt, dass Starmer ein guter Staatsanwalt, aber eben kein guter Politiker sei? Bale weicht aus: \u00abEines ist sicher: Starmer ist eine Belastung f\u00fcr die Partei geworden.\u00bb<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39jusf20\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Das Desaster hat zwei M\u00e4nner auf den Plan gerufen: Der Rechtspopulist Nigel Farage sitzt inzwischen im Parlament und seine Partei Reform UK gewann bei den Gemeinderatswahlen im Mai die h\u00f6chste Zahl von Sitzen. Der Brexit-Champion greift Starmer jetzt wahlweise von rechts, aber auch von links an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Donald Trump mag Keir Starmers sch\u00f6nes Englisch: Das kann dem Premierminister nur recht sein.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"4986\" height=\"3326\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Donald Trump mag Keir Starmers sch\u00f6nes Englisch: Das kann dem Premierminister nur recht sein. <\/p>\n<p>Tolga Akmen \/ Pool \/ EPA<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39jusf21\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Starmers alter Parteifeind Jeremy Corbyn will ebenfalls die Gunst der Stunde nutzen. Da Linke und Gewerkschaften gegen den jetzigen Parteichef auf die Barrikaden gehen, will Corbyn eine Linkspartei gr\u00fcnden und seiner alten Partei den linken Fl\u00fcgel abzwacken. Doch auch er ist vor allem eine Figur aus der Vergangenheit.<\/p>\n<p>Wer k\u00f6nnte ihn beerben?<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39mr4b51\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Das Umfrageinstitut Ipsos hat ermittelt, wen die Briten am liebsten zum Ersatzchef k\u00fcren w\u00fcrden: Andy Burnham, Labour-B\u00fcrgermeister von Manchester, wird viel zugetraut. Der charismatische, moderate Burnham hat allerdings ein Handicap: Er sitzt weder im Parlament noch in der Regierung. Der Sprung an die Parteispitze und zum Regierungschef w\u00e4re eine Herausforderung.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39jusf40\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Von den Ministern k\u00e4me Wes Streeting infrage, der seit Jahren als m\u00f6glicher Premierminister gehandelt wird. Der Gesundheitsminister ist ein talentierter Kommunikator. Bei den Labour-Mitgliedern aber k\u00e4me er niemals als Kandidat durch, sagt Tim Bale: \u00abStreeting bekommt vielleicht 15 Prozent. Bei innerparteilichen Wahlen w\u00fcrde Angela Rayner haushoch gewinnen.\u00bb Rayner ist Starmers Stellvertreterin, eine begabte Strategin, aber auch eine Sozialistin. Die derzeit herrschenden Parteistrategen w\u00fcrden sich eher entleiben, als den linken Fl\u00fcgel zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p data-team-paragraph=\"\" id=\"id-doc-1j39jusf41\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"p\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent text nzzinteraction\">Keir Starmer muss derzeit nicht um seinen Kopf f\u00fcrchten. Wie er aber aus der politischen Sackgasse herauskommt, in die er sich selbst hineinman\u00f6vriert hat, bleibt unklar.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Auf dem internationalen Parkett macht er sich ganz gut. Keir Starmer in Den Haag.\" data-nzz-tid=\"article-image\" width=\"6000\" height=\"4000\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAAAAACH5BAEKAAEALAAAAAABAAEAAAICTAEAOw==\" loading=\"lazy\"  class=\"image-placeholder__image\" style=\"cursor:pointer;transform:scale(1);\"\/>    Auf dem internationalen Parkett macht er sich ganz gut. Keir Starmer in Den Haag. <\/p>\n<p>Freek Van Den Bergh \/ Imago<\/p>\n<p data-team-nzzas-footnote=\"\" id=\"id-doc-1j39n13ra0\" data=\"[object Object]\" content=\"\" pagetype=\"Article\" componenttype=\"nzzas-footnote\" is-new-line-child=\"true\" class=\"articlecomponent nzzas-footnote nzzinteraction\">\n  Ein Artikel aus der \u00ab\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auf der internationalen B\u00fchne wirkt Starmer staatsm\u00e4nnisch und souver\u00e4n. 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