{"id":373008,"date":"2025-08-25T22:22:21","date_gmt":"2025-08-25T22:22:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/373008\/"},"modified":"2025-08-25T22:22:21","modified_gmt":"2025-08-25T22:22:21","slug":"anleger-treten-auf-die-bremse-ein-uebernahmeangebot-erregt-die-wall-street","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/373008\/","title":{"rendered":"Anleger treten auf die Bremse: Ein \u00dcbernahmeangebot erregt die Wall Street"},"content":{"rendered":"<p>                    Anleger treten auf die Bremse<br \/>\n                Ein \u00dcbernahmeangebot erregt die Wall Street<\/p>\n<p>\t\t\t\t              25.08.2025, 22:41 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Am Freitag entz\u00fcndet US-Notenbankchef Powell an der Wall Street ein Kursfeuerwerk. Zum Wochenstart ist die Euphorie verpufft, viele Anleger nehmen lieber Gewinne mit &#8211; au\u00dfer beim niederl\u00e4ndischen Kaffeekonzern JDE Peets: Dieser weckt das Interesse eines US-Konkurrenten.<\/strong><\/p>\n<p>Das von US-Notenbankchef Jerome Powell entz\u00fcndete Kursfeuerwerk an der Wall Street ist verpufft. Der US-Standardwerteindex <b>Dow Jones<\/b> verlor am Montag 0,8 Prozent auf 45.282 Punkte. Der technologielastige <b>Nasdaq<\/b> gab 0,2 Prozent auf 21.449 Z\u00e4hler nach und der breit gefasste <b>S&amp;P 500<\/b> b\u00fc\u00dfte 0,4 Prozent auf 6439 Stellen ein.<\/p>\n<p>US-Aktienanleger hatten am Freitag euphorisch auf eine Rede von Powell auf der Notenbankkonferenz in Jackson Hole reagiert. Seine \u00c4u\u00dferungen wurden als Signal f\u00fcr eine baldige Zinssenkung gewertet, was dem Dow ein Rekordhoch bescherte. Auch der Nasdaq und S&amp;P 500 legten am Freitag um knapp zwei Prozent zu. Zum Wochenanfang k\u00fchlte die Euphorie jedoch ab.<\/p>\n<p>  <a title=\"Infront USA 500\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/indizes\/infront usa 500-US78378X1072\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1756160541_467_chartNG.gfn\" alt=\"S&amp;P 500\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>S&amp;P 500<\/strong>  6.438,09  <\/a>  <\/p>\n<p>&#8222;Der Markt hat auf seine \u00c4u\u00dferungen m\u00f6glicherweise \u00fcberreagiert&#8220;, sagte Peter Cardillo, Chefvolkswirt bei Spartan Capital Securities. Anleger nahmen Gewinne mit und warteten auf neue Wirtschaftsdaten. &#8222;Es bestehen anhaltende Bedenken hinsichtlich der zollbedingten Inflation und ihrer m\u00f6glichen Entwicklung in den kommenden Monaten&#8220;, sagte zudem David Chao, Marktstratege bei Invesco. Der j\u00fcngste zollbedingte Preisdruck werde aber als vor\u00fcbergehend angesehen und die Inflationserwartungen seien recht stabil.<\/p>\n<p>Hoffnung auf sinkende Zinsen<\/p>\n<p>Im Fokus der Investoren stehen nun der am Freitag erwartete Preisindex f\u00fcr den privaten Konsum (PCE), das bevorzugte Inflationsma\u00df der Fed, sowie die offiziellen Arbeitsmarktdaten in der kommenden Woche. Powell hatte eine Zinssenkung im September zwar als wahrscheinlich, aber nicht als sicher bezeichnet.<\/p>\n<p>Die Hoffnung auf sinkende Zinsen st\u00fctzt sich vor allem auf die j\u00fcngste Schw\u00e4che am Arbeitsmarkt. &#8222;Der Arbeitsmarkt schw\u00e4chelt etwas und die Wirtschaft wird schw\u00e4cher, also muss die Fed eher fr\u00fcher als sp\u00e4ter handeln&#8220;, sagte Brian Klimke, Investmentdirektor bei Cetera Investment Management. H\u00e4ndler sehen die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine Zinssenkung im September LSEG-Daten zufolge bei rund 82 Prozent. Mehrere gro\u00dfe Banken wie Barclays, BNP Paribas und die Deutsche Bank rechnen nun mit einer Senkung um 25 Basispunkte.<\/p>\n<p>Zudem blicken Anleger auf die Quartalszahlen des Chipkonzerns <b>Nvidia<\/b> am Mittwoch. Die Aktie legte im Vorfeld um etwa ein Prozent zu.<\/p>\n<p> Keurig Dr Pepper unter Druck<\/p>\n<p>Bei den Einzelwerten setzte eine milliardenschwere \u00dcbernahme den Getr\u00e4nkehersteller <b>Keurig Dr Pepper<\/b> unter Druck. Die Titel gaben 11,5 Prozent nach, nachdem das Unternehmen die \u00dcbernahme von <b>JDE Peets<\/b> f\u00fcr 15,7 Milliarden Euro in bar angek\u00fcndigt hatte. Die Aktien des niederl\u00e4ndischen Kaffeekonzerns legten im europ\u00e4ischen Handel dagegen mehr als 17 Prozent zu.<\/p>\n<p>Auch die Anteilsscheine von <b>Intel<\/b> gewannen nach dem Einstieg der US-Regierung zun\u00e4chst, um dann mit einem Minus von einem Prozent zu schlie\u00dfen. Die US-Regierung hatte am Freitag best\u00e4tigt, knapp zehn Prozent des angeschlagenen Chipherstellers erworben zu haben. Die Regierung finanziert den Kauf aus Mitteln noch nicht ausgezahlter staatlicher Zusch\u00fcsse.<\/p>\n<p>  <a title=\"INTEL CORP. REGISTERED SHARES DL -,001\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/intel-US4581401001\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/1756160541_353_chartNG.gfn\" alt=\"Intel\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Intel<\/strong>  21,08  <\/a>  <\/p>\n<p>Leichter lagen <b>Comcast<\/b> (-0,4 Prozent) und <b>Walt Disney<\/b> (-1,0) im Markt. US-Pr\u00e4sident Donald Trump <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/US-Praesident-Donald-Trump-droht-US-Fernsehsendern-ABC-und-NBC-Lizenz-Entzug-an-article25986597.html\" rel=\"Follow nofollow noopener\" target=\"_blank\">beschimpfte<\/a> NBC (im Besitz von Comcast) und ABC (im Besitz von Disney) als &#8222;zwei der schlimmsten und parteiischsten Sender in der Geschichte&#8220; und f\u00fcgte hinzu, er werde die Federal Communications Commission (FCC) beim Entzug der Lizenzen f\u00fcr ihre Fernsehsender unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Nachdem Trump eine umfassende Zolluntersuchung f\u00fcr eingef\u00fchrte M\u00f6bel angek\u00fcndigt hatte, standen auch die dortigen Branchenunternehmen unter Druck: <b>Wayfair<\/b> b\u00fc\u00dften 6,1 Prozent, <b>RH<\/b> 5,3 Prozent und <b>Williams-Sonoma<\/b> 2,7 Prozent.<\/p>\n<p>Am Devisenmarkt stabilisierte sich der <b>Dollar<\/b>, nachdem die Aussicht auf sinkende Zinsen die US-W\u00e4hrung am Freitag um rund ein Prozent belastet hatte. Der Dollar-Index legte um 0,6 Prozent zu. Im Gegenzug verbilligte sich der <b>Euro<\/b> um 0,8 Prozent auf 1,1617 Dollar. Die <b>\u00d6lpreise<\/b> zogen an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um rund 1,6 Prozent auf 68,79 Dollar. Der Preis f\u00fcr US-Leicht\u00f6l WTI stieg um 1,8 Prozent auf 64,80 Dollar. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Anleger treten auf die Bremse Ein \u00dcbernahmeangebot erregt die Wall Street 25.08.2025, 22:41 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":373009,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,7126,11397,30,19229,19654,5026,171,174,18670,173,172,6888,55],"class_list":{"0":"post-373008","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-dow-jones","13":"tag-fed","14":"tag-germany","15":"tag-intel","16":"tag-jerome-powell","17":"tag-leitzins","18":"tag-markets","19":"tag-maerkte","20":"tag-uebernahmen-und-fusionen","21":"tag-unternehmen","22":"tag-unternehmen-maerkte","23":"tag-wall-street","24":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115091744009170208","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/373008","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=373008"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/373008\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/373009"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=373008"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=373008"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=373008"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}