{"id":373139,"date":"2025-08-25T23:33:30","date_gmt":"2025-08-25T23:33:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/373139\/"},"modified":"2025-08-25T23:33:30","modified_gmt":"2025-08-25T23:33:30","slug":"haushalt-kuerzungen-in-berlin-verbraucherzentrale-bedroht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/373139\/","title":{"rendered":"Haushalt \u2013 K\u00fcrzungen in Berlin: Verbraucherzentrale bedroht"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" id=\"img310428\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/310428.jpeg\" alt=\"Die Berliner Verbaucherzentrale ber\u00e4t etwa zu Energieschulden, Lebensmittelrecht und digitalen Betrugsmaschen.\"\/><\/p>\n<p>Die Berliner Verbaucherzentrale ber\u00e4t etwa zu Energieschulden, Lebensmittelrecht und digitalen Betrugsmaschen.<\/p>\n<p>Foto: dpa\/J\u00f6rg Carstensen<\/p>\n<p>Zahlreiche Berliner Organisationen kritisieren K\u00fcrzungen von Mitteln f\u00fcr die Verbraucherzentrale. \u00bbGerade in komplexen Zeiten suchen die Menschen die Unterst\u00fctzung der Verbraucherzentrale\u00ab, hei\u00dft es in einem gemeinsamen Appell an das Abgeordnetenhaus. Unterzeichnet haben ihn als Mitgliedsverb\u00e4nde der Berliner Verbraucherzentrale unter anderem der Berliner Mieterverein, der DGB, der Fahrgastverband Pro Bahn und der Migrationsrat.<\/p>\n<p>Die Organisationen fordern, den <a data-id=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1193543.landesjugendring-jugendhilfe-in-berlin-traeger-vor-dem-kollaps.html\" data-type=\"link\" href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1193543.landesjugendring-jugendhilfe-in-berlin-traeger-vor-dem-kollaps.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Haushaltsentwurf des Senats<\/a> f\u00fcr die Jahre 2026 und 2027 im parlamentarischen Prozess so anzupassen, dass die F\u00f6rderung der Verbraucherzentrale in der bestehenden H\u00f6he erhalten bleibt. \u00bbMit niederschwelligen Angeboten erreicht sie viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger Berlins, verhilft ihnen zu ihrem Recht, ber\u00e4t und kl\u00e4rt zu Gefahren auf\u00ab, so die Organisationen.<\/p>\n<p>Die Verbraucherzentrale selbst erl\u00e4utert in einem l\u00e4ngeren Papier die Konsequenzen, die <a data-id=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1193529.haushalt-berliner-bildungsetat-kritik-von-spd-und-linken.html\" data-type=\"link\" href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1193529.haushalt-berliner-bildungsetat-kritik-von-spd-und-linken.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die aktuellen Senatspl\u00e4ne<\/a> f\u00fcr den Verbraucherschutz in der Hauptstadt h\u00e4tten. \u00bbDas Beratungsangebot m\u00fcsste insgesamt drastisch eingeschr\u00e4nkt und die Rechtsdurchsetzung komplett eingestellt werden\u00ab, hei\u00dft es vom Verein.<\/p>\n<p>Ein besonderes Problem sei, dass durch die K\u00fcrzung im Landeshaushalt auch Mittel vom Bund wegfallen w\u00fcrden, da die <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1190478.verbraucherschutz-in-brandenburg-herbe-einschnitte-bei-der-verbraucherzentrale.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Verbraucherzentralen der L\u00e4nder<\/a> vom Bund kofinanziert w\u00fcrden, schildert die Verbraucherzentrale. Der Senat w\u00fcrde so \u00bbdie jahrzehntelange gemeinsame Zusammenarbeit aller Verbraucherzentralen mit dem Bund einseitig aufk\u00fcndigen\u00ab. Dadurch spare das Land etwas mehr als 300\u2009000 Euro, \u00bbder Schaden f\u00fcr die Verbraucherzentrale umfasst durch den Wegfall der Bundesmittel 630\u2009000 Euro\u00ab.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Verein hie\u00dfe die Umsetzung der K\u00fcrzungen, dass die Verbraucherzentrale in der bestehenden Form nicht mehr m\u00f6glich sei. Es m\u00fcssten 40 Prozent der Stellen abgebaut werden, das betreffe 20 Mitarbeitende \u2013 \u00bbs\u00e4mtliche Mitarbeitenden mit befristeten Vertr\u00e4gen\u00ab. Betroffene Angebote seien unter anderem die Aufkl\u00e4rungsarbeit zu digitalen Betrugsmaschen, Pr\u00e4ventionsarbeit gegen \u00dcberschuldung, Ern\u00e4hrungsschulungen f\u00fcr Sch\u00fcler*innen, die Beschwerdestelle f\u00fcr lebensmittelrechtliche Verbraucherprobleme und die Energieschuldenberatung in Lichtenberg.<\/p>\n<p>\u00bbNeben der faktischen Einstellung der pr\u00e4ventiven Verbraucherbildung und -aufkl\u00e4rung durch uns m\u00fcsste auch die verbliebene Beratung im allgemeinen Verbraucherrecht deutlich zur\u00fcckgefahren werden\u00ab, sagt die Verbraucherzentrale. Diese sei schon aktuell \u00bbnicht ann\u00e4hernd bedarfsdeckend\u00ab.<\/p>\n<p>Auch die Berliner Linksfraktion kritisiert die Haushaltsplanung des Senats scharf. \u00bbDie geplanten K\u00fcrzungen im Bereich Verbraucher*innenschutz machen mich fassungslos\u00ab, teilt die Abgeordnete Katrin Seidel mit. Es w\u00fcrden Mittel in einem Umfang von 13,5 Prozent des Gesamtetats des Bereichs gestrichen werden. \u00bbBesonders ersch\u00fctternd ist der geplante Wegfall der Energieschuldenberatung Ost \u2013 ein Angebot f\u00fcr Menschen, die von Strom- oder Gassperren bedroht sind\u00ab, sagt Seidel. Diese Beratung sei sehr wichtig, weil den betroffenen Menschen im schlimmsten Fall die Wohnungslosigkeit drohe. \u00bbIch hoffe sehr, dass diese unverantwortlichen K\u00fcrzungen im parlamentarischen Verfahren gestoppt werden\u00ab, so die Abgeordnete.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Berliner Verbaucherzentrale ber\u00e4t etwa zu Energieschulden, Lebensmittelrecht und digitalen Betrugsmaschen. 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