{"id":373328,"date":"2025-08-26T01:20:24","date_gmt":"2025-08-26T01:20:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/373328\/"},"modified":"2025-08-26T01:20:24","modified_gmt":"2025-08-26T01:20:24","slug":"us-amerikaner-wegen-china-spionage-in-karlsruhe-angeklagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/373328\/","title":{"rendered":"US-Amerikaner wegen China-Spionage in Karlsruhe angeklagt"},"content":{"rendered":"<p>                    US-Milit\u00e4rdaten an China gegeben<br \/>\n                Bundesanwaltschaft klagen US-Amerikaner der Spionage an<\/p>\n<p>\t\t\t\t              25.08.2025, 14:11 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>In Koblenz klagt die Bundesanwaltschaft einen US-Amerikaner an, der US-Milit\u00e4rdaten an China gegeben haben soll. Er ist l\u00e4ngst nicht die einzige Person, die Polizei und Verfassungsschutz wegen mutma\u00dflicher Spionage f\u00fcr die Volksrepublik in den vergangenen Monaten festgenommen haben.<\/strong><\/p>\n<p>Die Bundesanwaltschaft hat einen US-Amerikaner, der auf einem Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt in Deutschland arbeitete, wegen mutma\u00dflicher Spionage f\u00fcr China angeklagt. Die Karlsruher Beh\u00f6rde wirft dem Mann vor, einem chinesischen Nachrichtendienst sensible Informationen des US-Milit\u00e4rs angeboten zu haben.<\/p>\n<p>&#8222;Der Beschuldigte ist hinreichend verd\u00e4chtig, sich in einem besonders schweren Fall gegen\u00fcber einem ausl\u00e4ndischen Geheimdienst zur geheimdienstlichen Agentent\u00e4tigkeit bereit erkl\u00e4rt zu haben&#8220;, hei\u00dft es in einer Mitteilung. Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Koblenz muss entscheiden, ob er die Anklage zul\u00e4sst und einen Prozess ansetzt.<\/p>\n<p>Der Mann soll zwischen 2017 und Fr\u00fchjahr 2023 f\u00fcr einen zivilen Vertragspartner des US-Verteidigungsministeriums gearbeitet haben, teilte die oberste Anklagebeh\u00f6rde mit. &#8222;Sp\u00e4testens seit 2020 \u00fcbte er seine T\u00e4tigkeit auf einem US-amerikanischen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt in Deutschland aus.&#8220; Im Sommer 2024 habe der Mann mehrfach chinesische staatliche Stellen kontaktiert und die \u00dcbermittlung sensibler Informationen des US-amerikanischen Milit\u00e4rs zur Weiterleitung an einen chinesischen Nachrichtendienst angeboten.<\/p>\n<p>Zu einer \u00dcbermittlung von Daten an chinesische Stellen soll es nach ersten Erkenntnissen seinerzeit allerdings nicht gekommen sein. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll der Mann unzufrieden mit seinem fr\u00fcheren Arbeitgeber gewesen sein. Ob dies m\u00f6glicherweise ein Motiv des US-Amerikaners war, sollte das Ermittlungsverfahren kl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Mehrere Festnahmen wegen China-Spionage<\/p>\n<p>Beamte des Bundeskriminalamts hatten den Mann Anfang November in Frankfurt am Main festgenommen. Zudem wurde die Wohnung des Beschuldigten durchsucht. Er sitzt seither in Untersuchungshaft. Bei den Ermittlungen habe die Bundesanwaltschaft eng mit dem Bundesamt f\u00fcr Verfassungsschutz zusammengearbeitet, hie\u00df es damals in der Mitteilung.<\/p>\n<p>Die Bundesanwaltschaft hatte in den vergangenen Monaten mehrere Menschen festnehmen lassen, die f\u00fcr einen chinesischen Geheimdienst spioniert haben sollen. Aufsehen erregte im April 2024 vor allem die Festnahme eines Ex-Mitarbeiters des AfD-Europaabgeordneten Maximilian Krah. Dieser soll Informationen aus dem EU-Parlament \u00fcbermittelt und chinesische Oppositionelle in Deutschland ausgesp\u00e4ht haben. Der Prozess hierzu l\u00e4uft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Milit\u00e4rdaten an China gegeben Bundesanwaltschaft klagen US-Amerikaner der Spionage an 25.08.2025, 14:11 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":373329,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1844],"tags":[1634,18330,227,3364,29,30,8903,16,3555],"class_list":{"0":"post-373328","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-karlsruhe","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-bundesanwaltschaft","10":"tag-china","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-karlsruhe","15":"tag-politik","16":"tag-spionage"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115092443839328556","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/373328","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=373328"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/373328\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/373329"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=373328"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=373328"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=373328"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}