{"id":371233,"date":"2025-08-25T05:58:15","date_gmt":"2025-08-25T05:58:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/371233\/"},"modified":"2025-08-25T05:58:15","modified_gmt":"2025-08-25T05:58:15","slug":"berlin-brandenburg-japankaefer-und-zikade-schaedlinge-beunruhigen-landwirte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/371233\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Japank\u00e4fer und Zikade: Sch\u00e4dlinge beunruhigen Landwirte"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Japank\u00e4fer und Zikade: Sch\u00e4dlinge beunruhigen Landwirte<\/p>\n<p>\t\t\t\t              25.08.2025, 05:48 Uhr<\/p>\n<p><strong>Millionen-Erntesch\u00e4den im S\u00fcden Deutschlands, erste Vorkommen in Brandenburg &#8211; warum die Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade Landwirten Sorgen bereitet. Auch ein K\u00e4fer k\u00f6nnte gef\u00e4hrlich werden.<\/strong><\/p>\n<p>Potsdam (dpa\/bb) &#8211; Die Ausbreitung der Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade beunruhigt die Landwirte in Brandenburg. Das Insekt sch\u00e4digt durch eine \u00dcbertragung von bakteriellen Erregern vor allem Kartoffeln und Zuckerr\u00fcben. Bislang gibt es ein gr\u00f6\u00dferes Vorkommen der Zikade im Landkreis M\u00e4rkisch-Oderland.<\/p>\n<p>&#8222;Noch kommt Brandenburg um gro\u00dfe Ausf\u00e4lle herum, doch die Gefahr nimmt zu&#8220;, sagte der Ackerbau-Referent beim Landesbauernverband, Fabian Bl\u00f6chl. Vor allem im S\u00fcden Deutschlands gilt der Sch\u00e4dling wegen Ernteverlusten als ernste Bedrohung.\u00a0<\/p>\n<p>Die Sch\u00e4den gehen nach einer Sch\u00e4tzung des Landesbauernverbandes allein in Baden-W\u00fcrttemberg &#8222;in die Millionen&#8220;, wie es im Juni hie\u00df. Der Klimawandel f\u00f6rdert die Ausbreitung der Zikadenart. Inzwischen ist der Sch\u00e4dling in mehreren Bundesl\u00e4ndern vorhanden.<\/p>\n<p>Fl\u00e4chen im Landkreis M\u00e4rkisch-Oderland befallen<\/p>\n<p>Das Landesamt f\u00fcr L\u00e4ndliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) spricht von einem starken Befall durch Schilf-Glasfl\u00fcgelzikaden im Landkreis M\u00e4rkisch-Oderland. Der Pflanzenschutzdienst gab in der Region den Einsatz von Insektiziden frei, f\u00fcr die seit Mai dieses Jahres Notzulassungen gelten.\u00a0<\/p>\n<p>Auch Spargel in Gefahr?<\/p>\n<p>Hierzulande d\u00fcrften auch Spargel-Anbauer besorgt reagieren. Denn die Schilf-Glasfl\u00fcgelzikade sei auch in Spargel, Sellerie und Roter Beete gefunden worden, so das LELF. Es sei aber noch unklar, inwieweit dies zu einer Sch\u00e4digung der Pflanzen gef\u00fchrt habe. Das Julius-K\u00fchn-Institut &#8211; Bundesforschungseinrichtung f\u00fcr Kulturpflanzen &#8211; schreibt auf seiner Homepage, eine Ausbreitung der Zikade auf weitere Kulturen sei nicht ausgeschlossen.\u00a0<\/p>\n<p>Reisende k\u00f6nnen Japank\u00e4fer einschleppen<\/p>\n<p>Ein anderer Sch\u00e4dling, der gefr\u00e4\u00dfige Japank\u00e4fer, tritt laut Beh\u00f6rde bislang in Brandenburg nicht nennenswert auf. Aber die Gefahr, dass er etwa durch Reisende eingeschleppt werde, sei durchaus real.\u00a0<\/p>\n<p>Ein totes Exemplar sei in Brandenburg in einem Versandkarton mit Waren aus Italien gefunden worden, so das LELF. Ein zweiter K\u00e4fer sei in einer Falle gefunden worden. Am Flughafen BER sind Lockstofffallen zur Erhebung des Vorkommens aufgestellt.<\/p>\n<p>B\u00fcrger sollen verd\u00e4chtige K\u00e4fer-Funde melden<\/p>\n<p>Jeder Verdacht auf einen Japank\u00e4fer-Fund m\u00fcsse dem LELF gemeldet werden, hie\u00df es. Verd\u00e4chtige K\u00e4fer sollten &#8211; gesichert in einem verschlossenen Gl\u00e4schen oder R\u00f6hrchen &#8211; der Beh\u00f6rde zur exakten Bestimmung \u00fcbergeben werden, so das Bundesagrarministerium.\u00a0<\/p>\n<p>Der Japank\u00e4fer ist laut Experten f\u00fcr Hunderte Pflanzenarten gef\u00e4hrlich. Die Tiere k\u00f6nnen Obstplantagen, Weinberge, W\u00e4lder und G\u00e4rten kahlfressen. Der aus Asien stammende Japank\u00e4fer ist etwa einen Zentimeter gro\u00df, hat einen metallisch gl\u00e4nzenden, gr\u00fcnen Kopf und braune Fl\u00fcgel. Auffallend sind wei\u00dfe Haarb\u00fcschel am Hinterleib.\u00a0<\/p>\n<p>Laut Bundesagrarministerium wurde der Japank\u00e4fer im Jahr 2014 in Italien erstmals auf dem europ\u00e4ischen Festland entdeckt. Auch in Deutschland rechnen Fachleute mit seiner Ansiedlung. Funde gab es laut Bundesministerium 2024 bereits an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz. Die \u00dcbertragung erfolgt etwa \u00fcber den Reise- und G\u00fcterverkehr. Eier und Larven k\u00f6nnen auch \u00fcber Erde oder Substrat von Topfpflanzen verschleppt werden.\u00a0<\/p>\n<p>Bauernverband: Rapserdfloh macht gro\u00dfe Probleme<\/p>\n<p>Kein Neuling, aber ein \u00c4rgernis ist f\u00fcr Brandenburgs Landwirte der Rapserdfloh, ein blauschwarzer Blattk\u00e4fer. Er bereite in Brandenburg gro\u00dfe Sorgen und verursache im Herbst die gr\u00f6\u00dften Sch\u00e4den an jungen Rapspflanzen, sagte der Ackerbau-Referent des Landesbauernverbandes, Bl\u00f6chl. Der Rapserdfloh ist ein Millimeter gro\u00dfer Sch\u00e4dling, der Bl\u00e4tter und junge Triebe frisst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Japank\u00e4fer und Zikade: Sch\u00e4dlinge beunruhigen Landwirte 25.08.2025, 05:48 Uhr Millionen-Erntesch\u00e4den im S\u00fcden Deutschlands, erste Vorkommen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":371234,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,296,1956,1890,29,30,101239,10327,67339,25999],"class_list":{"0":"post-371233","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin","13":"tag-berlin-und-brandenburg","14":"tag-brandenburg","15":"tag-deutschland","16":"tag-germany","17":"tag-japankaefer","18":"tag-landwirte","19":"tag-schaedlinge","20":"tag-zikade"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115087874715607081","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/371233","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=371233"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/371233\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/371234"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=371233"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=371233"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=371233"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}