{"id":370851,"date":"2025-08-25T02:02:16","date_gmt":"2025-08-25T02:02:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/370851\/"},"modified":"2025-08-25T02:02:16","modified_gmt":"2025-08-25T02:02:16","slug":"italienischer-bergsteiger-stirbt-auf-gipfel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/370851\/","title":{"rendered":"Italienischer Bergsteiger stirbt auf Gipfel"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.wa.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_waDe\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wa.de<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.wa.de\/welt\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_welt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 24.08.2025, 19:01 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Die Leiche des Bergsteigers liegt noch immer in einer H\u00f6hle in 6.800 Metern H\u00f6he. Die Bergungsarbeiten dauern an, sind aber aufgrund widriger Bedingungen schwierig.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Astana \u2013 L. Sinigaglia, ein Bergsteiger aus Mailand, starb am 15. August bei dem Versuch, die russische Bergsteigerin Natalia Nagovitsyna zu retten. Sie hatte sich zuvor am 12. August beim Abstieg vom Gipfel das Bein gebrochen und sa\u00df in gro\u00dfer H\u00f6he fest. Er versuchte, sie auf dem Pik Pobeda in Sicherheit zu bringen. Der Pik Pobeda ist der h\u00f6chste Gipfel des Tian Shan an der Grenze zwischen Kirgisistan und China mit einer H\u00f6he von 7.439 Metern. Es wird vermutet, dass er an einem Hirn\u00f6dem starb, das sich durch Unterk\u00fchlung verschlimmerte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/39419671-gletscher-im-himmelsgebirge-tjan-schan-in-kasachstan-2ws63XNlKIBG.jpg\" loading=\"lazy\"   height=\"729\" width=\"1100\" alt=\"Gletscher im Himmelsgebirge Tjan Schan in Kasachstan \"\/>Zum Hochgebirge Tian Chan geh\u00f6rt der Berg Pik Pobeda (Archivbild). \u00a9\u00a0Imago<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Auf dem Pik Pobeda waren Bergungsarbeiten im Gange. Die Rettungskr\u00e4fte wollten die Leiche des italienischen Bergsteigers L. Sinigaglia bergen und die gestrandete russische Bergsteigerin Natalia Nagovitsyna in Sicherheit bringen. Der 49-j\u00e4hrige Sinigaglia lag in einer H\u00f6hle auf etwa 6.800 Metern H\u00f6he, wo die Bedingungen eine Bergung erschwerten. Die Rettungskr\u00e4fte planten einen weiteren Versuch mit einem privaten Hubschrauber. Sie wollten, sofern das <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wetter\/\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" title=\"Wetter\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Wetter&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/wetter\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:11,&quot;storyElementCount&quot;:20}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wetter<\/a> es zulie\u00df, Nagovitsyna am n\u00e4chsten Tag evakuieren und, wenn m\u00f6glich, Sinigaglias Leiche bergen.<\/p>\n<p>Bergsteiger stirbt bei Rettungsaktion: Kameradin brach sich zuvor das Bein<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Das kirgisische Verteidigungsministerium schickte eine Drohne in das Gebiet und best\u00e4tigte, dass Nagovitsyna noch am Leben war. Eine Rettungsgruppe brach zu einer Reise auf, die voraussichtlich drei bis sieben Tage dauern sollte. Die Temperatur am Gipfel lag bei etwa 23 Grad unter null. Drei italienische Spezialisten sollten an Bord des privaten Hubschraubers gehen: der Bergf\u00fchrer Michele Cucchi, der Pilot Manuel Munari und Mario Sottile. Diese Pl\u00e4ne hingen laut Il Messaggero weiterhin von Sicherheitsbewertungen vor Ort ab.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Der Beinbruch ereignete sich am 12. August beim Abstieg vom Gipfel. Ihr Partner leistete Erste Hilfe und holte Hilfe im Lager, w\u00e4hrend sie allein in der H\u00f6he zur\u00fcckblieb. Sie wartete ohne Nahrung und fast ohne Wasser auf Hilfe, unf\u00e4hig, sich in der K\u00e4lte und im Wind zu bewegen. Sinigaglia und der deutsche Bergsteiger Gunter Siegmund stiegen auf, um Nagovitsyna zu erreichen.<\/p>\n<p>Bergungsarbeiten unter erschwerten Bedingungen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Am 15. August starb Sinigaglia bei seinem Versuch Hilfe zu leisten, an einem Hirn\u00f6dem. Am 16. August flog ein Milit\u00e4rhubschrauber vom Typ Mi-8 mit sechs Rettungskr\u00e4ften zum Einsatzort. Er musste jedoch aufgrund schlechten Wetters in etwa 4.000 Metern H\u00f6he notlanden, wobei die Rettungskr\u00e4fte verletzt wurden. Ein zweiter Hubschrauber evakuierte die Besatzung und die Rettungskr\u00e4fte. Am 17. August endete ein weiterer Versuch, nachdem ein Flugzeug in Turbulenzen geraten war und abrupt landen musste. Das Wetter verhinderte wiederholt einen sicheren Einsatz.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die italienische Botschaft in Astana verfolgte den Fall Sinigaglia und stand in Kontakt mit den \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden und seiner Familie, um konsularische Hilfe zu leisten. In den sozialen Medien erschienen Beileidsbekundungen. \u201eDu bist ein Held\u201c, schrieb ein Nutzer laut ANSA. Sinigaglia war in der Bergsteiger-Community f\u00fcr seine Begeisterung f\u00fcr die Gebirgsz\u00fcge Zentralasiens bekannt, insbesondere die kirgisischen Berge. Er besuchte Kirgisistan seit 2021. Er arbeitete im Bereich Cybersicherheit und widmete einen Gro\u00dfteil seiner Freizeit dem Bergsteigen. <\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">In <a href=\"https:\/\/www.wa.de\/welt\/griechenland-toedlicher-baerenangriff-auf-wanderer-begleiter-erlebt-drama-aus-naechster-naehe-zr-93780904.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Griechenland war ein Wanderer von einem B&#xE4;ren angegriffen und get&#xF6;tet&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.wa.de\/welt\/griechenland-toedlicher-baerenangriff-auf-wanderer-begleiter-erlebt-drama-aus-naechster-naehe-zr-93780904.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:20,&quot;storyElementCount&quot;:20}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Griechenland war ein Wanderer von einem B\u00e4ren angegriffen und get\u00f6tet<\/a> worden. (Redaktion)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"wa.de Welt Stand: 24.08.2025, 19:01 Uhr DruckenTeilen Die Leiche des Bergsteigers liegt noch immer in einer H\u00f6hle in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":370852,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,14,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-370851","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-schlagzeilen","12":"tag-top-news","13":"tag-top-meldungen","14":"tag-topmeldungen","15":"tag-topnews","16":"tag-welt","17":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115086946767143715","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/370851","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=370851"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/370851\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/370852"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=370851"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=370851"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=370851"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}