{"id":371373,"date":"2025-08-25T07:20:15","date_gmt":"2025-08-25T07:20:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/371373\/"},"modified":"2025-08-25T07:20:15","modified_gmt":"2025-08-25T07:20:15","slug":"berlin-merkel-zu-migration-haben-so-vieles-geschafft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/371373\/","title":{"rendered":"Berlin | Merkel zu Migration: Haben so vieles geschafft"},"content":{"rendered":"<p>Berlin (dpa) &#8211; Zehn Jahre nach ihrem legend\u00e4ren Satz \u00abWir schaffen das\u00bb zur Aufnahme Hunderttausender Fl\u00fcchtlinge ist Deutschland nach \u00dcberzeugung der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Integration von Migranten deutlich vorangekommen. \u00abDas ist ein Prozess. Aber bis jetzt haben wir viel geschafft. Und was noch zu tun ist, muss weiter getan werden\u00bb, sagte die CDU-Politikerin in einem Interview mit dem Journalisten Ingo Zamperoni, das f\u00fcr eine ARD-Dokumentation gef\u00fchrt wurde.\u00a0<\/p>\n<p>Am 31. August 2015 hatte Merkel jene drei Worte gew\u00e4hlt, nachdem gerade bekanntgeworden war, dass f\u00fcr das laufende Jahr 800.000 Fl\u00fcchtlinge in Deutschland erwartet wurden und Tausende Gefl\u00fcchtete von Ungarn kommend in Richtung Deutschland unterwegs waren.\u00a0<\/p>\n<p>Ihr Satz wurde Merkel \u00abum die Ohren gehauen\u00bb<\/p>\n<p>Merkel sagt heute: \u00abDass das etwas wirklich Herausforderndes wird, das war mir klar.\u00bb Zugleich habe es sie auch immer wieder verwundert, \u00abwie sehr mir diese drei Worte &#8222;Wir schaffen das&#8220; auch um die Ohren gehauen wurden\u00bb. Sie habe blo\u00df ausdr\u00fccken wollen, dass Deutschland vor einer gro\u00dfen Aufgabe stehe. Dabei habe sie auf die Menschen im Land gehofft.\u00a0<\/p>\n<p>Eine \u00dcberforderung Deutschlands durch ihre Entscheidung sieht Merkel nicht. \u00abDas glaube ich nicht. Deutschland ist ein starkes Land\u00bb, sagte sie. \u00abInsgesamt war ich der \u00dcberzeugung, dass Deutschland das stemmen kann.\u00bb\u00a0<\/p>\n<p>Die fr\u00fchere Kanzlerin verwies darauf, dass die Alternative gewesen w\u00e4re, die gefl\u00fcchteten Menschen mit Gewalt davon abzuhalten, nach Deutschland zu kommen. \u00abDazu h\u00e4tte ich mich nie bereiterkl\u00e4rt\u00bb, stellte Merkel klar. Im R\u00fcckblick habe sie sich manchmal aber auch Vorw\u00fcrfe gemacht, dass man nicht schon 2012\/13 &#8211; als der B\u00fcrgerkrieg in Syrien bereits im Gange war &#8211; nicht mehr f\u00fcr die Menschen vor Ort getan habe.\u00a0<\/p>\n<p>AfD wurde st\u00e4rker, Streit in der Union<\/p>\n<p>Merkel r\u00e4umte auch ein, dass ihre Entscheidung zum Aufschwung der AfD beigetragen hat. \u00abDadurch ist die AfD sicherlich st\u00e4rker geworden.\u00bb Das sei aber kein Grund gewesen, eine Entscheidung, die sie f\u00fcr richtig und vern\u00fcnftig halte, nicht zu treffen. Auch habe ihr Entschluss zu Streit in der Union gef\u00fchrt, der nicht hilfreich dabei gewesen sei, die gro\u00dfe Integrationsaufgabe zu bew\u00e4ltigen.\u00a0<\/p>\n<p>Linnemann nicht zufrieden mit Integration<\/p>\n<p>CDU-Generalsekret\u00e4r Carsten Linnemann zog eine kritische Bilanz zehn Jahre nach dem Merkel-Satz. \u00abSeit 2015 sind 6,5 Millionen Menschen zu uns gekommen und weniger als die H\u00e4lfte ist heute in Arbeit. Ich finde das, gelinde gesagt, nicht zufriedenstellend\u00bb, sagte Linnemann der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb. Heute gehe es darum, illegale Migration in die Sozialsysteme zu stoppen und regul\u00e4re Zuwanderung in den Arbeitsmarkt zu f\u00f6rdern. \u00abDas muss die Politik dieser Regierung 2025 sein &#8211; und das ist sie auch.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Zehn Jahre nach ihrem legend\u00e4ren Satz \u00abWir schaffen das\u00bb zur Aufnahme Hunderttausender Fl\u00fcchtlinge ist Deutschland&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":371374,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,1173,29,3919,30,382,1940,1938],"class_list":{"0":"post-371373","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-bundesregierung","13":"tag-deutschland","14":"tag-fluechtling","15":"tag-germany","16":"tag-migration","17":"tag-nachrichten-aus-berlin","18":"tag-news-aus-berlin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115088197082450362","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/371373","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=371373"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/371373\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/371374"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=371373"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=371373"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=371373"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}