{"id":371928,"date":"2025-08-25T12:32:12","date_gmt":"2025-08-25T12:32:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/371928\/"},"modified":"2025-08-25T12:32:12","modified_gmt":"2025-08-25T12:32:12","slug":"internet-in-der-region-stuttgart-rekordverdaechtig-fast-ganz-fellbach-ist-mit-super-glasfaser-versorgt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/371928\/","title":{"rendered":"Internet in der Region Stuttgart: Rekordverd\u00e4chtig \u2013 fast ganz Fellbach ist mit Super-Glasfaser versorgt"},"content":{"rendered":"<p>Die digitale Zukunft in der Region Stuttgart steht und f\u00e4llt mit einem fl\u00e4chendeckenden Glasfasernetz. Mit dem Ausbau geht es gut voran \u2013 aber nicht \u00fcberall in gleicher Weise.<\/p>\n<p> Kein Unternehmen, keine Schule, kein Privathaushalt in der Region Stuttgart kommt heutzutage noch ohne das <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Internet\" title=\"Internet\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Internet<\/a> aus. Damit die digitalen Informationen und Dateien aber auch schnell und unkompliziert transportiert werden k\u00f6nnen, braucht es Highspeed-Verbindungen. Lange Zeit war es ausgerechnet in der Wirtschaftsregion Stuttgart sehr schlecht darum bestellt. Doch das hat sich ge\u00e4ndert. Und <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Fellbach\" title=\"Fellbach\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fellbach<\/a> (<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Rems-Murr-Kreis\" title=\"Rems-Murr-Kreis\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rems-Murr-Kreis<\/a>) \u00a0 wird nun wohl noch in diesem Jahr, von den Sonderf\u00e4llen <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Kornwestheim\" title=\"Kornwestheim\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kornwestheim<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Ludwigsburg\" title=\"Ludwigsburg\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ludwigsburg<\/a> abgesehen, die erste gr\u00f6\u00dfere Stadt im Ballungsraum am Neckar sein, die nahezu fl\u00e4chendeckend mit modernsten Glasfaserleitungen versorgt ist. \u201eWir sind insgesamt auf einem guten Weg\u201c, sagt Hans-J\u00fcrgen Bahde, der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der federf\u00fchrenden Gigabit Region Stuttgart GmbH und Breitbandbeauftragte der Region Stuttgart. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Glasfaser\" title=\"Glasfaser\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Glasfaser<\/a> \u2013 das ist, wer so will, das Zauberwort im Blick auf den digitalen Fortschritt. Die d\u00fcnnen F\u00e4den aus Quarzglas sind so gut, weil sie durch Lichtsignale viel h\u00f6here Geschwindigkeiten und gr\u00f6\u00dfere Bandbreiten erm\u00f6glichen als herk\u00f6mmliche Kupferkabel. Sie sind extrem stabil und wenig st\u00f6ranf\u00e4llig, kurz kaum verzichtbar in Zeiten, in denen der Datentransport f\u00fcr Firmen, Pendler, \u00c4rzte f\u00fcr Telemedizin oder Privatpersonen zentrale Bedeutung hat. Und auch beim <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Homeoffice\" title=\"Homeoffice\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Homeoffice<\/a> m\u00fcssen die Leitungen leistungsf\u00e4hig sein. Noch vor sieben, acht Jahren hatten in der Region gerade einmal zwei Prozent aller Haushalte die M\u00f6glichkeit eines Glasfaseranschlusses, fast nirgendwo lagen die Superleitungen im Boden. Und wie sieht es mittlerweile aus?<\/p>\n<p>Letzte Glasfaser-L\u00fccken werden geschlossen   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/media.media.f6fb3e29-cf6d-4384-98d6-03f9279436fb.original1024.media.jpeg\"\/>     Hans-J\u00fcrgen Bahde koordiniert den Breitbandausbau.    Foto: Gigabit Region Stuttgart    <\/p>\n<p>Immerhin 45 Prozent aller Haushalte sind, Stand Mitte August, mit dieser modernen Technik versorgt, 635.000 an der Zahl, sagt Gigabit-Chef Hans-J\u00fcrgen Bahde im Gespr\u00e4ch mit unserer Zeitung. Fellbach ist da ein Paradebeispiel. Noch im Laufe des Jahres, so der Plan, sollen die letzten L\u00fccken geschlossen werden, nur im Lindle, einer kleinen, direkt an Stuttgart grenzenden Siedlung, wird es wohl n\u00e4chstes Jahr werden, weil die Glasfaser da, um nicht zweimal aufbuddeln zu m\u00fcssen, zusammen mit anderen Leitungen verlegt wird.<\/p>\n<p> Als vor sechs Jahren die Gigabit-Region Stuttgart gegr\u00fcndet wurde und einen wegweisenden Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom schloss, haben die neuen Partner ein ehrgeiziges Ziel formuliert: Bis Ende 2025 sollten nicht nur alle Schulen und Gewerbegebiete in Stuttgart sowie in den Kreisen Ludwigsburg, B\u00f6blingen, Esslingen, G\u00f6ppingen und Rems-Murr ans neue <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Glasfasernetz\" title=\"Glasfasernetz\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Glasfasernetz<\/a> angeschlossen werden. Auch 50 Prozent aller rund 1,4 Millionen Privathaushalte in der Region sollten bis zu diesem Zeitpunkt Glasfaser vor der Haust\u00fcr liegen haben. Bis zum Jahr 2030 sollen es dann sogar 90 Prozent sein.<\/p>\n<p>Zwei Milliarden f\u00fcr schnelles Internet <\/p>\n<p>Am Ende werden wohl mehr als zwei Milliarden Euro in den sogenannten eigenwirtschaftlichen Ausbau des Netzes, den die Telekom, aber auch andere Betreiberfirmen wie die Deutsche Glasfaser oder NetComBW umsetzen, geflossen sein, finanziert teilweise auch mit \u00f6ffentlichen Zusch\u00fcssen.<\/p>\n<p>\u201eWir werden\u201c, da ist Bahde sich sicher, \u201eunser erstes gro\u00dfes Etappenziel so gut wie erreichen. Die weiteren 40 Prozent werden dann aber deutlich schwieriger.\u201c Rund 30 Kommunen quer durch alle Landkreise haben durch das Gigabit-Programm aktuell schon eine Ausbauquote bei der Glasfaser von mehr als 90 Prozent. Im Rems-Murr-Kreis geh\u00f6ren etwa die Orte Kaisersbach, Kirchberg und Leutenbach dazu. \u201eTats\u00e4chlich geht es in kleinen, \u00fcberschaubareren Gemeinden oft z\u00fcgiger voran als in den gro\u00dfen St\u00e4dten\u201c, sagt Bahde. Bei den gro\u00dfen St\u00e4dten bewegen sich regionsweit Ludwigsburg durch eine Kooperation von Stadtwerken und Telekom sowie Kornwestheim, in fr\u00fcheren Zeiten eine Telekom-Pilotkommune, noch ganz vorn. Wie Fellbach haben sie knapp 96 Prozent aller Haushalte angeschlossen und damit gro\u00dfen Vorsprung. Auf Platz vier im St\u00e4dteranking: Leonberg mit einer Abdeckung von gerade mal 63 Prozent. <\/p>\n<p>In der Tat hakt es n\u00e4mlich an vielen Stellen auch. Laut dem Breitbandatlas des Bundes gibt es im Blick auf die Gegend rund um Rems und Murr in Auenwald, Weissach im Tal, Urbach und Alth\u00fctte weniger als zehn Prozent Abdeckung. \u201eWei\u00dfe Flecken\u201c, so der Befund des Landratsamts, die es zu bearbeiten gilt. Aus Altbach und Deizisau im Kreis Esslingen wurden zuletzt Probleme vermeldet.<\/p>\n<p>Auch in St\u00e4dten wie Esslingen, Schorndorf oder Herrenberg sind noch nicht einmal 20 Prozent der Haushalte angeschlossen, <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Waiblingen\" title=\"Waiblingen\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Waiblingen<\/a> oder Backnang rangieren ebenfalls im hinteren Drittel. Und auch die Landeshauptstadt Stuttgart hat bei einer Quote von rund 33 Prozent noch reichlich Luft nach oben. Zum Vergleich: weit gr\u00f6\u00dfere St\u00e4dte wie M\u00fcnchen und Hamburg bewegen sich bei der Glasfaser-Abdeckung als Primusse bereits jenseits der 70 Prozent.<\/p>\n<p> Ausbau des Glasfasernetzes <\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>B\u00fcndnis<\/strong><br \/>Die Gigabit Region Stuttgart GmbH ist eine gemeinsame Gesellschaft der Wirtschaftsf\u00f6rderung Region Stuttgart GmbH, der Landeshauptstadt Stuttgart und den f\u00fcnf Landkreisen B\u00f6blingen, Esslingen, G\u00f6ppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. 178 von 179 Kommunen sind beteiligt. <\/p>\n<p class=\"infobox\"> <strong>Aufgaben<\/strong><br \/>Die Gigabit-Region steuert gemeinsam mit den Zweckverb\u00e4nden der Landkreise sowie der Landeshauptstadt den Breitbandausbau in der Region, koordiniert Kooperationsprogramme mit der Telekommunikationswirtschaft und f\u00f6rdert Smart-Region-Anwendungen. Hauptpartner ist die Telekom. w\u00f6 <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die digitale Zukunft in der Region Stuttgart steht und f\u00e4llt mit einem fl\u00e4chendeckenden Glasfasernetz. 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