{"id":372979,"date":"2025-08-25T22:06:19","date_gmt":"2025-08-25T22:06:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/372979\/"},"modified":"2025-08-25T22:06:19","modified_gmt":"2025-08-25T22:06:19","slug":"deutscher-whisky-wie-drei-bar-hipster-straight-rye-in-brandenburg-produzieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/372979\/","title":{"rendered":"Deutscher Whisky: Wie drei Bar-Hipster \u201eStraight Rye\u201c in Brandenburg produzieren"},"content":{"rendered":"<p>Guter Whisky aus Deutschland ist ein relativ neues Produkt: In einem Spreewalddorf destillieren drei Bar-Veteranen eine Rarit\u00e4t \u2013 reinen Roggen-Whisky. Daf\u00fcr brauchen sie vor allem eines: langen Atem.<\/p>\n<p data-external=\"Article.FirstParagraph\">Auch die beste Geschichte, erz\u00e4hlt von erfahrenen Storytellern, st\u00f6\u00dft in der Realit\u00e4t an eine Grenze \u2013 in dem Fall ist diese Grenze rund, aus amerikanischer Eiche, und Bastian Heuser sitzt darauf. \u201eEine rein deutsche Erz\u00e4hlung, also Whisky gebrannt in Deutschland aus 100 Prozent deutschem Roggen, gereift in F\u00e4ssern aus deutscher Eiche \u2026 wir haben schnell gemerkt: So l\u00e4uft das nicht.\u201c <\/p>\n<p>Heuser zeigt auf das helle 190-Liter-Fass aus amerikanischer Wei\u00df-Eiche unter sich. \u201eAmerikanische Eiche w\u00e4chst schneller und ist in der Struktur por\u00f6ser als deutsche Eiche. Sie nimmt leichter Sauerstoff auf, was bei der Oxidation hilft und die Ecken und Kanten des Destillats abschleift\u201c, erkl\u00e4rt er. Mehr \u201eHolzzucker\u201c, Inulin, bilde sich in F\u00e4ssern aus amerikanischer Eiche, was das Destillat mit der Zeit \u201es\u00fc\u00dfer schmecken l\u00e4sst\u201c. <\/p>\n<p>F\u00e4sser aus deutscher oder europ\u00e4ischer Eiche bildeten dagegen viel mehr Tannin aus, also Gerbs\u00e4ure. Das Destillat schmecke dadurch nach der Reifung \u201ekomplexer\u201c.  Da ein Roggen-Destillat an sich schon \u201esehr w\u00fcrzig\u201c sei und nicht zu viel Tannin aufnehmen solle, w\u00fcrden ihre Spirituosen zu etwa 80 Prozent in F\u00e4ssern aus US-Eiche \u201eausgebaut\u201c, wie es im Fachjargon hei\u00dft. \u201eWie immer aber gilt: Die Mischung macht\u2019s\u201c, wirft Heusers Kompagnon Steffen Lohr ein, der ein paar F\u00e4sser weiter steht. Jeder ihrer Whiskys reift in F\u00e4ssern aus beiden Holzsorten \u2013 zudem nutzen sie noch alte Wei\u00dfwein-, Rotwein- und Sherryf\u00e4sser.<\/p>\n<p>Heuser und Lohr f\u00fchren an diesem Nachmittag durch die Whisky-Destillerie Stork Club in der brandenburgischen Ortschaft Schlepzig. 50 F\u00e4sser von insgesamt 1200 lagern dabei auf dem Dachboden der Destille, der wegen der gut 40 Grad Hitze, auf die er sich im Hochsommer aufheizt, intern auch \u201eMikrowelle\u201c genannt wird. Durch die W\u00e4rme \u2013 bei Hitze dehnt sich Alkohol aus \u2013 gehe hier oben eben \u201ealles etwas schneller\u201c. <\/p>\n<p>Die beiden sind zwei von drei smarten Gro\u00dfstadttypen, die in diesem 600-Seelen-Dorf im Biosph\u00e4renreservat Spreewald, rund 70 Kilometer s\u00fcdlich von Berlin, seit 2016 ein Experiment wagen, das Leidenschaft und Geduld erfordert. N\u00e4mlich hochwertigen Whisky zu brennen, der vier bis f\u00fcnf Jahre in F\u00e4ssern verschiedener Herkunft reift, um einen vollen Geschmack auszubilden. Und der dann so gemischt wird, dass der fertige Blend es auf dem gro\u00dfen Whisky-Markt mit der Konkurrenz aufnehmen kann.<\/p>\n<p>Stork Club \u2013 der Name bezieht sich auf den Storch, der in der Gegend h\u00e4ufig anzutreffen ist, und einen legend\u00e4ren New Yorker Club, der so hie\u00df \u2013 hat sich dabei auf Roggen-Whisky spezialisiert, bekannt als Rye Whisky und auf dem Spirituosenmarkt eher eine Seltenheit. Er ist kr\u00e4ftiger als <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/iconist\/essen-und-trinken\/article166840215\/Dalmore-Whisky-So-schmeckt-der-50-000-Pfund-Tropfen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/iconist\/essen-und-trinken\/article166840215\/Dalmore-Whisky-So-schmeckt-der-50-000-Pfund-Tropfen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Single Malt<\/a>, eignet sich gut zum Mixen (besonders bei Drinks, die normalerweise Bourbon enthalten), da er sich nicht zu sehr in den Vordergrund dr\u00e4ngt, aber einen speziellen Charakter hat und geschmacklich nicht \u201euntergeht\u201c, wie Lohr es ausdr\u00fcckt. <\/p>\n<p>In der Regel wird Whisky aus Gerste oder Weizen gebrannt. Er darf nicht weniger als 40 Prozent Alkohol enthalten und muss mindestens drei Jahre in F\u00e4ssern gereift sein, die weniger als 700 Liter fassen. Da es relativ lange dauert, bis man als Einsteiger mit Whisky Geld verdienen kann, lassen die meisten Schnapsbrenner in Deutschland ihre Finger davon. Anders als etwa bei Gin, den man sofort in Umlauf bringen und von dem mittlerweile fast jedes Dorf seine Variante produziert, braucht man f\u00fcr Whisky einen langen Atem. <\/p>\n<p>Steffen Lohr ist als Bartender auf den Geschmack gekommen und hat lange f\u00fcr einen gro\u00dfen Spirituosenhersteller gearbeitet. Als Verantwortlicher f\u00fcr die Stork-Produktion ist er inzwischen mit seiner Familie aus Berlin-Prenzlauer Berg in die N\u00e4he des Dorfs gezogen. Heuser, ebenfalls ein ehemaliger Bartender, der sich vor allem um PR und Marketing k\u00fcmmert, hat unter anderem die Fachmesse Bar Convent Berlin etabliert. Beide verbindet auch eine Vorliebe f\u00fcr fl\u00e4chendeckende Tattoos. Gemeinsam mit Sebastian Brack, einst einer der Gr\u00fcnder der Tonic-Marke Thomas Henry und heute Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer einer Brauerei, betrieben sie in Berlin eine Full-Service-Agentur f\u00fcr Gastrokunden. <\/p>\n<p>Vor zehn Jahren fuhren sie nach Schlepzig, um sich ein Whisky-Fass f\u00fcr den privaten Konsum zu kaufen. In dem liebevoll restaurierten Hof, einem Geviert aus Rotklinker-Geb\u00e4uden, befand sich bereits seit 2004 eine Destillerie. R\u00fcckseitig grenzt der Komplex an einen der vielen malerischen Wasserl\u00e4ufe, die diese Gegend durchziehen. Schon der Vorbesitzer produzierte Whisky, der bekannteste war ein Single Malt namens \u201eSloupisti\u201c, der den Storch bereits im Wappen trug und nach dem sorbischen Ortsnamen von Schlepzig benannt war. Der Mann erz\u00e4hlte den Besuchern aus Berlin, dass er einen Nachfolger suche.  So kam es, dass die drei gleich die ganze Destillerie kauften \u2013 inklusive aller Ger\u00e4tschaften, F\u00e4sser und Destillate. Ohne dieses Pfund h\u00e4tte das Projekt die ersten Jahre nicht \u00fcberlebt.<\/p>\n<p>Auf dem Rei\u00dfbrett hatten die drei Gr\u00fcnder noch eine Destillerie f\u00fcr Single Malt Whisky aus Gerstenmalz geplant, der als das Premiumprodukt unter den Getreidebr\u00e4nden gilt. Irgendwann aber erkannten sie, dass sie in einer Gegend, die zu den gr\u00f6\u00dften Roggenanbaugebieten Europas geh\u00f6rt, einen Standortvorteil haben \u2013 und machten daraus ein Alleinstellungsmerkmal: Rye Whisky Made in Brandenburg. Sie verzichteten auf Gerste oder Malz, kauften die zweite Brennanlage und schwenkten voll auf Roggen um. <\/p>\n<p>Whisky ist ein eigenwilliger Stoff. Seine Herstellung erfordert nicht nur viel Zeit, sondern auch \u00dcbung. Am Anfang habe er ein Dreivierteljahr nur getestet, die Rezeptur entwickelt, erz\u00e4hlt Steffen Lohr, das sei eine Zeit gewesen, \u201edie muss ich nicht noch einmal haben\u201c. Welche Maische, welche Hefe, wie lange g\u00e4ren, wie lange fermentieren. Dann die Frage, in welchem Verh\u00e4ltnis das Destillat aus der alten Kupferkessel-Brennanlage (Firma: Karl) und der neuen Anlage (Firma: Kothe) nach dem Brennen gemischt wird. Denn trotz gleicher Maische schmecke das Ergebnis nach dem Brennen bei 103 Grad bei beiden unterschiedlich (Ergebnis: 40 Prozent Karl und 60 Prozent Kothe). <\/p>\n<p>Und dann komme es eben auf die F\u00e4sser an: \u201eGrunds\u00e4tzlich gilt: Je besser das Destillat, umso mehr potenziert ein gutes Fass dessen Qualit\u00e4t. Beim Whisky spielt die Frage, in welchen F\u00e4ssern der Ausbau stattfindet, eine eklatant gro\u00dfe Rolle\u201c, betont Steffen Lohr. Dass die Gr\u00fcnder von Stork Club so lange am ganzen Prozess gefeilt haben, macht sich beim Tasting bemerkbar: Der \u201eFull Proof Rye\u201c, das Vorzeigeprodukt des Hauses, schmeckt weich und im ersten Eindruck vanillig, brennt aber kr\u00e4ftig nach.<\/p>\n<p> Stork Club ist dabei nicht das einzige Unternehmen aus Deutschland, das Roggen-Whisky im Sortiment hat. Am oberbayerischen Schliersee setzt die Firma <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/slyrs.com\/?srsltid=AfmBOorMFqakmfvGvKYirRtJXQW2P1dHwH6Vc5GafihJZwwbl7VvUD7E\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/slyrs.com\/?srsltid=AfmBOorMFqakmfvGvKYirRtJXQW2P1dHwH6Vc5GafihJZwwbl7VvUD7E&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Slyrs<\/a> vor allem auf Single Malts, produziert aber auch mehr als respektable Erzeugnisse auf Roggenbasis. Die \u201eMeisterst\u00fcck\u201c-Serie der Traditionsbrennerei Echter Nordh\u00e4user in Th\u00fcringen beinhaltet ebenfalls Roggen-Whisky, darunter den <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"http:\/\/www.doktorwhisky.de\/nordhaeuser-rye-whisky-no-2\/4481\/\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;http:\/\/www.doktorwhisky.de\/nordhaeuser-rye-whisky-no-2\/4481\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">Meisterst\u00fcck Whisky No. 2<\/a>, der sieben Jahre im Eichenfass und ein Jahr im Portweinfass reifte.<\/p>\n<p>Der Stork Club befindet sich also in guter Gesellschaft mit seinem Rye Whisky. Der darf nur nicht mehr so hei\u00dfen. Seit Kurzem pocht die EU auf die Einhaltung eines Handelsabkommens aus dem Jahr 2004, in dem sich Kanada nicht etwa den dort gebr\u00e4uchlichen Namen \u201eCanadian Rye Whiskey\u201c sch\u00fctzen lie\u00df, sondern \u201eRye Whiskey\u201c allgemein. Ein \u201eklarer Verhandlungsfehler der EU\u201c, findet Heuser.  <\/p>\n<p>Und ein echter Wettbewerbsnachteil f\u00fcr die kleine Destillerie aus Brandenburg. Die Marketingprofis haben ihre Produkte deshalb umbenannt: Aus dem \u201eStraight Rye\u201c wurde ein \u201eStraight\u201c, und der \u201eRye Malt\u201c hei\u00dft jetzt \u201eTriple Wood\u201c. Am speziellen Charakter des Roggen-Whiskys aus dem Spreewald \u00e4ndert das jedoch nichts.<\/p>\n<p>F\u00fcr Steffen Lohr, den Whisky-Braumeister, kommt das Beste aber tats\u00e4chlich am Schluss: Nach Jahren des Reifens sammelt er sich seine F\u00e4sser mit dem Destillat zusammen und versucht, etwa den Blend des \u201eStraight Rye\u201c zu m\u00f6glichst 100 Prozent zu reproduzieren. Ein Fass amerikanische Eiche raus, eins aus deutscher Eiche rein, ein Sherryfass raus, ein Wei\u00dfwein rein\u00a0\u2026 Zum Ritual geh\u00f6rt auch, dass alle drei Gr\u00fcnder dazu in Schlepzig zusammenkommen, alle drei den Blend probieren und bewerten \u2013 ohne Blickkontakt. Immer wieder. Erst wenn alle die Mischung abgenickt haben, wird abgef\u00fcllt. Drei gl\u00fcckliche Hipster im Roggen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Guter Whisky aus Deutschland ist ein relativ neues Produkt: In einem Spreewalddorf destillieren drei Bar-Veteranen eine Rarit\u00e4t \u2013&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":372980,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,1956,1890,29,30,101573,58149,101572],"class_list":{"0":"post-372979","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin-und-brandenburg","13":"tag-brandenburg","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-roggen-ks","17":"tag-spirituosen","18":"tag-trinken-ks"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115091680993623252","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/372979","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=372979"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/372979\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/372980"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=372979"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=372979"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=372979"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}