{"id":37240,"date":"2025-04-16T19:21:17","date_gmt":"2025-04-16T19:21:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/37240\/"},"modified":"2025-04-16T19:21:17","modified_gmt":"2025-04-16T19:21:17","slug":"israel-will-gebiete-in-gaza-libanon-und-syrien-dauerhaft-besetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/37240\/","title":{"rendered":"Israel will Gebiete in Gaza, Libanon und Syrien dauerhaft besetzen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 16.04.2025 15:37 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Israels Milit\u00e4r soll laut Verteidigungsminister Katz dauerhaft in den besetzten &#8222;Sicherheitszonen&#8220; in Gaza, Libanon und Syrien bleiben. Auch sollen Hilfslieferungen in den Gazastreifen weiterhin blockiert werden.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIsrael will alle eroberten Gebiete im Gazastreifen, im Libanon sowie in Syrien dauerhaft unter milit\u00e4rischer Kontrolle behalten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Armee werde in den besetzten &#8222;Sicherheitszonen&#8220; bleiben und einen Puffer zwischen feindlichen K\u00e4mpfern und Israel bilden &#8211; &#8222;in jeder vor\u00fcbergehenden oder dauerhaften Realit\u00e4t&#8220; im Gazastreifen wie Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines B\u00fcros sagte. Das gelte auch f\u00fcr eroberte Gebiete im Libanon und in Syrien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAnders als in der Vergangenheit werde die Armee keine Gebiete mehr r\u00e4umen, sagte Katz \u00fcber den Gazastreifen, in dem das israelische Milit\u00e4r seit gut eineinhalb Jahren die islamistische Hamas bek\u00e4mpft und zerschlagen will.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Laut Verteidigungsminister Katz will Israel die &#8222;Sicherheitszonenen&#8220; im Gazastreifen, Libanon und Syrien dauerhaft besetzen.\n                    <\/p>\n<p>    Milit\u00e4rpr\u00e4senz ist gr\u00f6\u00dfter Streitpunkt der Verhandlungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Ank\u00fcndigung einer langfristigen Milit\u00e4rpr\u00e4senz in Teilen des gro\u00dffl\u00e4chig zerst\u00f6rten K\u00fcstengebiets ist nicht neu. Sie ist bereits jetzt der wohl gr\u00f6\u00dfte Streitpunkt bei den indirekten Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas. Denn die Terrororganisation pocht auf einen Abzug der israelischen Truppen als Voraussetzung daf\u00fcr, weitere Geiseln freizulassen, die sie am 7. Oktober 2023 in den Gazastreifen verschleppt hat.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Angaben der Vereinten Nationen stehen inzwischen mehr als zwei Drittel des auch f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe abgeriegelten Gazastreifens unter Israels Evakuierungsbefehl oder werden von der Armee als Sperrzone betrachtet. &#8222;Ich bin sehr besorgt, da die (humanit\u00e4re) Hilfe weiterhin blockiert wird, mit verheerenden Folgen&#8220;, schrieb UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres auf X.<\/p>\n<p>    Geiselangeh\u00f6rige: Katz&#8216; Plan ist Illusion<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIsrael verspricht sich offenbar Erfolg von seiner harten Linie: Der Druck auf die Hamas, einem Abkommen zuzustimmen, sei enorm, teilte Verteidigungsminister Katz weiter mit. Erstmals habe auch \u00c4gypten die Entwaffnung der Hamas zur Bedingung f\u00fcr ein umfassendes Abkommen und das Ende des Krieges gemacht. Eine offizielle Best\u00e4tigung aus Kairo gibt es daf\u00fcr bisher nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAngeh\u00f6rige der verschleppten Geiseln \u00e4u\u00dferten in einer Erkl\u00e4rung aber Zweifel am Erfolg der israelischen Strategie im Gazastreifen. Katz&#8216; Plan sei eine Illusion, teilte das Forum der Familien der Geiseln mit. Israel gebe der Eroberung von Gebieten Vorrang vor dem Schicksal der Geiseln.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Angeh\u00f6rigen forderten erneut einen Deal mit der Hamas, um die Freilassung der Geiseln zu erreichen, auch wenn ein Abkommen das Ende des Krieges bedeute.<\/p>\n<p>    Bericht: Armee hat rund ein Drittel des Gazastreifens erobert<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Wall Street Journal meldete, inzwischen habe Israels Milit\u00e4r in seiner j\u00fcngsten Offensive etwa ein Drittel des Gazastreifens eingenommen. Insgesamt leben in dem dicht besiedelten Gebiet am Mittelmeer mehr als zwei Millionen Menschen. Katz sagte, Hunderttausende Einwohner seien zur Flucht aufgefordert worden. Zudem wurden laut Minister Katz &#8222;zig Prozent des Gebiets zu Sicherheitszonen&#8220; erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIsrael will eigenen Angaben zufolge eine gr\u00f6\u00dfere Pufferzone entlang seiner Grenze im Gazastreifen schaffen. Weitere von Israel kontrollierte &#8222;Sicherheitszonen&#8220; gibt es zwischen dem S\u00fcden und dem Norden des Pal\u00e4stinensergebiets sowie zwischen den s\u00fcdlich gelegenen St\u00e4dten Rafah und Chan Yunis.<\/p>\n<p>    Lebensraum in Gaza immer kleiner<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Lebensbereich f\u00fcr die Menschen im Gazastreifen wird dadurch immer kleiner. Das UN-Menschenrechtsb\u00fcro beklagte j\u00fcngst, Pal\u00e4stinenser w\u00fcrden gewaltsam in immer kleiner werdende Gebiete gedr\u00e4ngt, in denen sie kaum oder gar keinen Zugang zu Wasser, Nahrung und Unterk\u00fcnften h\u00e4tten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas UN-Menschenrechtsb\u00fcro bef\u00fcrchtet zudem eine dauerhafte Vertreibung der Zivilbev\u00f6lkerung aus Gebieten f\u00fcr die Schaffung der Pufferzone. Israelischen Menschenrechtlern zufolge wurden in vielen Gebieten zudem H\u00e4user, Ackerfl\u00e4chen und Infrastruktur zerst\u00f6rt, um sie unbewohnbar zu machen.<\/p>\n<p>    Katz: &#8222;Es kommt keine humanit\u00e4re Hilfe&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVerteidigungsminister Katz k\u00fcndigte an, Israel werde Hilfslieferungen weiter blockieren. &#8222;Israels Politik ist klar: Es kommt keine humanit\u00e4re Hilfe nach Gaza.&#8220; Die Blockade dieser Hilfe sei eines der wichtigsten Druckmittel gegen die Hamas.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWegen ausbleibender Hilfslieferungen f\u00fcr das Pal\u00e4stinensergebiet hatte die UN am Montag vor der schlimmsten humanit\u00e4ren Krise im Gazastreifen seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas gewarnt. Es fehle an Wasser, medizinischen Produkten, Brennstoffen und weiteren essenziellen G\u00fctern. Nach Angaben des UN-B\u00fcros f\u00fcr humanit\u00e4re Angelegenheiten (OCHA) gelangt seit \u00fcber sechs Wochen keine Hilfe mehr in den Gazastreifen.<\/p>\n<p>    Israels Armee soll im Libanon bleiben<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch im Libanon h\u00e4lt Israels Armee weiterhin Gebiete besetzt. Israel begr\u00fcndete den Verbleib an f\u00fcnf strategischen Punkten nahe der Grenze damit, dass die libanesische Armee nicht schnell genug nachger\u00fcckt sei und damit ihre Verpflichtungen nicht erf\u00fcllt habe. Israel bef\u00fcrchtet weitere Angriffe der vom Iran unterst\u00fctzen libanesischen Hisbollah-Terrormiliz.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNoch vor einigen Monaten hatte die israelische Armee von einer &#8222;vor\u00fcbergehenden Ma\u00dfnahme&#8220; gesprochen. Katz sagte aber nun, Israel werde &#8222;in einer Pufferzone im Libanon in f\u00fcnf St\u00fctzpunkten mit \u00dcberblick bleiben&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie libanesische Regierung dr\u00e4ngt dagegen auf den vollst\u00e4ndigen Abzug der verbleibenden israelischen Truppen im Land, wie in einem Waffenruheabkommen vereinbart, das Ende November nach einem Jahr des Krieges zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah in Kraft trat.<\/p>\n<p>    Auch syrische Gebiete weiter besetzt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach dem Sturz von Syriens Machthaber Baschar al-Assad Ende vergangenen Jahres verlegte Israel zudem Truppen in syrisches Gebiet nahe den annektierten Golanh\u00f6hen &#8211; in eine von den Vereinten Nationen kontrollierte Pufferzone zwischen beiden L\u00e4ndern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIsrael begr\u00fcndet das Vorgehen mit der Bek\u00e4mpfung von Waffenlagern und Nachschubwegen, die von der Hamas und der Hisbollah genutzt w\u00fcrden. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hatte auch hier zun\u00e4chst von einer &#8222;vor\u00fcbergehenden Ma\u00dfnahme&#8220; gesprochen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 16.04.2025 15:37 Uhr Israels Milit\u00e4r soll laut Verteidigungsminister Katz dauerhaft in den besetzten &#8222;Sicherheitszonen&#8220; in Gaza, Libanon&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":37241,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[738,13,411,7296,14,15,12,58,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-37240","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-gazastreifen","9":"tag-headlines","10":"tag-israel","11":"tag-libanon","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-syrien","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-welt","21":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114349269945127007","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37240","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37240"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37240\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/37241"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37240"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37240"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37240"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}