{"id":372854,"date":"2025-08-25T20:52:19","date_gmt":"2025-08-25T20:52:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/372854\/"},"modified":"2025-08-25T20:52:19","modified_gmt":"2025-08-25T20:52:19","slug":"der-ewige-sommer-eine-verwunschene-villa-in-bruessel-wird-zum-farbspektakel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/372854\/","title":{"rendered":"Der ewige Sommer: Eine verwunschene Villa in Br\u00fcssel wird zum Farbspektakel"},"content":{"rendered":"<p><strong>Villa in Br\u00fcssel: Victoria-Maria Geyers j\u00fcngstes Projekt ist ein Rausch der Farben.<\/strong><\/p>\n<p>In einer Welt, in der vieles eint\u00f6nig erscheint und gesetzte Farben einander die Klinke in die Hand geben, bekennt sich <a data-offer-url=\"https:\/\/victoria-maria.com\/\" class=\"external-link\" data-event-click=\"{&quot;element&quot;:&quot;ExternalLink&quot;,&quot;outgoingURL&quot;:&quot;https:\/\/victoria-maria.com\/&quot;}\" href=\"https:\/\/victoria-maria.com\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Victoria-Maria Geyer<\/a> furchtlos zu Farbe und Mustern. Der deutschen Interiordesignerin, die seit langem in Br\u00fcssel zu Hause ist, gelingt es, auch in kleinen R\u00e4umen, gro\u00dfe Farbwelten zu er\u00f6ffnen. Sie scheint den Gegenpol zu liefern f\u00fcr das puristische, kontemplative Belgien, das Designer wie <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/article\/axel-vervoordt-ad100\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Axel Vervoordt<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/vincent-van-duysen-flagshipstore-molteni-and-c-mailand\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vincent Van Duysen<\/a> seit Jahren erfolgreich verk\u00f6rpern.<\/p>\n<p>Der Esstisch ist ein Eigenentwurf von Victoria Maria Geyer. Darum stehen italienische Vintage-St\u00fchle, die sie in der <a href=\"https:\/\/www.watteeu.be\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Galerie Watteeu<\/a> in Br\u00fcssel fand. Die Seidentapete in Pompeij-Rot stammt von <a href=\"https:\/\/www.pierrefrey.com\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Pierre Frey<\/a>.<\/p>\n<p>Eine Villa in Br\u00fcssel mit l\u00e4ndlicher Seele<\/p>\n<p>Mit Limitationen war sie bei einem ihrer j\u00fcngsten Projekte nicht sonderlich konfrontiert. Schon gar nicht, was die zu bespielende Wohnfl\u00e4che angeht. \u00dcber 550 Quadratmeter bot die alte Villa aus dem Jahr 1932, die zum neuen Zuhause f\u00fcr eine sechsk\u00f6pfige Familie werden sollte. Das Briefing? Unkonventionell, aber nicht trendorientiert. Das Anwesen war sichtlich in die Jahre gekommen und der saftige Garten eingewachsen, als Geyer sich ein Bild der Ausgangssituation machte. Doch die Fachwerkkonstruktion hinterlie\u00df bei der Autodidaktin, die einst Journalismus studierte, einen bleibenden Eindruck: \u201eDie geometrischen Linien, charmanten Dachgauben und die tief \u00fcberh\u00e4ngenden Dachvorspr\u00fcnge stachen mir ins Auge, es gibt sogar einen Turm.\u201c Das Haus wirkte wie eine kleine Mansion mit l\u00e4ndlicher Seele, erinnert sie sich, \u201eEs h\u00e4tte auch in der <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/maerchenhafte-renovierung-reetdachhaus-normandie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Normandie<\/a> stehen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Das Farbkonzept? Fantasievoll!<\/p>\n<p>Eine umfassende Renovierung war angesagt. Die B\u00f6den wurden erneuert, der Grundriss des Anwesens blieb aber erhalten. Ebenso die historischen Kassettendecken, die Victoria-Maria Geyer nonchalant in kr\u00e4ftige Farben tauchte: rot im <a href=\"https:\/\/www.ad-magazin.de\/artikel\/esszimmerstuhle-fur-kleine-raume-ideen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Esszimmer<\/a>, rosa im Flur und gelb im Wohnzimmer. \u201eIch liebe gelb und die Kunden gl\u00fccklicherweise auch\u201c, erinnert sie sich beim Gedanken an die gemeinsame Entwicklung des Farbkonzepts. \u201eEs f\u00fchlte sich von Anfang an nat\u00fcrlich an. Schnell entstand die Idee, die Balken in einem tieferen Gelbton zu streichen, um dem Raum Tiefe und Rhythmus zu verleihen\u201c, sagt sie. So pers\u00f6nlich die Farbwahl, so individuell ist auch das Mobiliar, das sich aus einer Vielzahl von Eigenentw\u00fcrfen zusammensetzt: Die Eichenm\u00f6bel im Ankleidezimmer etwa, oder die Fr\u00fchst\u00fccksecke mit rosa Zellige-Fliesen aus Marokko entsprangen Geyers Fantasie. \u00dcberrascht wurde sie von der massiven K\u00fcchenarbeitsplatte aus Lavastein, die mit einer Oberfl\u00e4che geliefert wurde, die weniger gleichm\u00e4\u00dfig war als erwartet. \u201eDas ist das Besondere an handwerklicher Arbeit: Sie gibt M\u00f6belst\u00fccken eine Seele und eine Art von Authentizit\u00e4t, die Perfektion nicht bieten kann.\u201c<\/p>\n<p>Geyers ausgepr\u00e4gte Leidenschaft f\u00fcr Farben, Muster und Textilien wird auch von Reisen befeuert, die sie zuletzt nach Rajasthan und Andalusien (unweit von Marbella gestaltete sie j\u00fcngst ein kleines Boutique Hotel) f\u00fchrten. Mit dem franz\u00f6sischen Traditionsunternehmen Pierre Frey verbindet sie \u00fcbrigens eine besonders lange Partnerschaft, die in einer kreativen Zusammenarbeit der Designerin mit dem Stoffhersteller gipfelte. Eine illustrierte Tapete aus ihrer Kollektion \u201e\u00c9ternel \u00e9t\u00e9\u201c (deutsch: der ewige Sommer), verarbeitete sie im Schlafzimmer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Villa in Br\u00fcssel: Victoria-Maria Geyers j\u00fcngstes Projekt ist ein Rausch der Farben. 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