{"id":371265,"date":"2025-08-25T06:17:17","date_gmt":"2025-08-25T06:17:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/371265\/"},"modified":"2025-08-25T06:17:17","modified_gmt":"2025-08-25T06:17:17","slug":"zentralverband-schlaegt-alarm-handwerker-unzufrieden-mit-bundesregierung-es-gibt-wut-bei-vielen-leuten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/371265\/","title":{"rendered":"Zentralverband schl\u00e4gt Alarm: Handwerker unzufrieden mit Bundesregierung \u2013 \u201eEs gibt Wut bei vielen Leuten\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der Chef des Zentralverbands des Deutschen Handwerks zieht eine ern\u00fcchternde Bilanz nach den ersten Monaten Schwarz-Rot. Viele Handwerksbetriebe f\u00fchlten sich von der Politik im Stich gelassen \u2013 besonders wegen der ausgebliebenen Stromsteuersenkung.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sieht bei vielen Mitgliedern eine wachsende Unzufriedenheit mit der Bundesregierung. Der von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) versprochene Stimmungsumschwung bis zur Sommerpause sei \u201enicht zu sp\u00fcren\u201c, sagte der ZDH-Pr\u00e4sident J\u00f6rg Dittrich der \u201eBild\u201c-Zeitung (Montag). \u201eDie Daten sagen, dass es eine leichte Zuversicht gibt. Ich w\u00fcrde dieses Wort gerne ver\u00e4ndern und sagen, es ist wohl eher die Hoffnung als die Zuversicht.\u201c<\/p>\n<p>Insbesondere der von der Regierung beschlossene \u201eWachstumsbooster\u201c f\u00fcr die Wirtschaft gehe am Handwerk vorbei, stellte Dittrich fest. Besonders scharf kritisierte er in diesem Zusammenhang, dass die versprochene Senkung der Stromsteuer ausbleibe. Dies zerst\u00f6re Vertrauen. \u201eEs gibt Wut bei vielen Leuten. Ich bekomme viele Anrufe dazu\u201c, sagte Dittrich.<\/p>\n<p>Nach der Entscheidung des Koalitionsausschusses, die Stromsteuer f\u00fcr alle vorerst nicht abzusenken, hatte der ZDH der Bundesregierung Wortbruch vorgeworfen. \u201eGerade viele Handwerksbetriebe \u2013 insbesondere solche in energieintensiven Gewerken \u2013 haben auf diese Zusage vertraut, sie in ihre Planungen einbezogen und darauf basierend unternehmerische Entscheidungen getroffen\u201c, erkl\u00e4rte Dittrich im Juli.<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob wegen der Unzufriedenheit mehr Handwerker die AfD w\u00e4hlen w\u00fcrden, sagte Dittrich nun: \u201eDas Handwerk ist eine gro\u00dfe gesellschaftliche Gruppe. Und wenn die Anteile f\u00fcr die AfD wachsen, dann wird das im Handwerk auch so sein.\u201c Er habe dazu keine extra Statistik, \u201eaber es w\u00e4re Unsinn zu glauben, dass es dort weniger ist\u201c. \u201eWir m\u00fcssen hinschauen, warum das so ist\u201c, forderte der ZDH-Pr\u00e4sident. <\/p>\n<p>Besonders gro\u00df ist die Wut seiner Einsch\u00e4tzung nach im l\u00e4ndlichen Bereich. \u201eDort ist die Daseinsvorsorge nicht mehr gen\u00fcgend im Blick. Die Schule, die Kita, der \u00f6ffentliche Personennahverkehr\u201c, sagte Dittrich. Dies m\u00fcsse sich \u00e4ndern, mahnte er. <\/p>\n<p>AFP\/jho<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Chef des Zentralverbands des Deutschen Handwerks zieht eine ern\u00fcchternde Bilanz nach den ersten Monaten Schwarz-Rot. 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