{"id":370627,"date":"2025-08-24T23:57:17","date_gmt":"2025-08-24T23:57:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/370627\/"},"modified":"2025-08-24T23:57:17","modified_gmt":"2025-08-24T23:57:17","slug":"sieben-tore-irrsinn-zwischen-sv-budberg-und-hamborn-07","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/370627\/","title":{"rendered":"Sieben-Tore-Irrsinn zwischen SV Budberg und Hamborn 07"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\">Rheinberg\/Duisburg. Eine rote Karte, ein Eigentor und mehrere spektakul\u00e4re Wenden: Beim Landesliga-Duell wird dem Publikum eine Menge geboten.<\/p>\n<p class=\"\">Die eine Mannschaft feierte nach dem Schlusspfiff ausgelassen mit ihren Fans, die gegnerischen Spieler lagen ausgepumpt und v\u00f6llig entt\u00e4uscht auf dem Rasen. Als das Fu\u00dfball-Landesliga-Duell zwischen dem <strong>SV Budberg <\/strong>und <strong>Hamborn 07<\/strong> 85 Minuten alt war, lie\u00df sich genau dieses Szenario vorhersagen. Der kleine Sch\u00f6nheitsfehler bei dieser Prophezeiung w\u00e4ren nur die Trikotfarben gewesen. Mit noch f\u00fcnf regul\u00e4ren Spielminuten auf der Uhr deutete alles auf eine Party der gelb-schwarzen G\u00e4ste hin, doch am Ende waren es die ganz in Wei\u00df gekleideten Hausherren, die sich mit einem spektakul\u00e4ren Endspurt noch den 4:3 (1:2)-Sieg gesichert hatten. Die L\u00f6wen mussten sich bitter geknickt auf den Heimweg nach Duisburg machen.<\/p>\n<p class=\"\">Es liegt in der Natur der Sache, dass nur einer der beiden Trainer nachher freudestrahlend vom Platz kommen konnte. \u201eKlar, Fu\u00dfball wird immer vom Ende erz\u00e4hlt. F\u00fcr uns war es dann am Ende eine gute Woche\u201c, sagte Budbergs Coach Tim Wilke, der von seinem Team gefordert hatte, nach dem 2:2 im Derby beim 1. FC Lintfort und dem f\u00fcr den Verein gro\u00dfen Tag mit dem 0:3 im Niederrheinpokal gegen Rot-Wei\u00df Oberhausen nun das erste Erfolgserlebnis nachzulegen. Es gab gegen Hamborn Phasen, in denen es nicht danach aussah: beispielsweise Mitte der ersten Halbzeit, als die G\u00e4ste das sprichw\u00f6rtliche Momentum auf ihrer Seite hatten und durch einen Doppelpack von Kapit\u00e4n Pascal Spors in der 20. und 29. Minute die fr\u00fche SVB-F\u00fchrung durch Florian Mordt (10.) auf den Kopf stellten. \u201eDa sind wir super zur\u00fcckgekommen\u201c, fand 07-Coach Marcel Stenzel. In dieser Phase taten sich die Hausherren sehr schwer und hatten Gl\u00fcck, dass Hamborn nicht mehr aus seiner tempor\u00e4ren \u00dcberlegenheit machte \u2013 abgesehen von einem Treffer von Torj\u00e4ger Moritz Paul, der wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aber zur\u00fcckgepfiffen wurde.<\/p>\n<p class=\"\">In der Kabine fand Tim Wilke offenkundig die richtigen Worte, um seine Mannschaft wieder in die Spur zu bringen. \u201eWir mussten, dass Budberg wieder mehr Druck aufbauen w\u00fcrde, und sind leider St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck passiver geworden\u201c, so Marcel Stenzel. Hinzu kam Verletzungspech: Nach Keeper Marian Ograjensek, zuvor schon am Sprunggelenk l\u00e4diert, musste mit einer Knieverletzung (\u201ehoffentlich nichts Schlimmeres\u201c) raus und wurde durch Alexander Geraedts ersetzt. Der hatte zun\u00e4chst zweimal Gl\u00fcck, dass Latte und Pfosten f\u00fcr ihn retteten, war dann aber bei einem Kopfball von Paul (79.) machtlos.<\/p>\n<p>        SV Budberg \u2013 Hamborn 07 4:3 (1:2)<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Budberg:<\/strong> Anders \u2013 Ueberfeld, Severith, Beerenberg (74. H\u00e4selhoff), Hochbaum (64. Dagdemir) \u2013 Mordt (56. Weyhofen), Hahn (89. Warnke), Terfloth, Eckhardt \u2013 Paul, Nowak (90.\/+2 Jansen).<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Hamborn:<\/strong> Ograjensek (60. Geraedts) \u2013 Herrmann, G\u00f6tze, Kuipers, Noh (83. Evler) \u2013 Ouro-Akpo, Werner (70. Diallo), Werth-Jelitto, Keibel \u2013 Spors (74. Daunheimer), Salierno (67. Chassanidis).<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Tore:<\/strong> 1:0 Mordt (10.), 1:1, 1:2 Spors (20., 29.), 2:2 Paul (79.), 2:3 Hahn (83., Eigentor), 3:3 Paul (86.), 4:3 Dagdemir (88.).<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Schiedsrichter:<\/strong> Zergan (D\u00fcsseldorf).<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Rote Karte:<\/strong> Severith (Budberg, 81., grobes Foul).<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Gelbe Karten:<\/strong> Terfloth, Ueberfeld, Trainer Wilke \u2013 Salierno, Chassanidis, Ouro-Akpo, Werth-Jelitto.<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Zuschauer: <\/strong>300.<\/p>\n<p class=\"\">Das war aber nur der Startschuss f\u00fcr eine v\u00f6llig irre Schlussphase. Zun\u00e4chst sah Budbergs Laurin Severith nach einem sehr rustikalen Foul am links mit viel Tempo durchstartenden Seungho Noh eine harte, aber nicht ungerechtfertigte rote Karte (81.). Der Hamborner Linksverteidiger konnte dann auch verletzt nicht weitermachen. Die folgende eher harmlos scheinende Freisto\u00dfflanke k\u00f6pfte Lennart Hahn ins eigene Netz (83.). \u00dcberzahl und F\u00fchrung \u2013 das sollte man doch jetzt nicht mehr aus der Hand geben. Gab man aber, weil die Gastgeber einfach mal alles aus sich herausholten, w\u00e4hrend bei Hamborn die mentale Stabilit\u00e4t fehlte. Erst k\u00f6pfte Paul \u00fcber den zu weit vor dem Tor stehenden Geraedts zum Ausgleich ein (86.), dann riss Oliver Nowak mit einem Spurt \u00fcber rechts die Hamborner Abwehr auf und fand in der Mitte den eingewechselten Ceyhun Dagdemir, der mit einem eher verungl\u00fcckten Schuss Mitspieler, Bank und Anhang in Ekstase versetzte (88.).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rheinberg\/Duisburg. 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