{"id":370750,"date":"2025-08-25T01:04:10","date_gmt":"2025-08-25T01:04:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/370750\/"},"modified":"2025-08-25T01:04:10","modified_gmt":"2025-08-25T01:04:10","slug":"un-mandat-als-nebelkerze-lawrow-sieht-deutschland-als-moegliche-garantie-macht-fuer-kiew","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/370750\/","title":{"rendered":"UN-Mandat als Nebelkerze?: Lawrow sieht Deutschland als m\u00f6gliche Garantie-Macht f\u00fcr Kiew"},"content":{"rendered":"<p>                    UN-Mandat als Nebelkerze?<br \/>\n                Lawrow sieht Deutschland als m\u00f6gliche Garantie-Macht f\u00fcr Kiew<\/p>\n<p>\t\t\t\t              24.08.2025, 19:36 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Putin stellt Berichten zufolge Forderungen f\u00fcr ein m\u00f6gliches Ende des Kriegs. Der Stationierung westlicher Truppen in der Ukraine erteilt der Kremlchef demnach aber definitiv eine Absage. Nun bringt sein Au\u00dfenminister Lawrow eine UN-Variante ins Spiel. Jedoch<br \/>\nh\u00e4tte Moskau dabei ein Vetorecht. <\/strong><\/p>\n<p>Der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow skizziert die Vorstellungen der Regierung in Moskau zu Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine. Diese Garantien sollten von den L\u00e4ndern im UN-Sicherheitsrat gegeben werden, sagt Lawrow in einem Interview des US-Senders NBC News laut einer vom russischen Au\u00dfenministerium ver\u00f6ffentlichten Mitschrift. Die f\u00fcnf st\u00e4ndigen Mitglieder im UN-Sicherheitsrat sind Russland, die USA, China, Gro\u00dfbritannien und Frankreich. Lawrow sagte weiter, die Gruppe der Garantie-M\u00e4chte k\u00f6nne auch Deutschland und die T\u00fcrkei sowie andere L\u00e4nder umfassen. <\/p>\n<p>Lawrow f\u00fchrt weiter aus, der russische Staatschef Wladimir Putin habe bei seinen Beratungen mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00fcber Sicherheitsgarantien die gescheiterten Verhandlungen in Istanbul im Jahr 2022 angef\u00fchrt. Dabei hatten Russland und die Ukraine einem Entwurf f\u00fcr ein Abkommen zufolge eine dauerhafte Neutralit\u00e4t der Ukraine im Gegenzug f\u00fcr Sicherheitsgarantien der f\u00fcnf st\u00e4ndigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats sowie anderer L\u00e4nder diskutiert.<\/p>\n<p>Wie genau die skizzierten Sicherheitsgarantien von L\u00e4ndern wie Deutschland und der T\u00fcrkei ausgef\u00fchrt werden sollen, l\u00e4sst der russische Au\u00dfenminister jedoch offen. Aus Sicht von Oberst Markus Reisner, Milit\u00e4rexperte im \u00d6sterreichischen Bundesheer, <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Was-wenn-deutsche-Soldaten-in-der-Ukraine-stehen-article25592904.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">stellen sich bei Sicherheitsgarantien vor allem zwei Fragen<\/a>: In welchem Raum soll eine Truppe stehen und welches Mandat bekommt sie genau? Ein Mandat kann die reine \u00dcberwachung des Friedens beinhalten. Sprich: Die Soldaten w\u00fcrden selbst nicht schie\u00dfen. Es kann aber auch bedeuten, Frieden durchzusetzen oder erst zu schaffen. Also wom\u00f6glich selbst zu k\u00e4mpfen. Je robuster ein Mandat ist, desto mehr Rechte haben die Soldaten. Blo\u00df, wer k\u00f6nnte es stellen?<\/p>\n<p>Ein robustes UN-Mandat k\u00e4me nicht infrage, so Reisner, denn Russland hat als st\u00e4ndiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates ein Veto-Recht. Bei Sicherheitsgarantien \u00fcber ein Nato-Mandat f\u00fcr die Ukraine hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump bislang vage Vorstellungen &#8211; und sagt nur, sie sollten der Beistandspflicht nach Artikel 5 der Nato \u00e4hneln. Eine weitere M\u00f6glichkeit w\u00e4re eine &#8222;Koalition der Willigen&#8220;, also ein loser Verbund von Engagierten, auf Einladung der Ukraine.<\/p>\n<p>Putin stellt Forderungen<\/p>\n<p>Zuletzt meldete Reuters unter Berufung auf Insider, welche Forderungen der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin offenbar f\u00fcr ein Ende des Krieges stellt. Demnach verlangt Putin von der Ukraine unter anderem den vollst\u00e4ndigen Verzicht auf die \u00f6stliche Donbass-Region sowie eine Neutralit\u00e4t des Landes. Zudem m\u00fcsse die Regierung in Kiew auf eine Nato-Mitgliedschaft verzichten. <\/p>\n<p>Auch d\u00fcrften keine westlichen Truppen im Land stationiert werden. Im Gegenzug werde Russland nicht mehr die vollst\u00e4ndige Abtretung von Cherson und Saporischschja verlangen, sondern dort die gegenw\u00e4rtige Frontlinie anerkennen. Die Aufgabe des Donbass gilt f\u00fcr die Regierung in Kiew als indiskutabel.<\/p>\n<p> UN ohne Einfluss auf Krieg<\/p>\n<p>Bisher hat die UN sich als kaum durchsetzungsf\u00e4hig erwiesen, die K\u00e4mpfe in der Ukraine zu beeinflussen. Russland hatte bereits am 24. Februar 2022, dem ersten Tag der Invasion in die Ukraine, eine von den USA im Sicherheitsrat eingebrachte Resolution blockiert. Darin sollte der Angriff nur &#8222;bedauert&#8220; werden. <\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu wurde im Februar 2025 eine moskaufreundliche Resolution verabschiedet. Die Regierung von Trump hatte erwirkt, dass in der vom UN-Sicherheitsrat verabschiedeten Erkl\u00e4rung ein Ende des Krieges angemahnt wurde, ohne Erw\u00e4hnung der russischen Aggression und ohne Forderung eines R\u00fcckzugs aus den besetzten Gebieten. Enthalten hatten sich damals alle f\u00fcnf europ\u00e4ischen L\u00e4nder im Sicherheitsrat, darunter die Vetom\u00e4chte Gro\u00dfbritannien und Frankreich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"UN-Mandat als Nebelkerze? 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