{"id":372019,"date":"2025-08-25T13:22:15","date_gmt":"2025-08-25T13:22:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/372019\/"},"modified":"2025-08-25T13:22:15","modified_gmt":"2025-08-25T13:22:15","slug":"russland-daempft-friedenshoffnungen-rheinmetall-hensoldt-und-renk-ziehen-wieder-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/372019\/","title":{"rendered":"Russland d\u00e4mpft Friedenshoffnungen \u2013 Rheinmetall, Hensoldt und Renk ziehen wieder an"},"content":{"rendered":"<p class=\"article-introduction\">Deutschlands R\u00fcstungsaktien geh\u00f6ren zum Wochenstart mal wieder zu den Tagessiegern in DAX und MDAX. Nach dem vor\u00fcbergehenden Abtaucher zum Alaska-Gipfel, der ohne greifbare Frienden-Signale vor\u00fcberging, setzen Rheinmetall, Hensoldt und Renk ihre Klettertour fort. Russland meldete sich derweil mit neuen Bedingungen.\u00a0<\/p>\n<p>Der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow hat am Wochenende dem US-Fernsehsender NBC ein Interview gegeben. Darin machte er Hinweise zu einem vom Westen geforderten direkten Treffen der Staatschefs von Russland und der Ukraine. Demnach ist ein baldiges Gipfeltreffen von Kreml-Chef Wladimir Putin und dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj f\u00fcr Russland unrealistisch.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Putin ist bereit, sich mit Selenskyj zu treffen, wenn eine Tagesordnung f\u00fcr den Gipfel vorbereitet ist, und diese Tagesordnung ist \u00fcberhaupt noch nicht fertig&#8220;, sagte Lawrow.\u00a0US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte sich f\u00fcr ein solches Treffen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs in der Ukraine ausgesprochen. Moskau hatte sich dazu bislang nur ausweichend ge\u00e4u\u00dfert.\u00a0<\/p>\n<p>Lawrow sagte nun, zu den Punkten, die vor einem solchen Treffen gekl\u00e4rt sein m\u00fcssten, geh\u00f6rten Gebietsabtretungen und ein ukrainischer Verzicht auf eine Mitgliedschaft im westlichen Milit\u00e4rb\u00fcndnis NATO. Selenskyj habe zu allem Nein gesagt, so Lawrow.\u00a0<\/p>\n<p>Selenskyj wiederum hatte Moskau vorgeworfen, nicht an einem Frieden<br \/>\ninteressiert zu sein. &#8222;Ehrlich gesagt sind die Signale aus Russland<br \/>\nderzeit einfach unanst\u00e4ndig&#8220;, sagte er. &#8222;Sie versuchen, sich aus der<br \/>\nNotwendigkeit eines Treffens herauszuwinden. Sie wollen diesen Krieg<br \/>\nnicht beenden. Sie setzen ihre massiven Angriffe gegen die Ukraine und<br \/>\nihre sehr heftigen Angriffe an der Front fort.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Russland hat im Laufe der vor dreieinhalb Jahren begonnenen Invasion die ostukrainische Region Luhansk fast vollst\u00e4ndig und die vom Kreml beanspruchten Gebiete Donezk, Saporischschja und Cherson teilweise eingenommen. F\u00fcr ein Einfrieren der Front in Saporischschja und Cherson fordert Putin dem Vernehmen nach Kiews vollst\u00e4ndige Aufgabe der Regionen Luhansk und Donezk. Die ebenfalls von Moskau beanspruchte Halbinsel Krim kontrolliert Russland bereits seit 2014. Zugest\u00e4ndnisse Russlands wurden bislang nicht ge\u00e4u\u00dfert.\u00a0<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ischen R\u00fcstungsaktien reagieren seit Wochen wie ein Seismograph auf Meldungen pro und contra Frieden in der Ukraine. Am Montag stehen Rheinmetall-Papiere im DAX mal wieder an der Spitze der Tagessieger. Bis zum fr\u00fchen Nachmittag geht es im Xetra-Handel um 1,7 Prozent auf 1.650 Euro aufw\u00e4rts, w\u00e4hrend der DAX leicht im Minus notiert.\u00a0<\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.deraktionaer.de\/aktien\/kurse\/rheinmetall)-de0007030009.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n            Rheinmetall<br \/>\n                (WKN: 703000)<br \/>\n        <\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/vgzm.1003603-47f0027d-20ef-40dd-8e67-8e8b0f750282.gif\" height=\"1\" width=\"1\" border=\"0\" loading=\"lazy\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>Im MDAX k\u00f6nnen die Aktien von Renk und Hensoldt sogar um mehr als zwei Prozent zulegen und sind bei Tradegate die aktivsten Werte.\u00a0<\/p>\n<p>Bereits am Freitag stiegen die Werte. Ein Grund:\u00a0Inmitten zuletzt wieder intensivierter Bem\u00fchungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs gab die Citigroup ihre Verkaufsempfehlungen f\u00fcr Hensoldt und Renk auf. Experte Charles Armitage votiert nun mit &#8222;Neutral&#8220;. Die Papiere erschienen fundamental nicht mehr \u00fcberbewertet.<\/p>\n<p>Bei Renk st\u00fctzt noch eine fundamentale Neuigkeit: Der R\u00fcstungszulieferer will seine Produkte standardisieren und k\u00fcnftig nur noch einen Panzer-Getriebe-Typ anbieten. Das soll auch den Hochlauf der Panzerproduktion vorantreiben.\u00a0<\/p>\n<p>Den Auftakt solle ein neues Getriebe f\u00fcr Panzerfahrzeuge \u00fcber 50 Tonnen machen, das Renk ab dem Jahr 2027 ausliefern will.\u00a0Verbaut werden soll das Gro\u00dfgetriebe in allen schweren Panzern westlicher Armeen. Dazu z\u00e4hlen der Leopard (Haupthersteller KNDS), Panther (Rheinmetall), aber auch der franz\u00f6sische Leclerc, der britische Challenger sowie der K2 aus S\u00fcdkorea und der israelische Merkava.\u00a0<\/p>\n<p>R\u00fcstungsaktien bleiben im Fokus der B\u00f6rsen. So w\u00fcnschenswert ein Frieden in der Ukraine ist, so sicher sind auch die verst\u00e4rkten Ausgaben der westlichen Staaten f\u00fcr ihre Verteidigung.\u00a0<\/p>\n<p>Auf dem Nato-Gipfel Ende Juni hatten sie sich ja gemeinschaftlich zu einem historischen Gesamtausgabenziel von f\u00fcnf\u202fProzent des Bruttoinlandsprodukts bis 2035 verpflichtet. Mindestens 3,5\u202fProzent werden f\u00fcr klassische Verteidigung wie Waffen und Munition ausgegeben, weitere 1,5\u202fProzent f\u00fcr defence-bezogene Bereiche wie Infrastruktur oder Netzsicherheit. Fast 800 Milliarden Euro will die EU k\u00fcnftig f\u00fcr Verteidigung ausgeben.\u00a0<\/p>\n<p>Rheinmetall, Hensoldt und Renk bleiben vor diesem Hintergrund l\u00e4ngerfristig haltenswert.\u00a0<\/p>\n<p>Wer statt auf Einzelaktien lieber auf gleich auf 20 aussichtsreiche R\u00fcstungswerte setzen m\u00f6chte, kann das mit dem <strong>European Defence Index<\/strong> von DER AKTION\u00c4R. <a href=\"https:\/\/www.deraktionaer.de\/aktien\/kurse\/europeandefenceindex-de000sl0qg57.html\" target=\"new\" rel=\"noopener\">Alle Index-Werte sowie passende Index-Zertifikate finden interessierte Anleger hier<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.deraktionaer.de\/aktien\/kurse\/europeandefenceindex-de000sl0qg57.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        <img decoding=\"async\" alt=\"European Defence Index\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/f5660799-11d5-465a-97b6-8902bedf9ac2.jpg\" class=\"pure-img\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>European Defence Index<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p><strong>Hinweis auf Interessenkonflikte:<\/strong><br \/>Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die B\u00f6rsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und h\u00e4lt die Rechte hieran. Mit dem Emittenten der dargestellten Wertpapiere hat die B\u00f6rsenmedien AG eine Kooperationsvereinba-rung geschlossen, wonach sie dem Emittenten eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die B\u00f6rsenmedien AG erh\u00e4lt insoweit von dem Emittenten Verg\u00fctungen.<\/p>\n<p>Enth\u00e4lt Material von dpa-AFX<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutschlands R\u00fcstungsaktien geh\u00f6ren zum Wochenstart mal wieder zu den Tagessiegern in DAX und MDAX. 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