{"id":370705,"date":"2025-08-25T00:40:15","date_gmt":"2025-08-25T00:40:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/370705\/"},"modified":"2025-08-25T00:40:15","modified_gmt":"2025-08-25T00:40:15","slug":"neue-agb-ab-september-youtube-geht-staerker-gegen-auslaendische-premium-abos-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/370705\/","title":{"rendered":"Neue AGB ab September: YouTube geht st\u00e4rker gegen ausl\u00e4ndische Premium-Abos vor"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"sync\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/article-1280x720.6a15f232.jpg\"   width=\"640\" height=\"360\" alt=\"Neue AGB ab September: YouTube geht st\u00e4rker gegen ausl\u00e4ndische Premium-Abos vor\" class=\"figure-img\"\/><\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Nutzer von YouTube Premium, die \u00fcber ein ausl\u00e4ndisches Abo verg\u00fcnstigt an einen Zugang kommen, sind dem Konzern bereits seit Jahren ein Dorn im Auge. Nun macht YouTube in einer neuen Fassung seiner Nutzungsbedingungen klar: Wer ein ausl\u00e4ndisches Abo haupts\u00e4chlich in Deutschland nutzt, der riskiert die K\u00fcndigung.<\/p>\n<p>\t\t\t\tBisher ausl\u00e4ndische Nutzung nicht verboten<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Bis dato hat YouTube zu geografischen Beschr\u00e4nkungen unter Punkt 2.3 <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/t\/terms_paidservice\" target=\"_blank\" class=\"external-link\" rel=\"nofollow noopener\">der bisherigen Nutzungsbedingungen<\/a> zu YouTube Premium nur klargestellt, dass falsche Angaben zum Wohnsitz gegen die Bedingungen versto\u00dfen. Die Nutzung eines ausl\u00e4ndischen Premium-Abos in Deutschland war theoretisch erlaubt, nur wer einen ausl\u00e4ndischen Wohnsitz fingiert, verst\u00f6\u00dft gegen diesen Absatz.<\/p>\n<blockquote class=\"text-width blockquote\">\n<p class=\"text-p text-width\">Sie erkl\u00e4ren sich damit einverstanden, keine falschen, ungenauen oder irref\u00fchrenden Angaben zum Land, in dem Sie ans\u00e4ssig sind, zu machen.<\/p>\n<p>AGB, YouTube Premium bisher\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Neue AGB deutlich h\u00e4rter<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Ab dem 26. September \u00e4ndert YouTube den Wortlaut jedoch umfangreich und weist auch in einer E-Mail auf diesen Umstand hin.<\/p>\n<p>\t<a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1-1080.a76a3aee.jpg\" target=\"_blank\" data-index=\"0\" class=\"js-image-link\">\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1-1080.a76a3aee.jpg\"  width=\"359\" height=\"480\" alt=\"Aktualisierung der Nutzungsbedingungen f\u00fcr YouTube Premium\" class=\"figure-img\"\/>\t\t\t<\/a>\tAktualisierung der Nutzungsbedingungen f\u00fcr YouTube Premium<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Der Punkt 2.3 wird nun zu Punkt 3.0 <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/t\/terms_paidservice?preview=20250926#premium\" target=\"_blank\" class=\"external-link\" rel=\"nofollow noopener\">in den neuen AGB<\/a> und befasst sich nun fast ausschlie\u00dflich mit der Nutzung von ausl\u00e4ndischen Premium-Abos in Deutschland. Nun ist nicht mehr nur die unwahre Angabe des Wohnsitzes ein Versto\u00df gegen die AGB, sondern YouTube beh\u00e4lt sich das Recht vor, das Premium-Abo zu k\u00fcndigen, wenn der Nutzer \u201ehaupts\u00e4chlich au\u00dferhalb des Landes\u201c auf den Dienst zugreift. Hei\u00dft: Wer ein Abo etwa in der T\u00fcrkei oder Kasachstan abschlie\u00dft und sich dann aber haupts\u00e4chlich in Deutschland einloggt, verst\u00f6\u00dft in Zukunft aktiv gegen die AGB und riskiert die K\u00fcndigung der Premium-Dienste. Der YouTube-Account scheint jedoch dem Wortlaut nach nicht gesperrt zu werden.<\/p>\n<blockquote class=\"text-width blockquote\">\n<p class=\"text-p text-width\">Deine Nutzung und dein <strong>Zugriff<\/strong> auf einen Premium-Dienst m\u00fcssen <strong>in dem Land oder Gebiet erfolgen, in dem du dich f\u00fcr diesen Premium-Dienst registriert hast<\/strong>. Wenn du <strong>haupts\u00e4chlich au\u00dferhalb dieses Landes<\/strong> auf einen Premium-Dienst <strong>zugreifst<\/strong> oder diesen nutzt beziehungsweise versuchst, das Land deiner Registrierung falsch anzugeben, <strong>stellt dies einen Versto\u00df<\/strong> gegen die Nutzungsbedingungen f\u00fcr Premium-Dienste <strong>dar<\/strong> und kann dazu f\u00fchren, dass dein <strong>Zugriff auf die Premium-Dienste beendet wird<\/strong>. Wenn du in ein anderes Land ziehst, musst du deine Mitgliedschaft bei den Premium-Diensten unter Umst\u00e4nden erneuern, um weiter darauf zugreifen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>AGB, YouTube Premium ab 26.9\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Premium-Abo im Ausland deutlich g\u00fcnstiger<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">In Deutschland kostet YouTube Premium aktuell 12,99 Euro pro Monat. Daf\u00fcr entf\u00e4llt s\u00e4mtliche Werbung und es gibt ebenfalls vollen werbefreien Zugriff auf YouTube Music. In anderen L\u00e4ndern wie Indien, der T\u00fcrkei, Kasachstan, Algerien oder Polen sind die monatlichen Preise durch den starken Euro und die schwache inl\u00e4ndische W\u00e4hrung mit vier bis zehn Euro pro Monat deutlich geringer. Erforderlich sind in der Regel nur das Fingieren eines ausl\u00e4ndischen Wohnortes, eine ausl\u00e4ndische Zahlungsmethode sowie ein VPN, um den Aufenthalt einmalig bei Bestellung des Abos vorzut\u00e4uschen.<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">K\u00fcrzlich hat YouTube mit Premium Lite auch in Deutschland ein <a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/news\/apps\/weniger-werbung-fuer-5-99-euro-youtube-premium-lite-startet-heute-in-deutschland.92146\/\" title=\"Weniger Werbung f\u00fcr 5,99\u00a0Euro: YouTube Premium Lite startet heute in Deutschland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">g\u00fcnstigeres werbereduziertes Angebot (erneut) gestartet<\/a>. Hier werden nur noch 5,99 Euro f\u00e4llig und die meiste Werbung wird dennoch ausgeblendet. Daf\u00fcr entfallen jedoch die Werbefreiheit bei YouTube Music, Downloads und die Hintergrundwiedergabe.<\/p>\n<p>Abos sind YouTube schon l\u00e4nger ein Dorn im Auge<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Nach dem Prinzip von Zuckerbrot und Peitsche will YouTube damit offenbar gegen das Nutzen von g\u00fcnstigen Auslandsabos vorgehen. Steigen Nutzer nicht wenigstens auf Premium Lite um, k\u00f6nnte der Zugang zum deutlich g\u00fcnstigeren Premium-Abo fortan komplett gestrichen werden. Dass YouTube gegen diese Art der Nutzung vorgeht, ist nichts Neues: Bereits <a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/news\/apps\/youtube-premium-nutzer-erhalten-kuendigung-fuer-guenstige-vpn-abos-aus-tuerkei-oder-argentinien.88616\/\" title=\"YouTube Premium: Nutzer erhalten K\u00fcndigung f\u00fcr g\u00fcnstige VPN-Abos aus T\u00fcrkei oder Argentinien\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">seit Mitte 2024 geht Google gegen Kunden<\/a> vor, die solche Abos nutzen.<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Dass diese Methode unter technikaffinen Nutzern weit verbreitet zu sein scheint, zeigte auch die <a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/news\/apps\/youtube-premium-x-vpn-wie-nutzt-ihr-youtube-und-habt-ihr-ein-premium-abo.88653\/\" title=\"YouTube Premium \u00d7 VPN: Wie nutzt ihr YouTube und habt ihr ein Premium-Abo?\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">damalige ComputerBase-Sonntagsfrage<\/a>: Rund 40 Prozent der Premium-Abos in der Community wurden durch den Kauf im Ausland per VPN im Preis gedr\u00fcckt.<\/p>\n<p>\tYouTube Premium kostet bei dir \u2026<\/p>\n<ul class=\"poll__results-ul\">\n<li class=\"poll__results-li\">\n<p>\u2026 \u201enormal\u201c viel, also bspw. 12,99 Euro im Standard-Tarif<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"poll__results-li\">\n<p>\u2026 auf einem iOS-Ger\u00e4t gebucht mehr, also bspw. 16,99 Euro im Standard-Tarif<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"poll__results-li\">\n<p>\u2026 mit einer Buchung per VPN deutlich weniger<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nutzer von YouTube Premium, die \u00fcber ein ausl\u00e4ndisches Abo verg\u00fcnstigt an einen Zugang kommen, sind dem Konzern bereits&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":370706,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,171,174,173,172],"class_list":{"0":"post-370705","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-markets","14":"tag-maerkte","15":"tag-unternehmen","16":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115086624502872261","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/370705","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=370705"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/370705\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/370706"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=370705"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=370705"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=370705"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}