{"id":372536,"date":"2025-08-25T17:56:13","date_gmt":"2025-08-25T17:56:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/372536\/"},"modified":"2025-08-25T17:56:13","modified_gmt":"2025-08-25T17:56:13","slug":"zeit-veraendert-alles-choices","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/372536\/","title":{"rendered":"Zeit ver\u00e4ndert alles | choices"},"content":{"rendered":"\n<p>\t\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" style=\"width: 500px; max-width: 100%;\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/upload\/images\/indiesonneschauen.jpg&#038;width=500.JPEG\"\/><\/p>\n<p>In die Sonne schauen<\/p>\n<p>25. August 2025<\/p>\n<p>Die Filmstarts der Woche<\/p>\n<p>Freih\u00e4ndig und assoziativ begleitet Mascha Schilinskis gro\u00dfes Drama \u201e<a href=\"https:\/\/www.choices.de\/film\/in-die-sonne-schauen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">In die Sonne schauen<\/a>\u201c (Cinenova, Filmpalette, OFF Broadway, Rex) das junge Leben seiner vier Figuren Alma (1910er-Jahre), Erika (1940er), Angelika (1980er) und Nelly (2020er). Ihr akutes Erleben, der kindliche Blick auf den Alltag in Spiel und Tagewerk, im Beiwohnen von Gewalt und Tod, von Gl\u00fcck, Trauer und Erwachen, von Verirrung und Sehnsucht: \u201eZu dumm, dass man nie wei\u00df, wenn man am gl\u00fccklichsten ist\u201c. Jedes M\u00e4dchen ist ihrem Dasein ausgesetzt \u2013 und zugleich dem Erbe der Ahnen. Dabei hinterl\u00e4sst jedes M\u00e4dchen ihrerseits ein Erbe. Geistiges Erbe. Geist. Ein Foto. Erinnerung an Geschehnisse, die man nie erlebt hat. Dinge, die wieder passieren. Davor. Danach. Scheunenparty, Gartenfest. Einsamkeit, sexuelles Erwachen, Todessehnsucht. Ein\u00a0Drama wie ein Rausch, es zieht uns mit, vor, zur\u00fcck und wieder vor. Zu Alma, zu Erika, zu Angelika und Nelly. Und immer wieder: der Blick der M\u00e4dchen und Frauen in die Kamera. Meist wirkt ihr Blick traurig dabei, verloren, und jedes Mal trifft er ins Herz. G\u00e4nsehautmomente in magisch verwobenen Momentaufnahmen. Schilinski entfacht einen 149 Minuten w\u00e4hrenden audiovisuellen Sog, mal z\u00e4rtlich, mal grausam und immerzu sinnlich. Auf die Frage nach ihrer Vision f\u00fcr das Kino in Zukunft sagt die Filmemacherin: \u201eDa ist noch so viel zu erkunden und zu entdecken.\u201c Schilinski ist eine Entdeckerin.<\/p>\n<p>2024 betrug die Scheidungsrate in Deutschland knapp 36 Prozent, in Gro\u00dfbritannien 42 Prozent und in den USA sogar \u00fcber 51 Prozent. Keine gute Prognose also f\u00fcr Theo (Benedict Cumberbatch) und Ivy (Olivia Colman), die sich in Ivys K\u00fcche kennenlernen und danach spontan entschlie\u00dfen, gemeinsam nach Kalifornien auszuwandern, um dort ein gl\u00fccklicheres, freieres Leben zu f\u00fchren. Das geht auch zehn Jahre gut. Dann kracht es: Theos Karriere bricht zusammen, Ivys hebt ab.\u00a0Eine schwarzhumorige Erinnerung daran, dass fr\u00fche Romantik zu brodelndem Groll und sadistischer Gewalt f\u00fchren kann, pr\u00e4sentierte uns Danny DeVito schon vor 30 Jahren, als er Warren Adlers Roman \u201eDer Rosenkrieg\u201c mit Kathleen Turner und Michael Douglas in den Hauptrollen\u00a0<a style=\"font-size: 1em;\" href=\"https:\/\/www.choices.de\/film\/der-rosenkrieg\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">verfilmte<\/a>. Die Kronleuchter-Szene d\u00fcrfte allen, die den Film damals gesehen haben, in Erinnerung geblieben sein. Die Neuverfilmung\u00a0\u201e<a href=\"https:\/\/www.choices.de\/film\/die-rosenschlacht\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Die Rosenschlacht<\/a>\u201c (Cinedom, Cineplex, Residenz, Rex, UCI) spr\u00fcht vom ersten bis zum letzten Dialog vor Wortwitz. In ihren Wortgefechten werfen sich Cumberbatch und Colman Pingpong-artig geniale S\u00e4tze zu. Die Erwiderungen kommen ebenso schnell und schneidig zur\u00fcckgeschossen. Sie sind witzig, bissig, geistreich, schwarzhumorig und \u201every british\u201c und man w\u00fcnscht sich, selbst auch nur halb so schlagfertig zu sein. Der Film h\u00e4lt 100 Minuten lang sein kom\u00f6diantisches Tempo auf hohem Niveau. Jay Roach, der Mann, der uns u.a. die Austin Powers Parodien bescherte, kann einfach Kom\u00f6die. Selbst mit Torte-ins-Gesicht-Szenen rutscht \u201eDie Rosenschlacht\u201c nicht in den Slapstick ab. Daf\u00fcr sorgt auch das Drehbuch des Australiers Tony McNamara (\u201e<a style=\"font-size: 1em;\" href=\"https:\/\/www.choices.de\/film\/poor-things\/filmkritik\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Poor Things<\/a>\u201c). Wir haben uns lange nicht mehr so gut im Kino unterhalten gef\u00fchlt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem neu in den Kinos: der schwarzhumorige Thriller\u00a0\u201e<a href=\"https:\/\/www.choices.de\/film\/wenn-der-herbst-naht\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Wenn der Herbst naht<\/a>\u201c (Cinenova, Filmpalette, Rex, Weisshaus) von Fran\u00e7ois Ozon, das Pulp-Drama\u00a0\u201e<a href=\"https:\/\/www.choices.de\/film\/caught-stealing\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Caught Stealing<\/a>\u201c (Cinedom, Lichtspiele Kalk, UCI) von Darren Aronofsky, die Aussteiger-Doku \u201e<a href=\"https:\/\/www.choices.de\/film\/ausgsting\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Ausgsting.<\/a>\u201c\u00a0von Julian Wittmann,\u00a0die Actionkom\u00f6die\u00a0\u201e<a href=\"https:\/\/www.choices.de\/film\/bride-hard\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Bride Hard<\/a>\u201c (Cinedom, Cineplex, UCI) von Simon West und das Animationssequel \u201e<a href=\"https:\/\/www.choices.de\/film\/die-gangster-gang-2\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Die Gangster Gang 2<\/a>\u201c (Cinedom, Cineplex, Rex, UCI) von Pierre Perifel, Juan Pablo Sans.<\/p>\n<p>Redaktion choices.de<\/p>\n<p>\u2764 Jetzt unterst\u00fctzen<\/p>\n<p style=\"padding: 0; margin: 0; hyphens: none; -webkit-hyphens: none; -moz-hyphens: none;\"><b>Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?<\/b><br \/>Als unabh\u00e4ngiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterst\u00fctzung unserer Leserinnen und Leser. 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K\u00f6ln.<\/b><\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Drama und eine gro\u00dfe Kom\u00f6die: Mascha Schilinskis \u201eIn die Sonne schauen\u201c und Jay Roachs \u201eDie Rosenschlacht\u201c l\u00e4uten den Kinoherbst ein.<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Zus\u00e4tzliche Nachricht (optional):<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p class=\"small\">Klicken Sie auf den untenstehenden Button und wir versenden im Namen der angegebenen Absenderadresse einen Hinweis auf diesen Artikel an die angegebene Empf\u00e4ngeradresse(n).<br \/>\n\t\tIhre aktuelle IP Adresse speichern wir, um einen m\u00f6glichen Missbrauch dieses Dienstes nachvollziehen zu k\u00f6nnen. Alle Daten in Zusammenhang mit dieser Nachricht werden nach 4 Wochen gel\u00f6scht.\n<\/p>\n<p>Weitersagen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In die Sonne schauen 25. 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